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Karlsruhe: UNESCO City of Media Arts

Am 30. Oktober 2019 wurde die Stadt Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige deutsche Stadt in das inter­na­tio­na­le U­NESCO Creative Cities Network als Stadt der Medien­kunst­ auf­ge­nom­men. Sie steht damit in einem engen Austausch mit Me­dien­kunst- und Kreativstäd­ten weltweit.

Vorschaubild auf Vido City of Media Arts
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In wachsendem Maße sind es die Städte, in denen die Menschen ­über Lösungen für die gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen disku­tie­ren. Karlsruhe versteht dies als wich­ti­gen Auftrag auf kommunaler Ebene und sieht die Städte in ihrer Netzwerk­ar­beit als Gestal­te­rin­nen der weltwei­ten ­Zu­kunft. Als UNESCO Creative City of Media Arts ist die Stadt­ ­Karls­ruhe den UN-Zielen für nachhal­tige Entwick­lung ­ver­pflich­tet, insbe­son­dere der Rolle von Kreati­vi­tät und Kultur ­beim Aufbau nachhal­ti­ger Stadt­ge­sell­schaf­ten.

Förderprogramm für Medienkunstprojekte

Förderung von innova­ti­ven, koope­ra­ti­ven und in­ter­dis­zi­pli­nären Medien­kunst-Projekten auf lokaler Ebene sowie von inter­na­tio­na­len Netzwerk-Aktivi­tä­ten mit kommu­na­len ­Mit­teln.

Gefördert werden sowohl lokale, in Karlsruhe statt­fin­den­de öf­fent­li­che Medien­kunst­pro­jekte als auch Projekte, die der In­ten­si­vie­rung der inter­na­tio­na­len Vernetzung, dem Austausch und der Koope­ra­tion innerhalb des UNESCO Creative Cities Network (UC­CN) im Bereich Medien­kunst und Open-Source-Initia­ti­ven ­die­nen. Die Stadt Karlsruhe stellt hierfür im Haushalt 2021 100.000 Euro zur Verfügung. Es sollen künst­le­ri­sche Vorha­ben er­mög­licht werden, die mit den Mitteln der Medien­kunst einen ei­gen­stän­di­gen Blick auf relevante kulturelle, künst­le­ri­sche und ge­sell­schaft­li­che Fragen der Gegenwart werfen und die eine ­Be­rei­che­rung im weiten Feld der Medien­kunst in Karls­ru­he dar­stel­len. Zur Medien­kunst im Sinne der Ausschrei­bung zählen alle künst­le­ri­schen Äußerungen, die mit Hilfe techno­lo­gi­scher ­Mit­tel erstellt, präsen­tiert oder genutzt werden.

Die Projekt­för­de­rung richtet sich an Karlsruher Kultur- und Me­dien­schaf­fende, Initia­ti­ven und Insti­tu­tio­nen. Bewerben können ­sich natürliche Personen und Perso­nen­grup­pen – auch Karls­ru­her ­Stu­die­rende geeigneter Fachrich­tun­gen ab dem 5. Semester – sowie ­kul­tu­relle, künst­le­ri­sche, wissen­schaft­li­che und krea­tiv­wirt­schaft­li­che Einrich­tun­gen in Karlsruhe. Ausge­schlos­sen sind Arbeiten, die in einem schuli­schen ­be­zie­hungs­weise im Rahmen der Hochschul­aus­bil­dung erbracht wer­den (zum Beispiel Semester- oder Abschluss­ar­bei­ten) sowie ­schon reali­sierte Projekte. Bei Gruppen­be­wer­bun­gen muss ­min­des­tens eine beteiligte Person oder Insti­tu­tion ihren ersten Wohn­sitz oder ihren Sitz in Karlsruhe haben.

Die Bewerbung kann ausschließ­lich über das Online-Bewer­bungs­for­mu­lar abgegeben werden. Unter den ein­ge­reich­ten Projekten wählt eine Fachjury die förder­fä­hi­gen Pro­jekte aus.

Für das Jahr 2022 ist das Bewerbungsverfahren beendet. Bewerbungsschluss war der 22. April.

Lichtkunstinstallation „Kaskade“

Blick vom Rathaus durch Lichtkunstinstallation auf Stadtkirche
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Kontakt

Kulturamt

Anastasia Ziegler

UNESCO City of Media Arts

Karl-Friedrich-Straße 14-18
76133 Karlsruhe

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