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Grünflächen im Innenstadtbereich sind für die Wohnqualität, den Hitzeschutz im Sommer und das Wassermanagement von großer Bedeutung. Neben öffentlichem Grün wie Parkanlagen wird auch privates Grün immer wichtiger. Damit sind Eingangsbereiche, Vorgärten Innenhöfe, Dachterrassen und Gärten auf Privatgrundstücken gemeint. Das Projekt „Green GROWnership“ lief bis Oktober 2024 und hatte zum Ziel, privates Grün in Karlsruhe zu erhalten, zu fördern und zu vermehren.
Grünflächen in der Stadt sind wichtig und nützlich. Sie sorgen unter anderem für eine gewisse Abkühlung an heißen Tagen, für die Speicherung von Regenwasser, die Verbesserung der Luftqualität und für eine höhere Biodiversität. Sie sind auch eine wichtige Maßnahme für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels und damit Bestandteil der Karlsruher Klimaanpassungsstrategie.
Neben öffentlichen Grünflächen kann privates Grün hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu zählen Pflanzungen in Gärten, Vorgärten und Eingangsbereichen, auf Balkonen und Terrassen, begrünte Innenhöfe, Fassaden und Dächer. Privates Grün steigert nicht nur die eigene Wohnqualität, sondern hat auch positive Effekte für die Nachbarschaft.
Im Projekt „Green GROWnership“ wurde eine Strategie erarbeitet, um privates Grün in Karlsruhe zu erhalten und neu zu schaffen. Die Projektarbeit gliederte sich dafür in drei Module:
Die Ergebnisse sind in den Abschlussbericht des Projekts "Green Urban Labs II" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eingeflossen.
Das Projekt „Green GROWnership“ wurde im Rahmen des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt-, und Raumforschung gefördert. Es wurde als Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld „Green Urban Labs II - Grüne Infrastruktur in der sich verdichtenden Stadt“ von November 2022 bis Oktober 2024 durchgeführt.