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Schattenbäume für drei Karlsruher Spielplätze

Pflanzungen im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz

Der Indianaspielplatzes in der Nordstadt von Karlsruhe mit Klettergerüst, Rutsche, Sandspielplatz und Schaukeln Bäume bieten Schatten auf Spielplätzen wie dem Indianerspielplatz in der Nordweststadt. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) werden an drei Standorten auf Karlsruher Spielplätzen neue Schattenbäume gepflanzt: auf dem Wikingerspielplatz in Neureut, dem sogenannten L'Oreal-Spielplatz in der Nordweststadt sowie auf dem Spielplatz an der Eggensteiner Straße in Knielingen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und zugleich einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Förderung der Biodiversität zu leisten. Dazu gehört gezielt die Schaffung mehrerer Schattenplätze, insbesondere auf Spielplätzen, die auch von einer großen Mehrheit der Karlsruher Bürgerinnen und Bürger in einer Umfrage gewünscht waren.

Natürliche Schattenspender

Das Aktionsprogramm unterstützt Maßnahmen, die den Zustand der Ökosysteme stärken und damit sowohl dem Klimaschutz als auch der biologischen Vielfalt zugutekommen. Ein zentraler Baustein ist die Pflanzung klimaresilienter Bäume. Gerade auf Kinderspielplätzen übernehmen sie eine wichtige Funktion: Sie spenden natürlichen Schatten, senken durch Verdunstung die Umgebungstemperatur und tragen zur Verbesserung des Mikroklimas bei. Gleichzeitig entstehen wertvolle Naturerfahrungsräume, die Kindern unmittelbare Naturerlebnisse ermöglichen und ihre soziale Entwicklung fördern.

Bei der Auswahl der Baumarten wurde besonderer Wert auf Trockenheitstoleranz und Hitzeresistenz gelegt. Standortgerechte Pflanzungen, funktionale Diversität und strukturreiche Grünflächen tragen dazu bei, die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels langfristig zu erhöhen.

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