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Die Stadt Karlsruhe hat das Ziel, die Lebens-, Wohlfühl- und Aufenthaltsqualität für alle Bürger*innen zu erhalten und zu stärken. Das Zukunftsthema „Grüne Stadt“ umfasst Maßnahmen einer nachhaltigen Entwicklung mit den Handlungsfeldern Klima, Natur und Gesundheit im urbanen Raum.
Lebensqualität und eine grüne, gesundheitsfördernde Umgebung werden für zukünftige Generationen erhalten
Klimaneutralität, Schutz natürlicher Ressourcen sowie umwelt- und sozial gerechter Konsum bestimmen das städtische Handeln
Flexibilität, Widerstands- und Regenerationsfähigkeit garantieren eine nachhaltige Stadtentwicklung
Der gemeinsame Einsatz für eine Grüne Stadt ist in der Bevölkerung verankert
Die drei Handlungsfelder Klima, Gesundheit und Natur bilden die Schwerpunkte der Grünen Stadt Karlsruhe. In Karlsruhe gibt es viele positive Entwicklungen und Aktivitäten, zu denen alle Karlsruherinnen und Karlsruher ihren Teil beitragen können.
Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die auch lokal gelöst werden muss. Die Treibhausgasemissionen müssen dringend reduziert werden. Das Klimaschutzkonzept benennt eine Vielzahl von wirksamen Projekten.
Gebäudesanierung, Nutzung erneuerbarer Energien, umweltbewusstes Mobilitätsverhalten sind wichtige Bausteine. Doch das Klima in Karlsruhe verändert sich bereits. In wenigen Jahrzehnten wird es wesentlich heißer. Hitzeperioden wie 2015 werden viel häufiger auftreten, voraussichtlich auch Extremereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen und Hagel. Die Stadt muss sich an dieses veränderte Klima anpassen. Das geht am besten mit der Entwicklung von grünen Strukturen wie Grünflächen, Bäumen und Gebäudebegrünung. Der Karlsruher Rahmenplan Klimaanpassung zeigt, wie's geht.
Die Grüne Stadt steht auch für eine gesundheitsförderliche Stadt. Die gesamte Bevölkerung in Karlsruhe soll die Möglichkeit haben, gesund zu leben. Eine Umgebung mit weniger Lärm, mit sauberer Luft, mit attraktiven Fußwegen und sicheren Fahrradwegen und Bewegungsmöglichkeiten. Grüne Räume, wie zum Beispiel die Karlsruher Wälder, als Ausgleichs- und Erholungsräume sollten daher gut erreicht werden können.
In der Gesundheitsförderung geht es aber auch um Aspekte der Teilhabe am öffentlichen Leben oder um gesundheitsförderliche Kitas und Schulen. In Karlsruhe bestehen hierzu viele gute Ansätze wie zum Beispiel die Leitlinie "Gesund aufwachsen in Karlsruhe" oder die Karlsruher Gesundheitskonferenz. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Karlsruhe: Gesundheit.
Gesundheitsförderliche Stadtentwicklung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, denn die Förderung von Lebensqualität und Wohlbefinden in Karlsruhe erfordert das Zusammenwirken von verschiedenen Ämtern und Abteilungen der Stadt Karlsruhe. Um diese Aufgaben der Stadt Karlsruhe besser untereinander zu vernetzen hat ein Workshop zur „Gesundheitsförderlichen Stadtentwicklung“ stattgefunden. Impressionen dazu finden Sie in den Bildern. Das Graphic Recording ist erstellt worden von Maria Karipidou.
Die biologische Vielfalt ist stark gefährdet und bedarf eines besonderen Schutzes. Ein wichtiger Baustein dazu ist die Ausweisung, Pflege und Vernetzung von Schutzgebieten. In Karlsruhe steht ein Großteil der Natur- und Landschaftsräume bereits unter Schutz. Aber auch außerhalb dieser Bereiche sind Maßnahmen für den Schutz und die Förderung von Pflanzen, Tieren und Lebensräumen notwendig, auch mitten in der Stadt.
Besonders wichtig ist es, dass die Menschen diese Natur auch erleben können. So können wir die Kreisläufe der Natur besser verstehen und auch besser schützen. Gute Umweltbildungsangebote sind in Karlsruhe bereits vorhanden.
Stadtgesellschaft und Verwaltung bringen gemeinsam zukunftsfähige Entwicklungen auf den Weg, um das Ziel der klimaneutralen Stadt und die notwendige Anpassung an den Klimawandel zu erreichen. Ebenso stehen die Weiterentwicklung einer grünen und gesundheitsfördernden Umgebung, sowie der Schutz von natürlichen Ressourcen und biologischer Vielfalt im Fokus.
Der globale Klimawandel fordert uns auch lokal. Baumschäden und Waldbrandgefahr, Schäden an Fahrbahnbelägen und Niedrigwasser im Rhein - das sind nur einige Folgen von hohen Temperaturen und Trockenheit in den Frühjahrs- und Sommermonaten der letzten Jahre in Karlsruhe.
Diesen Fragen geht die Stadt Karlsruhe schon seit vielen Jahren nach. Dabei hat die Anpassung an die bereits spürbaren Klimaänderungen ebenso wie der Klimaschutz für die Stadt an Bedeutung gewonnen. Herausforderungen bestehen auch darin, den mit sommerlicher Hitze verbundenen Gesundheitsrisiken zu begegnen und die Menschen vor gesundheitlichen Belastungen zu schützen.
Dezernat 5
Erste Bürgermeisterin
Umwelt- und Arbeitsschutz
Meine Grüne Stadt