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Der Wald spielt eine zentrale Rolle beim Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität, ist ebenso Erholungsraum, Kulturgut, Arbeitsplatz und auch Holzproduzent. In diesem Spannungsfeld ist das Ziel der heutigen Forstleute den Wald so zu bewirtschaften, dass er all diese Funktionen nachhaltig, das heißt also auch für zukünftige Generationen, erfüllen kann. Der Begriff Nachhaltigkeit, der heute oft als Schlagwort benutzt wird, wurde bereits vor über 300 Jahren von Forstleuten geprägt.
Die Abkürzung PEFC steht für die englische Bezeichnung "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes", also ein "Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen". PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit eine Art weltweiter "Wald-TÜV". Die Waldzertifizierung basiert auf den strengen Richtlinien für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Diese Bewirtschaftung wird durch kompetente und unabhängige Organisationen kontrolliert. Trägt ein Produkt aus Holz das PEFC-Siegel, dann heißt das: Die gesamte Produktherstellung - vom Rohstoff bis zum gebrauchsfertigen Endprodukt - ist zertifiziert und wird durch unabhängige Gutachter kontrolliert.
Wegen der sehr hohen Bedeutung des Stadtwaldes als Erholungs- und Freizeitraum für die Bevölkerung will die Stadt als PEFC-zertifizierte Waldbesitzerin über die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung ihres Waldes hinaus ihr besonderes Engagement für Erholungsuchende mit der ergänzenden Zertifizierung „PEFC Erholungswald“ dokumentieren.
Auf Grundlage einer vom Forstamt erarbeiteten Erholungswald-Konzeption fand am 30.07.2020 das Erst-Audit statt. Es wurde erfolgreich absolviert, so dass der Wald der Stadt Karlsruhe ab sofort als PEFC-Erholungswald ausgezeichnet ist.