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Unterstützung an Schulen

Eine regelmäßige strukturelle Zusammenarbeit der Kommune und der Zivilgesellschaft mit dem Schulsystem sowie politische Entwicklungen ergeben die Handlungsfelder, auf die die Stadt Karlsruhe ihre Angebote ausrichtet. Diese unterstützen durch eine Vielzahl von Angeboten den Schulalltag an Karlsruher Schulen – Hand in Hand mit professionellem und ehrenamtlichem Engagement.

Jugendbegleiter-Programm Baden-Württemberg

Das Jugendbegleiter-Programm der Landesregierung Baden-Württemberg ruft Ehrenamtliche dazu auf, sich mit Betreuungsangeboten an Schulen zu engagieren. Das Programm wendet sich an Menschen, die Lust haben, mit Kindern pädagogische Angebote an Schulen durchzuführen.

Mit dem Angeboten helfen die Jugendbegleiter zum einen dem steigenden Bedarf nach ganztägiger Betreuung von Schulkindern entgegenzukommen.

Auf der anderen Seite tragen sie dazu bei, die Lebensbereiche der Kinder stärker miteinander zu vernetzen.

Nicht zuletzt bereichern außerschulische Lernpartnerschaften den Schulalltag, indem sie ihr spezielles Können und Wissen in die Schulen hineintragen.

Die Palette möglicher Aktivitäten ist breit. Sie reicht von Sport und Bewegung über Gestalten und Werken, Musik, Umwelt, Kultur, Naturwissenschaft und Technik, Themen aus der Arbeitswelt, allgemeine und spezielle Angebote des sozialen und kommunikativen Bereich bis hin zu den klassischen Betreuungsaufgaben.

In Karlsruhe beteiligen sich zur Zeit 49 Jugendbegleiter-Schulen an dem Programm:

  • Anne-Frank-Schule
  • Augustenburg-Gemeinschaftsschule
  • Bismarck-Gymnasium
  • Drais-Gemeinschaftsschule
  • Draisschule
  • Eichendorffschule
  • Erich Kästner-Schule
  • Ernst-Reuter-Schule
  • Fichte-Gymnasium
  • Gartenschule
  • Gewerbeschule Durlach
  • Goethe-Gymnasium
  • Grundschule am Rennbuckel
  • Grundschule am Wasserturm
  • Grundschule Hagsfeld
  • Grundschule Wolfartsweier
  • Gutenbergschule
  • Gymnasium Neureut
  • Hans-Thoma-Schule
  • Hardtschule
  • Hebelschule
  • Heinrich-Köhler-Schule
  • Helmholtz-Gymnasium
  • Humboldt-Gymnasium
  • Kant-Gymnasium
  • Leopoldschule
  • Lessing-Gymnasium
  • Lidellschule
  • Markgrafen-Gymnasium
  • Max-Planck-Gymnasium
  • Nebenius-Realschule
  • Nebeniusschule
  • Nordschule Neureut
  • Oberwaldschule Aue
  • Otto-Hahn-Gymnasium
  • Pestalozzischule
  • Realschule Neureut
  • Riedschule
  • Schillerschule
  • Schloss-Schule
  • Schule am Turmberg
  • Südendschule
  • Tulla-Realschule
  • Tullaschule
  • Viktor-von-Scheffel-Schule
  • Vogesenschule
  • Weiherwaldschule
  • Weinbrennerschule
  • Werner-von-Siemens-Schule

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Webseiten des Landes Baden-Württemberg:

Jugendbegleiter: Das Programm

Die Internetseite Bildungsnetzwerke-BW.de erfasst lokale Bildungsnetzwerke im ganzen Land, stellt sie grafisch dar und bietet so ganz neue Möglichkeiten für Kooperationen. Nutzen Sie die Suchfunktion, um sich über Angebote in Ihrer Nähe zu informieren.

Ein Angebot der Jugendstiftung Baden-Württemberg im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Bildungsnetzwerke | Lokale Bildungsnetzwerke (bildungsnetzwerke-bw.de)

Schulsozialarbeit an Karlsruher Schulen

An fast allen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Karlsruhe gibt es eine Schulsozialarbeitsstelle.

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen sind städtische Mitarbeitende, die dem Fachbereich Jugendhilfe und Soziale Dienste zugeordnet sind beziehungsweise dem Bereich Jugend und Soziales des Stadtamtes Durlach.

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Beruflichen Schulen sind bei der Arbeitsförderung Karlsruhe gGmbH angestellt.

Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen

Informationen zum Konzept, der Zielsetzung auf die Aufgaben der Schulsozialarbeit an allgemeinbildenden Schulen.

 

Schulsozialarbeit in Gebärdensprache

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Die Schul­so­zi­al­ar­beit an den allge­mein­bil­den­den Schulen in Karls­ruhe ist organi­sa­to­risch dem Fachbe­reich Jugend­hilfe und So­ziale Dienste zugeordnet. Diese Zuordnung fördert eine wirk­same Zusam­men­ar­beit der verschie­de­nen Akteure der Ju­gend­hilfe. Dadurch wird ein präventiver Ansatz in der Arbeit mit Familien unter­stütz­t und es werden weniger eingrei­fende Hilfen für Karlsruher Famili­en not­wen­dig.

Jeder Schul­so­zi­al­ar­beits­stelle steht ein eigenes Budget zur Ver­fü­gung, über das Projekte an den Schulen gefördert werden können.

Alle Schul­so­zi­al­ar­beits­stel­len in Karlsruhe erfüllen die Qualitätskriterien des Landes und sind somit förder­wür­dig im Sinne der Landes­fi­nan­zie­rung für Schul­so­zi­al­ar­beit in Baden-Württemberg. Das Land ­be­tei­ligt sich derzeit mit etwa ein Drittel der Kosten an den Per­so­nal­stel­len.

Die Organi­sa­tion und die Aufgaben der Schul­so­zi­al­ar­beit bieten Raum für die Anpassung an die indivi­du­el­len Gegeben­hei­ten an den Schu­len. Die Schwer­punkte, auf denen die Arbeit basiert, bilden den äußeren Rahmen. Vorgaben und Ablauf­sche­mata zu verschie­de­nen The­men konkre­ti­sie­ren den Auftrag der Fachkräfte und ver­deut­li­chen die Grenzen des Auftrages der Schul­so­zi­al­ar­beit.

Dadurch bleibt genügend Spielraum, um die Arbeits­weise auf die An­for­de­run­gen, die einzelne Schularten und Schulen mit sich ­brin­gen anzupassen. Der Arbeits­auf­trag ist für alle Schulen und Schular­ten der Gleiche, die Arbeit unter­schei­det sich ledig­lich in der Konstel­la­tion und Gewichtung der Bearbei­tung von Themen an den unter­schied­li­chen Schularten.

Gelin­gende Koope­ra­tion braucht Abstimmung und Bereit­schaft zu Zu­sam­men­ar­beit aller Partner. Schul­lei­tung und Lehrkräfte sowie ­Schul­so­zi­al­ar­beit sind aufge­for­dert, diese Koope­ra­tion aus ihrem ­Selbst­ver­ständ­nis und ihrer Fachlich­keit in der Schule zu ge­stal­ten.

Schul­so­zi­al­ar­beit ist ein Angebot der Jugend­hilfe nach § 13 SGB VIII in Verbindung mit § 13a SGB VIII, bei dem sozial­päd­ago­gi­sche Fachkräfte konti­nu­ier­lich am Ort Schule tätig sind. Sie arbeiten mit Lehrkräf­ten auf einer ­ver­bind­lich verein­bar­ten und gleich­be­rech­tig­ten Basis zusammen. Erzie­hungs­be­rech­tigte und Lehrkräfte werden zu Themen der Er­zie­hung beraten und in der Umsetzung des Kinder- und Ju­gend­schut­zes unter­stützt. Kinder und Jugend­li­che werden zu in­di­vi­du­el­len und alter­ss­pe­zi­fi­schen Themen beraten.

  • Junge Menschen in ihrer indivi­du­el­len, sozialen, schu­li­schen und beruf­li­chen Entwick­lung fördern.
  • Bildungs­be­nach­tei­li­gun­gen vermeiden oder abbauen.
  • Die Integra­tion in den schuli­schen Alltag fördern, um Abbrüche in der Schullauf­bahn zu vermeiden.
  • Die Koope­ra­tion zwischen Schule und Jugend­hilfe nach­hal­tig stärken.
  • Nachhal­tige Bildungs- und Erzie­hungs­ko­ope­ra­tio­nen zwischen ­Schule und Jugend­hilfe aufbauen.
  • Qualität der Bearbei­tung von Kinder­schutz­fäl­len sichern.

Schwer­punkt I

Beratung von Lehrkräf­ten in Fragen zu

  • Auffäl­lig­kei­ten von einzelnen Schülern und Schüle­rin­nen
  • klassen­in­ter­nen und klassen­über­grei­fen­den sowie ­grup­pen­dy­na­mi­schen Prozessen
  • Kinder­schutz im Schulall­tag
  • Schul­ab­sen­tis­mus / Schulverweigerung

Schwer­punkt II

Beratung, Unter­stüt­zung und Vermitt­lung von Hilfen für Schü­le­rin­nen und Schüler, deren Erzie­hungs­be­rech­tigte und sons­tige an der Erziehung beteiligte Personen bei

  • schul­be­zo­ge­nen Anliegen
  • familiären Anliegen
  • alter­ss­pe­zi­fi­schen, indivi­du­el­len Anliegen von Schüle­rin­nen und Schülern
  • der Klärung von Konflikten auch im Gruppen­kon­text

Sollten weiter­ge­hende Beratungen oder unter­stüt­zende Maßnahmen, wie Hilfen zur Erziehung nach dem Kinder- und Jugend­hil­fe­ge­setz, im Einzelfall notwendig erscheinen oder gewünscht werden, können die Fachkräfte der Schul­so­zi­al­ar­beit in Absprache mit den Eltern an die Bezirks­grup­pen des Allge­mei­nen Sozialen Dienstes oder an­dere Fachbe­ra­tungs­stel­len weiter­ver­mit­teln und die Zu­sam­men­ar­beit unter­ein­an­der fördern.

Schwer­punkt III

Unter­stüt­zung der Schule bei der inneren Schul­ent­wick­lung und bei Vernet­zungs­kon­zep­ten.

Aufbau und Pflege von Koope­ra­tio­nen mit Vereinen, Jugend­treffs, anderen sozialen Einrich­tun­gen und Beratungs­stel­len stadt­weit und speziell im direkten Umfeld der Schule.

Orga­ni­sa­tion und Bezuschus­sung von Projekten in den Bereichen:

  • Prävention (beispielsweise Gewalt, Drogen, sexuelle Gewalt, Mobbing, Medien­sucht)
  • Sozial­kom­pe­tenz, Selbst­be­haup­tung, Stärkung des Selbst­be­wusst­seins
  • Erleb­nispäd­ago­gik
  • Vielfalt und Lebens­welt­ori­en­tie­rung
  • Sexual­päd­ago­gi­sche Angebote
  • Stadt­teil­ent­wick­lung
  • Übergang von Schule zu Beruf

Eine enge Koope­ra­tion mit der Schul­lei­tung ist hier maßgebend, sowie die Anpassung der Angebote und Koope­ra­tio­nen auf das je­wei­lige Schul­pro­fil. Ziel ist es, ein passendes Netzwerk auf­zu­bauen und bedarfs­ge­rechte Angebote für die Schulen zu finden um ganzheit­li­che Bildung zu fördern.

  • Nieder­schwel­li­ger Zugang
  • Freiwil­li­ges Angebot
  • Vertrau­li­che Beratung
  • Allpar­tei­li­che Haltung
  • Umsetzung gesetz­li­cher Kinder­schutz­auf­trag
  • Lebens­welt­ori­en­tierte Unter­stüt­zung
  • Ressourcen- und Lösungs­ori­en­tie­rung
  • Netzwerk­ar­beit
  • Stadt­tei­l­ori­en­tie­rung

Übergang Schule und Beruf

Die Fachkräfte der Schulsozialarbeit unterstützen und beraten auch bei Anliegen und Fragen zum Thema Übergang von der Schule in den Beruf.

Kontakt

Sozial- und Jugendbehörde

Fachbereich Jugendhilfe und Soziale Dienste/Schulsozialarbeit

Südendstraße 42
76135 Karlsruhe

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