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Ältere Generationen

Die Themen des Älterwerdens sind vielfältig und bunt, denn es gibt nicht die eine ältere Generation. Lebenslagen im Alter sind sehr verschieden und werden stark von finanziellen, sozialen, gesundheitlichen Möglichkeiten beeinflusst. Lebendige Nachbarschaften und das Wissen darum, wo es Hilfe und Unterstützung gibt, machen das Älterwerden leichter.

Das Seniorenbüro

Das Seniorenbüro ist die kommunale Informationsstelle zum Thema Älterwerden und bietet Informationen und Formate zu Themen wie Engagement im Alter oder Wohnen im Alter. Darüber hinaus ist im Seniorenbüro die Koordinationsstelle des Netzwerkes Demenz und des Karlsruher Hausbesuches angesiedelt. Verschiedene Angebote und Projekte der offenen Seniorenarbeit werden durch das Seniorenbüro finanziell gefördert.

Illustrierte Silhouette von Karlsruhe mit Vögeln und Heißluftballon. Text: Älter werden ... Netzwerke fördern, Quartiere mitgestalten, Ältere Generationen stärken.

Aktuelles

Hier informieren wir Sie über aktuelle Veranstaltungen und Angebote.

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Wir suchen fortlaufend Studierende, die ein Pflichtpraktikum innerhalb eines Studiums der Sozial- oder Politikwissenschaften, beispielsweise Soziale Arbeit, Gerontologie, Geragogik, Erwachsenenbildung oder Vergleichbares, laut Studien- beziehungsweise Prüfungsordnung absolvieren müssen.

Weiteren Informationen zum Praktikum: Praktikumsstelle „Praktikant*in im Team Stadtteilkoordination und Seniorenbüro“

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Schutz der Identität im Internet – es darf eben nicht jeder alles von Ihnen wissen

Dienstag, 24. März 2026 von 18:30 bis 19:30 Uhr

„Ich habe doch nichts zu verbergen“ – ein oft gehörter Satz, besonders von älteren Menschen. Viele Nutzer sind heute gläserner, als sie glauben: Wer, wann, mit wem kommuniziert – solche Metadaten verraten oft mehr als der Inhalt selbst. Auch scheinbar harmlose Informationen können zusammengesetzt werden und ein detailliertes Profil ergeben. Identitätsdiebstahl ist längst kein Einzelfall mehr – und kann ganz reale Folgen haben: von finanziellen Schäden bis hin zu eigenen Rechtsverletzungen oder anderen rechtlichen Problemen.

Dabei lässt sich die eigene digitale Identität durchaus schützen – ohne großes technisches Vorwissen.

Der Online-Vortrag ist kostenlos.

Referent: Wolfgang Meyer

Eine Kooperation der Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe mit der vhs Karlsruhe.

Link zur Anmeldung

Schreibend der eigenen Kindheit begegnen

Mittwoch, 29. April 2026 von 18 bis 19 Uhr

Im ersten Teil möchte ich in Form eines kleinen Vortrages Ablauf und Wirkweise des Kreativ-Schreibens vorstellen.
Im zweiten Teil und möchte ich Sie dazu einladen sich auf einen ersten kleinen Schreibprozesse einzulassen zu dem Thema „Schreibend der eigenen Kindheit begegnen“: Sie wenden sich einem Erlebnis, aus Ihrer Kindheit zu, bei dem sie sich wohlgefühlt haben, das Ihnen Freude bereitet hat, oder das sehr schwierig für Sie war und dürfen allem einen Ausdruck geben, was Ihnen dazu einfällt.

Referent: Christof Then von der Schreibwerkstatt Ettlingen

Link zur Anmeldung

Eine Kooperation der Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe mit der vhs Karlsruhe.

Erbrecht – Testament und Erbvertrag

Mittwoch, 6. Mai 2026 von 18 bis 19 Uhr

Die gesetzliche Erbfolgte spiegelt die eigenen Vorstellungen vom Vermögensfluss nach dem Tod nur selten wider. Umso wichtiger ist es, seine Wünsche durch passgenaue Gestaltung selbstbestimmt abzubilden. Hier helfen Testament und Erbvertrag, um gezielt und rechtzeitig Einfluss auf die eigene Nachfolge zu nehmen. Durch unmissverständliche und klare Anordnungen kann so Streit unter künftigen Erben bestenfalls vermieden werden. 
Nach einem kurzen Überblick über die gesetzliche Erbfolge wird der Vortrag die Gestaltungsmöglichkeiten des Erbrechts (Erbeinsetzung, Vermächtnisanordnung, Testamentsvollstreckung etc.) aufzeigen und für „Stolpersteine“ sensibilisieren.

Referentin: Dr. Stephanie Funk, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Erbrecht

Link zur Anmeldung

Eine Kooperation der Stadtteilkoordination und Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe mit der vhs Karlsruhe.

Eine Kooperation der Stadtbibliothek Karlsruhe, dem Pflegestützpunkt, der Stadtteilkoordination und dem Seniorenbüro.

Durch die kostenlosen Vorträge werden allen Interessierten Informationen zur Verfügung gestellt, die eine Orientierung im Älterwerden erleichtern und Anregungen bieten können. Die Veranstaltungen dauern in der Regel eineinhalb Stunden.
Melden Sie rechzeitig bei uns einen Bedarf für die Nutzung einer drahtlosen Übertragungsanlage (FM-Anlage) für Menschen mit Höreinschränkungen (mit und ohne Hörgeräte), sowie zum Beispiel für Assistenz oder Übersetzung in Gebärdensprache an.

Veranstaltungsort:
Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus
Lesecafé im EG, Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe

Eintritt frei!

Kontakt Stadtbibliothek
0721 133-4292
stadtbibliothek.karlsruhe.de

Begegnungscafé „Frauenleben damals & heute“

Donnerstag, 19. März 2026 um 15 Uhr

In entspannter Runde bei Kaffee und Kuchen tauschen sich Menschen zu ihrem Leben aus. Wie liefen damals Ausbildung, Arbeit und Familienleben ab? Wie sahen Rollenbilder aus und wie ist es heutzutage? Jung und alt kommen ins Gespräch.

Eine Kooperation mit Kraft-Netz im Rahmen der Feministischen Aktionswochen.

„Pflegebedürftig – was nun?“

Donnerstag, 16. April 2026 um 15 Uhr

Wie wird ein Pflegegrad beantragt und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Wie läuft die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst ab und wie kann ich mich darauf vorbereiten? Welche Leistungen sind mit dem jeweiligen Pflegegrad verbunden?
Im Vortrag geben Ulrike Schneider und Dana Buchwald Antworten auf diese und andere Fragen zum Thema Pflege. Als Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes Karlsruhe kennen sie die Unterstützungsangebote vor Ort und informieren darüber, wie dieser unterstützen kann.

In Kooperation mit dem Pflegestützpunkt Karlsruhe.

Jo Failer „Ich denk nicht dran. Ein Vermächtnis zu Lebzeiten“

Donnerstag, 21. Mai 2026 von 15 bis 17 Uhr

In seinem Buch „Ich denk nicht dran“ erzählt Jo Failer eindringlich und zugleich lebensnah von seinem Alltag mit der Diagnose „Alzheimer Frühform“. Mit 51 Jahren erhält er diese Nachricht – mitten im Berufsleben, als Vater zweier kleiner Kinder und eingebunden in ein aktives soziales Umfeld.
Sein Werk ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das viele fürchten. Ein Buch über das Leben mit Alzheimer, bevor alles verloren geht – und darüber, wie viel Lebensfreude trotz allem möglich ist.
Jo Failer liest ausgewählte Passagen seines Buches und gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit dem Autor.

„Enkeltrick & Co – Wie Betrüger vorgehen und wie man sich wehrt“

Donnerstag, 18. Juni 2026 um 15 Uhr

Mit dem Handwerkertrick an der Haustür, dem Geldwechseltrick auf der Straße oder dem Enkeltrick am Telefon schaffen es gewiefte Betrüger immer wieder, arglose Menschen zu überlisten und an ihr Geld zu gelangen. Wer allerdings die Tricks und Gaunereien kennt, kann sich sehr gut und wirksam davor schützen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren die aktuellen Tricks und Betrügereien, denn wer weiß, wie Täter vorgehen, kann sich ausreichend schützen und sogar noch anderen Seniorinnen und Senioren helfen.
Ein kostenfreier Vortrag des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

In Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und der VHS Karlsruhe.

„Das kluge Testament – Familienfrieden wahren und Steuern sparen“

Donnerstag, 16. Juli 2026 um 15 Uhr

Im „Rechtsdschungel“ stellt, wie natürlich viele andere Themen auch, das „Erben und Vererben“ keine einfache Sachlage dar. Der Vortrag von Rechtsanwalt Wolfgang Roth, Fachanwalt für Erbrecht, gibt Orientierungen bei Fragen zur gesetzlichen Erbfolge ohne Testament, zum Berliner Testament, zur Erbschaftssteuer und zum Pflichtteilsrecht. Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

In Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und der VHS Karlsruhe.

„Schlaf und Schlafstörungen im Alter“

Donnerstag, 10. September 2026 um 15 Uhr

Mit zunehmendem Lebensalter verändert sich unser Schlaf: Er wird oft leichter, kürzer und weniger erholsam. Viele ältere Menschen leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen und fühlen sich tagsüber müde und erschöpft. In diesem Vortrag erfahren Sie, warum Schlafstörungen im Alter immer ernst genommen werden sollten und welche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten es gibt.
Referentin ist Dr. Ingeborg Cuvelier, Fachärztin für Innere Medizin, Geriatrie und Ernährungsmedizin sowie leitende Ärztin der Mobilen Geriatrischen Rehabilitation der Klinik für Geriatrie der ViDia Kliniken.

In Kooperation mit dem Geriatrischen Zentrum.

„Senioren im Visier“

Donnerstag, 15. Oktober 2026 um 15 Uhr

Viele Betrüger haben es gezielt auf ältere Menschen abgesehen. Mit Werbebriefen, SPAME-Mails oder unerwünschten Anrufen werden
Senioren mit unseriösen Verkaufsmaschen konfrontiert oder von Betrügern um das hart Ersparte gebracht. Auch bei der neuen Onlinebekanntschaft, welche plötzlich Geld fordert oder beim sogenannten Enkeltrick verlieren Betroffene hohe Summen.
Der Vortrag deckt die Maschen der Betrüger auf und sensibilisiert, um sich vor Abzockmaschen wie falschen Gewinnen oder Erbschaften,
Enkeltrickbetrug, Partnersuche oder aber auch vor Handwerkerabzocke und unseriösen Messevertretern schützen können.

In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Begegnungscafé mit winterlichem Bastelangebot

Donnerstag, 19. November 2026 um 15 Uhr

Auf der Suche nach neuen Freundschaften und interessanten Kontakten? Das Begegnungscafé bietet die perfekte Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre neue Menschen kennenzulernen und spannende Gespräche zu führen. Bei Kaffee und leckerem Kuchen von der Stiftung Kraft-Netz gegen Einsamkeit kann der Austausch mit Gleichgesinnten beginnen. Ob neue Freunde oder einfach nur Neugier – hier ist jeder willkommen. Gemeinsam lachen, plaudern und vielleicht sogar die eine oder andere Freundschaft knüpfen, sorgt für einen tollen Nachmittag voller Begegnungen und guter Gespräche. Passend zur Jahreszeit bieten wir ein winterliches Bastelangebot an.

In Kooperation mit Kraft-Netz.

Veranstaltungen des Aktionskreises Sonntagscafé im Internationalen Begegnungszentrum (ibz)

Veranstaltungsort:
Internationales Begegungszentrum (ibz)
Großer Saal, Kaiserallee 12 d, 76133 Karlsruhe

Zum vollständigen Programm des Internationalen Begegnungszentrums.

Classroom Thinktank

Sonntag, 15. März 2026 um 11 Uhr

Wie kann Schule Kreativität und nicht Konformismus fördern?

Wir leben im digitalen Zeitalter der KI, doch das Schulsystem verharrt im Industriezeitalter. Zentrale Zukunftskompetenzen wie Innovationsfähigkeit und Problemlösung bleiben unterentwickelt; Kreativität ist entscheidend, doch Schulzeit verliert viel davon. Wie wird Kreativität zur treibenden Kraft einer modernen Bildung im 21. Jahrhundert – und was kann Schule von der Kreativwirtschaft lernen?

Im Rahmen der Initiative CLASSROOM THINKTANK lud der Unternehmer Leonhard Sommer über 100 Kreative und Bildungsvordenker aus 35 Ländern ein, Schule neu zu denken. Das Ergebnis ist sein Buch: Wenn Schule auf Ideen bringt – 100 Kreative denken Lernen neu.

Referent: Leonhard Sommer setzt sich seit 10 Jahren für eine zukunftsorientierte Lernkultur ein. Nach dem Kommunikationsdesign-Studium in Florenz gründete er 1994 mit seinem Bruder die Agentur Sommer+Sommer. Seit dem Verkauf der Agentur 2023 ist er unter anderem Vorstand des gemeinnützigen Vereins Classroom Thinktank e. V.

Fairer Handel – was geht mich das an?

Sonntag, 19. April 2026 um 11 Uhr

Seit 1983 gibt es in Karlsruhe einen Weltladen, seit Juli 2025 in zentraler Lage in der Lammstraße. Dort werden fair gehandelte Lebensmittel, Haushaltsartikel, Kunsthandwerk und zunehmend Kleidung verkauft. Alle Produkte stammen aus Fairem Handel, sichern bessere Löhne, fördern Umweltstandards sowie soziale und Bildungsprojekte.

Träger ist der Verein Aktion Eine Welt e.V., gegründet 1973. Neben dem Laden betreibt er Bildungsarbeit zu Themen wie Kinderrechten, Nachhaltigkeitszielen und globalen Lieferketten. Eine Leihbibliothek ergänzt das Angebot. Der Verein engagiert sich zudem für ein wirksames Lieferkettengesetz.

Referenten: Klaus Kern und Gerlinde Bauer, beide langjährige Mitglieder des Vorstands der gemeinnützigen Aktion Eine Welt e.V.

Gedanken zur japanischen Architektur

Sonntag, 17. Mai 2026 um 11 Uhr

In Japan gelten Tradition und Moderne nicht als Gegensätze. Für europäische Augen wirken japanische Städte oft ungeordnet und überwältigend, sind jedoch lebenswert. Der Vortrag fragt, wie sich die Stadt als Spiegel der Gesellschaft verstehen lässt und was wir daraus für die Zukunft lernen können.

Städtebauliche Dichte und scheinbare Gegensätze werden in Japan gelassener betrachtet. Auch Unvollkommenheit kann dort als wertvoll gelten. Über verschiedene Epochen hinweg zeigen sich Gemeinsamkeiten im Raumverständnis und in der Architektur. Die traditionelle japanische Bauweise beeinflusste bereits die europäische Moderne. Ein erneuter Blick auf Japans Architektur wirft die Frage auf, wie dort zukünftige Herausforderungen des Bauens gesehen werden.

Referent: Prof. Boris Milla ist Architekt aus Karlsruhe und Professor für Baukonstruktion an der RPTU in
Kaiserslautern. An seinem Lehrstuhl wird vor allem an Lösungen für das nachhaltige Bauen der Zukunft
geforscht.

Freunde für Fremde

Sonntag, 21. Juni 2026 um 11 Uhr

Ist eine Hilfsorganisation für Flüchtlinge heute noch zeitgemäß?

Der Verein „Freunde für Fremde“ wurde vor 27 Jahren gegründet, als es in Karlsruhe nur wenige Hilfsangebote für Flüchtlinge gab. Wichtig war den Gründern Unabhängigkeit von Religion, Politik und öffentlicher Finanzierung. Schwerpunkte waren rechtliche Beratung, Sprachförderung, Arbeitsmarktintegration und anfangs auch Unterstützung bei bikulturellen Konflikten.

Da die Arbeit die weltweiten Krisen widerspiegelt, verändern sich Themen und Anforderungen ständig – ebenso wie Migrationspolitik und gesellschaftliche Einstellungen. Es bleibt die Frage, ob Integration nur dann als sinnvoll gilt, wenn Migranten wirtschaftlichen Nutzen bringen.

Referentin: Heidrun Heger war Leiterin der Geschäftsstelle Baden-Württemberg der Otto-Benecke-Stiftung (Stiftung zur Integration von Spätaussiedlernund Asylberechtigten im Auftrag der BRD). Seit 20 Jahren ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin sowie Vorstandsmitglied des Vereins „Freunde für Fremde“ und des Internationalen Begegnungszentrums Karlsruhe e.V. (ibz).

Flyer – Die Farben des Lebens

Die Farben des Lebens – Ein kreatives Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Monatlich donnerstags von 10 bis 11:30 Uhr.

Termine 2026: 15. Januar, 12. Februar, 19. März, 9. April, 7. Mai, 11. Juni, 16. Juli, 27. August, 17. September, 22. Oktober, 12. November, 3. Dezember

Ort: Städtische Galerie Karlsruhe, Lorenzstraße 27, 76135 Karlsruhe

Einmal im Monat laden Birgit Großhans, Demenzberaterin, und Claudia H. Rudlof, Kunstbegleiterin, in die Städtische Galerie Karlsruhe ein, um gemeinsam mit Farben, Formen und unterschiedlichen Materialien zu gestalten. Das offene Angebot schafft für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen entspannte Momente, geprägt von Kreativität, Gemeinschaft und Begegnung. Die Teilnahme kann fortlaufend oder zu einzelnen Terminen erfolgen.

Anmeldung beim Seniorenbüro ist erwünscht:
Telefon 0721 133-5022 oder 

Flyer zum Download 522 KB (PDF)

Museum erleben für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter*innen

  • Freitag, 20. März 2026 um 10 Uhr

  • Donnerstag, 18. Juni 2026 um 14:30 Uhr

  • Freitag, 2. Oktober 2026 um 10 Uhr

  • Donnerstag, 26. November 2026 um 14:30 Uhr

Ort: Naturkundemuseum, Erbprinzenstraße 13 in Karlsruhe

Ganz nach dem Motto „Gemeinsam eine gute Zeit verbringen“ laden wir Sie, Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen/Begleiter*innen ein, eine spannende und interessante Zeit im Naturkundemuseum Karlsruhe zu erleben. Wir wollen miteinander schöne Orte des Museums erkunden und über Farben und Formen staunen.
Birgit Grosshans, Demenzberaterin und Anna Ziegler, Gerontologin (FH) am Geriatrischen Zentrum Karlsruhe begleiten Sie.

Den Eintritt ins Museum übernimmt das Netzwerk Demenz Karlsruhe.

Bitte melden Sie sich beim Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe an:
0721 133-5022 oder

Einfach singen! – Ein Angebot für Menschen mit und ohne Demenz

  • Donnerstag, 5. März 2026 von 10:30 bis 12 Uhr 

  • Donnerstag, 2. April 2026 von 10:30 bis 12 Uhr

Ort: Badisches KONServatorium, Kaiserallee 12c, 76133 Karlsruhe

Musik hat die besondere Fähigkeit, Menschen zu verbinden – auch dann, wenn Worte fehlen. „Einfach singen!“ möchte Menschen mit und ohne Demenz zusammenbringen, die Freude am gemeinsamen Singen haben. In entspannter Atmosphäre werden Lieder aus ganz verschiedenen Bereichen zum Klingen gebracht. Eine musikalische Vorbildung ist dafür nicht erforderlich. Sowohl ältere als auch jüngere Menschen sind herzlich zum Mitsingen eingeladen. Die musikalische Leitung hat Sibylle Hermann, Musikpädagogin.

Die Fortsetzung des Angebots ist geplant.

Anmeldung beim Seniorenbüro ist erwünscht:
0721 133-5022 oder

Demenz-Balance-Modell in Präsenz oder Online

Die Krankheit Demenz führt zu großen Veränderungen. Die Referentin Birgit Großhans, Demenz-Beraterin und Gedächtnistrainerin, ermöglicht mit der Methode, die Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erfahren. Ziel ist es, durch Selbsterfahrung die Empathie und die Feinfühligkeit für die Bedürfnisse und für das Verhalten von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erweitern und dadurch im Alltag Erleichterung zu spüren. Die Schulung richtet sich an Angehörige, Betreuende, Pflegende und interessierte Menschen, die einen neuen Blick auf Demenz werfen wollen. Sie ist nicht geeignet für Menschen, die selbst an einer Demenz erkrankt sind.

Das Angebot besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Einheiten.

  • Demenz-Balance-Modell in Präsenz:
    Montag, 16. und 23. März 2026 von 18:30 bis 21 Uhr
    Ort ist noch nicht bekannt
    oder
    Montag, 21. und 28. März 2026 von 18:30 bis 21:30 Uhr
    Ort noch nicht bekannt
  • Demenz-Balance-Modell Online:
    Donnerstag, 23. und 30. April 2026 von 18:30 bis 21:30 Uhr
    oder
    Donnerstag, 19. und 26. November 2026 von 18:30 bis 21:30 Uhr

Bitte melden Sie sich beim Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe für das kostenfreie Angebot an.
0721 133-5022 oder

Der achtsame Umgang mit mir selbst

  • Freitag, 27. März 2026 von 16:30 bis 19:30 Uhr
  • Samstag, 28. März 2026 von 10 bis 13:30 Uhr

Ort: vhs Karlsruhe, Kaiserallee 12e, 76133 Karlsruhe

In dem Seminarwochenende für Betreuende und Pflegende zeigen die Referentinnen Sonja Pfau, Diplom-Sportpädagogin und Übungsleiterin für Motogeragogik, sowie Margot Hirstein-Paraiso, Feldenkrais-Pädagogin, anhand verschiedener Achtsamkeits- und Entspannungsmethoden, wie Sie die Aufmerksamkeit sich selbst und anderen gegenüber intensiver gestalten können. Mit mehr Ruhe, Kraft und einer bewussten Selbstfürsorge können Sie schwierigen Situationen besser begegnen.

Anmeldung beim Seniorenbüro ist erforderlich:
0721 133-5022 oder

Kurs „Hilfe beim Helfen“

Start: Mittwoch, 8. April 2026 von 18 bis 20:30 Uhr

Ort: Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe, Karlstraße 56, 76133 Karlsruhe

Der Kurs „Hilfe beim Helfen“ der Fachstelle Demenz in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Bawü und der Barmer Pflegekasse vermittelt in sechs Einheiten Hintergrundwissen, zeigt Handlungsoptionen auf, ermöglicht Reflexion und wirft einen Blick auf Entlastungsmöglichkeiten. Die Schulung richtet sich an Angehörige.

Anmeldung bei der Fachstelle Demenz, Diakonisches Werk Karlsruhe ist erforderlich:
0721 20397-198 oder 

Ich denk nicht dran – Ein Vermächtnis zu Lebzeiten

Buchvorstellung mit dem Autor Jo Failer

Donnerstag, 21. Mai 2026 um 15 Uhr

Ort: Stadtbibliothek, Ständehausstraße 2, 76133 Karlsruhe

Was bleibt, wenn die Gedanken langsam verblassen?

In seinem Buch „Ich denk nicht dran“ erzählt Jo Failer eindringlich und zugleich lebensnah von seinem Alltag mit der Diagnose „Alzheimer Frühform“. Mit 51 Jahren erhält er diese Nachricht – mitten im Berufsleben, als Vater zweier kleiner Kinder und eingebunden in ein aktives soziales Umfeld.

Sein Wer„Ich denk nicht dran“ ist keine medizinische Abhandlung, sondern ein poetisches, authentisches und unterhaltsames Sachbuch über ein Schicksal, das viele fürchten – aber kaum jemand so beschreibt. Ein Buch über das Leben mit Alzheimer, bevor alles verloren geht – und darüber, wie viel Lebensfreude trotz allem möglich ist.

Bei der Lesung stellt Jo Failer sein Buch vor, liest ausgewählte Passagen und gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Austausch mit dem Autor.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben!“ von Stadtbibliothek und Seniorenbüro.

Keine Anmeldung notwendig!

Schulung „Kulturzeit – Menschen mit Demenz und ihren Begleitenden Teilhabe ermöglichen“

  • Montag, 15. Juni 2026 von 10 bis 16 Uhr

  • Samstag, 7. November 2026 von 10 bis 16 Uhr

Ort: Naturkundemuseum Karlsruhe, Erbprinzenstr. 13, 76133 Karlsruhe

Kulturelle Teilhabe ist ein Grundrecht – auch für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen. Um dieses Recht mit Leben zu füllen, lädt eine praxisnahe Schulung des Netzwerks Demenz Karlsruhe dazu ein, gemeinsam kulturelle Orte zu entdecken und wertvolle Begegnungen zu ermöglichen. Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung – ob aus stationären Einrichtungen, ambulanten Diensten oder dem Ehrenamt – sowie an alle, die Menschen mit Demenz begleiten. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Anregungen, wie sie kulturelle Angebote zugänglich machen und dabei auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen können. Die Schulung besteht aus einer ganztägigen Veranstaltung und einer digitale Nachbesprechung.

Die Schulung wird geleitet von Birgit Großhans, Gedächtnistrainerin, und Anna Ziegler, Gerontologin. Beide gestalten seit über zwei Jahren Museumsbesuche für Menschen mit Demenz und teilen in der Schulung ihre Erfahrungen, ihr Wissen und hilfreiche Tipps für die Begleitung.

Anmeldung beim Seniorenbüro ist erforderlich:
0721 133-5022 oder vernetzung-demenz(at)sjb.karlsruhe.de

Kaffeeklatsch Bergdörfer – für Betroffene, Angehörige und Interessierte

Monatlich montags von 15:30 bis 17 Uhr.

Termine für 2026: 5. Januar, 2. Februar, 2. März, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 7. September, 5. Oktober, 2. November, 7. Dezember

Ort: Evangelisches Gemeindehaus Palmbach, Waldenserstraße 25, 76228 Karlsruhe

In angenehmer und geschützter Atmosphäre können bei Kaffee, Tee und Kuchen soziale Beziehungen gepflegt werden. Gute Gespräche, die Begegnung und der Austausch zwischen Betroffenen, An- und Zugehörigen sowie Interessierten stehen an diesem Nachmittag im Vordergrund.

Anmeldung bei Demenz-Initiative Karlsruhe und Logotherapeutische Beratung ist erwünscht:
0721 83172764 oder

Gesprächsgruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz

Monatlich montags von 18 bis 19:30 Uhr und freitags von 16 bis 17:30 Uhr.

Termine für 2026:

  • Montag: 16. Februar, 30. März, 27. April, 18. Mai, 22. Juni, 27. Juli, 24. August
  • Freitag: 27. Februar, 27. März, 24. April, 22. Mai, 26. Juni, 24. Juli, 28. August

Ort: Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe, Karlstraße 56, 76133 Karlsruhe im 6. OG

Die Gesprächsgruppen sind ein offenes Angebot für Angehörige, die einen Menschen mit Demenz betreuen.

Termine und Anmeldung bei der Fachstelle Demenz, Diakonisches Werk Karlsruhe.
0721 20397-174 oder 0721 20397-198 oder

Gesprächsangebot Demenz – für Betroffene, Angehörige und Interessierte

Monatlich dienstags von 17 bis 18:30 Uhr.

Ort: Caritas-Seniorenzentrum St. Valentin, Waidweg 1 a - c, 76189 Karlsruhe

Zu der offenen Gesprächsgruppe sind Betroffene, Angehörige, Freunde, Nachbarn, Vereinskolleginnen und Vereinskollegen und alle, die mit dem Thema Demenz Berührung haben, herzlich eingeladen.

Anmeldung bei Elvira Hauser, Caritas-Quartiersmanagement Daxlanden, ist erforderlich:
0721 82487-150 oder

Begegnungsabende für Betroffene, Angehörige und Interessierte – ONLINE

Jeden letzten Mittwoch des Monats von 19:30 bis 21 Uhr.

Auch eine virtuelle Begegnung kann einen guten Raum schaffen für wirkliche Begegnung, einen intensiven Gedankenaustausch, kann perspektivische Impulse anbieten, um ins Gespräch zu kommen und sich verstanden zu fühlen. Ein besonderer Vorteil dabei ist, keine*r muss dabei das vertraute Zuhause verlassen. Die Online-Gesprächsabende über Zoom richten sich an Betroffene, Begleitende und Interessierte. Eine Teilnahme ist nur mit Kamera und Mikrofon möglich.

Anmeldung bei dem Team der Demenz-Initiative Karlsruhe/Eli Kobela ist erforderlich:
0721 75406539 oder

Erzählcafé im Stephanienbad – für Betroffene, Angehörige und Interessierte

Monatlich donnerstags von 15:30 bis 17 Uhr.

Termine für 2026:  26. Februar, 19. März, 23. April, 28. Mai, 25. Juni, 23. Juli

Ort: Stephanienbad, Evangelisches Gemeindehaus Südkreuzgemeinde, Breite Straße 49 a, 76135 Karlsruhe

Einmal im Monat lädt die Evangelische Südkreuzgemeinde ins Stephanienbad zum Erzählcafé ein. Im Mittelpunkt steht das Miteinander und die Begegnung. Dabei kommen wir in Kontakt, unterhalten uns, können uns zeigen, so wie wir sind und genießen gemeinsam Kaffee, Tee und Kuchen.

Anmeldung bei Diakonin Petra Nußbaum ist erwünscht:
0171 8128987 oder

Begleitete Selbsthilfegruppe für Menschen, die in jüngeren Jahren an Demenz erkrankt sind

Monatlich freitags von Januar bis April, Oktober bis Dezember von 15:30 bis 17 Uhr und von Mai bis September von 16 bis 17:30 Uhr.

Termine für 2026: 16. Januar, 13. Februar, 20 März, 10. April, 8. Mai, 26. Juni, 17. Juli, 28. August, 18. September, 23. Oktober, 13. November, 4. Dezember

Ort: In der Praxis für Heilpädagogik, Ludwig-Marum-Straße 23, 76185 Karlsruhe

Die begleitete Selbsthilfegruppe für Menschen, die in jüngeren Jahren an Demenz erkrankt sind, bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen von Menschen in ähnlicher Lebenssituation, zu Austausch und zu Information. In geschützter Atmosphäre ist Raum sowohl für Nöte und Sorgen wie auch für Freude, Spaß und neue Pläne. Die Gruppe wird von Birgit Großhans, Demenz-Beraterin und Mitglied im Netzwerk Demenz Karlsruhe, moderiert. Kommen Sie einfach vorbei!

Weitere Informationen erhalten Sie beim Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe:
0721 133-3821 oder

„Tapetenwechsel“ – Wochenenden für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen im Waldheim

Ort: Gustav-Jacob-Waldzentrum, Linkenheimer Allee 10

Im Sommer werden vom Diakonischen Werk zweitägige Tagesfreizeiten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen angeboten, die ohne lange Anfahrtswege in Karlsruhe Erholung, Abwechslung und Gemeinschaft suchen. Die Tage beginnen um 10 Uhr und enden spätestens um 17:30 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Informationen zu den Terminen im Sommer und Anmeldung bei der Fachstelle Demenz, Diakonisches Werk Karlsruhe:
www.dw-karlsruhe.de/unsere-angebote/alter

0721 20397-174 oder 0721 20397-198 oder

Aktiv im Alter: Gemeinsam das Leben gestalten!

Die Stadt Karlsruhe legt Wert darauf, allen Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei greifen zum Beispiel Angebote von Sportvereinen, Musikvereinen sowie Angebote der Stadt in den Stadtteilen ineinander. Besonders Menschen der älteren Generationen haben einen erhöhten Bedarf an wohnortnahen und stadtteilorientierten Angeboten, die Freundschaften und das Miteinander in der Nachbarschaft stärken.

Dem Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe ist es daher ein Anliegen, Ge­stal­tungs­räume und Mitwir­kungs­mög­lich­kei­ten für die älteren Generationen im eigenen Stadtteil aufzuzeigen. Die Broschüre Aktiv im Alter 3,49 MB (PDF) enthält einen umfas­sen­den ­Über­blick, welche Bildungs-, Kultur- und Sport­an­ge­bote es in den unterschiedlichen Stadtteilen gibt.

Über den Karlsruher Pass 60 Plus können Menschen mit ge­rin­gem Einkommen oder Grund­si­che­rung Gut­scheine im Wert von 120 Euro pro Jahr für sportliche oder kulturelle Aktivitäten erhalten. Sie er­ken­nen diese Angebote am Logo des Karlsruher Passes.

Nachbarschaftliche Gemeinschaften und soziale Netze sind ein wichtiger Baustein für ein „gutes Leben“ im Alter. Gemeinschaftliche Essensangebote können dazu beitragen, das Miteinander zu stärken, Kontakte zu knüpfen und die Lebensqualität zu verbessern. In dieser Übersichtstabelle 259 KB (PDF) werden offene, nichtkommerzielle Essensangebote im Karlsruher Stadtgebiet aufgeführt, die eine soziale und gemeinschaftsfördernde Ausrichtung haben und für die Teilnahme von Seniorinnen und Senioren besonders geeignet sind. Es handelt sich um Angebote mit vollwertigen Mahlzeiten (keine reinen „Kaffee- und Kuchen-Angebote“).

Die Vielfalt der Begegnungs- und Betäti­gungs­mög­lich­kei­ten von Grup­pen, Vereinen und Clubs –  sie lebt oft vom ehren­amt­li­chen En­ga­ge­ment Einzelner, die ihre Ideen, Fähig­kei­ten und Zeit ein­brin­gen. Vielleicht haben auch Sie Lust aktiv zu werden und mit anderen unsere Umwelt sozial, ökologisch und kultu­rell freund­li­cher und lebens­wer­ter zu gestalten.

Logo Stadtteilkoordination und Seniorenbüro ON AIR

Die Einschrän­kung der so­zia­len Kontakte stellt uns alle vor große Heraus­for­de­run­gen. Um Ihnen weiterhin ein vielfäl­ti­ges Bildungs­pro­gramm zu Themen des Älter­wer­dens und darüber hinaus zur Verfügung stellen zu können, geht das Senio­ren­büro und Pflege­stütz­punkt „ON AIR“. Egal ob Neuling oder Expertin/Experte auf dem Gebiet der Online-Seminare – alle Inter­es­sier­ten können teilnehmen. Die Termine und Themen der Online-Veran­stal­tun­gen werden auf dieser Seite bekannt gemacht. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Benötigt wird ein Gerät mit Inter­net­zu­gang, die Browser Mozilla Firefox oder Google Chrome und Tonwie­der­gabe. Bei den Online-Veran­stal­tun­gen ist eine Telefon­ein­wahl möglich. Sie er­hal­ten mit der Anmeldung eine Telefon­num­mer und einen in­di­vi­du­el­len Code. Damit können Sie über Ihr Telefon teilnehmen, falls das Internet Probleme bereitet.

Sie können sich zu den Online-Veran­stal­tun­gen anonym mit einem fikti­vem Na­men anmelden. Ihr angege­be­ner Name ist in den Teil­nah­me­lis­ten der Veran­stal­tun­gen zu sehen, Ihre E-Mail-Adresse nicht. Fragen zum Thema können live (und anonym) wäh­rend der Veran­stal­tung schrift­lich im Chat gestell­t wer­den.

Rufen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben: 0721 133-5665 

Online-Veranstaltungen finden Sie unter Aktuelles

Wegweiser auf einem Bergpfad.

Demenz

Die Befürch­tung, an einer Demenz erkrankt zu sein, oder die Dia­gnose Demenz lösen Ängste aus – bei den Betrof­fe­nen und bei den Angehö­ri­gen gleicher­ma­ßen.

Bleiben Sie nicht alleine mit Ihren Nöten und Sorgen. In Karlsruhe gibt es Beratungsangebote, Informationsveranstaltungen, Gruppen für Angehörige und vieles mehr. Holen Sie sich recht­zei­tig Unterstützung.

Viele Informationen und einen guten Überblick über die Angebote in Karlsruhe gibt der Ratgeber Demenz 2,28 MB (PDF).

Die aktuellen Angebote des Netzwerks Demenz Karlsruhe finden sich gebündelt in der Halbjahresinformation 256 KB (PDF)

Gemeinsam gut leben – mit und ohne Demenz

Ein Leben in Teilhabe und sozialem Mitein­an­der ist für Menschen ­mit Demenz in allen Phasen der Erkrankung von zentra­ler ­Be­deu­tung. Um dieses Leben selbst­be­stimmt zu gestalten, braucht es die Möglich­keit, sich zu infor­mie­ren und auszut­au­schen. Wichtig ist, Vorsorge zu treffen, Wünsche zu äußern und in Bewegung zu bleiben. Angehörige und Zugehörige sind hierbei wichti­ge ­Part­ne­rin­nen und Partner.

Das Netzwerk Demenz Karlsruhe macht Demenz zu einem Thema von öf­fent­li­chem Interesse. Es bringt das Thema in die Mitte der Ge­sell­schaft, um Menschen mit Demenz ein Leben in Respekt und Würde, inklusiv und frei von Stigma­ti­sie­rung zu ermög­li­chen.

Das Netzwerk Demenz wurde Anfang des Jahres 2020 gegründet. Es ist ein freiwil­li­ger, auf Dauer angelegter Partner­ver­bund in der Kom­mune, der aus dem „Runden Tisch Demenz" entstand. Von den Mit­glie­dern des Runden Tischs gemeinsam wurde der Karls­ru­her Ratgeber Demenz 2,28 MB (PDF) erarbeitet.

Wünschen Sie weitere Infor­ma­tio­nen zum Netzwerk Demenz ­Karls­ru­he? Möchten Sie sich einbrin­gen?

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter Aktuelles.


Kontakt

Stadt Karlsruhe
Sozial- und Jugendbehörde
Stadtteilkoordination und Seniorenbüro

0721 133-3821

 

Die Mitglieder des Netzwerkes Demenz Karlsruhe
 

Ärzteschaft Karlsruhe

AWO Karlsruhe gGmbH

Badischer Landesverein für Innere Mission

Birgit Großhans

Caritas-Verband Karlsruhe

Diakonisches Werk Karlsruhe

Evangelische Sozialstation GmbH

Geriatrisches Zentrum Karlsruhe

Hardtstiftung, Verein mit Körperschaftsrechten

Heimstiftung Karlsruhe

Karl Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung

Logotherapeutische Beratung Karlsruhe

Pfinzgaumuseum

Praxis Dr. Metz

Stadt Karlsruhe

Stadtbibliothek Karlsruhe

Städtisches Klinikum Karlsruhe

Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais

vhs Karlsruhe

Wohnstift Karlsruhe e.V.

Logo des Netzwerk Demenz

Fach­stelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehö­ri­gen

Die Erkrankung an einer Demenz führt zu vielfäl­ti­gen ­Ver­än­de­run­gen im Leben des Betrof­fe­nen und seines Umfeldes. Die Fach­stelle ist ein spezielles Angebot. Infor­ma­tio­nen zum Krank­heits­bild, zu Betreuung und weiter­füh­ren­den Hilfen gehören e­benso zum Angebot wie die psycho­so­ziale Beratung und Beglei­tung ­durch quali­fi­zierte Fachkräfte. Die Beratung kann telefo­nisch, im Büro oder nach vorheriger Absprache zu Hause erfolgen. Die Ver­schwie­gen­heit der Mitar­bei­ten­den ist selbst­ver­ständ­lich.

Fach­stelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehö­ri­gen, Diako­ni­sches Werk Karlsruhe

 

Erst­be­ra­tung nach der Diagnose in der Frühphase

Die Logothe­ra­peu­ti­sche Beratung Karlsruhe bietet den Betrof­fe­nen und ihren Angehö­ri­gen in der Frühphase einer Demenz, insbe­son­dere in der ersten schweren Zeit nach Erhalt der Dia­gnose, einen geschütz­ten Raum für Fragen und Ängste. In der Erstbe­ra­tung wird die momentane Situation gezielt und in­di­vi­du­ell betrachtet und lenkt den Blick auf die Ressourcen. Zudem unter­stützt die Logothe­ra­peu­ti­sche Beratung Karls­ru­he ­durch Begleitung der Familie.

 

Sprech­stunde Demenz an der Klinik für Geriatrie

Fachärz­tin­nen und Fachärzte bieten Betrof­fe­nen und ihren An­ge­hö­ri­gen nach Diagno­se­stel­lung eine Beratung an. Die Beratung um­fasst alle wissen­schaft­lich fundierten medika­men­tö­sen und nicht-medika­men­tö­sen Thera­pie­me­tho­den und die Erörte­rung ­be­züg­lich der momentanen Situation. Die Beratung ist für ge­setz­lich Kranken­ver­si­cherte kosten­pflich­tig. Eine Anmeldung ist er­for­der­lich.

ViDia Christ­li­che Kliniken Karlsruhe, Klinik für Geriatrie

 

Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe

Beratung im Pflege­stütz­punkt

 

Telefonische Beratung der Alzheimer Gesell­schaft

Das Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzhei­mer ­Ge­sell­schaft e. V. ist erreichbar von Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr und am Freitag von 9 bis 15 Uhr. Beratung in tür­ki­scher Sprache wird mittwochs von 10 bis 12 Uhr angeboten.

030 259379514

Das Beratungs­te­le­fon der Alzheimer Gesell­schaft ­Ba­den-Württem­berg e. V. ist besetzt von Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr und von Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr.

0711 24849663

 

Informationen in verschiedenen Sprachen

Grund­le­gende Infor­ma­tio­nen über Demenz in türkischer, polni­scher, russischer und weiteren Sprachen finden Sie unter www.demenz-und-migration.de.

Ganz­heit­li­ches Gedächt­nis­trai­ning an der Klinik für Geriatrie

Das Angebot der Klinik für Geriatrie richtet sich an Menschen mit leichten kogni­ti­ven Ein­bu­ßen und findet in einer Gruppe mit Gleich­ge­sinn­ten in lo­cke­rer, heiterer Atmosphäre statt. Durch Übungen, die Kon­zen­tra­tion, Merkfä­hig­keit, Fantasie, Kreati­vi­tät und Denk­fle­xi­bi­li­tät fördern, kann die Lernfä­hig­keit und Auf­nah­me­be­reit­schaft des Gehirns nachweis­lich positi­v ­be­ein­flusst werden. Ganzheit­li­ches Gedächt­nis­trai­ning bedeu­tet Ak­ti­vie­rung und Betei­li­gung von Körper, Geist und Seele. Das An­ge­bot findet freitags 11 bis 12:30 Uhr statt.


Sturz­prä­ven­tion an der Klinik für Geriatrie

Für Anfänger und Fortge­schrit­tene gibt es je einen Kurs zur Sturz­prä­ven­tion. Es findet intensives Kraft- und Balan­ce­trai­ning un­ter physio­the­ra­peu­ti­scher Anleitung statt, auch für Menschen ­mit leichten kognitiven Einschrän­kun­gen. Die Kurse finden ­diens­tags von 14 bis 15 sowie von 15 bis 16 Uhr statt. Sie können von der Kranken­kasse bezuschusst werden.

 

Appa­ra­te­ge­stütz­tes Kraft­trai­ning an der Klinik für Geriatrie

Die Klinik für Geriatrie bietet appara­te­ge­stütz­tes ­Kraft­trai­ning, so genanntes Galileo-Training, unter ­the­ra­peu­ti­scher Anleitung an. Das Training kann freitags ab 12:30 Uhr nach Termin­ver­ein­ba­rung statt­fin­den.

 

Aktiv­an­ge­bote Sport, Kultur, Musik, Kreati­vi­tät

Die Demenz-Initiative Karlsruhe der Logothe­ra­peu­ti­schen Beratung ­Karls­ruhe bietet für Betroffene und ihre Angehö­ri­gen in der Früh­phase der Demen­zer­kran­kung Begleitung und ein breites ­nicht-medika­men­tö­ses Thera­pie­an­ge­bot. Gemeinsam im „Tandem" mit einer vertrauten Person oder einer ehren­amt­lich tätigen Person der Demenz-Initiative bereichern kulturelle und sport­li­che ­An­ge­bote den Alltag und wirken sich positiv auf den weite­ren ­Ver­lauf der Erkrankung aus. Alle Angebote finden unter pro­fes­sio­nel­ler Anleitung ebenfalls im „Tandem" statt: Fachli­che ­Ex­per­tin­nen und Experten begleiten gemeinsam mit einer Aktiven ­der Demenz-Initiative die Teilneh­men­den in einer Klein­gruppe von nicht mehr als vier Tandems. Das Angebot richtet sich an Fa­mi­lien und Paare, die sich in der Frühphase einer Demenz neu ori­en­tie­ren möchten und nach neuen Möglich­kei­ten für die Ge­stal­tung des gemein­sa­men Alltags suchen. Der Fokus liegt hier­bei auf den Ressourcen: Bei allen Aktivi­tä­ten steht stets das Gelingende im Blick. Gemeinsam erlebte Aktivi­tä­ten wirken ­sich positiv auf die emotionale Grund­stim­mung der Einzelnen, auf die Beziehung zueinander und auf den Umgang mit der Krank­heit aus.

 

Kaffee­klatsch im Hinterhof für Betroffene, Angehörige und In­ter­es­sier­te

In angenehmer, geschütz­ter Atmosphäre können bei Kaffee, Tee und Kuchen soziale Bezie­hun­gen gepflegt werden. Das gute Gespräch, die Begegnung und der Austausch zwischen Betrof­fe­nen, Ange­hö­ri­gen, Beglei­ten­den und Inter­es­sier­ten stehen im Vor­der­grund. Anmeldung ist erfor­der­lich.

demen­zi­ni­tia­tive-karlsruhe.de

 

Urlaub mit Hilfe

Es gibt eine Reihe von speziellen Urlaubs­an­ge­bo­ten für und mit Pfle­ge­be­dürf­ti­gen. Beispiels­weise in Hotels, Ferien­woh­nun­gen und Er­ho­lungs­ein­rich­tun­gen mit organi­sier­ter pflege­ri­scher ­Ver­sor­gung und Betreuung. Darunter finden sich auch Angebo­te s­pe­zi­ell für Menschen mit Demenz und ihre Angehö­ri­gen. Manche ­An­ge­bote beinhalten auch Angehö­ri­gen­schu­lun­gen. Die Kosten der Be­treu­ung sowie der Angehö­ri­gen­schu­lung können unter Umstän­den ­über den Entlas­tungs­be­trag und Leistungen der Ver­hin­de­rungs­pflege abgerech­net werden.

Über­sich­ten zu den Angeboten finden Sie unter anderem bei der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg.

Foto eines Erste-Hilfe-Koffers

Wenn Sie nicht mehr weiterwissen und schnelle Hilfe brauchen:

Notruf: 112

Tele­fon­seel­sorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222

Ärzt­li­cher Notfall­dienst: (außerhalb der Sprech­zei­ten Ihres Haus­arz­tes): 116117

Klinik für Psych­ia­trie und Psycho­the­ra­peu­ti­sche Medizin, Notfallam­bu­lanz: 0721 974-3710

Wohnen im Alter

Gute Wohnbedingungen sind eine zentrale Voraussetzung für ein gesundes und zufriedenes Leben sowie für gesellschaftliche Beteiligung. Sie erleichtern das Zusammenleben der Generationen und geben den erforderlichen sozialen Rückhalt.

Für ältere Menschen steht das Wohnen im Mittelpunkt der alltäglichen Lebenserfahrung. Mit zunehmendem Alter nimmt der Bewegungsradius von Menschen ab. Zeitgleich wachsen die Bedeutung von passendem, barrierefreiem Wohnraum und dem sozialen Umfeld, dem Quartier von älteren Menschen. Wohnen und die Wohnzukunft werden auf unterschiedlichen Ebenen mehr und mehr zum Thema.

Selbstständigkeit, Barrierefreiheit, soziale Einbindung und Bezahlbarkeit sind einige Voraussetzungen, um zufrieden in der eigenen Häuslichkeit leben zu können.

Das Wohnen mit Service (bekannt als betreutes Wohnen) verbindet die Ausstattung einer altersgerechten Wohnung mit unterschiedlichen Serviceangeboten und Gelegenheiten für soziale Kontakte. Den Bewohnerinnen und Bewohnern bietet es eine abgeschlossene, barrierearme Wohnung. So können Sie sich auch bei einer Gehbehinderung oder sonstigen körperlichen Einschränkungen dort leicht bewegen und länger selbständig leben.

Sie möchten sich für eine geeignete Wohnung entscheiden? Dann bietet es sich an, dass Sie sich in Frage kommende Einrichtungen ansehen.


Was kann Betreutes Wohnen nicht leisten?

  • Anders als im Pflegeheim bietet es keine umfassende pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung rund um die Uhr. Sie erhalten nur bestimmte Serviceleistungen. Andere Leistungen müssen Sie hinzukaufen.
  • Wenn Sie schwer pflegebedürftig sind, können Sie in vielen Einrichtungen des Betreuten Wohnens nicht mehr bleiben und müssen noch einmal umziehen.

Broschüre „Altersgerechte Wohnfomen mit Service“ 7,32 MB (PDF)

Wie wollen wir im Alter wohnen? Was ist wichtig, um sich wohl und gestützt zu fühlen?

Um das Wohnen im Alter rechtzeitig zu planen, werden immer mehr Menschen frühzeitig aktiv. Dabei geht es nicht erst um das Wohnen im betagten Alter, sondern auch um das gemeinschaftliche Wohnen in unterschiedlichen Altersgruppen.

Wenn klar ist, wie Sie sich Ihr persönliches Wohnen vorstellen, kann ein Wohnprojekt eine spannende Alternative sein. Diese Projekte werden von privaten Gruppen angeregt, geplant, orga­ni­siert und getragen. Kernidee ist das gemeinsame Wohnen über den nach­bar­schaft­li­chen Kontakt hinaus. In Karlsruhe gibt es bereits einige Wohnprojekte, manche sind generationenübergreifend, andere für Seniorinnen und Senioren.


ZAG Zukunft alternativ gestalten

Kaise­r­al­lee 27 a, 76133 Karlsruhe

Die Idee der Wohnini­ta­tive ZAG e.V. ist selbst bestimmt mitein­an­der zu wohnen. Angespro­chen sind alle Personen, die

  • sich als Allein­le­bende oder Paare über das Wohnen im Alter Gedanken machen.
  • es als Ziel sehen, ihr Leben bis ins Alter selbst zu bestimmen und zu verant­wor­ten.
  • bereit sind, engagiert in unserer beste­hen­den oder an einer weiteren zukünf­ti­gen Wohngrup­pe mitzu­ar­bei­ten.

Zusam­men­ge­führt hat die Vereins­mit­glie­der ihr Ziel, selbst­be­wusst und innovativ das Thema „Wohnen im Alter" in die Hand zu nehmen. Für barrie­re­freies Wohnen im Alter wurde das Projekt „Im Hofgarten" – ein Projekt mit mehreren Wohnungen  – realisiert, die von dem gemein­nüt­zi­gen Verein ZAG e.V. an seine Mitglie­der vermietet werden.


Quartier am Albgrün: Mehrge­ne­ra­tio­nen­woh­nen Karlsruhe-Grünwinkel

In Grünwinkel wurde auf dem Gelände Durmers­hei­mer Straße/E­cke Zeppel­in­straße ein Wohnpro­jekt entwickelt, in dem junge Familien mit Kindern und ältere Mitbürger in menschlich sozial geprägtem Mitein­an­der leben. Es handelt sich um Wohnein­hei­ten, deren Gestal­tung überwie­gend bestimmt wird von den Mitwir­ken­den, die sich in verschie­de­nen Gruppen organi­siert haben. 


SOPHIA Karlsruhe e.V.  – Gemein­schaft­li­ches Woh­nen im Alter

Königs­ber­ger Straße 37 a, 76139 Karlsruhe

Der Verein SOPHIA Karlsruhe e. V. wurde von den Evange­li­schen Frauen Baden und der Fachstelle Leben im Alter der evange­li­schen Kir­che in Karlsruhe initiiert. In Koope­ra­tion mit dem Bür­ger­ver­ein der Waldstadt entwi­ckelte der Verein das Quar­tier­spro­jekt „Gemeinsam leben in der Waldstadt". Mit der Volks­woh­nung GmbH als Bauträger sind im „SOPHIA-Haus" 15 frei ­fi­nan­zierte Mietwoh­nun­gen (62 Quadratmeter und 78 Quadratmeter) entstanden, die seit Früh­jahr 2018 überwie­gend von Frauen bewohnt werden. SOPHIA wurde ein Mitspra­che­recht bei Neuver­mie­tun­gen eingeräumt.

Die Gruppe hat sich von den Leitge­dan­ken der mittel­al­ter­li­chen ­Be­gi­nen­höfe inspi­rie­ren lassen und hat folgende Ziele:

  • Wohnen in Wahlver­wandt­schaft
  • Achtsam­keit und Fürsorge fürein­an­der
  • Spiri­tua­li­tät
  • Soziales Engagement im Quartier und gelebte Nachbar­schaft
  • Gleich­be­rech­tigte Betei­li­gung der Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner

Wohnen für Hilfe – die Generationen-WG

Wohnen für Hilfe vermittelt engagierte Studierende zu älteren ­Men­schen, Familien und Menschen mit Behin­de­rung, die freien Wohn­raum zur Verfügung haben und sich im Alltag Hilfe/Un­ter­stüt­zung wünschen. Im Gegenzug wohnen die Studierenden mietfrei und kommen nur für ihre anfallenden Nebenkosten auf. Das bietet Chancen auf vielen Ebenen: Wohnraum wird sinnvoll und nachhaltig genutzt, die Wohnungsnot gemildert, die Generationen und auch Kulturen finden zueinander.

Koordinatorinnen der Paritätischen Sozialdienste unterstützen Sie und schauen sich die Studierenden und die angebotenen Zimmer an, bevor sie mögliche Wohnpartnerinnen und Wohnpartner vorschlagen. Sie helfen gute Vereinbarung miteinander zu treffen und sind während der Wohnpartnerschaft immer ansprechbar. Die Vermitt­lung ist kostenfrei.

„Wohnen für Hilfe" wird unter­stützt von der Stadt Karlsruhe und steht unter der Schirm­herr­schaft des Oberbür­ger­meis­ters Dr. Frank Mentrup.

 

Wohnpart­ner­schaf­ten zwischen älteren Menschen und Studie­ren­den

Immer mehr ältere Menschen leben in Karlsruhe häufig allein. Viele möchten in der vertrauten Umgebung bleiben, auch wenn die eigenen vier Wände inzwischen zu groß sind. Für manche wäre es eine große Erleich­te­rung, wenn sie etwas Unter­stüt­zung hätten, wie Einkäufe erledigen, Rasen mähen, den Hund ausführen oder einfach Gesell­schaft leisten. Aber auch Familien oder Berufs­tä­tige können Hilfe gebrauchen.

Auf der anderen Seite suchen viele Studie­rende in Karlsruhe ein Zimmer und wären bereit, dafür kleinere Hilfs­dienste zu übernehmen. Besonders dann, wenn sie auch noch erheblich bei der Miete sparen können.

In Koope­ra­tion mit dem Studen­ten­werk vermitteln die Paritä­ti­schen Sozial­dienste im Hardt­wald­zen­trum seit Jahren erfolg­reich Karlsruher Bürge­rin­nen und Bürger als Wohnrau­man­bie­ter und Studie­rende als Wohnungs­su­chende im Rahmen der Wohnpart­ner­börse.

Das Projekt lebt von der Hilfe auf Gegen­sei­tig­keit: pro Quadratmeter Wohnraum wird eine Stunde Mithilfe im Monat geleistet.

Karlsruher Hausbesuch

Illustration mit sieben älteren Personen. Text: Karlsruher Hausbesuch. Haben Sie Fragen? Wir unterstützen Sie gerne.

Anlässlich ihres 75., 80. oder 85. Geburtstags erhalten Menschen in ausgewählten Karlsruher Stadtteilen ein Gratulationsschreiben der Stadt. Dieses Schreiben enthält einen Gutschein für eine kostenlose Beratung. Diese wird in Zusammenarbeit mit den Paritätischen Sozialdiensten Karlsruhe angeboten. Auch wer nicht zu den Jubilarinnen und Jubilaren gehört und mindestens 75 Jahre alt ist, kann gerne Kontakt aufnehmen und eine Beratung anfragen.

Mit der Mitarbeiterin kann ein Termin vereinbart werden, bei dem sie zu allen Fragen rund um die aktuelle Lebenssituation berät. Das Gespräch wird als Hausbesuch angeboten. Auf Wunsch kann die Beratung auch an einem anderen Ort im Stadtteil stattfinden.

Mögliche Themen sind:

  • Wo kann ich mich ehrenamtlich engagieren?
  • Wo kann ich mit anderen Menschen in Kontakt kommen?
  • Wie kann ich mit Sport und Bewegung etwas für meine Gesundheit tun?
  • Wo erhalte ich Beratung zu finanziellen oder sozialen Fragen?
  • Wo finde ich Unterstützung im Alltag?
  • Und vieles mehr.

Im Gespräch können Sie mit der Beraterin überlegen, welche Wünsche und Fragen Sie zu Ihrer Lebenssituation haben. Die Beraterin stellt Ihnen vor, welche Angebote es in Ihrem Stadtteil oder stadtweit gibt und wo Sie Hilfe und Unterstützung bekommen können.

Ihr Geschenk: Glasflasche mit orangem Neoprenüberzug und der Aufschrift Karlsruher Hausbesuch

Weitere Informationen zum „Karlsruher Hausbesuch“ erhalten Sie bei der Beraterin Susanne Butz von den Paritätischen Sozialdiensten:

0721 91230-71

 

Zum Beratungsangebot „Karlsruher Hausbesuch“ wird eine Informationsbroschüre bereitgestellt. Sie enthält ausgewählte Adressen städtischer Stellen, die in Fragen des Älterwerdens wichtig sein können und direkte Anlaufstellen mit Angeboten in den Stadtteilen, in denen der Hausbesuch angeboten wird.

Infobroschüre „Karlsruher Hausbesuch“ 689 KB (PDF)

Die Stadtteile des Karlsruher Hausbesuchs

Der Karlsruher Hausbesuch wird in den Stadtteilen Daxlanden, Grünwinkel, Innenstadt Ost, Innenstadt West, Knielingen, Mühlburg, Neureut, Nordstadt, Nordweststadt und Oberreut angeboten.

Beratung

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) bietet Beratung und Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen.

Sie können uns ansprechen bei:

  • Beratungsbedarf bei Häuslicher Gewalt
  • finanziellen Schwierigkeiten
  • Fragen zum Anspruch auf Sozialleistungen und Kontakt zu anderen Behörden und Institutionen
  • Pflegebedürftigkeit
  • Mietrückständen und Räumungsklagen
  • persönlichen Schwierigkeiten

Im Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe erhalten Menschen jeden Alters umfassende und kostenfreie Information und Beratung rund um das Thema Pflege.

Kontakt

Sozial- und Jugendbehörde

Fachbereich Beratung und Prävention, Seniorenbüro

Ernst-Frey-Straße 10
76135 Karlsruhe

Für Bürger*innen aus Durlach und Umgebung:

Kontakt

Stadtamt Durlach

Jugend und Soziales Durlach

Einzugsbereich: Durlach, Aue, Bergwald, Grötzingen, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Palmbach, Stupferich, Thomashof und Wolfartsweier

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