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Die Themen des Älterwerdens sind vielfältig und bunt, denn es gibt nicht die eine ältere Generation. Lebenslagen im Alter sind sehr verschieden und werden stark von finanziellen, sozialen, gesundheitlichen Möglichkeiten beeinflusst. Lebendige Nachbarschaften und das Wissen darum, wo es Hilfe und Unterstützung gibt, machen das Älterwerden leichter.
Das Seniorenbüro ist die kommunale Informationsstelle zum Thema Älterwerden und bietet Informationen und Formate zu Themen wie Engagement im Alter oder Wohnen im Alter. Darüber hinaus ist im Seniorenbüro die Koordinationsstelle des Netzwerkes Demenz und des Karlsruher Hausbesuches angesiedelt. Verschiedene Angebote und Projekte der offenen Seniorenarbeit werden durch das Seniorenbüro finanziell gefördert.
In unserem Flyer finden Sie die Aufgabenfelder von Stadtteilkoordination und Seniorenbüro 394 KB (PDF)
Hier informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen und Angebote.
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Wir suchen fortlaufend Studierende, die ein Pflichtpraktikum innerhalb eines Studiums der Sozial- oder Politikwissenschaften, beispielsweise Soziale Arbeit, Gerontologie, Geragogik, Erwachsenenbildung oder Vergleichbares, laut Studien- beziehungsweise Prüfungsordnung absolvieren müssen.
Weiteren Informationen zum Praktikum: Praktikumsstelle „Praktikant*in im Team Stadtteilkoordination und Seniorenbüro“
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Dienstag, 24. März 2026 von 18:30 bis 19:30 Uhr
„Ich habe doch nichts zu verbergen“ – ein oft gehörter Satz, besonders von älteren Menschen. Viele Nutzer sind heute gläserner, als sie glauben: Wer, wann, mit wem kommuniziert – solche Metadaten verraten oft mehr als der Inhalt selbst. Auch scheinbar harmlose Informationen können zusammengesetzt werden und ein detailliertes Profil ergeben. Identitätsdiebstahl ist längst kein Einzelfall mehr – und kann ganz reale Folgen haben: von finanziellen Schäden bis hin zu eigenen Rechtsverletzungen oder anderen rechtlichen Problemen.
Dabei lässt sich die eigene digitale Identität durchaus schützen – ohne großes technisches Vorwissen.
Der Online-Vortrag ist kostenlos.
Referent: Wolfgang Meyer
Eine Kooperation der Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe mit der vhs Karlsruhe.
Mittwoch, 29. April 2026 von 18 bis 19 Uhr
Im ersten Teil möchte ich in Form eines kleinen Vortrages Ablauf und Wirkweise des Kreativ-Schreibens vorstellen.
Im zweiten Teil und möchte ich Sie dazu einladen sich auf einen ersten kleinen Schreibprozesse einzulassen zu dem Thema „Schreibend der eigenen Kindheit begegnen“: Sie wenden sich einem Erlebnis, aus Ihrer Kindheit zu, bei dem sie sich wohlgefühlt haben, das Ihnen Freude bereitet hat, oder das sehr schwierig für Sie war und dürfen allem einen Ausdruck geben, was Ihnen dazu einfällt.
Referent: Christof Then von der Schreibwerkstatt Ettlingen
Eine Kooperation der Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe mit der vhs Karlsruhe.
Mittwoch, 6. Mai 2026 von 18 bis 19 Uhr
Die gesetzliche Erbfolgte spiegelt die eigenen Vorstellungen vom Vermögensfluss nach dem Tod nur selten wider. Umso wichtiger ist es, seine Wünsche durch passgenaue Gestaltung selbstbestimmt abzubilden. Hier helfen Testament und Erbvertrag, um gezielt und rechtzeitig Einfluss auf die eigene Nachfolge zu nehmen. Durch unmissverständliche und klare Anordnungen kann so Streit unter künftigen Erben bestenfalls vermieden werden.
Nach einem kurzen Überblick über die gesetzliche Erbfolge wird der Vortrag die Gestaltungsmöglichkeiten des Erbrechts (Erbeinsetzung, Vermächtnisanordnung, Testamentsvollstreckung etc.) aufzeigen und für „Stolpersteine“ sensibilisieren.
Referentin: Dr. Stephanie Funk, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Erbrecht
Eine Kooperation der Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe mit der vhs Karlsruhe.
Eine Kooperation der Stadtbibliothek Karlsruhe, dem Pflegestützpunkt, der Stadtteilkoordination und dem Seniorenbüro.
Durch die kostenlosen Vorträge werden allen Interessierten Informationen zur Verfügung gestellt, die eine Orientierung im Älterwerden erleichtern und Anregungen bieten können. Die Veranstaltungen dauern in der Regel eineinhalb Stunden.
Melden Sie rechzeitig bei uns einen Bedarf für die Nutzung einer drahtlosen Übertragungsanlage (FM-Anlage) für Menschen mit Höreinschränkungen (mit und ohne Hörgeräte), sowie zum Beispiel für Assistenz oder Übersetzung in Gebärdensprache an.
Veranstaltungsort:
Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus
Lesecafé im EG, Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe
Eintritt frei!
Kontakt Stadtbibliothek
0721 133-4292
stadtbibliothek.karlsruhe.de
Donnerstag, 19. März 2026 um 15 Uhr
In entspannter Runde bei Kaffee und Kuchen tauschen sich Menschen zu ihrem Leben aus. Wie liefen damals Ausbildung, Arbeit und Familienleben ab? Wie sahen Rollenbilder aus und wie ist es heutzutage? Jung und alt kommen ins Gespräch.
Eine Kooperation mit Kraft-Netz im Rahmen der Feministischen Aktionswochen.
Donnerstag, 16. April 2026 um 15 Uhr
Wie wird ein Pflegegrad beantragt und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Wie läuft die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst ab und wie kann ich mich darauf vorbereiten? Welche Leistungen sind mit dem jeweiligen Pflegegrad verbunden?
Im Vortrag geben Ulrike Schneider und Dana Buchwald Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Pflege. Als Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Karlsruhe kennen sie die Unterstützungsangebote vor Ort und informieren darüber, wie dieser unterstützen kann.
In Kooperation mit dem Pflegestützpunkt Karlsruhe.
Donnerstag, 21. Mai 2026 von 15 bis 17 Uhr
In seinem Buch „Ich denk nicht dran“ erzählt Jo Failer eindringlich und zugleich lebensnah von seinem Alltag mit der Diagnose „Alzheimer Frühform“. Mit 51 Jahren erhält er diese Nachricht – mitten im Berufsleben, als Vater zweier kleiner Kinder und eingebunden in ein aktives soziales Umfeld.
Sein Werk ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das viele fürchten. Ein Buch über das Leben mit Alzheimer, bevor alles verloren geht – und darüber, wie viel Lebensfreude trotz allem möglich ist.
Jo Failer liest ausgewählte Passagen seines Buches und gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit dem Autor.
Donnerstag, 18. Juni 2026 um 15 Uhr
Mit dem Handwerkertrick an der Haustür, dem Geldwechseltrick auf der Straße oder dem Enkeltrick am Telefon schaffen es gewiefte Betrüger immer wieder, arglose Menschen zu überlisten und an ihr Geld zu gelangen. Wer allerdings die Tricks und Gaunereien kennt, kann sich sehr gut und wirksam davor schützen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren die aktuellen Tricks und Betrügereien, denn wer weiß, wie Täter vorgehen, kann sich ausreichend schützen und sogar noch anderen Seniorinnen und Senioren helfen.
Ein kostenfreier Vortrag des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe.
In Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und der VHS Karlsruhe.
Donnerstag, 16. Juli 2026 um 15 Uhr
Im „Rechtsdschungel“ stellt, wie natürlich viele andere Themen auch, das „Erben und Vererben“ keine einfache Sachlage dar. Der Vortrag von Rechtsanwalt Wolfgang Roth, Fachanwalt für Erbrecht, gibt Orientierungen bei Fragen zur gesetzlichen Erbfolge ohne Testament, zum Berliner Testament, zur Erbschaftssteuer und zum Pflichtteilsrecht. Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
In Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und der VHS Karlsruhe.
Donnerstag, 10. September 2026 um 15 Uhr
Mit zunehmendem Lebensalter verändert sich unser Schlaf: Er wird oft leichter, kürzer und weniger erholsam. Viele ältere Menschen leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen und fühlen sich tagsüber müde und erschöpft. In diesem Vortrag erfahren Sie, warum Schlafstörungen im Alter immer ernst genommen werden sollten und welche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Referentin ist Dr. Ingeborg Cuvelier, Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie und Ernährungsmedizin sowie leitende Ärztin der Mobilen Geriatrischen Rehabilitation der Klinik für Geriatrie der ViDia Kliniken.
In Kooperation mit dem Geriatrischen Zentrum.
Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 15 Uhr
Viele Betrüger haben es gezielt auf ältere Menschen abgesehen. Mit Werbebriefen, SPAME-Mails oder unerwünschten Anrufen werden
Senioren mit unseriösen Verkaufsmaschen konfrontiert oder von Betrügern um das hart Ersparte gebracht. Auch bei der neuen Onlinebekanntschaft, welche plötzlich Geld fordert oder beim sogenannten Enkeltrick verlieren Betroffene hohe Summen.
Der Vortrag deckt die Maschen der Betrüger auf und sensibilisiert, um sich vor Abzockmaschen wie falschen Gewinnen oder Erbschaften,
Enkeltrickbetrug, Partnersuche oder aber auch vor Handwerkerabzocke und unseriösen Messevertretern schützen können.
In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
Donnerstag, 19. November 2026 um 15 Uhr
Auf der Suche nach neuen Freundschaften und interessanten Kontakten? Das Begegnungscafé bietet die perfekte Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre neue Menschen kennenzulernen und spannende Gespräche zu führen. Bei Kaffee und leckerem Kuchen von der Stiftung Kraft-Netz gegen Einsamkeit kann der Austausch mit Gleichgesinnten beginnen. Ob neue Freunde oder einfach nur Neugier – hier ist jeder willkommen. Gemeinsam lachen, plaudern und vielleicht sogar die eine oder andere Freundschaft knüpfen, sorgt für einen tollen Nachmittag voller Begegnungen und guter Gespräche. Passend zur Jahreszeit bieten wir ein winterliches Bastelangebot an.
In Kooperation mit Kraft-Netz.
Veranstaltungsort:
Internationales Begegungszentrum (ibz)
Großer Saal, Kaiserallee 12 d, 76133 Karlsruhe
Zum vollständigen Programm des Internationalen Begegnungszentrums.
Sonntag, 15. März 2026 um 11 Uhr
Wie kann Schule Kreativität und nicht Konformismus fördern?
Wir leben im digitalen Zeitalter der KI, doch das Schulsystem verharrt im Industriezeitalter. Zentrale Zukunftskompetenzen wie Innovationsfähigkeit und Problemlösung bleiben unterentwickelt; Kreativität ist entscheidend, doch Schulzeit verliert viel davon. Wie wird Kreativität zur treibenden Kraft einer modernen Bildung im 21. Jahrhundert – und was kann Schule von der Kreativwirtschaft lernen?
Im Rahmen der Initiative CLASSROOM THINKTANK lud der Unternehmer Leonhard Sommer über 100 Kreative und Bildungsvordenker aus 35 Ländern ein, Schule neu zu denken. Das Ergebnis ist sein Buch: Wenn Schule auf Ideen bringt – 100 Kreative denken Lernen neu.
Referent: Leonhard Sommer setzt sich seit 10 Jahren für eine zukunftsorientierte Lernkultur ein. Nach dem Kommunikationsdesign-Studium in Florenz gründete er 1994 mit seinem Bruder die Agentur Sommer+Sommer. Seit dem Verkauf der Agentur 2023 ist er unter anderem Vorstand des gemeinnützigen Vereins Classroom Thinktank e. V.
Sonntag, 19. April 2026 um 11 Uhr
Seit 1983 gibt es in Karlsruhe einen Weltladen, seit Juli 2025 in zentraler Lage in der Lammstraße. Dort werden fair gehandelte Lebensmittel, Haushaltsartikel, Kunsthandwerk und zunehmend Kleidung verkauft. Alle Produkte stammen aus Fairem Handel, sichern bessere Löhne, fördern Umweltstandards sowie soziale und Bildungsprojekte.
Träger ist der Verein Aktion Eine Welt e.V., gegründet 1973. Neben dem Laden betreibt er Bildungsarbeit zu Themen wie Kinderrechten, Nachhaltigkeitszielen und globalen Lieferketten. Eine Leihbibliothek ergänzt das Angebot. Der Verein engagiert sich zudem für ein wirksames Lieferkettengesetz.
Referenten: Klaus Kern und Gerlinde Bauer, beide langjährige Mitglieder des Vorstands der gemeinnützigen Aktion Eine Welt e.V.
Sonntag, 17. Mai 2026 um 11 Uhr
In Japan gelten Tradition und Moderne nicht als Gegensätze. Für europäische Augen wirken japanische Städte oft ungeordnet und überwältigend, sind jedoch lebenswert. Der Vortrag fragt, wie sich die Stadt als Spiegel der Gesellschaft verstehen lässt und was wir daraus für die Zukunft lernen können.
Städtebauliche Dichte und scheinbare Gegensätze werden in Japan gelassener betrachtet. Auch Unvollkommenheit kann dort als wertvoll gelten. Über verschiedene Epochen hinweg zeigen sich Gemeinsamkeiten im Raumverständnis und in der Architektur. Die traditionelle japanische Bauweise beeinflusste bereits die europäische Moderne. Ein erneuter Blick auf Japans Architektur wirft die Frage auf, wie dort zukünftige Herausforderungen des Bauens gesehen werden.
Referent: Prof. Boris Milla ist Architekt aus Karlsruhe und Professor für Baukonstruktion an der RPTU in
Kaiserslautern. An seinem Lehrstuhl wird vor allem an Lösungen für das nachhaltige Bauen der Zukunft
geforscht.
Sonntag, 21. Juni 2026 um 11 Uhr
Der Verein „Freunde für Fremde“ wurde vor 27 Jahren gegründet, als es in Karlsruhe nur wenige Hilfsangebote für Flüchtlinge gab. Wichtig war den Gründern Unabhängigkeit von Religion, Politik und öffentlicher Finanzierung. Schwerpunkte waren rechtliche Beratung, Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration und anfangs auch Unterstützung bei bikulturellen Konflikten.
Da die Arbeit die weltweiten Krisen widerspiegelt, verändern sich Themen und Anforderungen ständig – ebenso wie Migrationspolitik und gesellschaftliche Einstellungen. Es bleibt die Frage, ob Integration nur dann als sinnvoll gilt, wenn Migranten wirtschaftlichen Nutzen bringen.
Referentin: Heidrun Heger war Leiterin der Geschäftsstelle Baden-Württemberg der Otto-Benecke-Stiftung (Stiftung zur Integration von Spätaussiedlernund Asylberechtigten im Auftrag der BRD). Seit 20 Jahren ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin sowie Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde für Fremde“ und des Internationalen Begegnungszentrums Karlsruhe e.V. (ibz).
Monatlich donnerstags von 10 bis 11:30 Uhr.
Termine 2026: 15. Januar, 12. Februar, 19. März, 9. April, 7. Mai, 11. Juni, 16. Juli, 27. August, 17. September, 22. Oktober, 12. November, 3. Dezember
Ort: Städtische Galerie Karlsruhe, Lorenzstraße 27, 76135 Karlsruhe
Einmal im Monat laden Birgit Großhans, Demenzberaterin, und Claudia H. Rudlof, Kunstbegleiterin, in die Städtische Galerie Karlsruhe ein, um gemeinsam mit Farben, Formen und unterschiedlichen Materialien zu gestalten. Das offene Angebot schafft für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen entspannte Momente, geprägt von Kreativität, Gemeinschaft und Begegnung. Die Teilnahme kann fortlaufend oder zu einzelnen Terminen erfolgen.
Anmeldung beim Seniorenbüro ist erwünscht:
Telefon 0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Freitag, 20. März 2026 um 10 Uhr
Donnerstag, 18. Juni 2026 um 14:30 Uhr
Freitag, 2. Oktober 2026 um 10 Uhr
Donnerstag, 26. November 2026 um 14:30 Uhr
Ort: Naturkundemuseum, Erbprinzenstraße 13 in Karlsruhe
Ganz nach dem Motto „Gemeinsam eine gute Zeit verbringen“ laden wir Sie, Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen/Begleiter*innen ein, eine spannende und interessante Zeit im Naturkundemuseum Karlsruhe zu erleben. Wir wollen miteinander schöne Orte des Museums erkunden und über Farben und Formen staunen.
Birgit Grosshans, Demenzberaterin und Anna Ziegler, Gerontologin (FH) am Geriatrischen Zentrum Karlsruhe begleiten Sie.
Den Eintritt ins Museum übernimmt das Netzwerk Demenz Karlsruhe.
Bitte melden Sie sich beim Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe an:
0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Donnerstag, 5. März 2026 von 10:30 bis 12 Uhr
Donnerstag, 2. April 2026 von 10:30 bis 12 Uhr
Ort: Badisches KONServatorium, Kaiserallee 12c, 76133 Karlsruhe
Musik hat die besondere Fähigkeit, Menschen zu verbinden – auch dann, wenn Worte fehlen. „Einfach singen!“ möchte Menschen mit und ohne Demenz zusammenbringen, die Freude am gemeinsamen Singen haben. In entspannter Atmosphäre werden Lieder aus ganz verschiedenen Bereichen zum Klingen gebracht. Eine musikalische Vorbildung ist dafür nicht erforderlich. Sowohl ältere als auch jüngere Menschen sind herzlich zum Mitsingen eingeladen. Die musikalische Leitung hat Sibylle Hermann, Musikpädagogin.
Die Fortsetzung des Angebots ist geplant.
Anmeldung beim Seniorenbüro ist erwünscht:
0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Die Krankheit Demenz führt zu großen Veränderungen. Die Referentin Birgit Großhans, Demenz-Beraterin und Gedächtnistrainerin, ermöglicht mit der Methode, die Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erfahren. Ziel ist es, durch Selbsterfahrung die Empathie und die Feinfühligkeit für die Bedürfnisse und für das Verhalten von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erweitern und dadurch im Alltag Erleichterung zu spüren. Die Schulung richtet sich an Angehörige, Betreuende, Pflegende und interessierte Menschen, die einen neuen Blick auf Demenz werfen wollen. Sie ist nicht geeignet für Menschen, die selbst an einer Demenz erkrankt sind.
Das Angebot besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Einheiten.
Bitte melden Sie sich beim Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe für das kostenfreie Angebot an.
0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Ort: vhs Karlsruhe, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe
In dem Seminarwochenende für Betreuende und Pflegende zeigen die Referentinnen Sonja Pfau, Diplom-Sportpädagogin und Übungsleiterin für Motogeragogik, sowie Margot Hirstein-Paraiso, Feldenkrais-Pädagogin, anhand verschiedener Achtsamkeits- und Entspannungsmethoden, wie Sie die Aufmerksamkeit sich selbst und anderen gegenüber intensiver gestalten können. Mit mehr Ruhe, Kraft und einer bewussten Selbstfürsorge können Sie schwierigen Situationen besser begegnen.
Anmeldung beim Seniorenbüro ist erforderlich:
0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Start: Mittwoch, 8. April 2026 von 18 bis 20:30 Uhr
Ort: Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe, Karlstraße 56, 76133 Karlsruhe
Der Kurs „Hilfe beim Helfen“ der Fachstelle Demenz in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Bawü und der Barmer Pflegekasse vermittelt in sechs Einheiten Hintergrundwissen, zeigt Handlungsoptionen auf, ermöglicht Reflexion und wirft einen Blick auf Entlastungsmöglichkeiten. Die Schulung richtet sich an Angehörige.
Anmeldung bei der Fachstelle Demenz, Diakonisches Werk Karlsruhe ist erforderlich:
0721 20397-198 oder demenz-info(at)dw-karlsruhe.de
Donnerstag, 21. Mai 2026 um 15 Uhr
Ort: Stadtbibliothek, Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe
Was bleibt, wenn die Gedanken langsam verblassen?
In seinem Buch „Ich denk nicht dran“ erzählt Jo Failer eindringlich und zugleich lebensnah von seinem Alltag mit der Diagnose „Alzheimer Frühform“. Mit 51 Jahren erhält er diese Nachricht – mitten im Berufsleben, als Vater zweier kleiner Kinder und eingebunden in ein aktives soziales Umfeld.
Sein Wer„Ich denk nicht dran“ ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein poetisches, authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das viele fürchten – aber kaum jemand so beschreibt. Ein Buch über das Leben mit Alzheimer, bevor alles verloren geht – und darüber, wie viel Lebensfreude trotz allem möglich ist.
Bei der Lesung stellt Jo Failer sein Buch vor, liest ausgewählte Passagen und gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit dem Autor.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben!“ von Stadtbibliothek und Seniorenbüro.
Keine Anmeldung notwendig!
Montag, 15. Juni 2026 von 10 bis 16 Uhr
Samstag, 7. November 2026 von 10 bis 16 Uhr
Ort: Naturkundemuseum Karlsruhe, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe
Kulturelle Teilhabe ist ein Grundrecht – auch für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen. Um dieses Recht mit Leben zu füllen, lädt eine praxisnahe Schulung des Netzwerks Demenz Karlsruhe dazu ein, gemeinsam kulturelle Orte zu entdecken und wertvolle Begegnungen zu ermöglichen. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung – ob aus stationären Einrichtungen, ambulanten Diensten oder dem Ehrenamt – sowie an alle, die Menschen mit Demenz begleiten. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Anregungen, wie sie kulturelle Angebote zugänglich machen und dabei auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen können. Die Schulung besteht aus einer ganztägigen Veranstaltung und einer digitale Nachbesprechung.
Die Schulung wird geleitet von Birgit Großhans, Gedächtnistrainerin, und Anna Ziegler, Gerontologin. Beide gestalten seit über zwei Jahren Museumsbesuche für Menschen mit Demenz und teilen in der Schulung ihre Erfahrungen, ihr Wissen und hilfreiche Tipps für die Begleitung.
Anmeldung beim Seniorenbüro ist erforderlich:
0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Monatlich montags von 15:30 bis 17 Uhr.
Termine für 2026: 5. Januar, 2. Februar, 2. März, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 7. September, 5. Oktober, 2. November, 7. Dezember
Ort: Evangelisches Gemeindehaus Palmbach, Waldenserstraße 25, 76228 Karlsruhe
In angenehmer und geschützter Atmosphäre können bei Kaffee, Tee und Kuchen soziale Beziehungen gepflegt werden. Gute Gespräche, die Begegnung und der Austausch zwischen Betroffenen, An- und Zugehörigen sowie Interessierten stehen an diesem Nachmittag im Vordergrund.
Anmeldung bei Demenz-Initiative Karlsruhe und Logotherapeutische Beratung ist erwünscht:
0721 83172764 oder bettina.herzog(at)demenzinitiative-karlsruhe.de
Monatlich montags von 18 bis 19:30 Uhr und freitags von 16 bis 17:30 Uhr.
Termine für 2026:
Ort: Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe, Karlstraße 56, 76133 Karlsruhe im 6. OG
Die Gesprächsgruppen sind ein offenes Angebot für Angehörige, die einen Menschen mit Demenz betreuen.
Termine und Anmeldung bei der Fachstelle Demenz, Diakonisches Werk Karlsruhe.
0721 20397-174 oder 0721 20397-198 oder demenz-info(at)dw-karlsruhe.de
Monatlich dienstags von 17 bis 18:30 Uhr.
Ort: Caritas-Seniorenzentrum St. Valentin, Waidweg 1 a - c, 76189 Karlsruhe
Zu der offenen Gesprächsgruppe sind Betroffene, Angehörige, Freunde, Nachbarn, Vereinskolleginnen und Vereinskollegen und alle, die mit dem Thema Demenz Berührung haben, herzlich eingeladen.
Anmeldung bei Elvira Hauser, Caritas-Quartiersmanagement Daxlanden, ist erforderlich:
0721 82487-150 oder e.hauser(at)caritas-karlsruhe
Jeden letzten Mittwoch des Monats von 19:30 bis 21 Uhr.
Auch eine virtuelle Begegnung kann einen guten Raum schaffen für wirkliche Begegnung, einen intensiven Gedankenaustausch, kann perspektivische Impulse anbieten, um ins Gespräch zu kommen und sich verstanden zu fühlen. Ein besonderer Vorteil dabei ist, keine*r muss dabei das vertraute Zuhause verlassen. Die Online-Gesprächsabende über Zoom richten sich an Betroffene, Begleitende und Interessierte. Eine Teilnahme ist nur mit Kamera und Mikrofon möglich.
Anmeldung bei dem Team der Demenz-Initiative Karlsruhe/Eli Kobela ist erforderlich:
0721 75406539 oder elli.kobela(at)logotherapeutische-beratung.de
Monatlich donnerstags von 15:30 bis 17 Uhr.
Termine für 2026: 26. Februar, 19. März, 23. April, 28. Mai, 25. Juni, 23. Juli
Ort: Stephanienbad, Evangelisches Gemeindehaus Südkreuzgemeinde, Breite Straße 49 a, 76135 Karlsruhe
Einmal im Monat lädt die Evangelische Südkreuzgemeinde ins Stephanienbad zum Erzählcafé ein. Im Mittelpunkt steht das Miteinander und die Begegnung. Dabei kommen wir in Kontakt, unterhalten uns, können uns zeigen, so wie wir sind und genießen gemeinsam Kaffee, Tee und Kuchen.
Anmeldung bei Diakonin Petra Nußbaum ist erwünscht:
0171 8128987 oder petra.nussbaum(at)kbz.ekiba.de
Monatlich freitags von Januar bis April, Oktober bis Dezember von 15:30 bis 17 Uhr und von Mai bis September von 16 bis 17:30 Uhr.
Termine für 2026: 16. Januar, 13. Februar, 20 März, 10. April, 8. Mai, 26. Juni, 17. Juli, 28. August, 18. September, 23. Oktober, 13. November, 4. Dezember
Ort: In der Praxis für Heilpädagogik, Ludwig-Marum-Straße 23, 76185 Karlsruhe
Die begleitete Selbsthilfegruppe für Menschen, die in jüngeren Jahren an Demenz erkrankt sind, bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen von Menschen in ähnlicher Lebenssituation, zu Austausch und zu Information. In geschützter Atmosphäre ist Raum sowohl für Nöte und Sorgen wie auch für Freude, Spaß und neue Pläne. Die Gruppe wird von Birgit Großhans, Demenz-Beraterin und Mitglied im Netzwerk Demenz Karlsruhe, moderiert. Kommen Sie einfach vorbei!
Weitere Informationen erhalten Sie beim Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe:
0721 133-3821 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de
Ort: Gustav-Jacob-Waldzentrum, Linkenheimer Allee 10
Im Sommer werden vom Diakonischen Werk zweitägige Tagesfreizeiten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen angeboten, die ohne lange Anfahrtswege in Karlsruhe Erholung, Abwechslung und Gemeinschaft suchen. Die Tage beginnen um 10 Uhr und enden spätestens um 17:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Informationen zu den Terminen im Sommer und Anmeldung bei der Fachstelle Demenz, Diakonisches Werk Karlsruhe:
www.dw-karlsruhe.de/unsere-angebote/alter
0721 20397-174 oder 0721 20397-198 oder demenz-info(at)dw-karlsruhe.de
Die Stadt Karlsruhe legt Wert darauf, allen Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei greifen zum Beispiel Angebote von Sportvereinen, Musikvereinen sowie Angebote der Stadt in den Stadtteilen ineinander. Besonders Menschen der älteren Generationen haben einen erhöhten Bedarf an wohnortnahen und stadtteilorientierten Angeboten, die Freundschaften und das Miteinander in der Nachbarschaft stärken.
Dem Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe ist es daher ein Anliegen, Gestaltungsräume und Mitwirkungsmöglichkeiten für die älteren Generationen im eigenen Stadtteil aufzuzeigen. Die Broschüre Aktiv im Alter 3,49 MB (PDF) enthält einen umfassenden Überblick, welche Bildungs-, Kultur- und Sportangebote es in den unterschiedlichen Stadtteilen gibt.
Über den Karlsruher Pass 60 Plus können Menschen mit geringem Einkommen oder Grundsicherung Gutscheine im Wert von 120 Euro pro Jahr für sportliche oder kulturelle Aktivitäten erhalten. Sie erkennen diese Angebote am Logo des Karlsruher Passes.
Nachbarschaftliche Gemeinschaften und soziale Netze sind ein wichtiger Baustein für ein „gutes Leben“ im Alter. Gemeinschaftliche Essensangebote können dazu beitragen, das Miteinander zu stärken, Kontakte zu knüpfen und die Lebensqualität zu verbessern. In dieser Übersichtstabelle 259 KB (PDF) werden offene, nichtkommerzielle Essensangebote im Karlsruher Stadtgebiet aufgeführt, die eine soziale und gemeinschaftsfördernde Ausrichtung haben und für die Teilnahme von Seniorinnen und Senioren besonders geeignet sind. Es handelt sich um Angebote mit vollwertigen Mahlzeiten (keine reinen „Kaffee- und Kuchen-Angebote“).
Die Vielfalt der Begegnungs- und Betätigungsmöglichkeiten von Gruppen, Vereinen und Clubs – sie lebt oft vom ehrenamtlichen Engagement Einzelner, die ihre Ideen, Fähigkeiten und Zeit einbringen. Vielleicht haben auch Sie Lust aktiv zu werden und mit anderen unsere Umwelt sozial, ökologisch und kulturell freundlicher und lebenswerter zu gestalten.
Die Einschränkung der sozialen Kontakte stellt uns alle vor große Herausforderungen. Um Ihnen weiterhin ein vielfältiges Bildungsprogramm zu Themen des Älterwerdens und darüber hinaus zur Verfügung stellen zu können, geht das Seniorenbüro und Pflegestützpunkt „ON AIR“. Egal ob Neuling oder Expertin/Experte auf dem Gebiet der Online-Seminare – alle Interessierten können teilnehmen. Die Termine und Themen der Online-Veranstaltungen werden auf dieser Seite bekannt gemacht. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Benötigt wird ein Gerät mit Internetzugang, die Browser Mozilla Firefox oder Google Chrome und Tonwiedergabe. Bei den Online-Veranstaltungen ist eine Telefoneinwahl möglich. Sie erhalten mit der Anmeldung eine Telefonnummer und einen individuellen Code. Damit können Sie über Ihr Telefon teilnehmen, falls das Internet Probleme bereitet.
Sie können sich zu den Online-Veranstaltungen anonym mit einem fiktivem Namen anmelden. Ihr angegebener Name ist in den Teilnahmelisten der Veranstaltungen zu sehen, Ihre E-Mail-Adresse nicht. Fragen zum Thema können live (und anonym) während der Veranstaltung schriftlich im Chat gestellt werden.
Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben: 0721 133-5665
Online-Veranstaltungen finden Sie unter Aktuelles
Die Befürchtung, an einer Demenz erkrankt zu sein, oder die Diagnose Demenz lösen Ängste aus – bei den Betroffenen und bei den Angehörigen gleichermaßen.
Bleiben Sie nicht alleine mit Ihren Nöten und Sorgen. In Karlsruhe gibt es Beratungsangebote, Informationsveranstaltungen, Gruppen für Angehörige und vieles mehr. Holen Sie sich rechtzeitig Unterstützung.
Viele Informationen und einen guten Überblick über die Angebote in Karlsruhe gibt der Ratgeber Demenz 2,28 MB (PDF).
Die aktuellen Angebote des Netzwerks Demenz Karlsruhe finden sich gebündelt in der Halbjahresinformation 256 KB (PDF).
Ein Leben in Teilhabe und sozialem Miteinander ist für Menschen mit Demenz in allen Phasen der Erkrankung von zentraler Bedeutung. Um dieses Leben selbstbestimmt zu gestalten, braucht es die Möglichkeit, sich zu informieren und auszutauschen. Wichtig ist, Vorsorge zu treffen, Wünsche zu äußern und in Bewegung zu bleiben. Angehörige und Zugehörige sind hierbei wichtige Partnerinnen und Partner.
Das Netzwerk Demenz Karlsruhe macht Demenz zu einem Thema von öffentlichem Interesse. Es bringt das Thema in die Mitte der Gesellschaft, um Menschen mit Demenz ein Leben in Respekt und Würde, inklusiv und frei von Stigmatisierung zu ermöglichen.
Das Netzwerk Demenz wurde Anfang des Jahres 2020 gegründet. Es ist ein freiwilliger, auf Dauer angelegter Partnerverbund in der Kommune, der aus dem „Runden Tisch Demenz" entstand. Von den Mitgliedern des Runden Tischs gemeinsam wurde der Karlsruher Ratgeber Demenz 2,28 MB (PDF) erarbeitet.
Wünschen Sie weitere Informationen zum Netzwerk Demenz Karlsruhe? Möchten Sie sich einbringen?
Aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter Aktuelles.
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Geriatrisches Zentrum Karlsruhe
Hardtstiftung, Verein mit Körperschaftsrechten
Karl Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung
Logotherapeutische Beratung Karlsruhe
Praxis Dr. Metz
Städtisches Klinikum Karlsruhe
Die Erkrankung an einer Demenz führt zu vielfältigen Veränderungen im Leben des Betroffenen und seines Umfeldes. Die Fachstelle ist ein spezielles Angebot. Informationen zum Krankheitsbild, zu Betreuung und weiterführenden Hilfen gehören ebenso zum Angebot wie die psychosoziale Beratung und Begleitung durch qualifizierte Fachkräfte. Die Beratung kann telefonisch, im Büro oder nach vorheriger Absprache zu Hause erfolgen. Die Verschwiegenheit der Mitarbeitenden ist selbstverständlich.
Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe
Die Logotherapeutische Beratung Karlsruhe bietet den Betroffenen und ihren Angehörigen in der Frühphase einer Demenz, insbesondere in der ersten schweren Zeit nach Erhalt der Diagnose, einen geschützten Raum für Fragen und Ängste. In der Erstberatung wird die momentane Situation gezielt und individuell betrachtet und lenkt den Blick auf die Ressourcen. Zudem unterstützt die Logotherapeutische Beratung Karlsruhe durch Begleitung der Familie.
Fachärztinnen und Fachärzte bieten Betroffenen und ihren Angehörigen nach Diagnosestellung eine Beratung an. Die Beratung umfasst alle wissenschaftlich fundierten medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapiemethoden und die Erörterung bezüglich der momentanen Situation. Die Beratung ist für gesetzlich Krankenversicherte kostenpflichtig. Eine Anmeldung ist erforderlich.
ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Klinik für Geriatrie
Beratung im Pflegestützpunkt
Das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. ist erreichbar von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Freitag von 9 bis 15 Uhr. Beratung in türkischer Sprache wird mittwochs von 10 bis 12 Uhr angeboten.
Das Beratungstelefon der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e. V. ist besetzt von Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und von Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr.
Grundlegende Informationen über Demenz in türkischer, polnischer, russischer und weiteren Sprachen finden Sie unter www.demenz-und-migration.de.
Das Angebot der Klinik für Geriatrie richtet sich an Menschen mit leichten kognitiven Einbußen und findet in einer Gruppe mit Gleichgesinnten in lockerer, heiterer Atmosphäre statt. Durch Übungen, die Konzentration, Merkfähigkeit, Fantasie, Kreativität und Denkflexibilität fördern, kann die Lernfähigkeit und Aufnahmebereitschaft des Gehirns nachweislich positiv beeinflusst werden. Ganzheitliches Gedächtnistraining bedeutet Aktivierung und Beteiligung von Körper, Geist und Seele. Das Angebot findet freitags 11 bis 12:30 Uhr statt.
Für Anfänger und Fortgeschrittene gibt es je einen Kurs zur Sturzprävention. Es findet intensives Kraft- und Balancetraining unter physiotherapeutischer Anleitung statt, auch für Menschen mit leichten kognitiven Einschränkungen. Die Kurse finden dienstags von 14 bis 15 sowie von 15 bis 16 Uhr statt. Sie können von der Krankenkasse bezuschusst werden.
Die Klinik für Geriatrie bietet apparategestütztes Krafttraining, so genanntes Galileo-Training, unter therapeutischer Anleitung an. Das Training kann freitags ab 12:30 Uhr nach Terminvereinbarung stattfinden.
Die Demenz-Initiative Karlsruhe der Logotherapeutischen Beratung Karlsruhe bietet für Betroffene und ihre Angehörigen in der Frühphase der Demenzerkrankung Begleitung und ein breites nicht-medikamentöses Therapieangebot. Gemeinsam im „Tandem" mit einer vertrauten Person oder einer ehrenamtlich tätigen Person der Demenz-Initiative bereichern kulturelle und sportliche Angebote den Alltag und wirken sich positiv auf den weiteren Verlauf der Erkrankung aus. Alle Angebote finden unter professioneller Anleitung ebenfalls im „Tandem" statt: Fachliche Expertinnen und Experten begleiten gemeinsam mit einer Aktiven der Demenz-Initiative die Teilnehmenden in einer Kleingruppe von nicht mehr als vier Tandems. Das Angebot richtet sich an Familien und Paare, die sich in der Frühphase einer Demenz neu orientieren möchten und nach neuen Möglichkeiten für die Gestaltung des gemeinsamen Alltags suchen. Der Fokus liegt hierbei auf den Ressourcen: Bei allen Aktivitäten steht stets das Gelingende im Blick. Gemeinsam erlebte Aktivitäten wirken sich positiv auf die emotionale Grundstimmung der Einzelnen, auf die Beziehung zueinander und auf den Umgang mit der Krankheit aus.
In angenehmer, geschützter Atmosphäre können bei Kaffee, Tee und Kuchen soziale Beziehungen gepflegt werden. Das gute Gespräch, die Begegnung und der Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen, Begleitenden und Interessierten stehen im Vordergrund. Anmeldung ist erforderlich.
demenzinitiative-karlsruhe.de
Es gibt eine Reihe von speziellen Urlaubsangeboten für und mit Pflegebedürftigen. Beispielsweise in Hotels, Ferienwohnungen und Erholungseinrichtungen mit organisierter pflegerischer Versorgung und Betreuung. Darunter finden sich auch Angebote speziell für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Manche Angebote beinhalten auch Angehörigenschulungen. Die Kosten der Betreuung sowie der Angehörigenschulung können unter Umständen über den Entlastungsbetrag und Leistungen der Verhinderungspflege abgerechnet werden.
Übersichten zu den Angeboten finden Sie unter anderem bei der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg.
Notruf: 112
Telefonseelsorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222
Ärztlicher Notfalldienst: (außerhalb der Sprechzeiten Ihres Hausarztes): 116117
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Notfallambulanz: 0721 974-3710
Gute Wohnbedingungen sind eine zentrale Voraussetzung für ein gesundes und zufriedenes Leben sowie für gesellschaftliche Beteiligung. Sie erleichtern das Zusammenleben der Generationen und geben den erforderlichen sozialen Rückhalt.
Für ältere Menschen steht das Wohnen im Mittelpunkt der alltäglichen Lebenserfahrung. Mit zunehmendem Alter nimmt der Bewegungsradius von Menschen ab. Zeitgleich wachsen die Bedeutung von passendem, barrierefreiem Wohnraum und dem sozialen Umfeld, dem Quartier von älteren Menschen. Wohnen und die Wohnzukunft werden auf unterschiedlichen Ebenen mehr und mehr zum Thema.
Selbstständigkeit, Barrierefreiheit, soziale Einbindung und Bezahlbarkeit sind einige Voraussetzungen, um zufrieden in der eigenen Häuslichkeit leben zu können.
Das Wohnen mit Service (bekannt als betreutes Wohnen) verbindet die Ausstattung einer altersgerechten Wohnung mit unterschiedlichen Serviceangeboten und Gelegenheiten für soziale Kontakte. Den Bewohnerinnen und Bewohnern bietet es eine abgeschlossene, barrierearme Wohnung. So können Sie sich auch bei einer Gehbehinderung oder sonstigen körperlichen Einschränkungen dort leicht bewegen und länger selbständig leben.
Sie möchten sich für eine geeignete Wohnung entscheiden? Dann bietet es sich an, dass Sie sich in Frage kommende Einrichtungen ansehen.
Broschüre „Altersgerechte Wohnfomen mit Service“ 7,32 MB (PDF)
Um das Wohnen im Alter rechtzeitig zu planen, werden immer mehr Menschen frühzeitig aktiv. Dabei geht es nicht erst um das Wohnen im betagten Alter, sondern auch um das gemeinschaftliche Wohnen in unterschiedlichen Altersgruppen.
Wenn klar ist, wie Sie sich Ihr persönliches Wohnen vorstellen, kann ein Wohnprojekt eine spannende Alternative sein. Diese Projekte werden von privaten Gruppen angeregt, geplant, organisiert und getragen. Kernidee ist das gemeinsame Wohnen über den nachbarschaftlichen Kontakt hinaus. In Karlsruhe gibt es bereits einige Wohnprojekte, manche sind generationenübergreifend, andere für Seniorinnen und Senioren.
Kaiserallee 27 a, 76133 Karlsruhe
Die Idee der Wohninitative ZAG e.V. ist selbst bestimmt miteinander zu wohnen. Angesprochen sind alle Personen, die
Zusammengeführt hat die Vereinsmitglieder ihr Ziel, selbstbewusst und innovativ das Thema „Wohnen im Alter" in die Hand zu nehmen. Für barrierefreies Wohnen im Alter wurde das Projekt „Im Hofgarten" – ein Projekt mit mehreren Wohnungen – realisiert, die von dem gemeinnützigen Verein ZAG e.V. an seine Mitglieder vermietet werden.
In Grünwinkel wurde auf dem Gelände Durmersheimer Straße/Ecke Zeppelinstraße ein Wohnprojekt entwickelt, in dem junge Familien mit Kindern und ältere Mitbürger in menschlich sozial geprägtem Miteinander leben. Es handelt sich um Wohneinheiten, deren Gestaltung überwiegend bestimmt wird von den Mitwirkenden, die sich in verschiedenen Gruppen organisiert haben.
Königsberger Straße 37 a, 76139 Karlsruhe
Der Verein SOPHIA Karlsruhe e. V. wurde von den Evangelischen Frauen Baden und der Fachstelle Leben im Alter der evangelischen Kirche in Karlsruhe initiiert. In Kooperation mit dem Bürgerverein der Waldstadt entwickelte der Verein das Quartiersprojekt „Gemeinsam leben in der Waldstadt". Mit der Volkswohnung GmbH als Bauträger sind im „SOPHIA-Haus" 15 frei finanzierte Mietwohnungen (62 Quadratmeter und 78 Quadratmeter) entstanden, die seit Frühjahr 2018 überwiegend von Frauen bewohnt werden. SOPHIA wurde ein Mitspracherecht bei Neuvermietungen eingeräumt.
Die Gruppe hat sich von den Leitgedanken der mittelalterlichen Beginenhöfe inspirieren lassen und hat folgende Ziele:
Wohnen für Hilfe vermittelt engagierte Studierende zu älteren Menschen, Familien und Menschen mit Behinderung, die freien Wohnraum zur Verfügung haben und sich im Alltag Hilfe/Unterstützung wünschen. Im Gegenzug wohnen die Studierenden mietfrei und kommen nur für ihre anfallenden Nebenkosten auf. Das bietet Chancen auf vielen Ebenen: Wohnraum wird sinnvoll und nachhaltig genutzt, die Wohnungsnot gemildert, die Generationen und auch Kulturen finden zueinander.
Koordinatorinnen der Paritätischen Sozialdienste unterstützen Sie und schauen sich die Studierenden und die angebotenen Zimmer an, bevor sie mögliche Wohnpartnerinnen und Wohnpartner vorschlagen. Sie helfen gute Vereinbarung miteinander zu treffen und sind während der Wohnpartnerschaft immer ansprechbar. Die Vermittlung ist kostenfrei.
„Wohnen für Hilfe" wird unterstützt von der Stadt Karlsruhe und steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup.
Immer mehr ältere Menschen leben in Karlsruhe häufig allein. Viele möchten in der vertrauten Umgebung bleiben, auch wenn die eigenen vier Wände inzwischen zu groß sind. Für manche wäre es eine große Erleichterung, wenn sie etwas Unterstützung hätten, wie Einkäufe erledigen, Rasen mähen, den Hund ausführen oder einfach Gesellschaft leisten. Aber auch Familien oder Berufstätige können Hilfe gebrauchen.
Auf der anderen Seite suchen viele Studierende in Karlsruhe ein Zimmer und wären bereit, dafür kleinere Hilfsdienste zu übernehmen. Besonders dann, wenn sie auch noch erheblich bei der Miete sparen können.
In Kooperation mit dem Studentenwerk vermitteln die Paritätischen Sozialdienste im Hardtwaldzentrum seit Jahren erfolgreich Karlsruher Bürgerinnen und Bürger als Wohnraumanbieter und Studierende als Wohnungssuchende im Rahmen der Wohnpartnerbörse.
Das Projekt lebt von der Hilfe auf Gegenseitigkeit: pro Quadratmeter Wohnraum wird eine Stunde Mithilfe im Monat geleistet.
Anlässlich ihres 75., 80. oder 85. Geburtstags erhalten Menschen in ausgewählten Karlsruher Stadtteilen ein Gratulationsschreiben der Stadt. Dieses Schreiben enthält einen Gutschein für eine kostenlose Beratung. Diese wird in Zusammenarbeit mit den Paritätischen Sozialdiensten Karlsruhe angeboten. Auch wer nicht zu den Jubilarinnen und Jubilaren gehört und mindestens 75 Jahre alt ist, kann gerne Kontakt aufnehmen und eine Beratung anfragen.
Mit der Mitarbeiterin kann ein Termin vereinbart werden, bei dem sie zu allen Fragen rund um die aktuelle Lebenssituation berät. Das Gespräch wird als Hausbesuch angeboten. Auf Wunsch kann die Beratung auch an einem anderen Ort im Stadtteil stattfinden.
Mögliche Themen sind:
Im Gespräch können Sie mit der Beraterin überlegen, welche Wünsche und Fragen Sie zu Ihrer Lebenssituation haben. Die Beraterin stellt Ihnen vor, welche Angebote es in Ihrem Stadtteil oder stadtweit gibt und wo Sie Hilfe und Unterstützung bekommen können.
Weitere Informationen zum „Karlsruher Hausbesuch“ erhalten Sie bei der Beraterin Susanne Butz von den Paritätischen Sozialdiensten:
Zum Beratungsangebot „Karlsruher Hausbesuch“ wird eine Informationsbroschüre bereitgestellt. Sie enthält ausgewählte Adressen städtischer Stellen, die in Fragen des Älterwerdens wichtig sein können und direkte Anlaufstellen mit Angeboten in den Stadtteilen, in denen der Hausbesuch angeboten wird.
Der Karlsruher Hausbesuch wird in den Stadtteilen Daxlanden, Grünwinkel, Innenstadt Ost, Innenstadt West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt und Oberreut angeboten.
Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) bietet Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen.
Sie können uns ansprechen bei:
Im Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe erhalten Menschen jeden Alters umfassende und kostenfreie Information und Beratung rund um das Thema Pflege.
Sozial- und Jugendbehörde
Fachbereich Beratung und Prävention, Seniorenbüro