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Stadtteilentwicklung

Für die Entwicklung der Karlsruher Stadtteile werden gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Lösungen für die aktuellen und künftigen Herausforderungen entwickelt. Das Büro für Mitwirkung und Engagement arbeitet hierbei eng mit anderen Dienststellen, Vereinen, Initiativen, sozialen Trägern und Bürgerinnen und Bürgern zusammen.

Piktogramm über Aspekte der Stadtteilentwicklung

Stadtteilentwicklungskonzepte

Als Grundlage einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Karlsruher Stadtteile werden seit 2001 Integrierte Stadtteilentwicklungskonzepte (STEK) im Rahmen von Stadtteilentwicklungsprozessen erstellt. Diese sind in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Karlsruhe 2020 eingebunden. Die STEKs bilden eine konzeptionelle Handlungsgrundlage für alle Akteurinnen und Akteure der Stadt und umfassen sowohl städtebauliche und infrastrukturelle Handlungsempfehlungen, als auch soziale und kulturelle Aspekte, wie beispielsweise Bildung und Beschäftigung, die Förderung von Teilhabe, sozialen Miteinander und Integration sowie die Stärkung von Dialog- und Engagementstrukturen.

Die wesentlichen Elemente eines Stadtteilentwicklungsprozesses sind die Aktivierung und Mobilisierung des Erfahrungswissens, der Kenntnisse, der Problemsicht und der Einsatzbereitschaft der in den Stadtteilen lebenden und tätigen Bürgerinnen und Bürger. Diese werden über einen parallel laufenden, breit angelegten Bürgerbeteiligungsprozess in Erfahrung gebracht, in dem alle relevanten Akteurinnen und Akteure sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil mitwirken. Zudem werden durch ämterübergreifende Zusammenarbeit verschiedene Planungen der einzelnen Ämter und Dienststellen verknüpft und synchronisiert.

In der Vergangenheit hat es in Karlsruhe bereits zahlreiche Stadtteilentwicklungsprozesse gegeben.

Am 23. Oktober 2018 wurde das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (STEK) Oberreut vom Gemeinderat zu Weiterentwicklung des Stadtteils in Auftrag gegeben. Dafür wurde im ersten Halbjahr 2019 eine SWOT-Analyse (Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken) zu Oberreut erstellt.

Parallel dazu startet im Frühjahr 2019 ein umfangreicher Bürgerbeteiligungsprozess mit Veranstaltungen in ganz unterschiedlichen Formaten. Der Stadtteil Oberreut war zudem der erste Stadtteil, in dem der Bürgerbeteiligungsprozess in Kooperation mit dem IQ-Projekt „Bunte Stadt“ ablief. Dies erhöhte die Vielfältigkeit der Veranstaltungen und setzte einen kulturellen Schwerpunkt im Stadtteil von dem auch der Beteiligungsprozess profitierte.

Im Rahmen einer öffentlichen Abschlussveranstaltung im Oktober 2021 wurde allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteurinnen und Akteuren das am 28. September 2021 vom Gemeinderat beschlossene STEK Oberreut vorgestellt.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Oberreut

SWOT-Analyse Oberreut

Räumliche Darstellung SWOT-Analyse Oberreut

Einge­lei­tet wurde das Integrier­tes Stadt­teil­ent­wick­lungs­kon­zept (STEK) Knielingen mit dem Beschluss des Haupt­aus­schus­ses vom 23. Februar 2015. In einer ersten Phase der Bestands­auf­nahme wurden Bevöl­ke­rungs­struk­tur und Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung analysiert, eine Umfrage zur Wohn- und Lebens­qua­li­tät in Knielingen durch­ge­führt.

Mit einem Ideen­work­shop und einem Stadt­teil­spa­zier­gang im Juli 2015 startete eine intensive Phase der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung. Knielin­ge­rin­nen und Knielinger konnten in mehreren Arbeits- und Fachgrup­pen­sit­zun­gen ihre Ideen und Vorschläge für die künftige Entwick­lung des Stadtteils einbringen und gemeinsam vertiefen.

Alle im Rahmen der Bestands­auf­nahme und Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung aufge­nom­me­nen Themen, Anregungen und erarbei­te­ten Projekte flossen in das STEK ein. Dieses war auch Voraus­set­zung für die Beantra­gung von Städte­bau­för­der­mit­teln für das Sanie­rungs­ge­biet Alt-Knielingen Ortskern.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Knielingen 2030

SWOT-Analyse Knielingen

Anlagen zur SWOT-Analyse Kartenmaterial

Informationen zur Sanierung

Am 16. Juli 2013 gab der Ortschafts­rat den Start­schuss für die „Stadt­teil­ent­wick­lung Neureut 2020“. Den Auftakt bildete eine Zukunfts­kon­fe­renz am 18. Januar 2014. Grundlage des Prozesses bilden erste Überle­gun­gen aus dem Jahr 2000 sowie eine umfassende Bestands­ana­lyse zur Bevöl­ke­rungs­struk­tur und Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sowie Ergebnisse verschie­de­ner Bürge­rum­fra­gen der letzten Jahre.

Der Neureuter Ortschafts­rat sowie der Karlsruher Gemein­de­rat haben in ihrer Sitzung im September 2015 das Integrier­te Stadt­teil­ent­wick­lungs­kon­zept Neureut 2020 als Orien­tie­rungs­rah­men für die künftige Entwick­lung beschlos­sen.

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Neureut 2020

Bestandsaufnahme

Am 23. September 2008 gab der Gemein­de­rat den Start­schuss für einen umfassenden Stadtteilentwicklungsprozess. Am 20. Oktober 2009 ­be­schloss er, das Rintheimer Feld für das Bund-Länder-Program­m "­Stadt­teile mit besonderem Entwick­lungs­be­darf - die So­ziale Stadt" anzumelden und für den südlichen Teil Alt-Rintheims Förder­mit­tel aus dem Lan­des­sa­nie­rungs­pro­gramm zu beantragen. Seit 2010 standen für das Rintheimer Feld Förder­mit­tel von Bund und Land sowie der Stadt Karlsruhe zur Verfügung, die zielge­rich­tet in ver­schie­dene städte­bau­li­che Maßnahmen einflossen.

Bereits im Vorfeld der Antrag­stel­lung wurde die Bür­ger­be­tei­li­gung einge­lei­tet. Zahlreiche Inter­es­sier­te ­brach­ten seither in mehreren Veran­stal­tun­gen im Rahmen des Be­tei­li­gungs­pro­zes­ses ihre Ideen und Vorschläge für die künf­tige Entwick­lung des Stadtteils ein. Der Be­tei­li­gungs­pro­zess endete im Dezember 2012. Viele der ent­wi­ckel­ten Ideen und Maßnahmen wurden in den folgen­den Jah­ren im Rahmen der Sanierung bis 2018 umgesetzt.

Dokumentation der Bürgerbeteiligung 2009 - 2012

Zwischenbericht April 2009 bis März 2011

Informationen zur Sanierung

Nachdem Mühlburg im Jahr 2007 in das Bund-Länder-Program­m "­So­ziale Stadt" aufge­nom­men wurde, hat die Stadt Karlsruhe einen in­ten­si­ven Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess initiiert: Bürge­rin­nen und Bürger, Gewer­be­trei­bende, Einrich­tun­gen und Initia­ti­ven ­be­tei­lig­ten sich über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren an allen Überle­gun­gen für ihren Stadtteil, konnten eigene Ideen und Vor­stel­lun­gen einbringen oder erhielten Unter­stüt­zung, diese in Ei­genini­tia­tive selbst umzusetzen.

Nach intensiven Beratungen im Stadtteil und in den städtischen Gremien wurden sowohl bauliche als auch ­so­ziale Projekte realisiert. Weitere bereits abgestimm­te Pro­jekte folgten. Die Öffent­lich­keit wurde bei Stadt­teil­kon­fe­ren­zen über den weiteren Projekt­fort­gang ­in­for­miert.

Dokumentation Oktober 2007 bis Dezember 2010

Informationen zur Sanierung

Das Sanie­rungs­ge­biet "City-West" wurde von 2006 bis 2014 im Rahmen des Städte­bau­li­chen Sanierungs- und Entwick­lungs­pro­gramms (­SEP) gefördert. Ziel war es, die westliche Innenstadt als at­trak­ti­ven Standort für Einzel­han­del, Gewerbe, Freizeit und Wohnen weiter­zu­ent­wi­ckeln. Der Schwer­punkt lag dabei auf der Auf­wer­tung der inner­städ­ti­schen Lieferhöfe. Dies war bereits eine Empfehlung aus dem Betei­li­gungs­ver­fah­ren "City 2015" und ist als Leitpro­jekt im "Karlsruhe Masterplan 2015" ­ver­an­kert.

Im Rahmen der Bürger­be­tei­li­gung im Sanie­rungs­ge­biet City-West von Herbst 2006 bis Sommer 2007 haben Anwoh­ne­rin­nen und An­woh­ner, Gewer­be­trei­bende, Eigentümerinnen und Eigentümer sowie weitere inter­es­sier­te ­Bür­ge­rin­nen und Bürger Planungs­kon­zepte für die Lieferhöfe sowie für die westliche Kaiser­straße erarbeitet.

Abschlussbericht (PDF)

Der Gemein­de­rat der Stadt Karlsruhe hat am 27. April 2004 ­be­schlos­sen, die Innenstadt-West in das Bund-Länder-Program­m "­Stadt­teile mit besonderem Entwick­lungs­be­darf - die sozia­le ­Stadt" aufzu­neh­men. Mit diesem Förder­pro­gramm wurde ein Stadt­teil­ent­wick­lungs­pro­zess mit dem Ziel gestartet, gemein­sam ­mit den Bürge­rin­nen und Bürgern eine nachhal­tige Verbes­se­rung ­der Lebens­qua­li­tät im Quartier zu erreichen. Der moderierte Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess lief bis April 2006.

Abschlussbericht (PDF)

In den Jahren 2002 bis 2004 führte die Stadt Karlsruhe einen ­brei­ten Bürger­be­tei­li­gungs­pro­zess in der Südstadt durch. Viele Pro­jekte konnten in Koope­ra­tion mit Akteurinnen und Akteuren im Stadt­teil um­ge­setzt und dauerhaft etabliert werden.

Abschlussbericht 2002 bis 2004

Weiterhin besteht die Möglich­keit, sich über beste­hen­de ­Netz­werke und Vereine aktiv in das Stadt­teil­ge­sche­hen ein­zu­brin­gen. Jeweils einmal im Quartal tag das Stadtteilgremium „Miteinander für die Südstadt“ bestehend aus verschiedenen Institutionen, Vereinen, Verbänden und Initiativen des Stadtteils.

In den Jahren 2001 bis 2003 hat die Stadt Karlsruhe ein um­fas­sen­des Projekt der Sanierung und Bürger­be­tei­li­gung ­durch­ge­führt. Die beiden Sanie­rungs­ge­biete LSP Oststadt-Nordost und SSP Oststadt-West wurden 2010 abgeschlos­sen.

Die Lohfeldsiedlung und Bürgerbeteiligung in der Oststadt

Stadtteilbezogene Engagementförderung

Das Büro für Mitwirkung und Engagement unterstützt Initiativen bei der Verwirklichung von Projektideen durch die Weitergabe von Kontakten oder Informationen zu Fördermöglichkeiten sowie durch Workshops. Zudem fördert es den Aufbau von Netzwerken, das Miteinander im Stadtteil und die Stadtteilgesellschaft. Durch dezentrale Beratungsangebote für Engagement und Ehrenamt, persönliche Beratungen sowie die MitMachZentrale ist es in Karlsruhe leicht möglich, den Weg ins Ehrenamt zu finden. Zudem bietet das Büro für Mitwirkung und Engagement ein breit aufgestelltes Fortbildungsprogramm sowie eine Ausbildung BürgermentorInnen an, die das Wissen und die Möglichkeiten der Aktiven stärken und auch dem stadtteilbezogenen Engagement zu Gute kommen.

Bürgerzentren

Bürgerzentren sind offene Begegnungsstätten und Zentren des bürgerschaftlichen Engagements. Das Angebotsspektrum sowie die Dienstleistungen der Bürgerzentren ermöglichen Teilhabe, Partizipation und Begegnung und stärken das Miteinander im und die Identifikation mit dem Stadtteil.

Als Teil der Stadtteilentwicklung bauen Bürgerzentren Brücken zwischen Menschen und stellen ein wichtiges Element im gesamtstädtischen Konzept der sozialen Quartiersentwicklung dar. Insbesondere dienen sie als Kristallisationspunkte des bürgerschaftlichen Engagements im Stadtteil zur Bewältigung des demografischen Wandels, indem sie Eigenverantwortung und -initiative, gegenseitige Hilfeleistungen, Integration und Teilhabe stärken.

Bürgerzentren sind erfüllt von Leben und Lachen. Sie bieten Raum für Bildung, Beratung und ein kulturübergreifendes Miteinander. Alter, Konfession und Herkunft spielen keine Rolle. Sie sind offen für alle EinwohnerInnen eines Stadtteils. Besonderes Augenmerk wird auf die Einbeziehung von Familien, Kindern, Alleinstehenden, älteren Menschen sowie Personen mit Migrationshintergrund gelegt.

In den Räumlichkeiten der Bürgerzentren finden nicht nur selbst organisierte, bürgerschaftliche Aktivitäten statt, sondern auch professionelle Angebote wie Sozialberatungen und Frühe Hilfen. Sie sind kostenlos oder gegen einen geringen Kostenbeitrag zugänglich.

Die Stadt Karlsruhe unterstützt den Aufbau von Bürgerzentren und fördert diese auch im laufenden Betrieb durch Zuschüsse für die Erstausstattung, Mietkosten, Betriebskosten und Reinigungskosten.

In folgenden Stadtteilen gibt es bereits von der Stadt geförderte Bürgerzentren:

Träger: Caritasverband Karlsruhe e. V.
Adresse: Waidweg 1b, 76189 Karlsruhe im Caritas-Seniorenzentrum St. Valentin

Kontakt

Elvira Hauser, Sozialer Dienst/Quartiersmanagement
0721 82487150

 

Träger: Bürgerzentrum Mühlburg e. V.
Adresse. Weinbrennerstraße 79a, 76185 Karlsruhe

Kontakt

Erhard Caspari, Vorsitzender
0721 853842

Träger: Bürgergemeinschaft Nordweststadt e. V.
Adresse. Landauer Straße 2b, 76187 Karlsruhe

Kontakt

Monika Voigt-Lindemann, Raumkoordination
0721 843784

Träger: Bürgerzentrum Südstadt GmbH
Adresse. Henriette-Obermüller-Straße 10, 76137 Karlsruhe

Kontakt

Gernot Trittler, Raumkoordination
0721 3842476

Träger: Badischer Landesverein für Innere Mission e. V.
Adresse: Redtenbachstraße 10-14, 76133 Karlsruhe in der Altenhilfeeinrichtung „Friedensheim“

Kontakt

Beatrix Wieß, Einrichtungsleitung Friedensheim
0721 6190150

Träger: Bürgerverein Knielingen e. V.
Adresse: Struvestraße 45, 76187 Karlsruhe

Kontakt

Ursula Hellmann, Vorsitzende
0721 562573
E-Mail

 

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