Nahversorgung
Wie weit ist es zum Einkaufen? Für die Lebensqualität der Menschen ist dieser Faktor ebenso wichtig wie für ihre soziale Verbundenheit mit ihrem Stadtteil: Dass man in seinem direkten Umfeld jene Waren und Dienstleistungen angeboten braucht, die zum täglichen Bedarf gehören.
Deswegen ist die dezentrale Nahversorgung in Karlsruhe ein erklärtes politisches Ziel: Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich möglichst in ihrer fußläufigen Umgebung versorgen können. Die Stadt kümmert sich aktiv darum, die bestehende Nahversorgungsstruktur zu stärken und dort, wo es Lücken gibt, Lösungen zu finden. Es gibt einen stetigen Austausch mit Betreibern, Investoren, Bürgervereinen, der Politik und lokalen Akteuren. Gemeinsam liefern sie ein differenziertes Bild zur aktuellen Nahversorgungssituation.
2016 wurde eigens eine Untersuchung der Nahversorgung in den Karlsruher Stadtteilen durchgeführt. Der Bericht durchleuchtete die Nahversorgungssituation sowohl für die Gesamtstadt als auch für die einzelnen Stadtteile. Indem auch Karlsruher Bürgerinnen und Bürger befragt wurden, liefert der Bericht nützliche Erkenntnisse darüber, wie sich Angebot und Kundenpräferenzen entwickeln. Von Seiten der Stadt werden neue Trends stetig darauf geprüft, wie sie sich mit der städtischen Nahversorgungsstrategie vereinbaren lassen und wie umsetzbar sie sind.
Nahversorgungsbericht 2016
Innenstadtentwicklung
Eine attraktive Innenstadt vereint Arbeiten, Einkaufen, Bildung, Freizeit, Wohnen und Kultur und ist zugleich Anziehungs- und Kristallisationspunkt für die gesamte Region wie auch bedeutsamer Begegnungsraum für die Karlsruher Bevölkerung. In Karlsruhe finden aktuell zahlreiche Projekte und Aktivitäten mit Blick auf die Innenstadt statt, diese werden im Themenkorridor Zukunft Innenstadt gebündelt.
Korridorthema Zukunft Innenstadt