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Aktuelles der Wirtschaftsförderung

Hier berichten wir regelmäßig über aktuelle Aktivitäten und Themen der Wirtschaftsförderung.

Aktuelle Themen und Termine

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Soziales Unternehmertum als Basis für die Zusammenarbeit mit Afrika

Gemeinsames Ziel ist eine nachhaltigere Wirtschaft

Im Juli war eine 6-köpfige Delegation aus Karlsruhe in Kampala (Uganda) mit dem Ziel gemeinsam mit der Stadtverwaltung Kampalas (KCCA) eine Kooperation im Bereich Social Entrepreneurship (soziales Unternehmertum) aufzubauen. Dafür wurden zahlreiche Unternehmer, Innovation Hubs und öffentliche Einrichtungen in Kampala besucht. Höhepunkt war ein Stakeholder Workshop mit der lokalen Gründerszene. Gemeinsam wurde ein erster Strategieentwurf für die Zusammenarbeit im Bereich Social Entrepreneurship entwickelt. Diese Form des Wirtschaftens spielt eine zunehmend wichtigere Rolle, wenn es um die Lösung von sozialen, ökologischen und ökonomischen Problemen in den Städten rund um den Globus geht.

Geleitet wurde die Karlsruher Delegation ins afrikanische Kampala vom Bereich Internationalisierung der Wirtschaftsförderung Karlsruhe. Darüber hinaus waren auch das Impact Hub Karlsruhe, die E&P Focus Africa GmbH, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit beauftragte Engagement Global sowie das Amt für Außenbeziehungen mit dabei - und damit fundierte Expertise in den Bereichen Social Entrepreneurship, Strategieentwicklung, Finanzierung und Vernetzung.

Dass Social Entrepreneurship ein großes Potential für die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft bietet, bestätigten auch die mehr als 40 Gründerinnen und Gründer afrikanischer Sozialunternehmen die am „Stakeholder Workshop“ am letzten Tag der Delegationsreise teilnahmen. Hier gibt es ein großes Interesse sich stärker mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen – und zwar lokal und international. Die bei dem Workshop erarbeiteten Ansatzpunkte bieten eine gute Grundlage für die weitere Zusammenarbeit zwischen Karlsruhe und Kampala. Dank einer Förderung von „Connective Cities“ (finanziert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit) besteht die Möglichkeit einer längerfristigen Projektförderung, mit der auch die Nachhaltigkeit des Projekts gewährleistet werden kann.

Im nächsten Schritt sollen nun die Start-up Ökosysteme der Städte Karlsruhe und Kampala miteinander vernetzt werden. Durch die Einbindung der Stadt Straßburg kann die Zusammenarbeit auch auf französische Netzwerke ausgeweitet werden. Hier verfügt die Wirtschaftsförderung Karlsruhe über langjährige, vielfach erprobte deutsch-französischen Verbindungen vor allem im Bereich der Gründungsförderung.

Bereits am 20. Oktober 2022 findet ein Workshop für Akteuren aus dem Umfeld des sozialen Unternehmertums in Karlsruhe statt. Ziel ist das lokale Ökosystem zu stärken. Organisiert wird der Workshop vom Impact Hub und der Wirtschaftsförderung Karlsruhe.

Anmeldung 

Ein Folgeworkshop zur internationalen Vernetzung sowie dem Identifizieren der gemeinsamen Themen sowie der bestehenden Herausforderungen ist im November geplant. Ein wichtiger Meilenstein, der im nächsten Jahr umgesetzt werden soll, ist die Erstellung eines gemeinsamen Programms zur Unterstützung von sozialen Unternehmen.

Interessierte Unternehmen sind willkommen sich mit ihren Ideen einzubringen und sich in der Partnerschaft mit Kampala auch über das Thema Social Entrepreneurship hinaus einzubringen.

 

Kontakt

Lara Prolingheuer

Wirtschaftsförderung Karlsruhe

Internationale Kontakte – Zielmarkt Afrika

Telefon: +49 151 54393169

 

Weitere Kontakte

Impact Hub Karlsruhe

Webseite Impact Hub Karlsruhe

 

Förderpartner

Connective Cities SKEW

Delegationsreise Südkorea

Wirtschafts- und Kulturdelegation aus Südkorea sucht Partnerschaften in Karlsruhe und der Region

Eine 16-köpfige Delegation um Dae Kwon Kim, Bürgermeister Distrikts Suseong-gu in der südkoreanischen Stadt Daegu, war mit Vertretern aus Verwaltung, Kultur sowie vier Geschäftsführern von IT-Firmen kürzlich zu Gast in der Fächerstadt. Dieser Besuch knüpft an den bereits seit mehreren Jahren bestehenden Austausch seitens der Stadtverwaltung Karlsruhe mit dem Distrikt Suseong-gu. Dieser gilt mit seinen rund 430.000 Einwohnern als Technologiehochburg.

Innerhalb des einwöchigen Besuchs organisierte die Wirtschaftsförderung Karlsruhe einen Tag ein umfassendes Programm das den Gästen Einblicken in den Innovationsstandort Karlsruhe und seinen starken Netzwerken unter anderem in den Bereichen IT, Mobilität und Gründung bot. Besucht wurden das Hubwerk und der Digital Hub in Bruchsal, das Gründungsinstitut EnTechnon am Karlsruher Institut für Technologie, das FZI Forschungszentrum Informatik mit Schwerpunkt Smart Home und Autonomes Fahren, das IT-Gründungszentrum CyberLab sowie der Kreativpark Alter Schlachthof.

Bei dem Treffen mit den Vertretern der Wirtschaftsförderung stellten die südkoreanischen Gäste auch ihre Entwicklungsstrategie als Zukunftsstandort vor, hier insbesondere den Technologiepark AlfaCity wo rund 250 Firmen angesiedelt sind. Wie sich zeigte, werden in den Konzepten und Zielen vergleichbar Ansätze wie in Karlsruhe umgesetzt. Die Delegationsteilnehmer zeigten großes Interesse an einem weiteren Austausch mit der Stadt Karlsruhe, den hiesigen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen – gerne auch vor Ort im Distrikt Suseong-gu. Bei Interesse stellt die Wirtschaftsförderung Karlsruhe gerne einen Kontakt her.

Hintergrund: Die Beziehungen mit Stadt und Distrikt bestehen bereits seit Jahren. So war Herr Dae Kwon Kim 2013 als Kulturvertreter von Daegu in Karlsruhe tätig und wurde später zum Bürgermeister des Distrikts Suseong-gu in der Stadt Daegu (rund 2,5 Millionen Einwohner) gewählt. In dieser Funktion hat er Karlsruhe mit einer Delegation besucht, Bürgermeister Dr. Käuflein wiederum war bereits zum Gegenbesuch in Südkorea.

Energy4U Kongress

KnowHow für die nachhaltige Energiewende in Handwerk und Industrie

Das EnergieForum der Wirtschaftsförderung Karlsruhe hat im September 2022  mit den Partnern Hochschule für Technik und Wirtschaft, dem Bundesverband Mittelständischer Industrie und der TechnologieRegion in der Veranstaltung in der Hochschule Experten und Anwender aus dem Energiebereich zusammengeführt. 

Im Zentrum standen bereits bewährte Best Practises, Herausforderungen in Produktion sowie Investitionen, die sich bei hohen Energiepreisen jetzt schneller amortisieren. „Sparen egal was es kostet“ war gestern. Auch für den Bereich der effizienten Städte zeigten die Experten Lösungen auf. Interessierte Akteure erhalten nun Zugang zu dem Expertwissen.

Die Videos sind auf YouTube über die Homepage der Hochschule abrufbar.

Kontakt EnergieForum bei der Wirtschaftsförderung

 

Sikraft wird Premium-Partner

Sikraft Infotech Private Limited aus Mumbai wird Premium-Partner im India Board Karlsruhe

Neuer Premium-Partner in den Reihen des India Boards Karlsruhe ist die Sikraft Infotech Private Limited mit Sitz in Mumbai. Diese verfügt auch über einen Firmensitz in Karlsruhe: die Sikraft Infotech (Energieanlagenbau), in unmittelbarer Nähe zur Firma Siemens, mit der eine enge Kooperation im Bereich Kraftwerkskonzeption und -betreuung besteht. Sikraft ist ein weltweit erfolgreiches Unternehmen mit Vertretungen, Niederlassungen und Partnern in 60 Ländern. Karlsruhe ist für Geschäftsführer Manoj Mandre dabei keine unbekannte Stadt: Der Chef des Unternehmens war hier Student und später als Ingenieur bei Siemens. Als er nach Indien zurückging, gründete er sein eigenes Unternehmen in Mumbai, „aber ich kam immer wieder zurück“, schmunzelt Mandre. Und sieht wichtige Vorteile für sein Unternehmen durch die Mitgliedschaft im Karlsruher Netzwerk für Indien.

Denn das „India Board Karlsruhe“ ist über die Jahre gewachsen und koordiniert seine Aktivitäten erfolgreich über Ländergrenzen, unterstützt wird es auch durch die Sparkasse Karlsruhe und bietet Anknüpfungsmöglichkeiten Richtung Wirtschaft und Wissenschaft – aber auch zu Kultur, Tourismus und Gesellschaft. Ob Innovation, Technologietransfer, Mobilitätskonzepte, nachhaltige Energielösungen, IT und KI, Indo-German Start-up-Austausch oder Fachkräfteinitiative: Die Repräsentanz in Indien fungiert als Bindeglied zur Förderung von Standortmarketing, von Ansiedlungen in beide Richtungen und von vielfältigen Kooperationen. Dort werden mit Erfolg Kontakte und wirtschaftliche Interessen in beide Richtungen gebündelt.

Auch als Mentor steht Mandre im deutsch-indischen Geschäftsumfeld zur Verfügung. Mit seinem Programm „Zuhause mit Sikraft“ bietet er dabei unter anderem deutschen Firmen ein Rundumpaket zum Markteintritt in Indien – dann in seinen Geschäftsräumen in Mumbai, auch mit modernen Coworking-Plätzen in zentraler und gut angebundener Lage. Diese vielfältige Unterstützung des India Board-Netzwerks fördert die Zusammenarbeit auf allen Ebenen.

 

Wirtschaftsstandort Karlsruhe

Zwischen Schwarzwald, Elsass und Pfalz gelegen ist Karlsruhe ein starker Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit hervorragender Verkehrslage, optimaler Anbindung und hoher Lebensqualität.

Internationales Stadt Karlsruhe

Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel: Auf viele aktuelle Entwicklungen kann man mit internationaler Zusammenarbeit besonders wirksam reagieren. Dafür gibt Karlsruhe viel kommunale Unterstützung: Die Stadt bietet starke Infrastrukturen und Netzwerke.

Korridorthema Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt

Die Stadt fördert, nutzt und kommuniziert neue und innovative Entwicklungen in Wirtschaft und Wissenschaft. So stärkt sie die effiziente Verzahnung von Politik, Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft. Insgesamt fünf Leitprojekte positionieren Karlsruhe als „Ort der Möglichkeiten“.

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