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Die Klimaallianz Karlsruhe ist ein freiwilliges und kostenfreies Netzwerk von Unternehmen, die sich im gegenseitigen Austausch und mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe auf den Weg zur Klimaneutralität begeben.
Lassen Sie Ihr Unternehmen als KLIMA-fit-Betrieb auszeichnen!
Sie erstellen mit fachlicher Unterstützung eine Treibhausgasbilanz. Darauf aufbauend ermitteln Sie ein für Ihr Unternehmen abgestimmtes Maßnahmenprogramm zur Reduktion von Emissionen und Kosten. Fünf bis zwölf Unternehmen sind Teil einer Workshopreihe und werden bei Vor-Ort-Begehungen individuell beraten.
Dieses Angebot der Klimaallianz Karlsruhe wird vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Förderprogramms KLIMAfit gefördert und von der Stadt Karlsruhe unterstützt. Je nach Unternehmensgröße beträgt der Eigenanteil 1.000 – 3.000 Euro. Fünf bis zwölf Unternehmen können an KLIMAfit teilnehmen.
Der Runde Tisch Nachhaltigkeit der Klimaallianz findet in Kooperation mit der IHK Karlsruhe statt und bietet Unternehmen eine wertvolle Plattform, um sich mit anderen Betrieben sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und der IHK zu aktuellen Themen der Nachhaltigkeit auszutauschen.
Nach einem kurzen fachlichen Impuls steht der offene Dialog im Mittelpunkt: Fragen werden geklärt, Erfahrungen geteilt und neue Ideen diskutiert. Beim anschließenden Mittagsimbiss haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich in aufgeschlossener Atmosphäre weiter zu vernetzen und gemeinsam an Lösungen für mehr Klimaschutz zu arbeiten.
Folgende Termine stehen bereits fest:
Im Mittelpunkt der 3. Jahreskonferenz der Klimaallianz Karlsruhe standen die Maßnahmen, die die teilnehmenden Unternehmen im vergangenen Jahr umgesetzt haben, die Unterstützungsangebote der Klimaallianz und ihrer Kooperationspartner sowie die Möglichkeiten, wie die Unternehmen gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe die Energiewende gestalten und davon profitieren können.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark: Karlsruher Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität“ bot die Konferenz Einblicke in Best-Practice-Projekte, Impulse zur Energiewende und die Unterstützungsangebote von Stadt und Kooperationspartnern. Im Vordergrund standen Austausch, Vernetzung und die Förderung klimaaktiver Unternehmen in Karlsruhe.
Fokus beim zweiten Runden Tisch Nachhaltigkeit die freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung und der VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs).
In seinem spannenden Vortrag stellte Leon Spanagel von der FfE München vor,
Als ein anerkanntes, schlankes und praxisnahes Verfahren für die freiwillige Berichterstattung ist der VSME-Standard deutlich einfacher als die komplexen Anforderungen der CSRD.
Anschließend wurde – wie immer – in offener und angenehmer Atmosphäre diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.
Das Fazit: Vorteile für Unternehmen, wenn sie schon jetzt freiwillig berichten: erhöhte Transparenz, strukturierte Kommunikation und Vorteile im Dialog mit Banken.
Philipp Mall (AUTENSYS GmbH) lieferte einen fundierten Impuls und brachte spannende Einblicke in die Herausforderung und Praxis der Scope-3-Bilanzierung. Die Fragen aus dem Publikum richteten sich nach der Güte der Datengrundlagen oder dem Aufwand für die Wesentlichkeitsanalyse. Viele Fragen rund um die Erfassung und Reduktion indirekter Emissionen wurden geklärt und festgestellt, dass sich Unternehmen mit einer umfangreichen THG-Bilanz durchaus einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.
Der Austausch ging auch beim gemeinsamen Mittagessen weiter – denn Klimaschutz braucht Dialog und Vernetzung!
Auch bei der 2. Jahreskonferenz der Klimaallianz Karlsruhe stand der Austausch der teilnehmenden Unternehmen im Vordergrund. Aus den eigenen Reihen lieferten die Klimaallianzunternehmen in diesem Jahr Impulse zur THG-Bilanzierung, Klimaneutrale Wärmeversorgung sowie Förderung und Finanzierung im Sinne der Nachhaltigkeit. In diesem Jahr wurden Klimaallianzunternehmen für eine fortschrittliche Treibhausgasbilanzierung ausgezeichnet, die mit Hilfe eine Wesentlichkeitsanalyse Scope 3 Emissionen bilanziert haben. Den Ablauf der Jahreskonferenz ist im Programm 777 KB (PDF) nachzulesen.
Beim Energie- und Klimafestival präsentierten Unternehmen der Karlsruher Klimaallianz gute Beispiele zur nachhaltigen Mobilität. Die betriebliche Mobilität fließt als Scope 3 Emissionen in die THG-Bilanz der Unternehmen ein. Sie ist oft wesentlich für eine umfassende Bilanz. Außerdem verbindet Mobilität die Arbeit und das private Leben. Nachhaltige Ansätze bei der betrieblichen Mobilität wirken sich auf das alltägliche Mobilitätsverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Die Unternehmen der Klimaallianz Karlsruhe sind Vorreiter und präsentieren ihre Projekte.
Start der Workshopreihe zur Treibhausgasbilanzierung
Bereits in der Vorstellungsrunde in Workshop Nr. 1 im KLIMAfit-Konvoi wird klar: Anfänger ist hier keiner. Die acht Karlsruhe Unternehmen:
sind nicht nur hochmotiviert, sondern können schon einiges in Sachen Klimaschutzmanagement vorweisen: sei es der Bezug von Ökostrom, der Bau eigener PV-Anlagen, Jobticket oder Fahrradleasing. Die acht Teilnehmenden des Karlsruher KLIMAfit-Konvois sind bereits aktiv im Klimaschutz.
Was noch fehlt? Die Treibhausgasbilanz, mit der sie ihre Emissionen sichtbar machen und die den zukünftigen Plan zu weiteren Emissionsreduktion vorgibt.
Sie erhalten fachliche Unterstützung im Rahmen des vom Land Baden-Württemberg geförderten und von der Stadt Karlsruhe mitfinanzierten KLIMAfit-Projekts. Nach den Grundlagen zu politischen Klimaschutzzielen und gesetzlichen Regelungen für Unternehmen steigen die Expertinnen und die acht Vorreiter in die zukünftige Zusammenarbeit ein. Welche Prozesse betrachten wir bei der THG-Bilanz? Welche Daten brauchen wir dafür? Und wer kann unterstützen?
Hausaufgaben gibt es leider auch! Denn nach den Vor-Ort-Terminen bei den KLIMAfit Unternehmen wird es in Workshop Nr. 2 um Scope 1 und Scope 2 der THG-Bilanz gehen.
Weitere Informationen zu KLIMAfit finden Sie in diesem Abschnitt. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne: klimaallianz(at)ua.karlsruhe.de
Inhalte des Webinars (90 min inkl. Fragerunde)
Präsentation "Einführung in die CSRD" vom 30. Januar 2024 (Download Präsentation) 9,09 MB (PDF)
Acht Unternehmen aus Karlsruhe wurden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Rathaus für ihre Teilnahme am landesweiten Förderprogramm KLIMAfit ausgezeichnet. Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Bürgermeisterin Bettina Lisbach überreichten die Urkunden persönlich und würdigten das Engagement der Betriebe für eine nachhaltige und klimafreundliche Wirtschaft.
Bei KLIMAfit werden Unternehmen bei der Erstellung einer Treibhausgasbilanz unterstützt. Sie erarbeiten zudem Maßnahmen zur CO₂-Reduktion. Diese Auszeichnungen sind ein sichtbares Zeichen für den Erfolg des Programms und eine Würdigung der Betriebe, die den Klimaschutz aktiv vorantreiben.
Am KLIMAfit-Konvoi 2024 waren folgende Karlsruher Unternehmen beteiligt.
Auf der ersten Jahreskonferenz der Klimaallianz Karlsruhe am 17. November 2023 trafen sich über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Smart Production Park. Die Mitgliedsunternehmen der Klimaallianz – vom Geldinstitut über Handwerksunternehmen und Energieversorger bis hin zu Industrie und Beratung – präsentierten sich und ihre Klimaschutzaktivitäten und tauschten sich mit Expertinnen und Experten über THG-Bilanzierung, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit in Unternehmen, Fördermöglichkeiten, E-Ladeinfrastruktur und CSRD-Berichterstattung aus.
Die Präsentationen der Expertinnen und Experten und der Impulsvortrag Smart East stehen zum Download zur Verfügung.
Sehen Sie zudem mit welchen Klimaschutzmaßnahmen sich die teilnehmenden Unternehmen der Klimaallianz bei der Jahreskonferenz präsentierten.
Die Klimaallianz Karlsruhe ist eine freiwillige und kostenfreie Kooperation zwischen der Stadt und Unternehmen in Karlsruhe, mit der die gemeinsame Zusammenarbeit intensiviert und die Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt werden.
Jedes Unternehmen soll dabei, abhängig von seiner Ausgangslage und bisheriger Aktivitäten, das städtische Klimaschutzziel auf seine betriebliche Situation herunterbrechen und geeignete Minderungsmaßnahmen festlegen.