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Karlsruhe ist eine internationale Stadt und seit jeher geprägt durch ein Klima von Offenheit und Toleranz. Vor dem Hintergrund einer sich dynamisch verändernden Welt ist die internationale Ausrichtung einer Kommune der Schlüssel, damit eine Stadt attraktiv bleibt – für Unternehmen und für Bürgerinnen und Bürger.
Die Stadt Karlsruhe ist seit 2014 Mitglied des internationalen Städtenetzwerks „Mayors for Peace“, das sich für eine weltweite nuklearwaffenfreie und friedliche Welt einsetzt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki gegründet .
Mayors for Peace ist eine internationale Organisation von Städten, die sich für die Förderung des Friedens einsetzt. Die Organisation wurde 1982 vom damaligen Bürgermeister von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet, als Reaktion auf die Todesfälle von rund 140.000 Menschen aufgrund des Atombombenabwurfs auf die Stadt am 6. August 1945.
Die Zwecke von „Mayors for Peace“ sind:
Die Organisation besteht aus 8.349 Städten in 166 Ländern und Regionen, darunter mehr als 700 Städte in Deutschland. Der Präsident ist der Bürgermeister von Hiroshima, während es 11 Vizepräsidenten weltweit gibt, darunter der Bürgermeister von Nagasaki.
Die deutsche Zentrale des Städtenetzwerks befindet sich in Hannover.
Am 21. September 2024 wurde von den Vereinten Nationen der Internationale Tag des Friedens (IDP) ausgerufen, der dem Weltfrieden gewidmet ist und speziell 24 Stunden der Gewaltlosigkeit und des Waffenstillstands hervorhebt. Mayors for Peace unterstützt das Anliegen des Internationalen Friedenstages.
Mit dem Ziel, den Friedensappell aus Hiroshima zu verbreiten und weltweit zum Nachdenken anzuregen, wurde das Video „Voices for Peace“ erstellt. Es enthält Botschaften von Gruppierungen, die sich an Friedensinitiativen in Hiroshima beteiligen, und wurde global verbreitet.
Mit aktiver Beteiligung des Friedensbündnisses Karlsruhe und weiteren Akteurinnen und Akteuren wurde am 8. Juli 2015 vor dem Ständehaus erstmals die „Mayors for Peace“-Flagge gehisst. Der Flaggentag erinnert an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes vom 8. Juli 1996, wonach der Einsatz von Atomwaffen gegen grundsätzliche Prinzipien des humanitären Völkerrechts verstößt, und wird gemeinsam mit allen deutschen Mitgliedern begangen.
Seit 2015 wird jedes Jahr die „Mayors for Peace“-Flagge gehisst.
Im Jahr 2016 wurde in Karlsruhe die Ausstellung „Hibakusha Weltweit“ der IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) im Rathaus Foyer organisiert, die weltweit 50 Orte dokumentiert, an denen Menschen wegen atomarer Ereignisse, Unfälle oder Atombombenzündungen zu Tode oder zu Schaden gekommen sind.
Mit der Internationalisierungsstrategie setzt Karlsruhe auf Standortentwicklung und Zukunftsfähigkeit in einer globalisierten Welt.
„Karlsruhe ist eine internationale Stadt“ – so lautete die städtische Vision im Jahr 2012. Die Vision ist längst Realität. Das beweisen die Menschen in Karlsruhe: die Einwohnerinnen und Einwohner, die Pendlerinnen und Pendler aus dem nahen Frankreich, die internationalen Gäste. Das zeigt auch die globale Vernetzung von Stadtverwaltung, ansässigen Unternehmen und Karlsruher Institutionen. Karlsruhe – weltweit ein Synonym für bestimmte Qualitäten und Werte.
Die neue Vision lautet „Internationales Karlsruhe 2030 – innovativer.nachhaltiger.weltoffener“:
Eine weltoffene Stadtgesellschaft und ihre Stadtverwaltung treiben ein solidarisches Europa aktiv voran. Gemeinsam übernehmen wir globale Verantwortung im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele. Wir kooperieren international – mit einer starken Stimme in Europa. Freiheitlich-demokratische Werte, Wissen, Wirtschaft, Kultur und Kreativität haben Stadt und Region weltweit positioniert.
Dafür stehen die Menschen in Karlsruhe, dafür setzen sie sich ein. Mit der Internationalisierungsstrategie machen Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung deutlich, was sie in den kommenden Jahren erreichen wollen – füreinander und miteinander. Die gesamte Strategie richtet sich an fünf Zielen aus: thematisch gebündelt und ausgerichtet an aktuell-politischen Entwicklungen und globalen Herausforderungen. Die fünf Ziele lauten:
Ziel 1: Internationale Stadtgesellschaft und Willkommenskultur
Ziel 2: Zusammenarbeit in Europa und Europakompetenz
Ziel 3: Globale Verantwortung, Nachhaltigkeit und außereuropäische Kooperationen
Ziel 4: Innovations- und Wirtschaftsstandort in Europa und weltweit
Ziel 5: Internationale Positionierung der Stadt Karlsruhe
Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing
Sachbearbeiterin Zentrale Dienste
Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing
Internationale und Europäische Angelegenheiten / Internationales und Europa