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Wir alle können Beiträge zur Grünen Stadt leisten: Wir können Patenschaften für Bäume oder Grünflächen übernehmen, Gärten anlegen, Bäume pflanzen, unsere Höfe, Balkone und Gebäude begrünen. Wir können im Park spazieren gehen, Vögeln zuhören, die Augen schließen und zur Ruhe kommen. Wir können öfter das Auto stehen lassen, zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder mit der Straßenbahn. Wir können Strom und Heizkosten sparen und regionales Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt einkaufen.
Gemeinsam können wir uns organisieren, zusammen Ideen entwickeln und umsetzen – wir können:
Die Stadt Karlsruhe unterstützt bürgerschaftliche Projekte, die zu unseren Leitprojekten und den Handlungsfeldern Natur, Klima oder Gesundheit passen. Die sogenannten Anpacker-Projekte.
Sie haben eine konkrete Projektidee, die Sie gemeinsam mit anderen Bürgerinnen und Bürgern in Karlsruhe umsetzen möchten?
Schicken Sie uns eine E-Mail unter der Angabe folgender Punkte:
Die Koordination für „Meine Grüne Stadt Karlsruhe“ prüft die Realisierbarkeit der Projektideen, auch in Bezug auf die Ausrichtung der Stadtpolitik, und vereinbart gegebenenfalls mit Ihnen ein erstes Kennenlerngespräch.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sind bereits mit ihren Ideen für die Grüne Stadt Karlsruhe aktiv geworden und haben sie gemeinsam mit der Stadt in die Umsetzung gebracht. Sie alle freuen sich über Ihr Interesse und Ihr Engagement. Dies sind einige Beispiele:
Seit 2016 gibt es den Abendmarkt, der als erstes Anpacker-Projekt in Kooperation mit Slowfood entwickelt wurde. Jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr bieten Marktbeschickerinnen und -beschicker hauptsächlich regional und ökologisch erzeugte Waren an. Die aktuellen Angebote finden Sie auf Karlsruher Wochenmärkte.
Eine nachbarschaftliche Anpacker-Gruppe aus der Südstadt Ost hatte sich bei der Ideenwerkstatt zur Initiative „Meine Grüne Stadt Karlsruhe“ im November 2016 das Ziel gesetzt, im neuen Stadtpark Südost Bewegungsmöglichkeiten für alle Generationen anzubieten. Neben den sportlichen und gesundheitlichen Vorzügen soll das Angebot niederschwellige Gelegenheiten dazu bieten, einzeln oder in Gruppen Erholung im Grünen zu finden unter dem Motto „Runter vom Sofa“.
Zusammen mit der Gruppe „Runter vom Sofa“, dem städtischen Gartenbauamt und einem Studenten des Instituts der Sport und Sportwissenschaften des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde ein Parcours entwickelt. Er integriert viele im Park bereits vorhandene Elemente in die Übungen: Felsen, Hügel, Wege und Bänke. Eine Sandkuhle hat das Gartenbauamt zusätzlich für die Übungen angelegt. Abgeschlossen wird die Runde durch den Park mit einer Ausdauerstrecke. Insgesamt zehn Schautafeln erklären die Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Sie fördern Kräftigung, Verbesserung von Balance, Koordination und Beweglichkeit.
Studierende des Instituts für Sport und Sportwissenschaften (KIT) mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der anliegenden Häuser für betreutes Wohnen unterschiedliche Angebote durchgeführt. Eine Übungsleiterin des benachbarten Sportvereins ESG Frankonia hat den Parcours in ihr Übungsprogramm aufgenommen und Nachbarinnen und Nachbarn dazu eingeladen.
Neben der Bewegungsförderung verfolgt „Runter vom Sofa“ aktiv auch seine weiteren Ziele: Neue Gruppen sollen sich zum gemeinsamen Sport finden. Das stärkt die Nachbarschaft und beugt der Isolation vor. Der Sport kann so die Generationen zusammenbringen und die Kommunikation in dem noch jungen Stadtteil fördern.
Verschiedenste Möglichkeiten machen die Kulturküche Karlsruhe zu einem offenen Begnungsraum, so beispielsweise:
Die Idee dazu hat die Projektgruppe um den Bildungsverein Lobin e.V. 2018 zur zweiten Ideenwerkstatt für „Meine Grüne Stadt Karlsruhe“ mitgebracht. Danach wurde das Anpacker-Projekt zeitnah konkretisiert. Im Dezember 2019 öffnete die Kulturküche ihre Pforten in unmittelbarer Nähe zum KIT-Campus Süd. Schauen Sie vorbei: Kulturküche.
Ein Esskastanienwald auf Grünwinkler Gemarkung – diese Projektidee brachten Mitglieder des Bürgervereins Grünwinkel bei der Ideenwerkstatt 2016 für „Meine Grüne Stadt Karlsruhe“ ein. Eine ausreichend große Fläche für einen neuen Wald zu finden, war eine große Herausforderung für alle Beteiligten.
Nach intensiver Prüfung durch die Stadtverwaltung konnten die beteiligten Fachämter Anfang 2018 „grünes Licht“ für die Ausgestaltung der Friedhofsentwicklungsfläche in der Heidenstückersiedlung als zukünftiger Naturfriedhof mit Bestattungswald geben.
Auf der etwa 70 mal 70 Meter großen Fläche wurden in drei Baumpflanzaktionen von 2018 bis 2021 rund 1.800 neue Bäume gepflanzt werden – neben den gewünschten Esskastanien, die sich als Bestattungsbäume nur bedingt eignen, vor allem standortverträgliche heimische Arten wie Traubeneichen, Linden, und Spitzahorn. Zusätzlich zum Bestattungswald sieht das in engem Austausch von Friedhofs- und Bestattungsamt, Forstamt (Waldpädagogik), Gartenbauamt und dem Bürgerverein Grünwinkel entwickelte Gesamtkonzept naturnahes Grün sowie Blumenwiesen und Hecken für Insekten, Vögeln, Echsen und Kleinsäugern auf dem Naturfriedhof vor.
Neben den jährlich stattfindenden Baumpflanzaktionen ist ein wesentlicher Bestandteil des Anpackerprojektes die Entwicklung eines schulpädagogischen Konzeptes durch die Waldpädagogik des städtischen Forstamtes mit der Grundschule Grünwinkel. Neben der Planung und Vorbereitung der Pflanzaktionen fällt darunter vor allem die Pflege der Bäume mit der Unterstützung durch das Friedhofs- und Bestattungsamt, sowie die Bürgervereine. Beispielsweise finden über das Jahr verteilt immer wieder kleinere Gießaktionen und Kontrollgänge mit den Schulklassen statt, um den Gesundheitszustand der jungen Bäume zu prüfen. Die ersten Eicheln, Kastanien und Früchte der Obstbäume können in zehn bis zwanzig Jahre von den künftigen Schulklassen geerntet werden.
„Mehr Grün im Blumenwinkel!“ – Das forderte eine Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern aus dem gleichnamigen Wohnquartier in Karlsruhe-Durlach bei der ersten Ideenwerkstatt von „Meine Grüne Stadt Karlsruhe“.
Erste Pläne, um ihre Forderung nach einer grüneren Wohnumgebung eigenständig umzusetzen, schmiedete die nachbarschaftliche Anpacker-Gruppe noch vor Ort. Im Nachgang der Ideenwerkstatt wurden Arbeitsgruppen gebildet und Zuständigkeiten geklärt. Gabionen und Carports sollten im Wohnquartier ebenso wie Fassaden und Laternen mit Blumen und Pflanzen begrünt werden. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Neben den begrünten Flächen bekam der öffentliche Raum auch durch bunt bemalte Comic-Holzfiguren einen frischen Anstrich. Nicht nur für Kinder ein echter Hingucker.
Die Kinder im Blick hatte die Projektgruppe bei einem weiteren Wunsch, welcher bei der Ideenwerkstatt an die Stadtverwaltung herangetragen wurde: Die vorhandenen Spielplätze sollten für verschiedene Altersstufen verbessert und erneuert werden.
Das Stadtamt Durlach griff diesen Wunsch auf und lud gemeinsam mit einer Planungsgruppe des Gartenbauamtes zu zwei Vorortterminen am Kinderspielplatz in der Pfaffstraße ein. An beiden Terminen stellten Groß und Klein ihre Wünsche und Anforderungen für eine neue Spielstätte im Quartier dar.
Nach kurzer Planungsphase im Frühjahr 2019 und rascher Bauausführung durch das Gartenbauamit konnte der neue Spielplatz im Durlacher Blumenwinkel schon zu Pfingsten, also rechtzeitig vor den Schulferien, zum Spielen freigegeben werden.
Wer eine Patenschaft für einen Baum in der Nachbarschaft übernehmen möchte, kann eine Vereinbarung mit der Stadt abschließen. Es kann auch eine „Baumpatenschaft plus“ abgeschlossen werden, die zusätzlich eine Bepflanzung und Pflege der Baumscheibe umfasst. So können kleine blühende Inseln für Insekten und andere Tiere geschaffen werden.
Interesse geweckt – das Gartenbauamt freut sich auf Ihre Anfrage zu den Patenschaften für Stadtbäume.
Unter dem Motto „Hier ist mein Grün“ füllten im Herbst 2016 zahlreiche Karlsruherinnen und Karlsruher die Fotogalerie mit einer bunten Auswahl ihrer grünen Lieblingsorte
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Umwelt- und Arbeitsschutz
Meine Grüne Stadt