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Stadtentwicklungsstrategien

Stadtentwicklungsstrategien dienen der mittel- bis langfristigen strategischen Steuerung wichtiger Themenfelder. Dazu zählen integrierte Stadtentwicklungskonzepte sowie Strategien mit thematischer Fokussierung wie beispielsweise die Innenstadtentwicklung und die Entwicklung des Wohnungsmarktes.

Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2020

Strategische Entwicklung der Stadt Karlsruhe in den wichtigsten Zukunftsfeldern

Vom September 2011 bis September 2012 wurde der „Karls­ru­he Masterplan 2015“ zu einem „Inte­grier­ten Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept Karlsruhe 2020“ fortge­schrie­ben. Darin sind zu zahlreichen Themen zukunftsweisende Strategien und Projektansätze vereint, die meist von Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet wurden, wie zum Beispiel beim Verkehrsentwicklungsplan, beim Integrationsplan und beim Kulturkonzept einher. Alle erarbeiteten Strategien wurden in fünf öffentlichen Zukunftsforen vorgestellt und diskutiert.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 bündelt alle Strategien ressortübergreifend und nimmt dabei die ökonomische, die ökologische, die soziale und die kulturelle Dimension in gleicher Weise in den Blick. Die Umsetzung der integrierten Leitvorhaben mit räumlicher Schwerpunktsetzung hat als Ziel, die vielfältigen Potenziale der Stadt im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung optimal zu nutzen sowie die Attraktivität und Lebensqualität in Karlsruhe zu erhöhen.

Strategische Innenstadtentwicklung

Innenstadt im Wandel – hin zu mehr Multifunktionalität

Die Karlsruher Innenstadt ist mit Schloss und Fächergrundriss Identifikationspunkt und Visitenkarte für die gesamte Bürgerschaft. Als urbane Mitte vereint sie die Funktionen Arbeiten, Einkaufen, Bildung, Freizeit, Wohnen und Kultur und ist zugleich Anziehungs- und Kristallisationspunkt für die gesamte Region wie auch bedeutsamer Begegnungsraum für die Karlsruher Bevölkerung. Um vor dem Hintergrund übergeordneter Entwicklungen und Herausforderungen, wie der ohnehin stattfindende und nun im Zuge der Corona-Pandemie nochmals beschleunigte Strukturwandel im Einzelhandel, aber auch den individuellen Gegebenheiten in Karlsruhe mit dem nahenden Abschluss des Großprojekts Kombilösung, die Multifunktionalität und Attraktivität zu wahren und zu stärken, ist es für die Stadt Karlsruhe entscheidend die Entwicklung der Innenstadt strategisch voranzutreiben.

City-Transformation

Das im Jahr 2019 von der CIMA Beratung + Management GmbH vorgelegte „Gutachten zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City als Einzelhandelsstandort 2030“, welches unter Beteiligung sämtlicher Innenstadtakteure erarbeitet wurde, stellt die wesentliche konzeptionelle Grundlage für die Entwicklung der Karlsruher City dar. Im Jahr 2020 wurden die im Gutachten aufgezeigten Maßnahmenempfehlungen in das innerstädtische Maßnahmenprogramm „Aktionsplan City 2020 – 2026“ überführt. Der Aktionsplan wird nun sukzessive umgesetzt.

Zusammen mit den Empfehlungen der Expertise „Vertiefende Identifikation und individuelle Profilierung von Quartieren mit Einzelhandelsschwerpunkt in der Karlsruher City“, im Juni 2021 vorgelegt von der Stadt & Handel GmbH, stellen der Aktionsplan sowie das CIMA-Gutachten die wesentliche strategische und inhaltliche Grundlage für den im September 2021 im Interessenbekundungsverfahren erfolgreich eingereichten Förderantrag „City-Transformation“ im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ dar.  

Das Projektvolumen liegt bei rund 4,9 Millionen Euro.

Stadtentwicklungsstrategie 2035: Wohnen und Bauen

Qualitative und quantitative Ziele zur Bereitstellung von Wohnraum in der Fächerstadt

Im Juli 2021 hat der Gemeinderat die „Stadtentwicklungsstrategie 2035 – Wohnen und Bauen“ beschlossen. Aufbauend auf einer umfassenden Analyse des Wohnungsmarktgeschehens in Karlsruhe leitet die Stadtentwicklungsstrategie Zielsetzungen, Leitlinien und weiterentwickelte oder neue Maßnahmen zur quantitativen und qualitativen Ertüchtigung der Wohnbautätigkeit im Stadtgebiet ab.

Ziel ist die Erreichung eines langfristig nur noch moderat angespannten Wohnungsmarkts in der Fächerstadt mit rund 10.300 realisierten Wohneinheiten bis 2035. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Wohnungsmarktsegmenten, die geeignet sind, Haushalte mit Versorgungsschwierigkeiten am Wohnungsmarkt zielgerichtet zu unterstützen. Konkret werden in den Bereichen Sozialmietwohnungsbau, genossenschaftliches/preisgedämpftes Wohnen, studentisches sowie familientaugliches Wohnen messbare Ziele (Anzahl neuer Wohneinheiten) bis zum Jahr 2035 angestrebt.

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