Menü
eService
Direkt zu
Suche

Projekte und Beteiligungen zum Thema Mobilität

Die Stadt Karlsruhe ist Initiator von einer Vielzahl von städtischen Projekten zum Thema Mobilität und auch an vielen regionalen und überregionalen Mobilitätsprojekten beteiligt.

Mobilitätsprojekte - Die Grafik zeigt unterschiedlichen Moblitätsformen.

Das Mobilitätsportal der Stadt Karlsruhe und der TechnologieRegion Karlsruhe bietet aktuelle Informationen rund um das Thema Mobilität in Baden, der Südpfalz und im Nordelsass.

Es informiert unter anderem über die aktuelle Verkehrslage, zu Baustellen und zur Parksituation sowie zum ÖPNV.

Das Bild zeigt einen Screenshot des Mobilitätsportals der TechnologieRegion KArlsruhe und der Stadt Karlsruhe.

Das IQ-Leitpro­jekt „Dachmarke Mobilität“ hat die Aufgabe, die bereits vorhan­de­nen Service­leis­tun­gen im Bereich Mobilität zu bündeln und zu vernetzen, um ein übersicht­li­ches und leicht zugäng­li­ches Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot zu schaffen.

Ziel des IQ-Leitprojektes „Fahrradstadt Karlsruhe“ ist eine kontinuierliche Förderung des Radverkehrs als nachhaltiges Verkehrsmittel und eine erfolgreiche Wiederbewerbung um die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ beim Land Baden-Württemberg.

Logo der Landesauszeichnung Fahrradfreundliche Kommune 2022 - Stadt Karlsruhe

Kommunen im Land sollen künftig die Möglichkeit haben, eine Nahverkehrsabgabe einzuführen, um den Ausbau von Bus und Bahn voranzubringen. Voraussetzung hierfür ist das geplante, aber noch nicht verabschiedete Landesmobilitätsgesetz. Die Einnahmen aus dem Mobilitätspass könnten ein wichtiges zusätzliches Finanzierungsinstrument für den ÖPNV in Baden-Württemberg darstellen und ihn weiter stärken.

 

Karlsruhe ist seit Oktober 2023 eine von insgesamt drei Vorreiterkommunen beim Projekt Mobilitätspass

In einer zweijährigen Modellphase haben 21 Modellkommunen zusammen mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg bereits wesentliche Grundlagen für eine Nahverkehrsabgabe erarbeitet. Die Ergebnisse wurden im Januar 2024 in Stuttgart vorgestellt. Derzeit arbeiten die Städte Karlsruhe und Freiburg sowie der Ortenaukreis als Vorreiterkommunen an einem Handlungsleitfaden mit, um anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen nach Einführung des Mobilitätsgesetzes die Entscheidung für oder gegen den Mobilitätspass zu erleichtern. Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium werden vor allem rechtliche und technisch-fachliche Fragen beleuchtet.

Karlsruhe widmet sich konkret zwei der insgesamt vier in der Modellphase erarbeiteten Abgabemodellen: der Arbeitgeberabgabe und der City-Maut. Diese Untersuchung stellt weder eine Vorentscheidung für die Einführung des Mobilitätspasses, noch eine Vorfestlegung für ein Abgabemodell dar. Grundlage für eine Entscheidung ist die politische Diskussion im Karlsruher Gemeinderat sowie der sichere rechtliche Rahmen (Landesmobilitätsgesetz).

Eine Trambahn fährt über eine Brücke der Südtangente in Karlsruhe

„regiomove“ vernetzt klassische und neue Mobilitätsangebote und macht die TechnologieRegion Karlsruhe zur Modellregion für multimodale Personenmobilität.

regiomove - Pressebild mit Darstellung der regiomove App und der Anwendungsmöglichkeiten.

Karlsruhe hat sich 2020 erfolgreich als Modellkommune beim Kompetenznetz Klima Mobil beworben.

Das Kompetenznetz Klima Mobil hat die Stadt Karlsruhe bei der Umsetzung und Finanzierungen des Vorhabens beraten und unterstützt.

Um im Sinne des Klimaschutzes mehr Pendler aus Ettlingen und der Region zum Umsteigen auf das Fahrrad zu motivieren, soll der Radverkehr in Richtung Ettlingen (RadNETZ-Baden-Württemberg) ein ausreichend großes, den Richtlinien entsprechendes Angebot erhalten.

Dazu wurde der Straßenraum zwischen dem Knotenpunkt Herrenalber Straße/Battstraße und der Anschlussstelle zur A5 im Zuge eines Verkehrsversuches im Frühjahr 2022 so umgestaltet, dass mehr Raum für den Fuß- und Radverkehr zur Verfügung steht. Dies konnte durch eine Fahrstreifenreduzierung beim KFZ-Verkehr ermöglicht werden. Der Versuch wurde durch Befragungen und Verkehrsbeobachtungen begleitet und anschließend analysiert.

Es ist vorgesehen, die Ergebnisse des Verkehrsversuches für einen möglichen Umbau des Streckenabschnittes zu nutzen. Dabei könnte auch der ÖPNV profitieren, indem im Bereich der Haltestelle Battstraße die Bahnsteige verbreitert und barrierefrei ausgebaut werden können.

Kompetenznetz KLIMA MOBIL - Foto der Haltestelle Battstraße in Karlsruhe.
Das Foto zeigt den Verkehrsversuch „Temporärer Fahrradstreifen“ auf der Herrenalber Straße.
Auf Erkundungstour: Bürgermeister Fluhrer, Staatssekretärin Zimmer und Stadtplanungsamts-Leiterin Prof. Anke Karmann-Woessner (v. r.) machten sich ein Bild vom Verkehrsversuch in der Herrenalber Straße.

Das Besondere: Individualverkehr und ÖPNV werden dabei gleichermaßen berücksichtigt.

Auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg (TAF BW) können Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben, etwa automatisiertes Fahren von Autos, Bussen oder Nutzfahrzeugen wie Straßenreinigung oder Zustelldienste. Zudem lassen sich die regulatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen fortschreiben. Dafür wurden in der Aufbauphase unter anderem Verkehrsflächen unterschiedlichster Art vorbereitet, hochgenaue 3D-Karten erzeugt sowie Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs und dessen Einflussfaktoren installiert.

Für Konzeption, Planung und Aufbau des Testfelds stellte das federführende Verkehrsministerium 2,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Aufbau des Testfelds ist 2016 begonnen worden, die Inbetriebnahme erfolgte im Mai 2018. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) und das Verkehrsministerium (VM) fördern die Forschung auf dem Testfeld mit dem Förderprogramm „Smart Mobility“ mit weiteren 2,5 Millionen Euro.

Die Grafik zeigt das Logo des Testfeld Autonomes Fahren in Baden-Württemberg.

Das autonome Shuttle für „die letzte Meile“ rückt einen Schritt näher.

Im Projekt EVA-Shuttle entwickelt und erprobt das Projektkonsortium um das FZI Mobilitätslösungen für die erste und letzte Meile von der Haltestelle bis zur Haustür. Per App gerufen, sollen autonome Shuttles zukünftig Passagiere nach dem Prinzip von Fahrgemeinschaften aufnehmen und an ihre Ziele bringen. Neben dem FZI sind die Robert Bosch GmbH, die Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, die TÜV SÜD Auto Service GmbH und die Deutsche Bahn Tochter ioki GmbH an der Entwicklung beteiligt.

Die INIT GmbH, die Stadt Karlsruhe und der Karlsruher Verkehrsverbund / Albtal-Verkehrs-Gesellschaft begleiten das Projekt als assoziierte Partner. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert das Vorhaben im Rahmen des Forschungsprogramms Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr mit 2,32 Millionen Euro über eine Laufzeit von 27 Monaten.

Das Foto zeigt ein EVA Shuttle auf Testfahrt.

Der Neu- beziehungsweise Ausbau von Schienentrassen zwischen Mannheim und Karlsruhe soll den Bahnverkehr zwischen den beiden Metropolen aufwerten: bessere Verbindungen, kürzere Fahrzeiten und eine Reduktion der Wartezeiten beim Umsteigen.

Neben dem regionalen Verkehr ist das Projekt auch maßgeblich für den europäischen Schienenverkehr. So ist die Strecke Mannheim-Karlsruhe als Teil des europäischen Rhein-Alpen-Korridors eine der höchstbelasteten Bahnstrecken Europas und verbindet die Nordseehäfen mit dem Mittelmeer bei Genua.

Der Ausbau hat zum einem vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage im Personenverkehr Bedeutung, zum anderen machen die zu erwartenden Zuwächse im Güterverkehr den Ausbau notwendig: so sollen zwei zusätzliche Gleise die regionale und überregionale Versorgungssicherheit langfristig sichern und dazu beitragen, Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlegen und das Klima zu schützen.

Die Grafik zeigt eine schematisierte Darstellung des Bahnprojekts Mannheim-Karlsruhe.

Mit dem Projekt der Hochschule Karlsruhe wurden zwei übergeordnete Ziele verfolgt:

  • Der Fußverkehr sollte besser verstanden werden, um damit bessere Planungsansätze zur Förderung des Fußverkehrs zu entwickeln.
  • Neue Ansätze zur Beteiligung von Nutzenden sollten entwickelt werden.

Mit dem Einsatz neuentwickelter digitaler Instrumente konnten die Nutzenden berichten, was sie gut oder nicht so gut fanden. Nach der Analyse der Daten wurden gemeinsam mit den Nutzenden Maßnahmen entwickelt und diese in unterschiedlichen Formen evaluiert.

Die Grafik zeigt das Logo des Forschungsprojekts GO Karlsruhe der Hochschule KarlsruheGO Karlsruhe.

Die Verkehrs- und Stadtplanung spielt eine zentrale Rolle für die Lebensqualität in Städten. Öffentliche Nahverkehrskonzepte müssen auf steigende Bevölkerungszahlen mit erhöhtem Bedarf an individueller Mobilität reagieren, bei oft knappen öffentlichen Haushalten. Neue Technologien wie E-Mobilität bieten Chancen, aber auch Herausforderungen.

Städten kommt bei der Umsetzung europäischer und nationaler Vorgaben im Bereich Verkehr und Stadtplanung eine Schlüsselrolle zu. Die Stadt Karlsruhe hat sich daher zum Ziel gesetzt, aktiv auf die Politikgestaltung einzuwirken: Im Rahmen der Initiative „Eine Städteagenda für die EU“ koordinierte die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Tschechischen Republik von 2017 bis 2020 die Themenpartnerschaft „Städtische Mobilität“ | Urban Mobility.

Zum ersten Mal arbeiteten Städte auf Augenhöhe mit Regionen, EU-Mitgliedsstaaten, europäischen Organisationen und Interessenverbänden sowie mit der Europäischen Kommission über die Zukunft des städtischen Verkehrs. Ziel war es, städtische Interessen und Bedarfe auf nationaler und EU-Ebene sichtbarer zu machen. 23 Partner aus ganz Europa erarbeiteten konkrete Vorschläge in den Bereichen „sanfte Mobilität" (Laufen, Radfahren), innovative Mobilitätslösungen und „Smart Mobility“, öffentlicher Nahverkehr und Multimodalität, Stadt-Umland-Anbindung und grenzüberschreitender Verkehr.

Die Grafik zeigt das Logo der Themenpartnerschaft "Städtische Mobilität" -Urban Mobility.

Die „Magistrale für Europa“ ist die Schienenverbindung Paris – Strasbourg – Stuttgart – München – Wien – Bratislava/Budapest und verbindet einige der wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Zentren Mitteleuropas miteinander.

Die Grafik zeigt das Logo der Initiative „Magistrale für Europa“.

Mehrere Projektpartner haben sich zusammengefunden, um unter dem Motto „regioKArgo“ in Karlsruhe und der umliegenden Region neue Formen des Warenladungs- und Lieferverkehrs zu untersuchen und umzusetzen.

Foto einer Straßenbahn der VBK in der Südstadt.

LogIKTram ist ein grundlegendes Teilprojekt der Gesamtinitiative „regioKArgo“ und zielt auf Logistikkonzept und IKT-Plattform für Gütertransport in Straßen- und Stadtbahnwagen.

Die Region Karlsruhe fungiert als Modellregion, denn die vorhandene Infrastruktur des ‚Karlsruher Modells‘ bietet optimale Voraussetzungen, um neue Formen des Gütertransports zu entwickeln und in der Praxis zu erproben.

Das Projekt ist am 1. März 2021 gestartet und auf drei Jahre angelegt.
Vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erhält LogIKTram eine Förderung von insgesamt rund 2,75 Millionen Euro

Foto einer grünen Straßenbahn - der AVG Froschbahn.

Mobilität und Verkehr

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben