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Hier berichten wir regelmäßig über aktuelle Aktivitäten und Themen der Wirtschaftsförderung.
Am 17. Oktober 2025 lädt die Initiative karlsruhe.digital mit ihrem InnovationFestival @karlsruhe.digital erneut ins ZKM | Zentrum für Kunst und Medien – und auf die große Bühne digitaler Exzellenz ein. Ob Künstliche Intelligenz, IT-Security, Smart City oder digitale Kultur: Gesucht werden inspirierende Impulsvorträge von maximal 10 Minuten, die zeigen, wie digitale Innovationen unsere Zukunft gestalten.
Jetzt bewerben und Teil des hybriden Festivals werden!
Die Frist für den Call for Presentations wurde bis zum 29. Juni 2025 verlängert.
Wer kann mitmachen?
Unternehmen, Hochschulen, Start-ups, Institutionen – alle mit Sitz in Karlsruhe oder der TechnologieRegion Karlsruhe.
Wie?
Einfach einen Onepager & ein Kurzvideo einreichen.
Auch 2025 ist das InnovationFestival Teil der KIT Science Week – und damit zugleich Teil der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Jetzt mitmachen, Zukunft zeigen, Bühne nutzen!
Aktuell beschäftigen und fordern uns viele Krisen. Mit Blick auf die anhaltende Energiepreiskrise hat die Wirtschaftsförderung Ihnen als Unternehmerin beziehungsweise Unternehmer sowohl für die aktuelle Situation zum kurzfristigen Energiesparen als auch für mittel- und langfristige Maßnahmen für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung eine Auswahl an vielfältigen Informationen zusammengestellt.
Die nachfolgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nutzen Sie die verlinkten Seiten, um sich weitergehend zu informieren.
Am Freitag, den 15. November 2024 kamen über 50 Mitglieder und Freunde des India Boards Karlsruhe in der Karlskantine über den Dächern der Stadt zusammen. Die Veranstaltung bot den idealen Rahmen für einen Abend der Begegnung und des Austauschs.
Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eröffnete den Abend und betonte, wie wichtig er den Austausch im India Board findet. Sein Ziel für Karlsruhe sei es, ein Hub für indische Fachkräfte und Unternehmen zu werden. Herrn Torben Stieglitz stellte er als neuen Amtsleiter der Wirtschaftsförderung vor und begrüßte Frau Petra Bender, stellvertretend für das Welcome Center und Herrn Michael Datta, Techniker Krankenkasse, die als neue Unterstützer für das India Board gewonnen werden konnten.
Im Folgenden erhielten die Teilnehmenden vielfältige Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Karlsruhe und Indien.
Frau Nicole Walter, Stabsstelle Außenbeziehungen, und Frau Sabine Dietlmeier, Wirtschaftsförderung, berichteten von ihrer Indien Reise im Oktober 2024. Sie vertraten die Stadt Karlsruhe unter anderem bei der Asia Pacific Konferenz und erhielten spannende Einblicke in Projekte, wie zum Beispiel Learn-for-life.org einem Sozialprojekt, das in Indien eine Schule, eine Bäckerei und ein Gästehaus unterhält, um Kindern aus ärmeren Familien Zugang zu Bildung und ersten handwerklichen Erfahrungen zu ermöglichen. Aus diesem Projekt konnten bereits zwei junge Auszubildende im Bäckerhandwerk für die Firma Nussbaumer in Waldbronn gewonnen werden.
Anschließend stellte Herr Tasvar Ali, vom neugegründeten Indian Promotion Center Karlsruhe (Ibpro), die KPC Messtechnik GmbH als neues Indisches Unternehmen in Karlsruhe vor. Ibpro unterstützt indische Firmen bei der Niederlassung in Karlsruhe und der Region von der Visaerteilung bis zur Firmengründung.
Einen Einblick in ein kreatives und wohltätiges Projekt bot Frau Nicole Karle, die stellvertretend für die Künstlerinnen und Künstler des Ziegen-Kunst-Projekts sprach. Sie stellte das Kunstprojekt vor, bei dem Skulptur-Ziegen individuell bemalt und anschließend verkauft werden. Der Erlös kommt der IndienHilfe Deutschland e.V. zugute.
Abschließend entführte Herr Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruher Event und Marketing GmbH, die Anwesenden in Form eines Videos zu einem Rückblick zu den bunten und musikalischen India Summer Days, die im Juli 2024 stattfanden. Die Vorbereitungen für die nächsten Indien Tage sind bereits in vollem Gang.
Nach den Vorträgen ging es in den gemütlichen Teil des Abends über, welcher ganz im Sinne des Networkings stand und den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten bot, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.
Die positive Resonanz und die zahlreichen anregenden Gespräche machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.
Für weitere Informationen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an:
Sabine Dietlmeier
Internationale Kontakte
India Board Karlsruhe
+49 721 133-7341
sabine.dietlmeier(at)wifoe.karlsruhe.de
Hier finden Sie das Archiv der Meldungen rund um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Karlsruhe: unter anderem zu Veranstaltungen, Netzwerkaktivitäten, Delegationsreisen, Ansiedlungen, Auszeichnungen und vielem mehr.
Schwerpunkt Neugier
Der Wirtschaftsspiegel der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) greift in diesem Jahr die großen Herausforderungen unserer Zeit wie künstliche Intelligenz, smarte Fertigung, alternativer Energieformen sowie Mobilität in Karlsruhe und der Region auf.
Unternehmen stehen heute vor einer enormen Transformationsaufgabe. Die globalen Veränderungen und der technische Fortschritt bringen es mit sich, dass jeder Arbeitsschritt, jede Programmzeile, jede Interaktion daraufhin auf dem Prüfstand steht, ob sie ausreichend vernetzt, effizient, nachhaltig und wirtschaftlich ist. Und der Veränderungsdruck ist hoch. Diejenigen, die sich mit Neugier und einem offenen Geist auf diese Veränderungsprozesse einlassen, stellen sich mit dieser positiven Grundhaltung resilient und zukunftsfähig auf. Diese Themen und Prozesse – natürlich besonders mit Blick auf die Unternehmen in Karlsruhe und der TechnologieRegion - greift der frisch erschienene Wirtschaftsspiegel auf.
Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und TRK-Aufsichtsratsvorsitzender, schildert seine Haltung zu Neugier im Wirtschaftsspiegel folgendermaßen: „Eine Portion Neugier tut sicherlich jedem gut. Auch für mich gehört diese Eigenschaft zur Arbeitsplatzbeschreibung. Ich werde täglich mit neuen Herausforderungen und Problemen konfrontiert, die nach einer Lösung verlangen. Und um neue Wege zu gehen, braucht es kreative Ansätze. Karlsruhe ist für das Finden neuer Lösungsansätze geradezu prädestiniert: Durch unsere exzellenten Hochschulen haben wir tolle Möglichkeiten, gerade in den Bereichen IT, Mobilität, Energie und Klimaschutz die Neugier der Studierenden zu wecken, sie anzustacheln. Unser Ziel muss sein, aus dieser Leidenschaft den Fortschritt zu ermöglichen.“
Neugier auf Gestaltungsmöglichkeiten
Einen Überblick über die aktuelle Situation der Wirtschaftslandschaft in der TechnologieRegion Karlsruhe verschafft der Wirtschaftsspiegel über zahlreiche Beiträge und Interviews. Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz zieht ein interessantes Resümee zu den wirtschaftlichen Entwicklungen in der Fächerstadt: „Karlsruhe ist eine prosperierende Stadt und ein attraktiver Wirtschafts- und Investitionsstandort mit renommierten Wissenschaftseinrichtungen. Als ich vor zehn Jahren das Amt der Wirtschafts- und Finanzbürgermeisterin übernahm, war ich neugierig auf die Gestaltungsmöglichkeiten. Mein Ziel war und ist es dazu beizutragen, dass sich Unternehmen und Betriebe am Standort Karlsruhe ‚wohlfühlen‘ und dass es gelingt, diesen gemeinsam mit allen Akteuren zukunftsfähig weiterzuentwickeln“, so ihr starkes Statement und ihr Bekenntnis zu Karlsruhe. „Vor allem die Herausforderungen durch Digitalisierung, Nachhaltigkeit, demografischen Wandel sowie Fach- und Arbeitskräftemangel werden die Unternehmen in den kommenden Jahren prägen. Daher sind diese Querschnittsthemen auch ein Schwerpunkt in der überarbeiteten Strategie 2030 der Wirtschaftsförderung.
Neugier treibt künstlerischen Prozess und wirtschaftliches Tun voran
Zahlreiche weitere Persönlichkeiten des Stadt- und Wirtschaftslebens kommen im neuen Wirtschaftsspiegel zu Wort: Künstler Markus Lüpertz und Prof. Wolfgang Rihm schildern ihren Blick auf die Neugier als Triebfeder im künstlerischen und gesellschaftlichen Prozess. Die beiden Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Dr. Arne Rudolph, und der Handwerkskammer Karlsruhe, Walter Bantleon, sprechen über Neugier in ihren standortprägenden Schaffensbereichen. Ergänzt werden diese Beiträge durch Praxisbeispiele, Benchmark- und Best-of-Anwendungsfälle aus Unternehmen und Institutionen.
Künstliche Intelligenz: Das Thema, das in Karlsruhe schon zuhause ist
Eines der großen Innovations- und Zukunftsthemen mit Potenzial für bahnbrechend neue Entwicklungen innerhalb der digitalen Transformation, ist die künstliche Intelligenz. Deshalb finden sich im Heft mehrere Beiträge dazu und zu zahlreichen anderen Themen, die die Wirtschaftsförderung Karlsruhe vorantreibt. So wird ein Überblick über die Leistungspalette im Bereich der KI-Allianz, karlsruhe.digital, Handwerksförderung, Innenstadtentwicklung, Klimaschutz, SmartProductionPark und das Wissenschaftsbüro geboten.
Der Wirtschaftsspiegel ist das Magazin der Region – ein Ort, an dem neue Visionen präsentiert werden. Die Beiträge blicken über den Tellerrand hinaus und zeigen, wie die Akteurinnen und Akteure vor Ort über sich hinauswachsen. Gemacht für diejenigen, die sich inspirieren lassen, Neues wagen wollen und die den Aufbruch von alten Strukturen hin zu neuen Ideen fordern.
Der Wirtschaftsspiegel für die TechnologieRegion Karlsruhe wird von Baden TV herausgegeben und ist erhältlich in allen Rathäusern, direkt über Baden TV oder auch als Blätteredition unter https://www.baden-tv.com/wirtschaftsspiegel/
Es lohnt sich im wahrsten Sinne des Wortes, das Klima zu schützen. Die Stadt Karlsruhe unterstützt Unternehmen dabei. Darüber berichtet der frisch erschienene Wirtschaftsspiegel der TechnologieRegion Karlsruhe 2024 mit dem Schwerpunktthema „Neugier“. Und genau das ist der Ansatz, den die Wirtschaftsförderung Karlsruhe und die Klimaallianz Karlsruhe – Bündnis klimaaktiver Unternehmen verfolgen: Es geht darum, relevante Akteure neugierig zu machen auf Klima- und Umweltthemen und diese als Chance zu begreifen. Auch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bestätigte auf der Pressekonferenz zum Erscheinen des Wirtschaftsspiegels: Neugier eröffnet neue Wege und schafft Innovationen. Karlsruher Unternehmen und Mitglieder der Klimaallianz erhalten fachlichen Input und hochkarätige Vernetzungsmöglichkeiten zum Klimaschutz.
Der Wirtschaftsspiegel 2024 zum Durchblättern unter https://www.baden-tv.com/wirtschaftsspiegel/ oder als gedrucktes Exemplar im Rathaus-Foyer. Der Beitrag ist auf Seite 52. Weitere Themen der diesjährigen Ausgabe sind die großen Herausforderungen unserer Zeit wie künstliche Intelligenz, smarte Fertigung, alternativer Energieformen sowie Mobilität in Karlsruhe und der Region.
Wir unterstützen Sie als Wirtschaftsförderung direkt bei der Umsetzung Ihrer Klimaaktivitäten, ob Beginner oder Professional wir sind gerne Ihre erste Ansprechpartnerin.
Wirtschaftsförderung Karlsruhe
Sandra Mähliß, sandra.maehliss(at)wifoe.karlsruhe.de, Telefon: 0721 133-7302
Vielleicht haben Sie aber auch als klimaengagiertes Unternehmen direkt Interesse an einer Mitgliedschaft bei der Klimaallianz Karlsruhe.
Klimaallianz Karlsruhe – Bündnis klimaaktiver Unternehmen verfolgen
Doris Andresen, klimaallianz(at)ua.karlsruhe.de
Wir als KI-Allianz Baden-Württemberg freuen uns, dieses Jahr, an der Bunten Nacht der Digitalisierung teilzunehmen. Zu finden sind wir im SmartProductionPark, in dem wir Ihnen ein informatives Programm und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, sich über unsere Projekte zu informieren und sich mit unseren Partnern auszutauschen.
Location
SmartProductionPark, großer Veranstaltungsraum,
Rintheimer Str. 23, 76131 Karlsruhe
Unser Programm
KI-Allianz Projekte & Partner
In den Pausen haben Sie die Möglichkeit, sich bei Ständen folgender Partner und Projekte zu informieren und sich zu vernetzen:
After Party in der TRIANGEL
Nach unserem Programm laden wir Sie herzlich zur exklusiven Afterparty im TRIANGEL ein. Diese kooperative Veranstaltung der Bunten Nacht der Digitalisierung und der KIAllianz bietet Ihnen die perfekte Gelegenheit, bei guter Musik spannende Kontakte zu knüpfen und den Abend ausklingen zu lassen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Bericht zum Indien Wirtschaftstag der Stadt Karlsruhe zusammen mit der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe unter dem Titel: Indien im Wandel - Chancen für die Zukunft am 17.Juli 2024
Auf dem Wirtschaftstag Indien der Stadt gemeinsam mit der IHK Karlsruhe diskutierten rund 140 Teilnehmende über Chancen zur Zusammenarbeit auf dem indischen Subkontinent. Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Unternehmen berichteten über Ihre Erfahrungen und gaben Tipps zum Markteinstieg, Export, rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie zum erfolgreichen Umgang mit indischen Geschäftspartnern.
Baden-Württemberg und Maharashtra
Nach der Begrüßung durch IHK Präsident Wolfgang Grenke eröffnete Staatsminister Dr. Florian Stegmann den Wirtschaftstag Indien mit einem klaren Bekenntnis zur bestehenden Partnerschaft mit der indischen Partnerprovinz Mahrashtra: „Mit unserer langjährigen Länderpartnerschaft haben wir bereits eine starke Verbindung geschaffen. Im Fokus steht die Gewinnung von Fachkräften, ein wichtiger politischer Schritt um Unternehmen aus Baden-Württemberg zu unterstützen und dem Arbeits- und Fachkräftemangel auch langfristig entgegenzuwirken.“
Bei der nachfolgenden Oberbürgermeisterrunde waren sich OB Dr. Frank Mentrup, OB Dietmar Späth aus Baden-Baden und OB Cornelia Petzold-Schick einig, dass gute internationale Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene nicht nur wirtschaftliche Aspekte betrifft. Nachhaltige Projekte und Beziehungen entwickeln sich dann besonders positiv, wenn auch Wissenschaft und Kultur ihre verbindende Wirkung entfalten. Dafür gibt es in der TechnologieRegion Karlsruhe bereits gute Beispiele von der Hochschulzusammenarbeit bis zur Eröffnung der ersten indischen Kunstgalerie in Süddeutschland.
Indien und Deutschland verbindet eine historische Partnerschaft
Schon im 3. Jahrhundert vor Christus beschäftigten sich erste Europäer –griechische Reisende- mit Indien. Als Beobachter der dortigen Gesellschaft, als Handelspartner, aber auch insbesondere als Wiege einer vielseitigen Gedankenwelt. Später lasen Voltaire, Goethe, Schopenhauer oder Beethoven in der Bhagavad Gita oder den Veden und zitierten in ihren Werken aus diesen alten indischen Texten. Immer mehr Worte aus dem Sanskrit fanden Eingang in europäische Sprachen, wie Pyjama, Karate, Arier oder Katamaran. 1923 gewann zum ersten Mal ein indischer Universalgelehrter den Nobel-Preis: Rabindranath Tagore. Mit diesen Anregungen appellierte Prof. Dr. Manuel Vermeer, an das Publikum sich intensiver mit der kulturellen Vielfalt Indiens zu beschäftigen, denn es gibt viel zu gewinnen – auch das Ansehen bei indischen Geschäftspartnern.
Jugaad für mehr Innovationen
Warum gibt es in Indien so viele kluge Köpfe, die heute 30% der CEOs in den TOP 500 globalen Unternehmen stellen? Warum werden viele digitale Ideen in Indien entwickelt. Eine der Antworten auf diese Frage ist Jugaad. Jugaad heißt in Indien eine innovative, improvisierte Lösung, die auf Einfallsreichtum und Cleverness beruht. Widrigkeiten wie knappe Ressourcen werden als Chance verstanden und zwingen zu flexiblem Denken und Handeln. Dr. Anamika Datta verfügt über 10 Jahre Erfahrung in der eCommerce-Branche in Indien und Europa bei und erklärte in ihrem Vortrag, dass in der indischen Herangehensweise auch an komplexe Probleme einen Hauptgrund für den Erfolg von indischen Tech Start-ups und Fachkräften liegt.
Markterfolg in Indien - Unternehmenserfahrungen
Patrick Seitz, Geschäftsführer der aluplast GmbH, berichtete über die fast 20-jährige Erfolgsgeschichte des Unternehmens in Indien, vom Markteinstieg bis zur Ausweitung der Produktions- und Lagerkapazitäten vor Ort. „Früher haben wir die IHK, die AHK oder Berater genutzt, um uns zum Markteinstieg in Indien zu informieren – heute können wir selbst über positive Entwicklungen berichten“. Friedemann Edel, Head of Legal Affairs und Compliance des Global HQ der GMT Gummi-Metall-Technik GmbH, hat über 10 Jahre den indischen Produktionsstandort der GMT geleitet und steckte mit seiner Begeisterung für Indien eine Reihe von Teilnehmenden an.
Die Industrial Application Software (IAS), vertreten durch Timur Kücük, Leiter des Competence Center berichtete über Zusammenarbeit mit indischen IT-Spezialisten in Deutschland aber auch vor Ort.
Gute Vorbereitung und Flexibilität sind zum erfolgreichen Markteinstieg in Indien notwendig
In mehreren Kurzvorträgen wurden die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Markteinstieg unterhaltsam erläutert. Dir Matter von der AHK Indien berichtete von Fehleinschätzungen deutscher Firmen bei der Beurteilung von Marktchancen und gab Tipps für die richtige Auswahl zuverlässiger Geschäftspartner. Gabriele Borchard vom Indien Kompetenzzentrum der IHK Mannheim erläuterte die Regelungen beim Export nach Indien und die aktuellen Zertifizierungsvorschriften. Karsten Echle, Finanz- und Rechtsexperte bei Dr. Wamser+ Batra GmbH, hat als CFO erfolgreich ein deutsch-indisches Joint-Venture aufgebaut. Er informierte über die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Indien.
Hochschulzusammenarbeit im Deutsch-Indischen Kontext
Prof. Dr. Thomas Hirth, Vizepräsident für Transfer und Internationales am KIT, berichtete von den verschiedenen Formaten der Zusammenarbeit mit Indien wie Studierendenaustausche, Forschungskooperationen mit 22 Partnerinstitutionen über alle Bereiche und Fachgebiete des KIT hinweg, Zusammenarbeit im Start-up-Bereich und das seit 2024 bestehende Engagement des KIT im Beirat des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus DWIH in New Delhi. Indische Studierende stellen mit 471 Studierenden die größte Gruppe der Internationals im KIT.
Prof. Dr. Rose Marie Beck, neue Rektorin der Hochschule Karlsruhe, stellte Programme für internationale Studierende vor und erläuterte verschieden Optionen für die Zusammenarbeit mit Indien. Die bereits bestehende Kooperation mit der Mumbaier Hochschule NMIMS-Narsee Monjee Institute of Management Studies- zur Transformation eines bestehenden Industriegebiets soll zukünftig weiter ausgebaut werden.
Der alte Westen und der neue Süden
Zum Abschluss des Indien Wirtschaftstages erläuterte der ehemalige deutsche Botschafter in Indien, Walther J. Lindner, die Besonderheiten des Landes. Schon aufgrund seiner Größe steht Indien vor komplexen Herausforderungen, die zu internationaler Zusammenarbeit einladen. „Jeder 5. Mensch auf der Welt ist Inder.“ Diese über 1,4 Mrd. Menschen sind im Median 29 Jahre alt – die Bevölkerung ist also sehr jung und sucht nach Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen. Dazu kommt eine hohe Diversität durch unterschiedliche Sprachen und Religionen. In Indien wird gern und ausführlich diskutiert und Meinungen werden vehement vertreten – was Europäern manchmal befremdlich erscheint, für die demokratische Entwicklung aber entscheidend ist. Halt für alle Menschen in Indien geben zum einen die Großfamilien, in denen mehrere Generationen gemeinsam ihr Leben gestalten und die Spiritualität, die zu einer besonderen Einstellung zu vielen Aspekten des Lebens führt. Es gibt viel zu entdecken, wenn man sich mit Indien beschäftigt.
Mit diesem Schlusssatz und der Aufforderung möglichst selbst nach Indien zu reisen, ums sich ein eigenes Bild von der Vielfalt vor Ort zu machen endete der Wirtschaftstag Indien 2024.
Weiterführende Kontakte:
India Board Karlsruhe
Sabine Dietlmeier Wirtschaftsförderung
Stadt Karlsruhe
Tel: 0721-133-7341
Email: sabine.dietlmeier@wifoe.karlsruhe.de
www.india-karlsruhe.com