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Verkehrstechnik

In Karlsruhe gibt es 257 Licht­si­gnal­an­la­gen (Stand 2020). Dazu kommen noch etwa 60 Signal­an­la­gen, die von den Ver­kehrs­be­trie­ben Karlsruhe betreut und die nur aktivier­t wer­den, wenn der Straßen­bahn­ver­kehr dies erfordert.

Die Abbildung zeigt eine Ampel

Eine häufig gestellte Frage an die Stadtverwaltung betrifft die Grünzeiten der Fußgängersignale.

Grundsätzlich wird sichergestellt, dass während der Grünzeit bei einer durchschnittlichen Gehgeschwindigkeit, das sind rund 1,2 Meter pro Sekunde, mindestens zwei Drittel der Fußgängerfurt gequert werden kann.

Dabei wird eine minimale Grünzeit von sieben Sekunden geschaltet, die bei längeren Furten entsprechend der oben genannte Maßgabe länger sein kann. Erst danach wechselt das Signal auf Rot.

Im Anschluss an die Grünzeit ist grundsätzlich eine Räumzeit versorgt, während der das sichere komplette Räumen der Furt gewährleistet ist, selbst wenn man erst zur letzten Grünsekunde die Straße betritt. Auch hierbei ist die durchschnittliche Gehgeschwindigkeit die Berechnungsgrundlage.

Der überwiegende Teil der städtischen Lichtsignalanlagen – mehr als 200 – sind am Verkehrsrechner der Stadt Karlsruhe angeschlossen.

Dieser ist unter anderem auch die Steuerzentrale für das Parkleitsystem. Über ihn wird der Ausfall oder eine Störung der Lichtsignalanlagen detektiert und die Störungsbeseitigung eingeleitet. Zudem bietet er die Möglichkeit, die Signalisierungszustände (Ampelphasen) zu protokollieren und zu visualisieren.

Die Verkehrslage wird über mehrere Messquerschnitte im gesamten Stadtgebiet ermittelt. Hierzu werden entweder Induktionsschleifen in der Fahrbahn verbaut, die eine Zählung des Verkehrs ermöglichen, oder aber es werden sogenannte Über-Kopf-Detektoren installiert, die je nach Technik zusätzlich zur Verkehrsmenge auch die Erfassung der Geschwindigkeiten ermöglichen und aus diesen beiden Werten eine Aussage zur Verkehrsqualität zulassen. Sämtliche Messquerschnitte sind am Verkehrsrechner der Stadt Karlsruhe angeschlossen und können über diesen ausgewertet werden.

Der Verkehr auf der Südtangente (B 10, K 9657) wird über drei dynamische Informationstafeln über Staus, Baustellen und andere verkehrlich relevante Ereignisse informiert.

Die Stauerkennung erfolgt über Detektoren, die über den gesamten Streckenzug der Südtangente installiert wurden. Diese senden Ihre Werte an den Verkehrsrechner, der wiederum aus den Detektorwerten die Verkehrslage errechnet und über die gestauten Streckenabschnitte fahrtrichtungsbezogen Textmeldungen vollautomatisch generiert, die auf den dynamischen Informationstafeln dann angezeigt werden.

Hinweise auf Baustellen und andere verkehrlich relevante Ereignisse werden manuell – ebenfalls über den Verkehrsrechner – programmiert. Im Grundzustand werden Datum, Uhrzeit und die Umgebungstemperatur angezeigt.

Tiefbau und Verkehrsinfrastruktur

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