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Die Stadt Karlsruhe setzt sich für eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität ein und zählt bundesweit zu den führenden Städten mit besonderem Engagement für den Radverkehr. Bereits 2011 wurde Karlsruhe erstmals vom Land Baden-Württemberg als „Fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet und auch beim ADFC Fahrradklima-Test belegt die Stadt Karlsruhe seit 2012 in ihrer Kategorie einen Platz „auf dem Siegertreppchen“.
Die Stadt Karlsruhe hat eine Kampagne gestartet, um die Radfahrenden für die Probleme, die durch das Geisterradeln entstehen, zu sensibilisieren.
Radwege, auf denen besonders häufig Geisterradler unterwegs sind und auf denen sich schon Unfälle ereignet haben, werden mit Piktogrammen und Schildern ausgestattet, die auf die falsche Benutzung hinweisen.
Mitmachen beim ADFC-Fahrradklimatest
Vom 1. September bis zum 30. November 2026 können Radfahrende deutschlandweit wieder die Fahrradfreundlichkeit des eigenen Ortes bewerten.
Der Fragebogen ist ab dem 1. September verfügbar, dieser umfasst immer die gleichen 25 Fragen. So ist eine gute Vergleichbarkeit gegeben. Stärken und Schwächen in der eigenen Stadt und im Vergleich mit anderen Kommunen über die Jahre werden sichtbar.
Zusätzlich gibt es fünf Fragen zu wechselnden Schwerpunktthemen – dieses Mal zum Thema Kinder und Jugendmobilität.
In diesem Jahr wird erstmals ein eigener Fragebogen für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren angeboten. (Diese Altersgruppe kann gerne ihren speziellen und den regulären Fragebogen ausfüllen.)
Der Fahrradklimatest ist eine der größten Befragungen zur Radzufriedenheit weltweit und findet alle zwei Jahre statt – 2026 bereits zum zwölften Mal.
Gefragt sind Rückmeldungen von Karlsruher Alltagsexpertinnen und -experten für die Verkehrsplanung und politisch Verantwortlichen. Die Ergebnisse können gezielt genutzt werden, um den Radverkehr zu stärken.
Die Stadt Karlsruhe möchte erneut eine hohe Teilnehmendenzahl erreichen und fordert alle Radfahrenden auf sich zu beteiligen und den Fahrradklimatest im Bekannten- und Freundeskreis zu bewerben.
Vom 16. bis 22. September 2026 findet die Europäische Mobilitätswoche (EMW) statt, eine Kampagne der Europäischen Kommission. Städte und Gemeinden aus ganz Europa bieten Mitmach-Aktionen und andere Veranstaltungen für mehr nachhaltige Mobilität vor Ort an. Mehr Informationen zur Europäischen Mobilitätswoche.
Das diesjährige Motto „Mobilität für alle" legt den Fokus darauf, wie wichtig es ist, dass alle Menschen nachhaltig mobil sein können. Passend dazu gibt es in Karlsruhe Angebote für Jung und Alt.
Auch für Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Mobilitätseinschränkung.
Die Stadt Karlsruhe unterstützt das Ziel, selbstbestimmte und umweltfreundliche Mobilität in möglichst allen Altersgruppen und Lebenslagen zu ermöglichen.
Daher bietet die Stadt Karlsruhe das Test-Event „stabil mobil“ – nach der letztjährigen Premiere – auch 2026 wieder an.
Donnerstag, 17. September 2026
von 13 bis 18 Uhr
Kirchplatz St. Stephan (Erbprinzenstraße)
Im Alter und bei körperlichen Einschränkungen sind die klassischen Fahrräder oft nicht mehr die richtige Lösung und andere Angebote sind gefragt: Liegeräder, Dreiräder, Tandems und Therapieräder sind dann eher geeignet, die Mobilität sicherzustellen. Leider haben die meisten Radhändler und Sanitätshäuser nicht die richtigen Angebote zum Testen zur Verfügung.
„stabil mobil” bietet unterschiedliche Spezialräder von verschiedenen Herstellern für ausgiebige Probefahrten an.
Der Fuhrpark für Herbst 2026 steht ab August fest.
Dazu gibt es hersteller- und händlerneutrale Beratung durch das stabil mobil-Team vor Ort. Nach einem Besuch von „stabil mobil“ haben alle Interessierten ein grundlegendes Verständnis, welches Spezialrad zu ihren Bedürfnissen passen könnte.
Das Testangebot richtet sich an alle interessierten Karlsruherinnen und Karlsruher, aber insbesondere an Menschen, die keine herkömmlichen Fahrräder nutzen können oder möchten – sei es wegen persönlicher Vorlieben, spezieller Ausstattungswünsche oder weil sie sich aufgrund von zum Beispiel Gleichgewichtsstörungen, neuronalen Erkrankungen oder Rehabilitation nach einem Unfall mehr Komfort und Stabilität auf dem Rad wünschen. Das Testangebot ist kostenlos. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.
Spezialräder gibt es als zwei-, drei- oder vierrädrige Varianten, als Liegeräder oder mit Sitzschale, für eine oder mehrere Personen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geben drei- und vierrädrige Spezialräder durch ihre ergonomische Position oft mehr Stabilität und schonen Rücken, Nacken und Handgelenke. Durch diverse Anpassungsmöglichkeiten und Aufbauten kann im Rahmen einer Beratung durch den Fachhandel auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzenden eingegangen werden. Spezialräder dürfen wie Fahrräder den Radweg benutzen und auf dem Gehweg parken, aber auch am Fahrbahnrand.
Die Kosten für ein Spezialrad können in bestimmten Fällen von der Krankenkasse übernommen werden. Ein Antrag bei der Krankenkasse unter Angabe der Hilfsmittelnummer des Rades sowie eines ärztlichen Rezepts kann sich lohnen.
Die Stadt Karlsruhe lädt alle Karlsruherinnen und Karlsruher ein, vorbeizukommen und die Räder auszuprobieren!
Beim ADFC-Radspaß-Kurs können Teilnehmende ihre Grenzen auf dem eigenen Pedelec, E-Bike oder Fahrrad erweitern. Die Trainings bereiten auf regelmäßige Fahrten mit dem eigenen Gefährt vor: In einer kleinen Gruppe üben Teilnehmende enge Kurvenfahrten, abruptes Bremsen bei hohen Geschwindigkeiten und sichere Fahrtechnik auch bei Engstellen und Hindernissen.
Speziell ausgebildete Übungsleiter*innen gehen dabei gezielt auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der Teilnehmenden ein. ADFC-Radspaß-Kurse richten sich an Radfahrende aller Altersgruppen und Erfahrungsstufen, die ihre Fahrtechnik verbessern, Spaß auf dem Rad erleben und sich sicherer auf ihrem Zweirad fühlen möchten. Die Teilnahme lohnt sich auch mit einem konventionellen Fahrrad.
Freitag, 4. September 2026 und Samstag, 12. September 2026
10 bis 13 Uhr
Augustenburg Gemeinschaftsschule in Karlsruhe-Grötzingen (auf dem Schulhof)
Die Teilnahme auf dem eigenen E-Bike, Pedelec oder Rad kostet 38 Euro pro Person. ADFC-Mitglieder profitieren von 5 Euro Rabatt.
Informationen zu den aktuellen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur für Fahrradfahrende.
Mit den Förderprogrammen will die Stadt Karlsruhe den Einsatz von Lastenrädern fördern. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Klimawandel, der angestrebten Verkehrswende und dem Ziel, die Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten.
Für die Jahre 2026 und 2027 sind keine Lastenradförderprogramme der Stadt Karlsruhe geplant.
In einem neuen BYPAD-Verfahren (Bicycle Policy Audit) hat die Stadt Karlsruhe ihr bisheriges 20-Punkte-Programm zur Förderung des Radverkehrs aus dem Jahre 2005 weiterentwickelt und um die Aspekte des Fußverkehrs ergänzt.
Hier finden Sie einen Überblick über die Maßnahmen der Stadt Karlsruhe zur Förderung des Radverkehrs sowie Informationen zu folgenden Themen:
Das Karlsruher Radverkehrsnetz mit den Cityrouten Nord und Süd sowie der Cityroute Durlach.
Informationen zum RadNETZ Baden-Württemberg, zum Winterdienst auf den Radwegen in Karlsruhe und zu den geplanten Radschnellverbindungen rund um Karlsruhe.
Sicherheitshinweise und die wichtigsten Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung für Fahrradfahrende im Überblick.
Die Stadt Karlsruhe fördert den Radverkehr und bietet in der Innenstadt eine Vielzahl an Möglichkeiten Fahrräder abzustellen.
Neben offenen Fahrradabstellanlagen sind an einigen Orten auch überdachte Stellplätze und eine Fahrradstation verfügbar.
In Karlsruhe gibt es mehrere Bike-Sharing Angebote.
Das flächendeckend nutzbare KVV.nextbike sowie das kostenfreie Lastenrad-Leihsystem Lastenkarle sind an mehreren Stationen im Stadtgebiet vertreten.
In Stadtbahnen, Straßenbahnen, Zügen und großen Bussen werden Fahrräder in geringem Umfang mitgenommen, soweit Platz vorhanden ist.
Eine grüne Runde um die Stadt, familienfreundlich, barrierefrei und erlebnisreich.
Die NaturRADtour verbindet auf bis zu 48 Kilometern fünf Naturräume:
Die Rheinebene, den Hardtwald und die Kinzig-Murg-Rinne im Stadtgebiet sowie den Kraichgau und den Nördlichen Schwarzwald im Landkreis.
Dazu kommen sieben Schutzgebiete entlang der Strecke.
Das Projekt „ADFC-Radspaß“ bietet Fahrsicherheitskurse für Fahrrad und Pedelec an – unter anderem in Karlsruhe.
Das Projekt wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) koordiniert.
Die drei- bis vierstündigen Kurse kosten regulär 38 Euro.
Damit wird die Koordination beim ADFC und eine Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Trainer sichergestellt.
Die teilnehmenden Kommunen sind Projektpartner, stellen die Trainingsflächen zur Verfügung und unterstützen die ehrenamtlichen Trainer*innen bei der Bewerbung der Kurse.
Stadtplanungsamt
Mobilität und Verkehr