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Eine wohnortnahe, hausärztliche Versorgung ist unabdingbar. Angesichts der Altersstruktur in der hausärztlichen Versorgung besteht in der Region Karlsruhe ein hoher Bedarf an Nachwuchskräften. Ob für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, Berufseinsteiger oder erfahrene Allgemeinmedizinerinnen und Allgemeinmediziner: Karlsruhe bietet ein Umfeld, in dem sich Beruf und Privatleben optimal vereinbaren lassen.
Die hausärztliche Versorgung in Karlsruhe steht vor einem Generationenwechsel. Hausärztinnen und Hausärzte werden für die Region Karlsruhe gesucht. Karlsruhe hat dabei sowohl fachlich als auch außerhalb des beruflichen Alltags viel zu bieten. In der Fächerstadt lässt sich Arbeit mit Privatem sehr gut vereinen. Es gibt vielfältige Arbeitsmöglichkeiten, ob in der eigenen Praxis, den Einstieg in eine Gemeinschaftspraxis, ein Anstellungsverhältnis oder die Arbeit in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ).
Karlsruhe hat einzigartige Stärken und sehr viel Lebensqualität! Mit unzähligen Parkanlagen und dem angrenzenden Hardtwald gibt es viele Gelegenheiten für Sport und Erholung in der Natur. Daneben bietet Karlsruhe als UNESCO City of Media Art auch eine lebendige Kulturlandschaft, die Geschichte und Gegenwart sowie Kunst und Technik verbindet.
Wer mit dem Rad zur Arbeit fahren möchte, dem wird es in Karlsruhe gefallen, denn Karlsruhe gehört bundesweit zu den führenden Städten mit besonderem Engagement für den Radverkehr. Zugleich ist Karlsruhe sehr familienfreundlich und hat im Bereich Freizeit und Kultur jede Menge zu bieten – für Jung und Alt! Überzeugen Sie sich von den Vorzügen selbst!
Interesse an einer Weiterbildung, Anstellung oder Niederlassung in der Allgemeinmedizin in Karlsruhe? Informationen zur Fördermöglichkeiten, Beratungsstellen und geeigneten Praxisräumlichkeiten im Überblick.
Mit dem Programm „Ziel und Zukunft (ZuZ)“ unterstützt die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg finanziell die vertragsärztliche Tätigkeit in Baden-Württemberg. Im Rahmen des Förderprogramms werden unter anderem Praxisgründungen und -übernahmen von Einzelpraxen, Kooperationen in Form von Berufsausübungsgemeinschaften (BAG), medizinische Versorgungszentren (MVZ) und die ärztliche Anstellung gefördert.
Die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe bietet einen Vermittlungsservice an, der Immobilienangebote und -nachfragen im geschützten Rahmen zusammenbringt. In der nicht-öffentlichen Vermittlungsdatei für Gewerbeimmobilien werden Immobilienobjekte (auf Karlsruher Gemarkung) von privaten Eigentümern und Eigentümerinnen sowie Maklerunternehmen erfasst.
Download Flyer mit Kontakten 235 KB (PDF)
Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) bietet eine Online-Börse. Über diese können Räumlichkeiten, Stellen, Weiterbildungen und vieles andere mehr angeboten und gesucht werden.
Zur Online-Börse
Aufgrund der Altersstruktur der Hausärztinnen und Hausärzte in Karlsruhe ist zu erwarten, dass in den kommenden Jahren vermehrt Kassensitze aufgegeben werden. Gleichzeitig wird durch den demografischen Wandel die Nachfrage nach hausärztlicher Versorgung weiter steigen.
Die KVBW veröffentlicht dazu dreimal im Jahr die aktuellen Zahlen der Bedarfsplanung. Grundlage der Bedarfsplanung ist das Verhältnis der Zahl der Ärztinnen und Ärzte bezogen auf die Zahl der Einwohner*innen in einem bestimmten Planungsbereich. Für die Region Karlsruhe sind dabei zunehmend mehr offene Arztsitze in der Allgemeinmedizin zu verzeichnen.
Das Gesundheitsamt Karlsruhe mit der Gesundheitsberichterstattung erstellt auf Grundlage der Bedarfsplanungszahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg einmal jährlich ein Faktenblatt zur hausärztlichen Versorgung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe. Dort findet sich unter anderem auch ein Überblick über die Verteilung der Hausarztpraxen.
Zum Faktenblatt hausärztliche Versorgung im Stadt- und Landkreis Karlsruhe
Die Stadt Karlsruhe hat zudem verschiedene Analysen zur Entwicklung und der Zukunft der hausärztlichen Versorgung in Karlsruhe durchgeführt. Hauptbestandteil war unter anderem eine Befragung der (angehenden) Hausärztinnen und Hausärzte in Karlsruhe sowie der Karlsruher Bevölkerung. Diese Analysen bilden die Grundlage für alle Maßnahmen und Projekte der Stadtverwaltung und der externen Institutionen zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung in Karlsruhe.
Zum Bericht zur Entwicklung der hausärztlichen Versorgung in Karlsruhe
Die Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung obliegt der Kassenärztlichen Vereinigung des jeweiligen Bundeslandes. Für Karlsruhe ist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zuständig. Über die gesetzliche vorgeschriebene Zuständigkeit der KVBW hinaus engagiert sich die Stadt Karlsruhe mit verschiedenen Institutionen und Partnern, um die hausärztliche Versorgung in Karlsruhe zu stärken.
Im Jahr 2022 bildete das Thema „Hausärztliche Versorgung“" den Schwerpunkt der Kommunalen Gesundheitskonferenz der Stadt Karlsruhe. Ergebnis der Gesundheitskonferenz waren umfassende Handlungsempfehlungen für die Kommunal- Landes- und Bundespolitik zur hausärztlichen Versorgung.
Seit der Kommunalen Gesundheitskonferenz 2022 werden im Stadt- und Landkreis Karlsruhe eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen umgesetzt, um die hausärztliche Versorgung zu stärken, darunter der Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin Region Karlsruhe. Kooperationspartner*innen aus dem ambulanten und stationären Bereich, wie die Bezirksärztekammer Nordbaden, die Stadt Karlsruhe und der Landkreis Karlsruhe, haben sich im Verbund zusammengeschlossen, um Nachwuchskräften attraktive Rotationsmöglichkeiten anzubieten und sie bei der Organisation ihrer Weiterbildung in der Allgemeinmedizin zu unterstützen.
Im Herbst 2025 veranstaltete die Kreisärzteschaft Karlsruhe zusammen mit der Stadt Karlsruhe und dem Landkreis einen Nachwuchstag Allgemeinmedizin. Ziel war es angehende Hausärztinnen und Hausärzte für die Tätigkeit in der Region zu begeistern und zu unterstützen. Im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung konnten Interessierte praxisnahes Wissen zur hausärztlichen Tätigkeit zu erhalten und sich in lockerer Atmosphäre mit Akteuren aus der Region austauschen und vernetzen. Zudem gab es Antworten auf Fragen rund um Weiterbildung, Anstellung und Niederlassung im hausärztlichen Bereich. Die Fortführung durch ein ähnliches Format ist geplant.
Umwelt- und Arbeitsschutz
Kommunale Gesundheitsförderung