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Mitarbeitende des Gartenbauamts fördern biologische Vielfalt in Karlsruhe

Stadt ruft zum Mitmachen auf

Der naturnahe Hausgarten lockt mit seiner artenreichen Wildwiese viele Insekten an. Der naturnahe Hausgarten lockt mit seiner artenreichen Wildwiese viele Insekten an. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Zum internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai, der im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen eingeführt wurde, macht die Stadt Karlsruhe darauf aufmerksam, dass naturnahe Grünflächen für Mensch, Klima und Artenvielfalt wichtig sind. Bürgerinnen und Bürger können selbst aktiv werden.

Immer mehr Menschen leben in der Fächerstadt. Dichte Bebauung, heiße Sommer, Verkehrslärm und versiegelte Flächen prägen den urbanen Alltag. Umso wichtiger sind grüne Rückzugsorte: Sie bieten Erholung, verbessern das Stadtklima und schaffen wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Artenreiche Wiesen, heimische Sträucher und alte Bäume sind wahre Multitalente. Sie kühlen ihre Umgebung, speichern Wasser und bieten Nahrung sowie Schutz für Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer, Vögel und viele weitere Arten. Damit diese Lebensräume dauerhaft erhalten bleiben, brauchen sie jedoch die richtige Pflege.

Naturnahe Mahd 2.0

Hier setzt das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe an: Seit dem vergangenen Jahr übernehmen neben spezialisierten Landschaftspflegefirmen auch Mitarbeitende des Gartenbauamts selbst die naturnahe Pflege städtischer Grünflächen. Im Rahmen des Projekts „Naturnahe Mahd 2.0“ engagieren sich Beschäftigte freiwillig und lassen sich von Fachspezialistinnen und -spezialisten im Umgang mit artenreichen Wiesen schulen. Bereits in diesem Jahr pflegen die städtischen Mitarbeitenden rund fünf Hektar naturnahe Grünflächen. Dabei beobachten sie direkt, wie sich die angepasste Pflege positiv auf Flora und Fauna auswirkt.

Doch biologische Vielfalt gelingt nicht allein auf öffentlichen Flächen. Die Stadt Karlsruhe ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, selbst aktiv zu werden und kleine Beiträge mit großer Wirkung zu leisten.

Schon wenige Maßnahmen können helfen:

  • Balkone und Gärten mit heimischen, insektenfreundlichen Pflanzen gestalten,
  • Rasenflächen seltener mähen und Blühflächen zulassen,
  • auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten,
  • Laub- und Totholzecken als Lebensraum erhalten oder
  • als Patin oder Pate eine Grünfläche des Gartenbauamts unterstützen.

Selbst kleine Flächen können so zu wertvollen Lebensräumen werden. Jede Wildblume, jeder Nistplatz und jeder unversiegelte Quadratmeter trägt dazu bei, Karlsruhe widerstandsfähiger gegen Hitze und lebenswerter für Mensch und Natur zu machen.

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