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Schaufeln für den Wald der Zukunft

Schülerinnen und Schüler pflanzen klimaangepasste Bäume im Hardtwald

26 Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen des Projekts Klimaneutrale Schule an ihren Schulen für einen sparsamen Umgang mit Energie und mehr Klimaschutz engagieren, haben gemeinsam mit dem Forstamt 130 Bäume im Hardtwald gepflanzt. Die Profis vom Forstamt zeigten, worauf beim Pflanzen zu achten ist und verrieten Tricks, wie man die etwa zweijährigen Setzlinge auch ohne Blätter erkennen kann. © Stadt Karlsruhe, PIA, mmg

26 Schülerinnen und Schüler, die sich im Rahmen des Projekts Klimaneutrale Schule an ihren Schulen für einen sparsamen Umgang mit Energie und mehr Klimaschutz engagieren, haben gemeinsam mit dem Forstamt der Stadt Karlsruhe 130 Bäume im Hardtwald um das Europaviertel gepflanzt. Insgesamt 49 Karlsruher Schulen engagieren sich derzeit bei Klimaneutrale Schule und können durch sparsamen Umgang mit Energie und Wasser ihre Verbräuche um etwa zehn Prozent reduzieren. Dabei werden sie von der Stadt mit einer Prämie an den Einsparungen beteiligt und mit kostenfreien Bildungsangeboten unterstützt.

Bereits zum vierten Mal wurden nun schon die Spaten geschwungen. Die Baumpflanzaktion ist inzwischen zu einer festen Institution von Klimaneutrale Schule geworden, denn sie verbindet praktischen Klimaschutz mit Umweltbildung direkt vor Ort und macht Spaß. Aufgrund der deutlichen Schäden der vergangenen Trockenjahre werden nun klimaangepasste Baumarten wie Vogel-Kirsche, Elsbeere, Speierling, Mehlbeere, Zerr-Eiche und Hybridnuss gepflanzt. Diese Arten gelten als vergleichsweise hitze- und trockenheitsverträglich und sollen dazu beitragen, den Stadtwald langfristig widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen.

Wo es möglich ist, setzt das Forstamt auf natürliche Verjüngung. In einzelnen Bereichen – wie im Stadtwald um das Europaviertel – werden entstandene Lücken jedoch gezielt mit an den Klimawandel angepassten Baumarten ergänzt. Ziel ist ein vielfältiger, stabiler Mischwald mit verschiedenen Baumarten, der Tieren Lebensraum und Menschen Erholungsraum bietet. In vier Gruppen zeigten die Profis vom Forstamt, worauf beim Pflanzen zu achten ist und verrieten Tricks, wie man die etwa zweijährigen Setzlinge auch ohne Blätter erkennen kann. „Es begeistert zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler aktiv mithelfen, unseren Stadtwald fit für die Zukunft zu machen“, freute sich Niki Hirsch vom Forstamt.

Viele der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind Klimamanager in ihren Klassen oder in Umwelt-AGs, gerne in der Natur, haben Positives von anderen gehört und freuten sich darüber, einen besonderen Schultag zu haben. Heimlicher Star war aber sicherlich die Australian Shepherd-Hündin Izzy, die überaus freundlich, gut erzogen und beim Löchergraben gerne behilflich war.

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