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Karlsruher Stadtteile

Rund 300.000 Karls­ru­he­rin­nen und Karlsruher leben in 27 Stadt­tei­len. Für die behördlichen Anliegen der Menschen in den Stadtteilen ohne eigene Verwaltungsstelle ist die Stadtverwaltung zuständig. In Grötzingen, Grünwettersbach, Hohenwettersbach, Neureut, Palmbach, Stupferich und Wolfartsweier übernehmen dies die Ortsverwaltungen.

Externer Inhalt: https://geoportal.karlsruhe.de/stadtplan_mini/index.html?webmap=c436a39060f843699e005ebb4a4914f0

Stadtteile und Bürgervereine

Die Stadtteile in Karlsruhe haben zumeist einen Bürgerverein, der die Interessen des Stadtteils gegenüber der Stadt- oder der Ortsverwaltung vertritt. Stadtteilübergreifende Sachverhalte werden in der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine erörtert.

Karlsruhes Herz

Das Herz der Stadt ist die Innenstadt. Hier wird gearbeitet, eingekauft, gelernt, die Freizeit verbracht und auch gewohnt. Die Innenstadt wird adminis­tra­tiv in einen östllichen und einen westlichen Stadtteil unterteilt. Die Grenze bildet die Karl-Friedrich-Straße.

Abbildung des Wappens der Stadtmitte.

Innenstadt-Ost

Der östliche Teil der Innenstadt erstreckt sich vom Marktplatz bis zum Durlacher Tor, in Nord-Süd-Richtung vom Adenau­er­ring bis zum Ettlinger Tor beziehungsweise zur Kriegs- und Kapel­len­straße. Neben Palmbach ist die Innenstadt-Ost der kleinste Stadtteil mit 160 Hektar bei rund 6.500 Einwoh­ne­rin­nen und Einwohnern.

Der älteste Teil des Stadtteils - die „Altstadt“ – entspricht dem früheren Dorf Klein-Karlsruhe, ursprüng­lich eine Siedlung der Bauhand­wer­ker des Schlossa­re­als. Das Dorf wurde 1812 in die damalige Residenz einge­mein­det. Von Klein-Karlsruhe existieren noch einige Bauten, die in den Gründer­jah­ren der Stadt erbaut wurden. Im Zuge einer umfas­sen­den Sanierung der Altstadt in den 70er Jahren blieb von der ursprüng­li­chen Bausub­stanz des „Dörfle“ allerdings nur wenig erhalten.

Die östliche Kaiser­straße ist als Verlän­ge­rung des eigent­li­chen Einkaufs- und Dienst­leis­tungs­zen­trums in der westlichen Innenstadt anzusehen. Ferner verfügt der Stadtteil mit Schloss(park) beziehungsweise Hardtwald im nördli­chen Teil über ebenso umfang­rei­che Erholungs­flä­chen wie bebautes Gebiet. Dazu zählt auch das weitläu­fige Areal des Campus Süd des KIT Karlsruher Institute of Technology, hervor­ge­gan­gen aus der ältesten Techni­schen Hochschu­le Deutsch­lands. Eine Reihe weiterer Bildungs­ein­rich­tun­gen sowie Behör­den­bau­ten prägen weitgehend das Erschei­nungs­bild.

Innenstadt-West

Der westliche Teil der Karlsruher Innenstadt, zwischen Marktplatz und dem Mühlburger Tor, ist das Geschäfts- und Dienst­leis­tungs­zen­trum der Stadt schlecht­hin. Hier arbeiten etwa 25.000 Menschen, bei einer Einwohner­zahl von rund 10.000. Die Kaiser­straße ist tradi­tio­nell "die" Einkaufs­meile von Stadt und Region, ergänzt durch die "Post­ga­le­rie" am Europa­platz und ECE - Einkaufscen­ter am Ettlinger Tor.

Mit diesem im Jahr 2005 eröffneten Einkaufs­zen­trum am Ettlinger Tor wurde eine von der Stadt schon länger angestrebte Ausweitung der inner­städ­ti­schen Einkaufs- und Dienst­leis­tungs­funk­tio­nen, vor allem nach Süden in Richtung zur Kriegs­straße, Realität.

Die Innenstadt-West ist außerdem mit vielfäl­ti­gen Einrich­tun­gen des öffent­li­chen Lebens ausge­stat­tet. Dazu zählen u.a. das Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt und der Bundes­ge­richts­hof, der Evange­li­sche Oberkir­chen­rat, Badisches Landes­mu­seum und Badische Landes­bi­blio­thek oder die Stadt­ver­wal­tung mit dem Rathaus am Marktplatz, um nur einige zu nennen.

Abbildung des Beiertheimer Wappens.
Abbildung des Bulacher Wappens.

Dörfliches Flair

Die beiden ehemals selbststän­di­gen Gemeinden Beiert­heim und Bulach liegen rechts und links der Alb im Südwesten von Karlsruhe und bilden zusammen den Stadtteil Beiertheim-Bulach, in dem etwa 7.000 Menschen leben.

Beiertheim erstreckt sich von der Ebert­straße bis zur Alb und von der L605 bis zum Bahnge­lände.

Bulach schließt sich links der Alb an Beiertheim an. Am Westrand liegt die L605 und südöstlich das Bahnge­län­de .

Beide Stadt­vier­tel sind flächen- wie auch einwoh­ner­mä­ßig relativ klein und in der Ausdehnung und den Bebau­ungs­mög­lich­kei­ten durch die Lage begrenzt.

Gemeinsam bilden sie einen Stadtteil, der dörfliche Atmosphäre ausstrahlt, in dem das Vereins­le­ben und der Gemein­schafts­sinn noch ausgeprägt sind und der sich innova­ti­ven Einflüssen nicht verschließt.

Abbildung des Daxlander Wappens.

Ländliche Idylle

1261 wird in einer Papstur­kunde die „villa daslar“ erwähnt. Besitz­ver­hält­nisse der Klöster Weißenburg und Gottesaue deuten aber auf eine deutlich frühere Gründung hin. Nach einem verhee­ren­den Dammbruch 1651 wird der Ort neu auf dem Hochge­sta­de angesie­delt. Die Lage als Zollsta­tion am Rhein brachte seit dem Mittel­al­ter gute Einnahmen, zudem wurde bis ins 18. Jahrhundert im Goldgrund Gold gewaschen.

Mit der Rhein­kor­rek­tur durch Tulla endet die Funktion als Schiffs- und Zollsta­tion, zugleich wurden anhaltende Strei­tig­kei­ten mit den Pfälzer Gemeinden bereinigt und Rappenwört endgültig rechts­rhei­nisch. Die Nachbar­schaft zum 1901 eröffneten Rheinhafen machte aus dem ehemaligen Fischer- und Bauernort immer mehr ein Arbei­ter­dorf. Am 1. Januar 1910 erfolgte die Einge­mein­dung nach Karlsruhe.

Landschaft­lich von viel Grün umgeben, gleicht der Stadtteil in seinem Kern eher einem idylli­schen Dorf. Albsied­lung und Rhein­strand­sied­lung ergänzen das historisch gewachsene Ortsbild. Es gibt kaum Durch­gangs­ver­kehr, es ist daher relativ ruhig. Mit öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln ist das Zentrum in 20 Minuten erreichbar. Störend wirken lediglich einige Betriebe am Rheinhafen und deren Emissionen.

Daxlanden besitzt ein vielfäl­ti­ges Gemein­de­le­ben mit über 30 Vereinen. Der alte Teil mit zum Teil wieder aufge­bau­ten Fachwerk­häu­sern und die fast 300 Jahre alte St. Valentins-Kirche sind durchaus sehenswert.

In diesem ruhigen und von viel Grün umgebenen Stadtteil leben etwa 11.500 Menschen.

Abbildung des Durlacher Wappens.
Abbildung des Wappens Durlach-Aue.

Größter Stadtteil

Durlach ist der größte Stadtteil. Es hat in seinem inzwischen vollstän­dig sanierten histo­ri­schen Stadtkern auch eine Reihe von Sehens­wür­dig­kei­ten zu bieten. Der Turmberg (mit Bergbahn) ist ein ideales Ausflugs­ziel. Viel Grün in und um Durlach sowie Aue ergeben in Kombi­na­tion mit allen vorkom­men­den Formen von Wohnen, sehr guten Einkaufs­mög­lich­kei­ten und Verkehrs­ver­bin­dun­gen sowie einem breiten Arbeits­platz­an­ge­bot in den hier ansässigen Betrieben das Bild eines rundum lebens- und liebens­wer­ten Stadtteils.

Abbildung des Grötzinger Wappens.

Östlichster Stadtteil

Grötzingen, das Badische Malerdorf, ist Karlsruhes östlichs­ter Stadtteil und liegt naturnah und verkehrs­güns­tig am Ausgang des Pfinztales zur Rheinebene. Mit den Stadt­bah­nen der Linien S4 und S5 sind die Karlsruher Innenstadt, Bretten und Pforzheim schnell erreichbar.

Abbildung des Wappens von Grünwettersbach.
Abbildung des Wappens Wettersbach.

Zwei Dörfer eine Einheit

Palmbach und Grünwettersbach vereint seit 1. Januar 1972 die gemeinsame Verwaltungseinheit Wettersbach. Beide Ortschaften erhofften sich dadurch die Selbstständigkeit zu bewahren. Dies erfüllte sich nicht. Die Eingemeindung nach Karlsruhe folgte am 1. Januar 1975. Palmbach und Grünwet­ters­bach bilden seither den Ortsteil Wetters­bach.

Wer in Grünwettersbach lebt, lebt ganz in der Nähe der Stadt, inmitten einer Dorfge­mein­schaft. Durch Omnibus­li­nien ist Grünwet­ters­bach - wie auch das benacht­barte Palmbach – mit dem übrigen Stadt­ge­biet verbunden. Ebenso besteht eine gute Verkehrs­an­bin­dun­gen zum Autobahn­an­schluss Karlsbad und zur Südtan­gente .

Abbildung des Grünwinkler Wappens.

Naturnah in Mundart

Grünwinkel liegt im Südwesten von Karlsuhe und grenzt an Daxlanden und Mühlburg. Das ehemalige Dorf geht zurück auf einen 100 Morgen umfas­sen­den Hof „Kregen Winkel“, der 1468 erstmals in einem markgräf­lich baden-badischen Zinsbuch erwähnt wurde. Gut 100 Jahre später, 1597, taucht das Gut in einer Gemar­kungs­be­schrei­bung als "Kreen­win­ckel"auf und wird als Hof und Herberge beschrie­ben. Ab 1710 bildet sich um einen ehema­li­gen Gutshof eine Arbei­ter­ko­lo­nie. 1714 erhalten die Grünwink­ler per Vertrag von Bulach und Daxlanden 80 Morgen Land; 1784 geht daraus ein selbst­stän­di­ger Ort mit eigener Gemarkung hervor. Zu Jahres­be­ginn 1909 wird aus der damals 121 Hektar und 2.022 Einwoh­ne­rin­nen und Einwohner zählenden Gemeinde ein Stadtteil Karlsruhes.

Lange Zeit war der Komplex von Sinner (heute Brauerei Moninger) der beherr­schende Faktor im Leben Grünwin­kels. Der weitere Ausbau des Stadtteils nach der Einge­mein­dung, mit dem Bau neuer Siedlungen vor und nach dem zweiten Weltkrieg, führte zu einer deutli­chen Einwohner­zu­nahme einschließ­lich Gelän­de­zu­wach­ses. Eine Reihe von Gewer­be­an­sied­lun­gen verbrei­terte die Palette der Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten. Dank guter Verkehrs­an­bin­dun­gen ist Grünwinkel leicht zu erreichen. Der Stadtteil besitzt auf Grund seiner südwest­li­chen Stadt­rand­lage an der Alb auch Erholungs­funk­tio­nen nicht nur für die Grünwink­ler selbst. Mit der Schließung des Verkehrs­lan­de­plat­zes Karlsruhe-Forchheim zu Gunsten der dort neu entstan­de­nen Messe ist auch eine mitunter lästige Lärmquel­le wegge­fal­len. Ruhiges Wohnen in Naturnähe ist daher ein wohl geschätz­tes Charak­te­ris­ti­kum Grünwin­kels.

Durch die Entwick­lung eines modernen Nahver­sor­gungs­zen­trums mit öffent­li­chem Platz hat Grünwinkel nunmehr auch die lange vermisste Stadt­teil­mitte erhalten. Das gemeinsam mit den künftigen Bewoh­ne­rin­nen und Bewohnern geplante Mehrge­ne­ra­tio­nen­wohn­pro­jekt am Albgrün wird das Zentrum Grünwin­kels zusätzlich aufwerten.

Mit dem Mundart­thea­ter „d' Badisch Bühn“ verfügt Grünwinkel über eine Beson­der­heit, die weit über Grünwinkel und Karlsruhe hinaus bekannt ist.

Etwa 11.000 Menschen schätzen das naturnahe Leben in ruhiger Umgebung mit dem Albgrün als Naher­ho­lungs­raum.

Abbildung des Hagsfelder Wappens.

Gute Verkehrsanbindung in Feldlage

Im Güterbuch von Abt Edelinus von Weißenburg aus dem 13. Jahrhundert wird für das Jahr 991 erstmals ein Ort „Haba­ches­felt“ erwähnt. 1261 dann als „Hages­vel­t“ bezeichnet, findet 1499 eine Laurentius-Kirche Erwähnung. Mit der Refor­ma­tion evange­lisch geworden, hat der Ort 1650 nach dem Dreißig­jäh­ri­gen Krieg gerade noch 45 Einwohner. Bis 1813 steigt die Bevöl­ke­rungs­zahl Hagsfelds auf 489; die Landwirt­schaft prägt damals das Dorf. Mit der zuneh­men­den Indus­trie­an­sied­lung im nahege­le­ge­nen Karlsruhe, vor allem in der Oststadt, ändert sich die Erwerbss­truk­tur.

1891 wird mit dem Anschluss an die Lokalbahn von Durmers­heim nach Spöck den nahezu 350 Fabrik­ar­bei­tern das Pendeln nach Karlsruhe erleich­tert. Durch die Auflösung der gemein­de­frei­en Gemarkung Hardtwald 1930 wuchs die Gebiets­flä­che auf fast das Doppelte. Die (nicht ganz freiwil­li­ge) Einglie­de­rung nach Karlsruhe im Jahr 1938 beendete die Geschichte der selbst­stän­di­gen Gemeinde.

Nach schweren Zerstö­run­gen im zweiten Weltkrieg kann Hagsfeld trotz einer über 1000jäh­ri­gen Geschich­te keinen gewach­se­nen histo­ri­schen Ortskern vorweisen. Große Neubau­vier­tel und ein ausge­dehn­tes Gewer­be­ge­biet prägen den rund 7.000 Einwoh­ne­rin­nen und Einwohner zählenden Stadtteil. Aber auch ein beacht­li­cher Durch­gangs­ver­kehr, trotz L 604. Eine Entlastung Hagsfelds vom Verkehr ist daher ein dring­li­ches Anliegen der Bevöl­ke­rung sowie mehr Einkaufs­mög­lich­kei­ten.

Anfäng­li­che Integra­ti­ons­pro­bleme mit Spätaus­sied­lern, die sich in großer Zahl im Baugebiet Gerold­sä­cker angesie­delt haben, gehören inzwischen der Vergan­gen­heit an; wozu ein neuer Jugend­treff entschei­dend beitrug. Ansonsten - bis auf den Verkehr - lässt es sich hier gut leben, es ist (fast) alles vorhanden und die Natur (Wald und Wiesen) für die Bewohner praktisch vor der Tür.

Bild zeigt das Wappen von Hohenwettersbach

Ruhe und Beschaulichkeit

Sanft einge­bet­tet in eine Hügel­land­schaft am Rande des Schwarz­wal­des liegt das Bergdorf Hohen­wet­ters­bach. Die Ausweisung von Bauge­bie­ten ermög­lichte in den letzten Jahren eine überschau­bare Entwick­lung des ausge­spro­chen ruhigen Wohnge­biets.

Abbildung des Knielinger Wappens.

Junges Wohnen im ältesten Stadtteil

Knielingen ist der älteste urkundlich erwähnte Stadtteil Karlsruhes. Im Jahr 786 wird es als „Cnut­lin­ga“ im Codex des Klosters Lorsch erwähnt. Grabungs­fun­de verweisen auf eine Besiedlung schon in der Bronzezeit. Ähnlich wie in Daxlanden waren die Geschicke von Knielingen stark vom Rhein gelenkt. Tullas Rhein­kor­rek­tur ab 1817 brachte den Verlust heute links­rhei­nisch liegender Flächen. Der 1835 errichtete Hafen Maxau wurde 1902 zu Gunsten des neuen städti­schen Rhein­ha­fens geschlos­sen. Mit einem Gesam­tum­schlag von 6,3 Millionen Tonnen im Jahr gehören die Karlsruher Rheinhäfen zu den bedeu­tends­ten Binnen­hä­fen Europas. Zwischen dem Rheinhafen und der Rhein­brücke entsteht rund um das Hofgut Maxau der Landschaftspark Rhein.

Mit 2.064 Hektar besitzt Knielingen die zweit­größ­te Gemarkung unter den Stadt­tei­len. Weitgehend von Kriegs­zer­stö­run­gen verschont, wurde der Stadtteil zu einem bedeu­ten­den Indus­trie­stand­ort. Siemens und sein heutiger Indus­trie­park sowie die Raffinerie prägen sein Erschei­nungs­bild nachhaltig. Die Rhein­brücke als regionale Verbindung zur links­rhei­ni­schen Pfalz und ins Elsass und mit ihr die Südtan­gente sind stark belastet. Der Bau einer zweiten Rhein­brücke, eventuell auch auf Knielinger Gemarkung, ist wahrschein­lich. Geruchs­be­läs­ti­gun­gen durch das Klärwerk und die Raffinerie werden zeitweise als störend empfunden. Überschau­ba­res Wohnen in ruhiger Umgebung und hohe soziale Integra­tion sind Pluspunkte der hier wohnenden Bürge­rin­nen und Bürger.

Nach dem Abzug der ameri­ka­ni­schen Streit­kräfte entand auf dem ehema­li­gen Kaser­nen­ge­lände neuer Wohnraum sowie ein modernes Nahver­sor­gungs­zen­trum. Insgesamt leben etwa 11.000 Menschen im Stadtteil.

Abbildung des Mühlburger Wappens.

Einkaufszentrum in Rheinnähe

Mühlburg liegt westlich des Stadt­zen­trums nahe des Rheins und des Rhein­ha­fens, der zum Stadtteil gehört. Die Eröffnung des städti­schen Rhein­ha­fens im Jahr 1901 brachte für Mühlburg einen merklichen wirtschaft­li­chen Aufschwung. Zeitgleich entstand das Elektri­zi­täts­werk der Stadt in Hafennähe.

Nach großflä­chi­gen Zerstö­run­gen im Zweiten Weltkrieg entstanden in den Gebieten Alt Mühlburg, Weingär­ten­sied­lung, Rheinhafen und Mühlburger Feld umfang­rei­che Wohnge­biete und Gewer­be­an­sied­lun­gen. Der Bereich entlang der Rhein­straße bis zum Entenfang und Lameyplatz ist bekannt durch eine Vielzahl an Geschäften und stellt in Karlsruhe ein zweites Einkaufs­zen­trum dar. Die etwa 16.500 Menschen, die im Stadtteil leben, schätzen neben den guten Einkaufs­mög­lich­kei­ten die vielen Grünflä­chen, die gute Verkehrs­an­bin­dung sowie die Stadtnähe.

Abbildung des Wappens Neureut.

Nördlichster Stadtteil

Neureut ist der nördlichste Stadtteil von Karlsruhe. Er überzeugt durch attraktive Wohnge­biete mit teilweise dörflichem Charakter und regem Vereins­le­ben.  Er verfügt über eine gute Infra­struk­tur und über einen direkten Stadt­bahn­an­schluss ins Stadt­zen­trum. 

Abbildung des Wappens der Nordstadt.

Jüngster Stadtteil mit amerikanischer Prägung

Die Nordstadt ist der „jüngste“ unter den heute 27 Stadt­tei­len Karlsruhes, zumindest was den Zeitpunkt seiner Gründung angeht. Die Nordstadt wurde zum 1. Januar 1996 aus der Zusam­men­füh­rung bereits bewohnter Teile der Weststadt mit einem Wohngebiet der ameri­ka­ni­schen Streit­kräfte gebildet. Auslöser war der Abzug der Militär­ein­hei­ten und ihrer Angehö­ri­gen aus der sogenann­ten "Ameri­ka­ner­sied­lung" an der Erzber­ger­straße. Zusammen mit der etwas älteren Hardt­wald­sied­lung bilden beide Viertel den neuen Stadtteil, der sich nördlich der Moltke­straße, zwischen Adenau­er­ring und städti­schem Klinikum, bis zur Neureuter Gemarkung erstreckt und dabei auch einen Teil des Natur­schutz­ge­bie­tes „Alter Flugplatz“ mit einschließt.

Die Konversion der Ameri­ka­ner­sied­lung, sowohl der Wohnungen wie auch der dazu gehören­den Versor­gungs­ein­rich­tun­gen, lag in Händen der städti­schen Volks­woh­nung GmbH, die die Altlasten beseitigte und die Bausub­stanz moder­ni­sier­te und ergänzte. In den ehemaligen Kaser­nen­bau­ten bot sich dabei auch Platz für neue Wohnformen.

In der kurzen Zeit seines Bestehens haben die rund 9.500 Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner des neuen Stadt­teils engagiert an der Gestaltung ihres Umfelds mitgewirkt. Dieses wird weitgehend frei von gewerb­li­cher Nutzung bleiben, sieht man von den Einrich­tun­gen ab, die bereits vorhanden sind oder die als nicht störend angesehen werden können. Die Berufs­aka­de­mie Karlsruhe mit nahezu 2.000 Studie­ren­den hat hier adäquate Stand­ort­be­din­gun­gen gefunden.

Abbildung des Wappens der Nordweststadt.

Vielfältiges Wohnen

Die Nordwest­stadt wurde Mitte der 70er-Jahre des vorigen Jahrhun­derts aus der Zusam­men­füh­rung verschie­de­ner Siedlungs­be­rei­che der Weststadt und Mühlburgs gebildet. Der überwie­gende Teil der Wohnsied­lun­gen entstand nach dem zweiten Weltkrieg. Der Stadtteil hat bis heute keine markante Mitte, keinen histo­ri­schen Kern. Zwischen Moltke- und Schwei­ge­ner Straße sowie zwischen der B 36 und dem alten Flugplatz wohnt man ausge­spro­chen aufge­lo­ckert und ruhig. Vor allem freiste­hende Häuser, aber auch Wohnblocks, säumen zumeist breite und wenig befahrene Straßen ohne Durch­gangs­ver­kehr.

Die Innenstadt erreichen die rund 11.500 Menschen des Stadtteils per Fahrrad, öffentlichem Personennahverkehr oder Auto schnell und problemlos. Sieben Kinder­gär­ten sowie Schulen aller Art sind ein weiteres Plus.

Gewer­be­ge­biete sind überwie­gend abseits der Wohnge­biete, an der Neureuter Straße (B 36) angesie­delt. Jenseits der S-Bahntrasse nach Neureut beziehungsweise in die nördliche Hardt liegt das Gelände des alten Flugplat­zes, das als Flora-Fauna-Habitat unter Natur­schutz steht.

Abbildung des Oberreuter Wappens.

Wohnen am Waldrand

Nach der Waldstadt war Oberreut der zweite, wieder in Waldlage konzi­pierte Stadtteil, der als sogenann­te Traban­ten­sied­lung im Südwesten des Stadt­ge­biets auf damals noch Bulacher Gebiet entstand. Mitaus­lö­ser für die rasche Umsetzung der Baumaß­nah­men war die Sanierung der Karlsruher Altstadt. Im Sommer 1964 bezogen die ersten Mieter die vornehm­lich Kinder­rei­chen zugedach­ten preis­wer­ten Wohnungen.

Gegen Ende der 1960er Jahre wurde bereits die Bebauung der Feldlage in Angriff genommen, nachdem auf 25 Hektar Waldfläche bis 1970 statt der ursprüng­lich geplanten 4.200 nun 5.700 Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner lebten. Dazu erfolgte auch der Bau einer Straßen­bahn­li­nie, die den Stadtteil mit dem Stadt­zen­trum verbindet. In drei Bauab­schnit­ten entstanden bis in die 1990er Jahre so bei verdich­te­ter Bauweise ein neues Stadt­vier­tel mit Reihen­häu­sern und Wohnblö­cken sowie Gemein­schaft­sein­rich­tun­gen. Heute leben etwa 10.000 Menschen im Stadtteil.

Anders als im Falle der Waldstadt wurde neben Wohnungen im Umfeld des neuen Stadtteils die Ansiedlung von Gewerbe und Dienst­leis­tun­gen forciert. Daneben entstand ein neues Schul­zen­trum, auch für die angren­zen­den Stadtteile.

Abbildung des Wappens der Oststadt.

Studentisches Leben und Technologie

Die Oststadt ist mit rund 20.000 Einwohnern ein Stadtteil mit Perspek­tive. In den letzten Jahren hat die Wohnqua­li­tät in den Quartieren links und rechts der Durlacher Allee durch Sanie­rungs­ar­bei­ten spürbar zugenommen. Zahlrei­che Kultur­denk­male befinden sich auf dem Areal zwischen Durlacher Tor und Oststadt­ring, zwischen Hardtwald und Südstadt und tragen zur Attrak­ti­vi­tät eines Stadt­teils bei, dessen Reiz nicht zuletzt im Neben­ein­an­der verschie­de­ner Baustile liegt, in seiner bunten Vielge­stal­tig­keit.

Wie in keinem anderer Stadtteil durch­drin­gen sich hier die Lebens- und Arbeits­welt. Kleine Gewer­be­be­triebe in den Erdge­schos­sen der Wohnhäuser sind typisch für die Oststadt, die sich zugleich in den letzten Jahren zum Herz der Techno­lo­gie­re­gion entwickelt hat.

Abbildung des Wappens Palmbach.
Abbildung des Wappens Wettersbach.

Zwei Dörfer eine Einheit

Palmbach und Grünwettersbach vereint seit 1. Januar 1972 die gemeinsame Verwaltungseinheit Wettersbach. Beide Ortschaften erhofften sich dadurch die Selbstständigkeit zu bewahren. Dies erfüllte sich nicht. Die Eingemeindung nach Karlsruhe folgte am 1. Januar 1975. Palmbach und Grünwet­ters­bach bilden seither den Ortsteil Wetters­bach.

Palmbach liegt – wie das beacht­barte Grünwet­ters­bach – einge­bet­tet in eine Hügel­land­schaft. Er bietet eine hohe Wohn- und Freizeit­qua­li­tät. Verkehrs­mä­ßig wird Palmbach in erster Linie per Bus erschlos­sen. Ein direkter Autobahn­an­schluss ermöglicht aber auch ein rasches Erreichen des Stadt­zen­trums wie auch anderer Ziele.

Abbildung des Rintheimer Wappens.

Technologiepark und soziales Miteinander

Das ehemalige Arbeiter- und Bauerndorf liegt im Nordosten von Karlsruhe. Rintheim ist ein gewach­se­nes Dorf mit regem Vereins­le­ben. Es bietet seinen fast rund 6.500 Menschen eine gute Infra­struk­tur und Verkehrs­an­bin­dung an die Innenstadt.

Das Rintheimer Feld war Programm­ge­biet „Soziale Stadt“. Förder­mit­tel von Bund und Land sowie der Stadt Karlsruhe erlaubten dadurch  die Umsetzung zahlrei­cher städte­bau­li­cher Maßnahmen. Ein umfas­sen­der Stadt­teil­ent­wick­lungs­pro­zess zielte darauf ab, die Lebens- und Wohnqua­li­tät zu verbessern. Zahlreiche Bewoh­ne­rin­nen und Bewohner des Quartiers, die Volkswohnung als Haupt­grund­stücks­ei­gen­tü­mer sowie weitere lokale Akteure waren an dem Prozess und an der Entwick­lung des Stadt­vier­tels beteiligt.

Abbildung des Rüppurrer Wappens.

Beschaulicher Stadtteil im Süden

Rüppurr steht heute für ruhiges und angenehmes Wohnen; einige der gesuch­tes­ten Wohnlagen Karlsruhes finden sich hier. Nahezu 11.000 Menschen haben im Stadtteil ihr Zuhause gefunden.

Rüppurr, im Süden Karlsruhes gelegen, verzeich­net 1103 seine früheste urkund­li­che Erwähnung als „Rietburg“. Sein Name bedeutet wohl Haus im Ried beziehungsweise Sumpf. 1265 wird auf Ober- und Unter­rüp­purr sowie auf einen Schloss­be­zirk Bezug genommen; 1351 auf eine (erste) Nikolaus­ka­pelle. Bei der Teilung der badischen Markgraf­schaft Baden-Durlach zugeschla­gen, wird Rüppurr in der Folge evange­lisch. 1834 findet hier die letzte öffent­li­che Hinrich­tung in Baden statt.

Die Eröffnung der Albtalbahn 1898 forciert für die inzwischen zusammen gewach­se­nen Gemein­de­tei­le endgültig die Entwick­lung zu einer Traban­ten­stadt Karlsruhes. 1907 erfolgt – auf Betreiben Rüppurrs – die Einge­mein­dung: Rüppurr hat damals 2.574 Einwohnerinnen und Einwohner bei rund 800 Hektar Fläche. Im selben Jahr beginnt der Bau der Garten­stadt, der nach Dresden-Hellerau zweit­äl­tes­ten Garten­stadt­sied­lung Deutsch­lands.

Rüppurr steht heute für ruhiges und angenehmes Wohnen; einige der gesuch­tes­ten Wohnlagen Karlsruhes finden sich hier. Die sehr gute Verkehrs­an­bin­dung Rüppurrs über die Herrenal­ber Straße sowohl an die Stadt als auch an Autobahn und Albtal hat ihre Kehrseite in einer erheb­li­chen Verkehrs­be­las­tung im Zentrum des Stadtteils.

Abbildung des Wappens Stupferich.

Attraktive Höhenlage

Dank seiner landschaft­lich reizvollen und klimatisch vorteil­haf­ten Höhenlage zählt Stupferich zu einer der begehrtesten Wohnadressen. Die einstmals zu rund Prozent katho­li­sche Einwoh­ner­schaft ist aufgrund der Zuzüge inzwischen stark durch­mischt.

Abbildung des Wappens der Südstadt.

Multikulturelles Leben

Die Südstadt entstand als Arbei­ter­wohn­ge­biet Mitte des 19. Jahrhunderts als erste Stadt­er­wei­te­rung südlich des ersten Bahnhofs an der Kriegs­straße. Nach Aufhebung des Bauverbots (1847) entstanden neben Gewer­be­be­trie­ben auch Mietwoh­nun­gen; intensive Bautä­tig­keit steigerte innerhalb von 20 Jahren (1863 bis 1883) die Einwohner­zahl auf 15.000. Um 1900 bildete der Werder­platz bereits ein Zentrum mit Geschäften. Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhun­derts hinein wohnten in der Südstadt weit überdurch­schnitt­lich viele Bediens­tete von Bahn und Post. Mit der Aufgabe des alten Bahnhofs an der Kriegs­straße lockerte sich die Isolierung vom Stadt­zen­trum. Während Teile des Bahnhofs bis 1970 als Markthalle dienten, entstand daneben die Oberpost­di­rek­tion. Die Südstadt wurde Binde­glied zwischen Zentrum und neuem Haupt­bahn­hof mit Hotels, Dienst­leis­tun­gen und Behörden.

Nach dem zweiten Weltkrieg zu 54 Prozent zerstört, wurde beim Wieder­auf­bau ein zentraler Grünzug eingeplant. Am Stadt­gar­ten entstanden Bauten, wie beispielsweise ein Hotel. An der Stelle der Markthalle wurde das neue Badische Staats­thea­ter errichtet, während Freiflä­chen auf den Grünzug beschränkt blieben.

Die rund 20.500 Südstädt­lerinnen und Südstädtler von heute schätzen das multi­kul­tu­relle Mitein­an­der des Stadtteils mit über 25 Prozent Auslän­deran­teil, darunter viele Studie­rende. Und das, obwohl gewisse Mängel in der Wohnqua­li­tät und Parkwid­rig­kei­ten zum Alltag gehören. Dafür sind günstige Mieten und eine rege nächtliche Kneipen­szene typische Kennzei­chen der Südstadt.

Abbildung des Wappens Südweststadt.

Kultur und Stadtgrün

21.000 Bürge­rin­nen und Bürger leben zwischen Festplatz, Haupt­bahn­hof, Stadt­gar­ten und Beiert­hei­mer Feld. Hier sind viele zentral­städ­ti­sche Einrich­tun­gen angesie­delt wie beispielweise die Günther-Klotz-Anlage, das IWKA-Gelände mit Arbeitsamt, General­bun­des­an­walt­schaft, Filmpalast und Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie, die Europa­halle und das Europabad.

Die Südwest­stadt breitet sich nahezu komplett auf ehemaliger Beiert­hei­mer Gemarkung aus. In den Jahren 1800 und 1808, vor allem aber von 1881 bis 1900, erwarb die Stadt sukzessiv Bauland von der südlich angren­zen­den Nachbar­ge­meinde für die dringend erfor­der­li­che Stadt­er­wei­te­rung.

Der Stadtteil gliedert sich in drei Bereiche (Stadt­vier­tel): Der östliche Teil wird von Haupt­bahn­hof und Festplatz mit Kongress-/Ausstel­lungszentrum sowie dem dazwi­schen liegenden Stadt­gar­ten/­Zoo­lo­gi­schen Garten geprägt. Im mittleren Bereich bis zur Brauer-/Ebert­straße, ähnlich bebaut wie die benach­barte Weststadt, wird die höchste Einwoh­ner­dichte (174 Hektar) der Stadt verzeich­net. Die Qualität der Bausub­stanz und grüne Hinterhöfe lassen dies, wie auch die notorische Parkraum­not, nicht unbedingt als Nachteil erkennen.

Im sogenann­ten Beiert­hei­mer Feld wurden in den letzten 20 Jahren vielfäl­ti­ge Dienst­leis­tungs­ein­rich­tun­gen angesie­delt. Schulen, Kranken­häu­ser, das Arbeitsamt, das Zentrum für Kunst und Medien­tech­no­lo­gie (ZKM), die Hochschule für Gestaltung (HfG), die Städtische Galerie und das Museum für Neue Kunst, der Filmpalast, der General­bun­des­an­walt beim Bundes­ge­richts­hof oder die Landes­zen­tral­bank haben aus zum Teil beengten Verhält­nis­sen hier neue Domizile gefunden. Möglich wurde dies durch die Ausla­ge­rung der Produk­ti­ons­an­la­gen der Industrie-Werke-Karlsruhe/-Augsburg (IWKA), wobei nur der Hallenbau A (heute ZKM), einer der größten denkmal­ge­schütz­ten Indus­trie­bau­ten in Europa erhalten blieb. Zuletzt sind im Beiert­hei­mer Feld auch Wohnge­bäude entstanden. Die Günter-Klotz-Anlage bietet ein reizvolles Naher­ho­lungs­ge­biet entlang der Alb.

Die Südwest­stadt ist durch den öffentlichen Personennahverkehr sehr gut erschlos­sen, die Nähe zur Innenstadt ein zusätz­li­cher Vorteil.

Abbildung des Wappens der Waldstadt.

Wohnen in Hardtwaldlage

Die überaus starke Zu­nahme der Karlsruher Bevöl­ke­rung in den 1950er und 60er Jahren und die daraus resul­tie­rende Nachfrage nach Wohnraum ließ in dem damaligen Oberbür­ger­meis­ter Günter Klotz die Idee für einen neuen Stadtteil im nordöst­li­chen Hardtwald reifen. Nach Plänen von Professor Selg erfolgte der erste Spaten­stich im September 1957; im Oktober 1958 zogen bereits die ersten Bewohner ein. 1963 erreichte die Straßen­bahn den Stadtteil am „Jäger­haus“. Heute reicht die Linie bis ins Europa­vier­tel.

Neben den Baublöcken im Wald, wozu sich auch Einfa­mi­lien- und Reihen­häu­ser gesellten, wurde auch das Freige­lände in Richtung Hagsfeld, auf dessen Gemarkung die Waldstadt entstanden war, nach und nach bebaut. Schulen aller Art - darunter Europäi­sche Schule und eine Waldorf­schule - entstanden, dazu Fächerbad und Sport­an­la­gen.

Bei der Grund­stein­le­gung war die Waldstadt auf 25.000 Einwoh­ne­rin­nen und Einwohner ausgelegt, heute sind es mehr als 12.000. Es war sogar eine weitere Siedlung auf Blanken­lo­cher Gebiet für 35.000 Menschen angedacht. Allerdings änderten sich die Vorzeichen im Laufe der Zeit. Das Bevöl­ke­rungs­wachs­tum ging deutlich zurück, man brauchte nicht mehr so schnell so viele Wohnungen. So dauerte es dann auch rund 30 Jahre bis die Waldstadt ein eigenes Zentrum erhielt. Inzwischen ist das Waldstadt­zen­trum fest im Bewusst­sein des Stadtteils verankert und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Die Waldstadt­be­woh­ne­rin­nen und -bewohner wissen das ruhige Wohnen in klein­tei­li­ger und grüner Nachbar­schaft sehr wohl zu schätzen.

Die Waldstadt hat ein eigenes Theater: die Käuze. Die vom ehemaligen Leicht­ath­le­ten „Charly“ Kaufmann gegründete Gruppe residiert in der Königs­ber­ger Straße.

Abbildung des Wappens Weiherfeld-Dammerstock.

Wohnen im Doppel-Stadtteil

Weiherfeld-Dammer­stock liegt im Süden von Karlsruhe und erstreckt sich rechts und links der Alb. Beide Wohnge­biete entstanden in den 20er Jahren des vorigen Jahrhun­derts als Siedlungen neuen Stils, auf bis dahin nur von Wiesen und Äckern geprägtem Gelände an der Alb, hinter dem neu erbauten Haupt­bahn­hof. Die unter­schied­lich geplanten und durch die Alb getrennten Siedlungen sind durch drei Brücken verbunden. Jede Siedlung für sich hat ihre Beson­der­hei­ten und Merkmale.

In den 1960er Jahren entstanden gegenüber dem Dammer­stock in Richtung zum Oberwald das massive EWG-Hochhaus und ein Wohnstift für ältere Bürge­rin­nen und Bürger. Ansonsten ist das angren­zende Gelände bis hin zum Oberwald verschie­de­nen Sport­ver­ei­nen und Klein­gär­ten vorbe­hal­ten.

Lange Zeit galt der Stadtteil als überaltert, denn es galt der Grundsatz: Wer einmal hier wohnt, der wird auch hier alt. Durch den Zuzug von jungen Familien haben nicht nur manche Straßen­züge durch einen neuen Hausan­strich eine regel­rechte Verjün­gungs­kur mitgemacht, sondern auch der Anteil an Kindern ist enorm gestiegen. 

Mit seinen ungefähr 6.000 Bewohnerinnen und Bewohnern zählt Weiherfeld-Dammer­stock zu den kleinen Stadt­tei­len mit einer hohen Wohnqua­li­tät. Wer hier zu Hause ist, der wohnt im Grünen mit Anbindung an die Großstadt und genießt den besonderen Charme der fast dörflichen Atmosphäre.

Abbildung des Wappens der Weststadt.

Attraktives Wohnen mit Jugendstil-Charakter

Etwa 20.000 Menschen leben in der Weststadt, einem der begehr­tes­ten und schönsten Wohnquar­tiere von Karlsruhe.

Die Weststadt ist zwischen Reinhold-Frank-Straße, Moltke­straße und Kriegs­stra­ße/ Eisen­lohr­straße gelegen. Im Westen schließt sich der Stadtteil Mühlburg an. Um die Kaise­r­al­lee als Mitte­lachse gruppieren sich die haupt­säch­lich in der Gründer­zeit entstan­de­nen Straßen und Plätze, die diesem Stadtteil sein ganz besonderes Flair verleihen.

Ihren Charme verdankt die Weststadt ihrer Bausub­stanz: Gründer­zeit und Jugendstil prägen den zentralen Bereich. Sophien­straße und der Guten­berg­platz sind gute Beispiele für den Baustil jener Epoche; mit prächtigen Fassaden, Erkern und reich­hal­ti­gen Ornamenten. In der Weststadt befinden sich einige reprä­sen­ta­tive Großbauten, die Kunst­aka­de­mie, das Generallan­des­ar­chiv, das Oberlan­des­ge­richt, das Verwal­tungs­ge­richt, die Justiz­voll­zugs­an­stalt, tradi­ti­ons­rei­che Schulen wie das Lessing-Gymnasium, das Helmholtz-Gym­na­sium und die Gutenbergschule, das Städtische Klinikum, die Volks­hoch­schule, die Christus-Kirche und die St.-Bonifatius-Kirche sowie zwei der schönsten Plätze von Karlsruhe, der Haydnplatz und der Gutenbergplatz.

Abbildung des Wappens Wolfartsweier.

Außergewöhnliche Architektur

Wolfarts­weier ist ein lebens­wer­ter Stadtteil mit einer der ältesten Kirchen des Umkreises und einer Kinder­ta­ges­stätte in Katzengestalt.Wolfartsweier liegt zwischen Durlach, Hohen­wet­ters­bach und Grünwet­ters­bach.  Die Ortsdurch­fahrts­s­tra­ße teilt den Ort in ein Oberdorf (südöst­li­cher Teil am Berg) und ein Unterdorf (nord­west­li­cher Teil) und sorgte viele Jahre für eine erhebliche Lärmbe­las­tung. Die im Juli 2005 eröffnete Ortsum­fah­rung hat für  Wolfarts­weier eine große Entlastung gebracht.

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