Menü
- Stadt & Rathaus
- Bildung & Soziales
- Umwelt & Klima
- Kultur & Freizeit
- Mobilität & Stadtbild
- Wirtschaft & Wissenschaft
Unternehmen und Organisationen stehen vor großen Herausforderungen in der wirtschaftlichen und nachhaltigen Entwicklung. Gerade in diesen Transformationsprozessen stecken große Potenziale. Die Wirtschaftsförderung unterstützt, berät und begleitet Unternehmen und positioniert die Stadt Karlsruhe darüber hinaus im Bereich Circular Economy.
Ziel und Aufgabe der Wirtschaftsförderung Karlsruhe ist es, Unternehmen für das Thema Klimaschutz und Klimaneutralität zu sensibilisieren und auf dem Weg dorthin zu unterstützen. Das gilt für junge Start-ups ebenso wie für etablierte mittelständische Unternehmen. Denn die Fragen, wie man sich dem Thema überhaupt annähert, was es zu beachten gibt, welche Vor- und möglicherweise auch Nachteile es hat, sich auf diesen Weg zu begeben, ist allen gemeinsam.
Was kann die Wirtschaftsförderung Karlsruhe konkret für Unternehmen tun?
Betriebliche Abläufe auf CO2 Einsparpotentiale zu analysieren, lohnt sich bei allen Unternehmensgrößen und Branchen. Insbesondere in Scope 1 und Scope 2 lassen sich naheliegende CO2-Einsparungen ermitteln, also im Bereich der Emissionen des Unternehmens selbst und der Emissionen, die es durch den Einkauf von Energien verursacht. Auf dieser Grundlage können Maßnahmen ergriffen werden, um schnell eine betriebliche Verbesserung des Treibhausgasausstoßes zu bewirken. Aber auch in Verwaltungs- oder Dienstleistungsprozessen steckt ein spürbares Einsparpotenzial – beispielsweise, wenn IT-Unternehmen sich dem Green Software Development verschreiben. Die Wirtschaftsförderung unterstützt die Initiative CO2-Challenge des Hightech.Unternehmer.Netzwerk Cyberforum e. V. mit Sitz in Karlsruhe. Teilnehmende Unternehmen verbessern Ihren CO2-Fußabdruck unter dem Motto „Decarbonize your Software ".
Die Stadt Karlsruhe hat sich im Klimaschutzkonzept 2030 1,35 MB (PDF) zum Ziel gesetzt, bis 2040 im Stadtgebiet klimaneutral zu sein. Die Stadtverwaltung selbst strebt aufgrund ihrer Vorbildfunktion die Klimaneutralität bereits für 2040 an. Diese Anstrengung kann nur erfolgreich sein, wenn eine Vielzahl Karlsruher Unternehmen, Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen und städtische Töchter sich daran beteiligen. Viele von ihnen haben schon große Projekte auf den Weg gebracht – es gibt also Erfahrungswerte und Ansprechpartner für alle klimaengagierte Interessierte. Damit folgt sie der Strategie der Wirtschaftsförderung, an deren Erarbeitung namhafte Karlsruher Unternehmen beteiligt waren.
Kreislaufwirtschaft ist ein Effizienzbringer – mit Blick auf Kosten, auf Ressourcen und natürlich auf den Energieverbrauch von Produkten und Dienstleistungen. Karlsruhe macht sich fit für die Umsetzung dieses Zukunftskonzepts
Aktuell wird unter anderem die Wirkung von Kreislaufwirtschaft auf Klimaneutralität – im Sinne des Klimaschutzkonzepts 2030 – untersucht. Auch werden in der Analysephase alle relevanten Agierende in der Stadtverwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Intermediären und deren Kompetenzen erfasst. Karlsruhe will eine Aussage treffen können, welche Potentiale für die Stadt in den Ansätzen der Circular Economy steckt.
Die Wirtschaftsförderung nimmt sich des Themas Kreislaufwirtschaft an, indem sie zunächst an der Gemeinschaftsstudie Kreislaufstadt im Sinne einer Circular Economy des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) teilnimmt. Das Projekt will Kommunen dabei unterstützen, auf Grundlage der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie auf Basis von Erkenntnissen bereits aktiver Kreislaufwirtschaftsstädte und -initiativen eine eigene gesamtstädtische Strategie zu entwickeln.
In der Gemeinschaftsstudie arbeiten sowohl Städte, die ganz am Anfang ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema „Kreislaufwirtschaft“ stehen, als auch Städte und ihre Wirtschaftsförderungen, die bereits erste Schritte und Maßnahmen eingeleitet haben und Teil entsprechender Netzwerke sind. 25 Kommunen sowie zwei Organisationen sind auf dem Weg zur „Green Transformation“ dabei.
Hier vertritt die Wirtschaftsförderung Karlsruhe die Stadt Karlsruhe und macht das Thema innerhalb der Fächerstadt sichtbar. Interessierte Agierende sind eingeladen, sich in dieser frühen Phase mit Projektideen, Ansätzen und eigenen Erkenntnissen einzubringen.
Man kann Dinge, die nicht mehr funktionieren oder den Anforderungen genügen, entsorgen und ersetzen. Oder man denkt ganz neu über Ressourcen, Klimaschutz, Effizienz und Wiederverwendung nach. Betrachtet man den Wert von Abfällen, von Gebäuden oder zum Beispiel von Elektrogeräten unter der Fragestellung: Wie kann ich es herstellen, dass es möglichst lange nützlich ist und seinen Wert behält?
Dann ist man schon mittendrin im Zukunftsthema Kreislaufwirtschaft – oder mit anderen Worten der Circular Economy.
Die „7R“ des zirkulären Designs lassen sich sowohl auf Produkte als auch auf Geschäftsmodelle anwenden. Alle haben zum Ziel, Produkte möglichst lange nutzbar zu machen und so wertvolle Ressourcen zu sparen. Vorteile sind also eine erhöhte Wirtschaftlichkeit sowie Ressourcen- und Energieeinsparungen.
Wirtschaftsförderung
Strategie, Grundsatzfragen, Klimaschutz, Circular Economy