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Zahlreiche deutsch-ausländische und internationale Kulturvereine, gesellschaftspolitische und Menschenrechtsinitiativen, Bildungseinrichtungen und interreligiöse Dialoginititiativen suchen das Verbindende in der Verschiedenheit.
In Karlsruhe hat die Toleranz eine gute Tradition. Begegnungen zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen und Religionen werden in Einrichtungen und Orten wie dem Internationalen Begegnungszentrum, der Stiftung Centre Culturel Franco-Allemand Karlsruhe oder dem Garten der Religionen gepflegt und auf Veranstaltungsreihen wie den Wochen gegen Rassismus, Mondo oder der Folkloria gefördert. Zahlreiche deutsch-ausländische und internationale Kulturvereine, gesellschaftspolitische und Menschenrechtsinitiativen, Flüchtlingshilfsorganisationen, Bildungseinrichtungen und interreligiöse Dialoginititiativen suchen das Verbindende in der Verschiedenheit. Auch das Kulturkonzept 2025 macht „Kultur für alle“ und „Kultur von allen“ zum Programm.
Im Jahre 1995 wurde das IBZ mit dem Ziel gegründet, Menschen, Organisationen und Vereinen in Karlsruhe, die sich mit interkultureller Arbeit und Migration auseinandersetzen, Räume zur Verfügung zu stellen und die nationalitätsübergreifende Kulturarbeit unter einem Dach zusammenzuführen. Dabei soll aber den Menschen ihre kulturelle Eigenständigkeit belassen bleiben. Im IBZ finden deshalb regelmäßig Veranstaltungen und vielfältige Aktivitäten statt, die zum Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen und zum Abbau von Ängsten und Fremdenfeindlichkeit beitragen. Unter dem Titel „Kulturdialog“ gibt das IBZ regelmäßig ein Programmheft mit aktuellen Terminen heraus.
Das Menschenrechtszentrum Karlsruhe e.V. (MRZ) wurde 1996 aus einer gemeinsamen Initiative verschiedener Menschenrechts- und Flüchtlings-Hilfsorganisationen gegründet und wird ehrenamtlich getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Die Idee dabei war, dem in Karlsruhe ansässigen Menschenrechtsorganisationen ein gemeinsames Dach zu bieten. Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Vereine gründeten einen eigenen gemeinnützigen Verein, den „Menschenrechtszentrum Karlsruhe e. V.“, der für den Betrieb und die Organisation des Zentrums zuständig ist, der aber auch eigene Veranstaltungen, Seminare und Öffentlichkeitsarbeit macht.
Das Besondere am Menschenrechtszentrum Karlsruhe e.V. ist die räumliche Nähe der Vereine, und die Schaffung von Synergieeffekten durch die unterschiedlichen, sich ergänzenden, Schwerpunkte in der Menschenrechts- und Flüchtlingsarbeit.
Der kreisförmige Garten der Religionen, in den fünf kleinere Kreise – als Symbole für die Weltreligionen – eingebettet sind, ist ein Ort des Dialogs und der Information. Er bildet einen geschützten Ort der interreligiösen Kommunikation im öffentlichen Stadtraum. In Karlsruhe ansässige Religionsgruppen möchten sich mit religiösen und nicht-religiösen Menschen über religiöse Themen austauschen und einen Einblick in das Leben und die Identität ihrer Religionsgruppe geben.
Seit 1995 betreibt die Christlich-Islamische Gesellschaft Karlsruhe den Dialog zwischen Muslimen und Christen. Mit vielfältigen Veranstaltungen wird das Kennenlernen gepflegt. Die Leitidee ist es dabei, das Verbindende zu entdecken und zu stärken und das Unterscheidende so ins Gespräch einzubringen, dass es den Dialog nicht hindert – es soll nicht übereinander, sondern miteinander geredet werden.
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Karlsruhe besteht seit 1951. Begründet in der biblischen Tradition der Versöhnung fördert sie das Recht aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft und des Geschlechts.
Die Bildungsangebote der Evangelischen Kirche in Karlsruhe tragen dazu bei, das Leben in Beziehung zu Gott, den Nächsten und der Schöpfung eigenständig und verantwortlich zu gestalten. Sie richten sich an die Öffentlichkeit im Raum Karlsruhe.
Die katholische Erwachsenenbildung in Karlsruhe bietet in ihren drei Einrichtungen ein umfangreiches Programm zu Themen der Theologie, der Kultur und der Gesellschaftspolitik.
Der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe (DMK) wurde 1989 von einer Gruppe deutscher und deutschsprachiger Muslime als eine der ersten Initiativen dieser Art in Deutschland gegründet. Eines seiner Ziele ist die Schaffung der Möglichkeit der Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion in Karlsruhe und Umgebung. Der DMK setzt sich seit dieser Zeit für das friedliche Zusammenleben aller Menschen in Karlsruhe ein und fördert mit seinen Engagements die gegenseitige Toleranz von verschiedenen Kulturen, Religionen und Traditionen. Dies geschieht vor allem durch Aufklärung und Abbau bestehender Vorurteile und Missverständnisse.
Kulturamt
Kulturbüro Fachbereich 2