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Nachlässe, Spenden und (Zu-)Stiftungen bei der Stadt Karlsruhe

Vieles was wir in Karlsruhe lieben, geht auf eine Helferin und einen Helfer zurück. Sie ermöglichen, dass es in der Stadt noch besser zugeht, aussieht und funktioniert. Im Stillen oder auch ganz offiziell setzen sie ein Zeichen und unterstützen die Stadt und die hier Lebenden. Ganz im Sinne von Bertha von Suttner: „Nach lieben ist helfen das schönste Zeitwort der Welt."

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Aktuelle Förderungen

Das Bild zeigt das Ausstellungsplakat Marias Hut.

Nachlässe - so kann Ihr Erbe helfen

Vielen Menschen ist es ein Bedürfnis, die Zukunft auch über das eigene Leben hinaus positiv zu gestalten. Wer zusätzlich zu den Personen, die ihm nahestehen, auch die Stadt Karlsruhe unterstützen möchte, kann diesen Wunsch in einem Testament absichern. Mit einer Erbschaft oder einem Vermächtnis können Sie eigene Akzente bei der Gestaltung Ihres letzten Willens setzen.

Neue Anlage für die Seelöwen

Die Errichtung des Seelö­wen­ge­hes im Jahr 2009 wurde durch den Nachlass von Erna Egner und Elisabeth Merz zugunsten des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens Karlsruhe ermöglicht.

Flamingohaus

Im Jahr 2008 wurde das neue Flaming­o­haus westlich vom Eingang der Kasse Süd beim Haupt­bahn­hof aus dem Nachlass von Erna Egner und Elisabeth Merz zugunsten des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens Karlsruhe eingeweiht.

Salve-Tor in alter Pracht

Nach drei Jahren aufwen­di­ger Restau­rie­rung steht das 1888 erbaute Salve-Tor wieder am angestamm­ten Platz im Stadt­gar­ten. Finanziert wurde die Restau­rie­rung durch ein Vermächt­nis von Edith Ehret, die in ihrem Testament den Stadt­gar­ten bedachte.

Neue Anlagen für Luchse und Elefanten

Für die Luchse entsteht derzeit ein neues Gehege am Lauterberg. Bislang leben die Luchse auf etwa 110 Quadrat­me­tern im Raubtier­haus, am Lauterberg wird ihnen die zehnfache Fläche zur Verfügung stehen. Auch die Außen­an­lage der Alters­re­si­denz für Asiatische Elefanten wird vergrößert und wird dreimal so groß wie bislang. Unter­stützt wird der Bau des Luchs­ge­he­ges und der Außenanlge der Elefanten aus den Vermächt­nis­sen von Edith Ehret und Helmut Meyer.

Digitale Innovation verbessert die Pflege

Am 1. September 2019 wurde die neue Einrich­tung "Pflege und Wohnen Alte Mälzerei" der Heimstif­tung Karlsruhe eröffnet. Die umfassende Digita­li­sie­rung dieser Einrich­tung durch den Einsatz von Laptops mit Pflege­soft­ware erleich­tert die Dokumen­ta­tion und unter­stützt den Infor­ma­ti­ons­fluss aller am Pflege­pro­zess betei­lig­ten Personen. Dies konnte durch den Nachlass von Elfriede und Max Elzemann realisiert werden.

Abbildung des Kochbereichs der Heimstiftung Karlsruhe.

Kochgruppe mit digitaler Unterstützung

In jeder Wohngruppe der Einrich­tung Pflege und Wohnen Alte Mälzerei der Heimstif­tung Karlsruhe wird frisch gekocht und gebacken! Und das mit digitaler Unter­stüt­zung durch ein Tablet in jeder Wohngrup­pen­kü­che. Über eine Verpfle­gungs­soft­ware wird so die papierlose Rezept­ver­wal­tung sowie die direkte Online-Bestellung beim Lebens­mit­tel­händ­ler ermöglicht. Die Software und die Tablets konnten mithilfe des Nachlasses von Elfriede und Max Elzemann angeschafft werden.

Person im Rollstuhl fährt Rampe hinauf

Barrierefreie Wohnungen

Aus dem Nachlass von Eva Graber wurden auf Wunsch der Nachlass­ge­be­rin drei barrie­re­freie Wohnungen gekauft. Diese werden ausschließ­lich an Karlsruher Bürge­rin­nen und Bürger mit Beein­träch­ti­gun­gen vermietet. Die Mieter­träge kommen gemein­nüt­zi­gen Zwecken – vor allem Kindern – zugute.

Taktiles Stadtmodell

Dank des Nachlasses von Franzisika Groh haben jetzt auch Menschen mit Sehbehinderung Möglichkeit, sich ein eigenes Bild vom Schloss, dem Fächer und der Pyramide zu machen. Seit dem 23. Juli 2021 steht das taktile Stadtmodell aus Bronze auf dem Schlossplatz und lädt dazu ein, den Grundriss und die Form der Gebäude in der Innenstadt zu ertasten.

Unterstützung des Kita-Neubaus in der Egon-Eiermann-Allee

Bei der Eröffung der neuen Kita übergaben Kinder ein Geschenk an Waltraud Ballin. Sie war eine Freundin von Edith und Gerhard Heß und hat sich um deren Nachlass zugunsten der Stadt Karlsruhe gekümmert. Edith und Gerhard Heß lag das Wohlergehen von Kindern besonders am Herzen. So kam die Entscheidung der beiden zustande, die Stadt Karlsruhe als Alleinerbin einzusetzen mit der Auflage, das Geld ausschließlich für Kindergärten in Karlsruhe zu verwenden.

Carl-Ratzel-Brunnen auf dem Hauptfriedhof

Hanna-Maria Kirschbaum und Erna Klein haben die Stadt Karlsruhe als Erbin eingesetzt und sich gewünscht, dass ihre Vermögen dem Haupt­fried­hof zugute­kom­men. Mit deren Nachlässen konnten das Fundament und die Instal­la­tion dieses schönen Schalen­brun­nens von Carl Ratzel im Jahr 2019 finanziert werden. Der Brunnen entstand zur gleichen Zeit wie die Anlage des Haupt­fried­ho­fes im Jahr 1873.

InfoCenter am Hauptfriedhof

Auch der Umbau des Eingangs­be­reichs Haupt­fried­hof in den Jahren 2003 bis 2005 konnte durch die zwei Nachlass­ge­be­rin­nen Hanna-Maria Kirschbaum und Erna Klein mitfi­nan­ziert werden. Das dort unter­ge­brachte Infocenter bietet nun Raum für verschie­dene Angebote der Trauer­be­glei­tung.

Zwei neue Auenerlebnispfade

Mithilfe des Nachlasses von Dr. Dieter Klaua zugunsten der Stadt Karlsruhe werden derzeit zwei neue, interaktive Auenerlebnispfade auf Rappenwört geplant: Ein Auenerlebnispfad für Familien, Jugendliche und Erwachsene sowie ein Auenzwergepfad für Kinder. Damit das Projekt umgesetzt werden kann, benötigt das Naturschutzzentrum Karlsruhe allerdings weitere Spenden. Wenn Sie den Bau der neuen Auenerlebnispfade unterstützen möchten, wenden Sie sich an das Naturschutzzentrum Karlsruhe, 0721 95047-0, .

Neue Anlage für die Schneeleoparden am Lauterberg

Im Jahr 2010 bezogen die beiden Raubkatzen „Assam“ und „Julika“ am Südosthang des Lauter­bergs ihr neues Gehege. Dies wurde durch Mittel aus dem Nachlass von Elisabeth Merz und Wilhelm Gleich zugunsten des Zoolo­gi­schen Stadt­gar­tens Karlsruhe ermöglicht.

Kinderturn-Welt im Zoo

Durch den Nachlass von Elfriede und Helmut Morlock wurden die Kinder­turn­wel­ten im Zoo Karlsruhe mitfi­nan­ziert. Hier können Kinder in sechs verschie­de­nen Bewegungsa­rea­len und Mitma­ch­an­ge­bo­ten typische Tierbe­we­gun­gen nachahmen. Sie werden spiele­risch über den Lebensraum verschie­de­ner Tiere informiert und zum Turnen motiviert.

Majolika Südoststadtbrunnen

Die Reali­sie­rung des Majolika-Südost­stadt­brun­nens durch den Künstler Thaddäus Hüppi wurde aus dem Nachlass von Elfriede und Helmut Morlock zugunsten der Stadt Karlsruhe ermöglicht. Der Brunnen wurde im Juli 2016 eingeweiht.

Überdachte Sitzgelegenheit auf Spielplatz

Gutes tun für die Heimat

Ausschließlich ihre Heimatgemeinde Grötzingen wurde von Tilly Seiter in ihrem Testament bedacht. So ist nun seit einigen Jahren möglich, besondere Projekte zu finanzieren. Unterstützt wurden kulturelle Einrichtungen, verschiedene Spielplätze aber auch ein Buswartehäuschen. Neu wurden im Jahr 2020 verschiedene Trainingsgeräte im Freien und eine überdachte Sitzgruppe aufgestellt. Gerade in Coronazeiten eine wertvolle Bereicherung für die Freizeit der Menschen in Grötzingen.

Nachlass für die Heinrich-Meidinger-Schule

John Christian Matzen stammte aus Schleswig-Holstein und war selbstän­di­ger Heizungs­bau­meis­ter in Harrislee nahe Flensburg. Seine Ausbildung absol­vierte er an der Heinrich-Meidinger-Schule in Karlsruhe zu einer Zeit, als es in Deutsch­land noch wenige berufs­bil­dende Schulen gab. In seinem Testament gab John Christian Matzen an, dass er seiner Ausbildung viel zu verdanken habe und dass er deshalb sein Vermögen seiner Ausbil­dungs­stätte hinter­lassen.

Japanisches Teehaus im Stadtgarten

Im Mai 2018 wurde das japanische Teehaus im Zoolo­gi­schen Stadt­gar­ten eingeweiht. Es war der ausdrück­li­che Wunsch von Gertrud Mowitz, dass die Stadt Karlsruhe mithilfe ihres Nachlasses das Teehaus realisiert und damit den Japan­gar­ten um diesen besonderen Ort bereichert. 

(Zu-)Stiftungen bei der Stadt Karlsruhe

Mit einer Zustiftung oder der Errichtung einer Stiftung können Sie auf Dauer Zeichen setzen. Die Stadt verwaltet fünfundzwanzig unselbständige Stiftungen und eine rechtlich selbständige Stiftung mit den unterschiedlichsten Stiftungszwecken, die überwiegend örtlich sind. Das Vermögen darf nicht für Stiftungszwecke verwendet werden, sondern nur die Erträge daraus. Eine Zustiftung fließt dem Grundstockvermögen einer bestehenden Stiftung hinzu und erhöht das Vermögen der Stiftung.

Vollbesetzter Hörsaal

Stiftung zur Verleihung eines Preises an Studierende

Die Stadt Karlsruhe verleiht seit 1981 regelmäßig Preise an Studie­rende der Karlsruher Hochschu­len. Ausge­zeich­net werden besonders förder­wür­dige wissen­schaft­li­che oder künst­le­ri­sche Leistungen, die im Rahmen des Studiums erbracht werden.

Jugendliche am See

Vereinigte Stiftungen der Stadt Karlsruhe

Die Verei­nig­ten Stiftungen sind die einzige rechtlich selbststän­dige Stiftung, die bei der Stadt Karlsruhe verwaltet wird. Sie fördert sowohl soziale wie auch Zwecke aus dem Bildungs­be­reich. Im Bereich Bildung werden Kinder, die in vollsta­tio­nären Einrich­tun­gen unter­ge­bracht sind, unter­stützt. Darüber hinaus erhalten bedürftige Kinder und Jugend­li­che Schul­be­darf und Zugang zu Freizeit- und Ferien­ak­ti­vi­tä­ten und bedürf­ti­gen Studie­ren­den werden einmalige Stipendien gewährt.

Brutkasten

Walli-von-Lautersche-Stiftung

Diese Stiftung wurde von Ida von Lauter 1948 errichtet. Mit den Erträgen dieser Stiftung wird das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen gefördert. Sie kommen dem Betrieb der Klinik für Kinder- und Jugend­me­di­zin und der Klinik für Kinder­chir­ur­gie am Städti­schen Klinikum Karlsruhe zugute.

Verleihung des Dr.-Karl-Ott-Preises

Auch 2021 hat wieder der beste Abiturient des Goethe-Gymnasiums den Dr.-Karl-Ott-Preis erhalten. Bereits seit 1933 verleiht die Stiftung des ehemaligen Direktors des Goethe-Gymnasiums nun schon jährlich Preise an Schülerinnen und Schüler. Wir gratulieren dem diesjährigen Preisträger!

Breakdance-Aufführung mit viel Publikum

Stiftung zur Versöhnung der Völker

Der ursprüng­li­che Zweck der Organi­sa­tion war die „Behebung und Linderung kriegs­ur­säch­li­cher Notstände“. Daraus entwi­ckelte sich eine Stiftung, die vor allem Jugend­pro­jekte im Ausland oder mit Besuchern aus dem Ausland finanziell unter­stützt und Zuschüsse für Aktivi­tä­ten im Bereich der Friedens­dienste gewährt.

Geigerin

Margarete-Fellhauer-Stiftung

Aufgrund der testa­men­ta­ri­schen Verfügung des Ehepaars Margarete und Emil Fellhauer wurde im Jahr 1994 nach deren Ableben die Margarete-Fellhauer-Stiftung errichtet, aus deren Erträgen Kunst und Kultur gefördert werden soll. Mit den Erträgen werden junge, begabte und engagierte Geige­rin­nen und Geiger mit dem „Fellhauer-Preis“ ausge­zeich­net. 

Büste von Dr. Karl Ott

Dr.-Karl-Ott-Stiftung

Dr. Karl Ott war bis 1933 Direktor des Goethe-Gymnasiums Karlsruhe und richtete mit seiner Frau Anna Ott die nach ihm benannte Stiftung ein. Dank der Erträge erhalten die Jahrgangs­bes­ten der 5. Klasse sowie die beste Abitu­ri­en­tin beziehungsweise der beste Abiturient am Goethe-Gymnasium einen Buchpreis.

Kind vom Pferd ab

Stiftung für in vollstationären Einrichtungen untergebrachte Kinder

Kinder aus Karlsruhe, die nicht bei ihren Familien leben, können sich über finan­zi­elle Unter­stüt­zung durch die Stiftung freuen: Sie erhalten kleine Geschenke zu persön­li­chen Anlässen und bekommen finan­zi­elle Unter­stüt­zung in besonderen Lebens­si­tua­tio­nen, die nicht durch gesetz­li­che Leistungen abgedeckt sind.

Otto-Schaufler-Stiftung

Otto Schaufler war ein Karlsruher Unter­neh­mer, der die Bildung und Erziehung von Jugend­li­chen fördern wollte. Zu diesem Zweck gründete er 1984 die nach ihm benannte Stiftung. Diese zeichnet jedes Jahr die beste Abschluss­schü­le­rin oder den besten Abschluss­schü­ler aller Karlsruher Werkre­al­schu­len aus.

Titel des Buches "Deutsche Literatur vom Mittelalter bis zur Romantik"

Mechthild-Mayer-Stiftung

Die Stiftung wurde aufgrund des Testaments von Mechthild Mayer im Jahr 2002 errichtet. Mit den Erträgen aus dem Vermögen dieser Stiftung wird Kunst und Kultur durch die ideelle und finan­zi­elle Förderung der Kunst­samm­lun­gen/­Städ­ti­sche Galerie und der Litera­ri­schen Gesell­schaft e. V. gefördert. Die Erträge werden für die Ausrich­tung von Kunst­aus­stel­lun­gen, für den Ankauf von künst­le­ri­schen Objekten und für Dichter­le­sun­gen und Litera­tur­kreise verwendet.

Gebäude des Naturschutzzentrums auf Rappenwört

Stiftung Naturschutzzentrum Rappenwört

Das Natur­schutz­zen­trum Karlsruhe-Rappenwört wurde im Dezember 1996 als Stiftung des bürger­li­chen Rechts gegründet und wird gemeinsam vom Land Baden-Württem­berg und der Stadt Karlsruhe getragen. Zu den Kernauf­ga­ben gehören die Öffent­lich­keits­ar­beit, die Betreuung von Schutz­ge­bie­ten sowie die Koordi­nie­rung von Natur­schutz­ak­ti­vi­tä­ten. Dank des Nachlasses von Elisabeth Thuro und der Zustiftung von Elsa Weber konnte die Vermö­gens­aus­stat­tung der Stiftung verbessert werden.

Öffentlicher Kleiderschrank in Grötzingen

Seit Ende letzten Jahres steht der „Klei­der­schrank für alle“ bereits in Grötzingen - jetzt hat er auch eine Majolika-Würdi­gungs­ta­fel bekommen. Denn finanziert wurde der Kleider­schrank aus den Erträgen der Stiftung für Grötzingen. Die Stiftung bei der Stadt Karlsruhe geht zurück auf eine Grötzinger Bürgerin, die anonym bleiben möchte. Die Stifterin hatte sich gewünscht, dass mit den Stiftungs­er­trä­gen soziale Zwecke in Grötzingen unter­stützt werden – der öffent­li­che Kleider­schrank ist ein schönes Beispiel dafür.    

Kinder beim Picknick

Edmund-und-Karin-Dunke-Stiftung

Edmund und Karin Dunke hatten sich gewünscht, mit ihrem Nachlass die Schüle­rin­nen und Schüler der Südschule Neureut zu unter­stüt­zen. Testa­men­ta­risch verfügten sie daher im Jahr 1988, dass nach ihrem Tod mit dem Erlös aus dem Verkauf ihres Hauses die Edmund und Karin Dunke-Stiftung errichtet werden soll. Die Erträge aus dieser Stiftung kommen den Schüle­rin­nen und Schüler der Südschule Neureut zugute. Mitfi­nan­ziert werden insbe­son­dere Theater­pro­jekte, Ausflüge und Landschul­heim­auf­ent­halte. Weitere Informationen

Zwei Hände halten einander

Gertrud-Zimmermann-Stiftung

Die 1987 verstor­bene Köchin Gertrud Zimmermann lebte in Durlach und vererbte ihr gesamtes Vermögen der Stadt Karlsruhe. Aus ihrem Nachlass entstand eine Stiftung, die im Stadtteil Durlach lebende, bedürftige Personen finanziell unter­stützt.

Besucherinnen einer Ausstellung

Karl-Martin-Graff-Stiftung

Karl Martin Graff (1876-1966) war Diplom-Ingenieur, Architekt, Designer und Maler und lebte seit 1917 in der Maler­ko­lo­nie in Grötzingen. Er malte Landschaf­ten, Dorfan­sich­ten und viele Grötzinger Bürge­rin­nen und Bürgern. Nach seinem Tod setzte seine Frau Susanne Graff 1968 testa­men­ta­risch die Gemeinde Grötzingen als Erbin ein. Eines der Vermächt­nisse bestand darin, die Karl-Martin-Graff-Stiftung zu errichten, die insbe­son­dere Wissen­schaft, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmal­schutz, Denkmal­pflege, Bildung, Religion und Heimat­pflege im Ortsteil Grötzingen fördert.

Seniorin mit Pfleger

Gustav-Meyer-Stiftung

Die Stiftung fördert die Altenhilfe sowie die Bildung und Erziehung in Durlach. Gegründet wurde die Stiftung mit dem Erbe, das Gustav Meyer der Stadt Karlsruhe hinter­las­sen hat. Aus den Erlösen werden ältere Menschen, kinder­rei­che Familien und bedürftige Personen in Durlach finanziell unter­stützt.

Gebäude der Grundschule Grötzingen

Gerhard-Hauenstein-Stiftung

Gerhard Hauenstein stammte aus Grötzingen und blieb seiner Heimat auch nach seiner Auswan­de­rung nach Kanada verbunden. Aus Geldmit­teln, die er der Stadt Karlsruhe übergeben hat, errichtete diese die Gerhard-Hauenstein-Stiftung. Zweck der Stiftung ist es, Schüle­rin­nen und Schüler der Abschluss­klasse an der Grund­schule Grötzingen mit einem Geldpreis auszu­zeich­nen. Ausge­zeich­net werden Schüle­rin­nen und Schüler, die sich schulisch und außer­schu­lisch besonders engagiert und sich für die Belange des Stadtteils Grötzingen eingesetzt haben.

Rathaus Grötzingen

Stiftung für Grötzingen

Die Stiftung für Grötzingen wurde 2001 aus dem Erbe einer Grötzinger Bürgerin errichtet, die nicht genannt werden möchte. In ihrem Testament hatte sie verfügt, dass die Erträge der Stiftung ausschließ­lich wohltä­ti­gen Zwecken im Stadtteil Grötzingen zufließen sollen. Gefördert werden Wissen­schaft, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur sowie Bildung.

Herz aus Händen

Theresia-Fallenbüchel-Stiftung

Das Ehepaar Florian und Theresia Fallen­bü­chel hatte sich gewünscht, dass der gemeinsame Nachlass nach dem Tod des länger lebenden Partners jungen und alten Menschen in Neureut zugute kommt. Dies hielten sie in einem gemein­schaft­li­chen Testament fest. Die Stiftung unter­stützt seit ihrer Einrich­tung hilfe­be­dürf­tige Menschen im Stadtteil Neureut unmit­tel­bar oder durch die Förderung gemein­nüt­zi­ger Einrich­tun­gen.

Eltern und Tochter spielen Brettspiel

Erika und Rolf John-Stiftung

Erika und Rolf John hatten ihre Stiftung schon zu Lebzeiten errichtet und konnten dadurch die Stiftungs­sat­zung mitge­stal­ten. Zweck der Stiftung ist es, die Altenhilfe in Neureut zu fördern und ältere Menschen zu unter­stüt­zen, die unver­schul­det in finan­zi­elle Not geraten sind.

Stiftung für alleinerziehende Elternteile

Stadtrat und Unter­neh­mer Günter Calmbach errichtete die Stiftung 1976 mit dem Ziel, allein­er­zie­hende Eltern­teile zu unter­stüt­zen.

Utensilien für Künstler*innen

Stiftung für Musiker und Künstler

Die wirtschaft­li­che Situation ist für Künst­le­rin­nen und Künstler nicht immer einfach. Um finanziell hilfe­be­dürf­tige Musike­rin­nen und Musiker sowie bildende Künst­le­rin­nen und Künstler in Karlsruhe zu unter­stüt­zen, wurden im Jahr 1982 drei Stiftungen mit ähnlichen Zwecken zusam­men­ge­legt.

Karl-Ludwig-Merkt-Stiftung

Mit einem Testament aus dem Jahr 1933 haben die Eheleute Albertine und Louis Merkt die Errichtung der Karl-Ludwig-Merkt-Stiftung verfügt, mit deren Erträgen mildtätige Zwecke verfolgt werden. Die kunstvoll gestaltete Grabstätte befindet sich in der Gruften­halle des Haupt­fried­hofs und wird von der Stiftung dauerhaft erhalten.

Stiftung für arme, erholungsbedürftige kranke und behinderte Menschen

Die Stiftung vergibt unmit­tel­bare Geldzu­wen­dun­gen an arme, kranke erholungs­be­dürf­tige oder behinderte Personen, die in Karlsruhe leben. Dies verwirk­licht den Stiftungs­zweck, der in der Förderung des Wohlfahrts­we­sens besteht. Entstanden ist die Stiftung 1982 aus der Zusam­men­le­gung von acht Stiftungen mit ähnlichen Zwecken.

Älteres Ehepaar trinkt Kaffee im Garten

Walter-Burkart-Stiftung

Es war der Wunsch der Eheleute Veronika und Walter Burkart, den Alltag von Senio­rin­nen und Senioren zu erleich­tern. In ihrem Testament vermerkten sie daher, dass aus ihrem Nachlass eine Stiftung errichtet werden solle mit dem Zweck, die Altenhilfe zu fördern.

Erna-Pfefferle-Stiftung

Erna Pfefferle hat ein Viertel ihres Nachlasses der Stadt Karlsruhe vermacht. Mit diesem Vermögen wurde die Erna-Pfefferle-Stiftung errichtet mit dem Zweck, die Erträge zur Förderung der Altenhilfe zu verwenden. Unter­stützt werden Ausflüge sowie Advents- und Weihnachts­fei­ern von Alten­hil­fe­ein­rich­tun­gen.

Zustiftung von Getrud Patz zu den Vereinigten Stiftungen der Stadt Karlsruhe

Gertrud Patz setzte in ihrem Testament die Verei­nig­ten Stiftungen der Stadt Karlsruhe als Alleiner­bin ein. Ihr Vermögen, das aus Wohnungs­ei­gen­tum und Finanz­ver­mö­gen bestand, wurde der beste­hen­den Stiftung zugestif­tet. Die Wohnungen werden vermietet und gemäß dem Wunsch von Gertrud Patz werden aus den Erträgen der Stiftung wirtschaft­lich hilfs­be­dürf­tige Personen unter­stützt.

Stiftung für wohltätige Zwecke

Die Stiftung fördert einerseits die Jugend­hilfe und das Wohlfahrts­we­sen. Anderer­seits werden konkret Personen unter­stützt, die aufgrund ihres körper­li­chen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind oder die wirtschaft­lich bedürftig sind. Entstanden ist die Stiftung 1982 durch die Zusam­men­le­gung meherer kleinerer Stiftungen mit ähnlichem Zweck.  

Elly-Lager-Stiftung

Elly Lager hat der Stadt Karlsruhe neben ihrem Barver­mö­gen auch ein Hausgrund­stück hinter­las­sen mit dem Wunsch, dass dort mittellose und hilfs­be­dürf­tige Menschen unter­kom­men. Aus den Erträgen der Stiftung werden Unter­künfte für hilfs­be­dürf­tige Personen renoviert und ausge­stat­tet. Außerdem werden Einzel­fall­hil­fen zur Wohnraum­ver­sor­gung und in Notsi­tua­tio­nen gewährt.

Vereinigte Stiftungen der Stadt Karlsruhe

Die Verei­nig­ten Stiftungen sind die einzige rechtlich selbststän­dige Stiftung, die bei der Stadt Karlsruhe verwaltet wird. Sie fördert sowohl soziale Zwecke wie auch Zwecke aus dem Bildungs­be­reich. Im Bereich Soziales werden hilfs­be­dürf­tige oder kranke Personen unter­stützt, indem diesen medizi­ni­sche Zusatz­leis­tun­gen, besondere Anschaf­fun­gen oder sonstige außer­ge­wöhn­li­che Ausgaben finanziert werden.

 

Spenden für gemeinnützige Zwecke der Stadt Karlsruhe

Jährlich unter­stüt­zen viele Karls­ru­he­rin­nen und Karls­ru­her un­ter­schied­li­che soziale und karitative Vorhaben der Stadt mit einer Spende. Wenn Sie mit einer Spende mildtätige oder gemeinnützige Zwecke der Stadt Karlsruhe fördern möchten, bitten wir Sie, den Spendengrund beziehungsweise den Verwendungszweck eindeutig in der Referenz der Überweisung zu nennen.

Utensilien für Künstler*innen

Die Bereit­schaft, für Personen zu spenden, die besonders unter den corona­be­ding­ten Einschrän­kun­gen leiden, ist enorm. Exempla­risch dafür steht die Spende eines Karlsruher Ehepaares für Kunst­schaf­fende. Sie kommt in voller Höhe einem Kunst­schaf­fen­den zugute, der sich in einer wirtschaft­li­chen Notlage befindet.

Spende für den Stadtwald unter­stüt­zen die Anpassung an den Klima­wan­del. Dazu werden im Stadtwald neue und möglichst klima­sta­bile Baumarten wie beispiels­weise Eichen gepflanzt, invasive Neophyten zurück­ge­drängt sowie die natürliche Waldver­jün­gung gefördert. Zudem hilft die Spende, Sitzbänke, Sitzgrup­pen, Erleb­nis­wege, Wildgehege oder Waldspiel­plätze zu erhalten und bei Bedarf zu ersetzen. Unser Stadtwald dankt mit seinen vielen positiven Umwelt­wir­kun­gen und vielen schönen Orten zum Erholen und Waldbaden. Spendenwillige geben bitte „Spende Stadtwald“ und das Buchungs­zei­chen „BuZ 574400010834“ im Verwen­dungs­zweck an.

Betreuungsstätte für Geschwister- und Patientenkinder

Der Förder­ver­ein für krebs­kranke Kinder e. V. Karlsruhe konnte im Jahr 2014 auf dem Gelände des Städti­schen Klinikums durch viele Spenden die „Räuber­burg“ errichten. Die Betreu­ungs­stätte steht allen Geschwis­ter- und Patien­ten­kin­dern kostenlos zur Verfügung.

Außenanlage für die Fenneks

Als Geburts­tags­ge­schenk zum 150-jährigen Bestehen des Zoos Karlsruhe erichteten die Zoofreunde Karlsruhe e. V. mit einer großzü­gi­gen Spende die Wüsten­fuchsau­ßen­an­lage mit Felsen- und Wüsten­land­schaft.

Kängurugehege als Begegnungsanlage

Die Volksbank Karlsruhe e. G. konnte im Jahr 2017 im Zoolo­gi­schen Stadt­gar­ten Karlsruhe duch eine Spende die bestehende Anlage für Bennett-Kängurus deutlich erweitern. Der neue Teil ist ein Begeg­nungs­ge­hege für Mensch und Tier.

Neues Erdmännchengehege an zentraler Stelle

Das über 100 Qudrat­me­ter große Außen­ge­hege wurde 2016 – finanziell durch die Zoofreunde Karlsruhe unter­stützt – errichtet und beherbergt derzeit drei Erdmänn­chen.

Neue Schnee-Eulen-Anlage

Im Jahr 2016 könnte durch die Spende der Zoofreunde Karlsruhe e.V. eine neue Schnee-Eulen-Anlage mit naturnaher Landschaft oberhalb des Eisbären-Geheges errichtet werden.

Streichelzoo

Nach dem Brand im November 2010, der die alten Stallungen vernich­tete und bei dem alle 26 Tiere ums Leben kamen, trug eine Welle des Mitgefühls und der Spenden­be­reit­schaft von insgesamt 98 Spende­rin­nen und Spendern unter der Organi­sa­tion der Zoofreunde Karlsruhe e. V. dazu bei, dass der Neubau des Strei­chel­zoos in kurzer Zeit umgesetzt wurde.

Würdigungskultur

Inzwischen bestehen zahlreiche Objekte im öffentlichen Raum, die durch Zuwendungen in Form von Nachlässen und aus Stiftungserträgen realisiert worden sind. Mit einer schlichten Majolika-Tafel an den jeweiligen Objekten möchte die Stadt Karlsruhe den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement für eine noch lebenswertere Stadt danken. Besteht der Wunsch nach Anonymität, wird dieser selbstverständlich akzeptiert.

Hilfe und Unterstützung rund um das Thema Vererben

Das Team Nachlässe und Stiftungen unterstützt Sie gerne bei Fragen rund um das Thema vererben oder stiften zugunsten der Stadt Karlsruhe. Stellen Sie Ihre Fragen gerne telefonisch unter 0721/133-2299 oder per E-Mail an stk(at)karlsruhe.de.

Erbschaften für die Stadt Karlsruhe sind grundsätzlich von der Erbschaftssteuer befreit. Ihr Nachlass kann somit in voller Höhe dem von Ihnen gewählten Zweck zugutekommen.

Auf der verlinkten Internetseite sind Fragen und Antworten zum Erbrecht zusammengetragen. Hier finden Sie auch die Broschüre "Erben und Vererben", die heruntergeladen werden kann. Hinweise zum Erbrecht auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Auf der Internetseite des Ministeriums der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg finden Sie eine Broschüre mit Hinweisen zum Erbrecht.

Wennn Sie die Stadt Karlsruhe als Erbin einsetzen, organisiert die Stadt Ihre Beerdigung und Ihre Trauerfeier. Der Stadt als Erbin ist es wichtig, die Bestattung ganz im Sinne der Verstorbenen zu gestalten, soweit es die Erbschaft zulässt. Deshalb sollten Sie Ihre Wünsche zur Bestattung keinesfalls im Testament nennen und auch nicht in einem Schließfach oder einem Tresor hinterlegen. Sie sollten Ihre Bestattungswünsche vielmehr gut auffindbar bei Ihren persönlichen Unterlagen oder bei einer Vertrauensperson aufbewahren. Zu Ihrer Hilfe stellen wir Ihnen dazu hier ein Formular bereit, das Sie in Ruhe lesen und ausfüllen können. Gerne beraten wir Sie auch persönlich unter der Telefonnummer 0721/133-2299.

Formular für Bestattungswünsche

Hier finden Sie eine Übersicht über die aktuell von der Stadt Karlsruhe geführten Konten.

Wenn Sie mit einer Spende mildtätige oder gemeinnützige Zwecke der Stadt Karlsruhe fördern möchten, bitten wir Sie, den Spendengrund beziehungsweise den Verwendungszweck eindeutig in der Referenz der Überweisung zu nennen.

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