Menü
- Stadt & Rathaus
- Bildung & Soziales
- Umwelt & Klima
- Kultur & Freizeit
- Mobilität & Stadtbild
- Wirtschaft & Wissenschaft
Prävention ist Bestandteil der Gesundheitsförderung. Ziel ist, riskantes Konsumverhalten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, etwa durch die Stärkung persönlicher Ressourcen. Durch das systematische Ansprechen der Zielgruppen in ihrer Lebenswelt kann Suchtprävention die gesundheitsförderliche Veränderung von Wissen, Einstellungen und Verhaltensweisen bewirken. Das Präventionsbüro Sucht der Stadt Karlsruhe koordiniert unter anderem Aufklärungsaktionen und Beratungsangebote und Projekte.
Das Präventionsbüro SUCHT der Stadt Karlsruhe ist zuständig für die Initiierung, Koordinierung und Vernetzung der Maßnahmen und Aktivitäten zur Suchtprävention sowie für die Planung und Durchführung von örtlichen Konzepten. Die Zielsetzung besteht unter anderem darin, über missbräuchlichen und abhängigen Konsum aufzuklären und die persönlichen Kompetenzen der Menschen so zu stärken, dass Abhängigkeiten vermieden werden können.
Zu Angeboten für die Zielgruppen:
Lehrkräfte und andere Fachpersonen beziehungsweise Multiplikatoren sowie die Institution Schule
Kontakt:
Suchtpräventionsbeauftragter
Kaiserstraße 64, 76133 Karlsruhe
Prävention erfordert konzeptionelles Denken und Handeln. Sie muss im Rahmen eines Gesamtkonzepts, welches an jede Schule bzw. Institution angepasst wird, gelebt werden und sollte nicht nur punktuell und selektiv stattfinden.
Das Präventionsbüro SUCHT möchte die Entwicklung schulischer Gesamtpräventionskonzepte fördern und deren Erarbeitung unterstützen. Schulen oder auch andere Einrichtungen können in vielerlei Hinsicht davon profitieren, da sie durch die Präventionsarbeit zu einem stabilen, personenungebundenen und handlungssicheren System werden.
Gezielte Maßnahmen der Prävention sollen Kinder und Jugendliche davor bewahren, durch Missbrauch von Suchtmitteln in eine Abhängigkeit zu geraten. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Aufklärung. Nur wer ein Suchtmittel oder ein bestimmtes Verhalten einzuschätzen weiß, kann sich in konfrontierenden Situationen dementsprechend verhalten.
Prävention ist Bestandteil der Gesundheitsförderung mit dem Ziel der Verhinderung von unerwünschten Auswirkungen durch Förderung von Ressourcen.
Prävention bezieht sich einerseits auf den Einzelnen, der befähigt werden soll sein Gesundheitspotential zu entfalten, andererseits auf Staat und Gesellschaft, die die Rahmenbedingungen für Gesundheitsförderung und Prävention verbessern und die Einrichtungen im Gesundheitswesen neu orientieren sollen, um gesundheitliche Ungleichheiten zu verringern.
Informationsveranstaltungen für Schulen zum Thema Suchtprävention
Nach individueller Absprache
Sucht in kleinen Dosen Workshops 2026
Montag, 23. Februar bis Freitag, 27. Februar 2026
jeweils von 9 bis 13 Uhr
Suchtpräventionstheater #constantcarving
Dienstag, 3. Februar 2026 um 14 Uhr
Dienstag, 28. April 2026 um 10 Uhr und um 14 Uhr
Freitag, 12. Juni 2026 um 10 Uhr
Freitag, 26. Juni 2026 um 10 Uhr und um 18 Uhr
Zur Terminreservierung beziehungsweise Buchung melden sie sich bitte beim Präventionsbüro SUCHT.
Der interaktive Informationsstand ist jedes Jahr auf der Info-Meile beim größten Karlsruher Festival DAS FEST vertreten.
Der Stand ist durch Mitarbeitende des Projekts Jugendschutz Karlsruhe besetzt. Mit Hilfe von interaktiven Spielen wird das Wissen der Kinder und Jugendlichen getestet, Selbsterfahrung mit Rauschbrillen ermöglicht und Informationen zum Thema Jugendschutz vermittelt. Auch die Erwachsenen können sich am Stand informieren und beraten lassen. Kleine Giveaways sollen die Themen Jugendschutz und Alkoholprävention immer wieder in Erinnerung rufen und die rundum positiven Aspekte des Projekts in den Vordergrund stellen.
Das Präventionsbüro SUCHT bietet in Kooperation mit der Jugend- und Drogenberatungsstelle der Stadt Karlsruhe Informationsveranstaltungen, Suchtpräventionsworkshops und Module an. Ziel ist es, die Hilfsangebote der Stadt Karlsruhe aufzuzeigen, Informationen zu Suchtmitteln, Auswirkungen von Suchtmittelgebrauch und Missbrauch zu geben und Suchtentstehung zu verdeutlichen. Themen wie das Erstellen eines Konsumprofils, Umgang mit Gruppendruck, Schutz- und Risikofaktoren kennenzulernen sind Bestandteil der Veranstaltungen. Risikokompetenzerwerb, Drogenmündigkeit und Selbstfürsorge sind zentrale Begrifflichkeiten aller Veranstaltungen.
Die Schulklassenveranstaltungen, die für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse angeboten werden, finden in zwei bis drei Blockwochen im Jahreskreislauf statt.
Die Termine werden immer am Ende des Vorjahres bekannt gegeben, damit diese für die Planung frühzeitig berücksichtigt werden können. Eine verbindliche Terminvereinbarung für die kostenfreie Veranstaltung erfolgt immer über das Präventionsbüro SUCHT der Stadt Karlsruhe.
Ziel dieser Veranstaltungen ist es, das Hilfesystem und die Arbeitsweise der Jugend- und Drogenberatungsstelle vorzustellen. Das Angebot einer anonymen Beratung unter Schweigepflicht, auch gegenüber sorgeberechtigten Personen, wird den Kindern und Jugendlichen aufgezeigt und soll die Zugangswege erleichtern. Materialien die den Schulen im Vorfeld durch das Präventionsbüro, nach Buchung der Veranstaltung, zur Verfügung gestellt werden, sollen bereits im Vorfeld das Thema in den Alltag der Schülerinnen und Schüler bringen. Die zusätzlich zur Verfügung gestellten Nachbereitungsmaterialien ermöglichen das Thema nachhaltig zu bearbeiten. Es gilt das Prinzip, mit den Schülerinnen und Schüler im Gespräch zu bleiben und das Thema Sucht in weiteren Veranstaltungen und Klassenstufen erneut zu beleuchten.
Im Rahmen der Veranstaltung wird ein Präventionsfilm mit Klientinnen und Klienten gezeigt. In diesem Film werden sieben Ex-Userinnen und -User aus Karlsruhe und Umgebung, unterschiedlichen Geschlechts und Alters vorgestellt. Sie berichten authentisch aus ihrem Leben, geben private Einblicke hinsichtlich ihrer Suchtgeschichte, dem Konsummuster und zeigen individuelle Wege in die Sucht und aus der Abhängigkeit heraus. Der Film bietet die Chance zu sehen, zu verstehen und sein eigenes, gelebtes Verhalten zu reflektieren, beziehungsweise Konsequenzen des eigenen Handelns zu hinterfragen. Im Vordergrund der pädagogischen Arbeit mit dem Hilfsmittel Film, steht eine Einschätzung des persönlichen Risikoverhaltens und das Erlangen eines Verständnisses für prekäre Situationen und Entscheidungen.
Projekttage für Schulklassen der Klassenstufen 7 und 8 im Stadtgebiet Karlsruhe zu den Bereichen illegale Drogen, Alkohol, Essstörung, Medien- und Glücksspielsucht.
In fünf 30-minütigen Workshops setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Sucht in ganz unterschiedlichen Facetten auseinander. Im Rahmen der einzelnen Workshops ist es möglich mit Betroffenen der Selbsthilfe zu sprechen und deren Suchtgeschichte kennen zu lernen. Das Präventionsbüro SUCHT veranstaltet die Workshops in Kooperation mit der evangelische Schüler- und Schülerinnenarbeit, die Jugendhilfe – Jugendschutz Stadt Karlsruhe in Kooperation mit der Jugend- und Drogenberatungsstelle, der Diakonische Suchthilfe Mittelbaden und der Selbsthilfe Freundeskreis Karlsruhe.
Gerne kann die Schule sich mit allen 7. oder 8. Klassen anmelden, diese werden dann auf die unterschiedlichen Tage verteilt. Gibt es mehr Anmeldungen als Plätze, entscheidet das Los. Klassen, die teilnehmen möchten, müssen nach bestätigter Anmeldung vorab einen kreativen Beitrag mit Themenbezug leisten.
Unwiderstehliches Verlangen klingt verlockend, Suchtdruck eher abschreckend. Beides sind Umschreibungen des englischen Ausdrucks „craving“, der das Verlangen nach einem Stoff oder einer Tätigkeit bei Suchtkrankheiten beschreibt, der aber längst auch benutzt wird, um der Lust auf ein Stück Schokolade Ausdruck zu verleihen.
Im Rahmen einer besonderen Kooperation des Präventionsbüro SUCHT der Stadt Karlsruhe, der Suchtberatungsstelle AGJ Ettlingen, des Landratsamtes Karlsruhe Sachgebiet Suchtprävention und des JUNGEN STAATSTHEATERS schreibt der vielfach ausgezeichnete Theaterautor Daniel Ratthei ein Stück darüber, was Sucht bedeutet. Rattheis Spezialität sind packende Jugendstücke, in denen er komplexen Themen mit Empathie und Humor begegnet.
Im Anschluss an alle Vorstellungen finden Gespräche mit Fachkräften und Betroffenen statt.
MIT
Jeanne-Marie Bertram
Laman Leane Israfilova
Regie & Bühne
Janina Haring
Kostüme
Cennet Aydogan
Dramaturgie
Mona vom Dahl
Theaterpädagogik
Pascal Grupe
Vorstellungen für Schulen der Stadt Karlsruhe können über das Präventionsbüro SUCHT gebucht werden
Das Präventionsbüro bietet diverse Informationsveranstaltungen oder auch Elternabende an den jeweiligen Schulen vor Ort an. Ebenso werden Veranstaltungen öffentlich ausgeschrieben, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich mit dem Thema „Sucht" auseinanderzusetzen.
Ziel ist es, transparent Informationen zum Thema Substanzkonsum – Gebrauch, Missbrauch, Anhängigkeit – zu vermitteln. Die Stärkung der Erziehungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit gefährdeten Kindern- und Jugendlichen steht im Vordergrund. Dabei soll ein Überblick über die unterschiedlichen Hilfsangebote sowie Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner gegeben werden.
Das Präventionsbüro SUCHT bietet diverse Informationsveranstaltungen oder auch Elternabende an den jeweiligen Schulen vor Ort an. Ebenso werden Veranstaltungen öffentlich ausgeschrieben, um allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich mit dem Thema „Sucht“ auseinanderzusetzen. Gerne können auch Stufenelternabende angefragt werden.
Informationsveranstaltungen, Coaching und Fortbildungen an den jeweiligen Schulen und auch in Räumlichkeiten der Stadt Karlsruhe gehören zur Angebotspalette. Ebenso werden Gesamtlehrerkonferenzen und pädagogische Tage begleitet und thematisch aufbereitet. Darüber hinaus wird eine fachliche Begleitung von Veranstaltungen, Konzeptentwicklungen und daraus entstehenden Prozessbegleitungen angeboten. Entwicklung und Durchführung suchtpräventiver Konzepte sowie die Unterstützung bei der Planung der Unterrichtsgestaltung zum Thema Suchtprävention sind ebenfalls Bestandteil des Angebots.
Das Präventionsbüro SUCHT bietet Informationsveranstaltungen, Coaching und Fortbildungen an. Ebenso werden Gesamtlehrerkonferenzen und pädagogische Tage begleitet und thematisch aufbereitet. Eine fachliche Begleitung von Veranstaltungen, Konzeptentwicklungen und daraus entstehenden Prozessbegleitungen sind ebenfalls Teil des Angebots.
Schulen sollen gerade auch bei der Entwicklung, Umsetzung und Implementierung einer Suchtmittelvereinbarung, zum Umgang mit Substanzkonsum an der Schule, maßgeblich unterstützt werden. Wenn Jugendliche im schulischen Kontext Alkohol trinken oder Drogen nehmen, sind Lehrkräfte und Eltern häufig verunsichert, wie sie reagieren sollen. Das gemeinsam mit dem Regierungspräsidium entwickelte Konzept soll den Umgang mit auffälligen oder suchtgefährdeten Schülerinnen und Schüler erleichtern.
Wenn Menschen Rauschmittel konsumieren, sehen sie oft kein Problem darin. Das MOVE-Konzept hilft mit Empathie, Respekt und motivierenden Ansätzen, ins Gespräch zu kommen. MOVE ermöglicht es den Betroffenen, ein Problembewusstsein und eine Veränderungsbereitschaft zu entwickeln.
Das innovative Konzept der Frühintervention auf der Grundlage bewährter Methoden der „Motivierenden Gesprächsführung" und des „Transtheoretischen Modells der Veränderung" ist durch die Universität Bielefeld evaluiert und erfolgreich erprobt.
Unter Kurzintervention werden kurze Beratungsgespräche verstanden, die weitgehend ohne Vorbereitung in beliebigen Gesprächssituationen zur Anwendung kommen. Die Kurzintervention basiert auf den dargelegten Grundlagen der Konzepte von TTM und MI und nutzt bereits bestehende ,Alltagskontakte' zwischen Jugendlichen und den mit Jugendlichen befassten Erwachsenen für ein Gespräch über Substanzgebrauch, Risiken und ggf. Strategien zur Minderung von Risiken.
Ziel der Kurzintervention ist es, gesundheitsförderliche Begleitung bereitzustellen und bei Bedarf unterstützend zu beraten. Diese Beratung unterscheidet sich je nach Phase des Risikoverhaltens und der Veränderungsbereitschaft und ist vor allem auf die Motivation zur Risikominderung gerichtet. Aufgrund des akzeptanzorientierten und respektvollen Ansatzes ermöglicht diese Beratungsform einen vertrauensvollen Umgang zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Sie nützt, wirksam angewendet, zum einen den Jugendlichen bei der Risikobegleitung und zum anderen den professionell Tätigen bei ihrer Alltagstätigkeit.
HarmLess ist ein Präventions- und Informationsangebot im Party- und Nachtleben. Es bietet fundierte Aufklärung zu psychoaktiven Substanzen sowie praktische Safer-Use-Materialien. Ziel ist es, Konsumierende für Risiken zu sensibilisieren, ihre Gesundheit zu schützen und riskantes Verhalten zu reduzieren.