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Korridorthema Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt

Karlsruhe ist das Technologiezentrum am Oberrhein und ein starker Messe-, Kongress-, Digital- und Tourismusstandort. Mit einer effizienten Verzahnung aller Akteure wird Karlsruhe als innovativer, international geprägter Standort mit hoher Lebensqualität gestärkt. Neue Entwicklungen und Erkenntnisse in Wirtschaft und Wissenschaft werden aktiv gefördert und kommuniziert. Um Zukunftsprojekte stärker in den Blickpunkt zu rücken, wurde die Kampagne „Ort der Möglichkeiten“ etabliert.

Luftbild von Karlsruhe bei Nacht mit Lichtkegeln.

Strategieziel Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt

  • Karlsruhe als innovativer und international geprägter Standort mit hoher Lebensqualität, der neue Entwicklungen in der Wirtschaft und Wissenschaft aktiv fördert, nutzt und kommuniziert.

Leitprojekte Wirtschafts- und Wissenschaftsstadt

In mehreren Bausteinen entsteht auf einem rund 70.000 Quadratmeter großen Areal auf dem südlichen Gelände des Hauptbahnhofs ein neues, über Straße und Schiene sehr gut erreichbares Quartier mit einem Nutzungsmix aus modernen Büros, Hotels, Wohnen und Gastronomie. Das neue Quartier besitzt weitere Potenziale und kann nach Osten und Norden wachsen.

 

Südlicher Vorplatz – Karlsruher Hauptbahnhof

Nach zwei Jahren Bauzeit konnten im Sommer 2020 rund 2.500 Mitarbeitende des in Karlsruhe ansässigen Unternehmens IONOS by 1&1 sowie der Deutschen Bahn die zwei Bürokomplexe links und rechts des südlichen Vorplatzes des Karlsruher Hauptbahnhofs beziehen. Im denkmalgeschützten Kesselhaus aus dem Jahre 1910 befindet sich inzwischen eine Kantine.

 

Westgrundstück – Schwarzwaldstraße

Auf dem Westgrundstück in der Schwarzwaldstraße entsteht das sogenannte Schwarzwaldtrio, ein Gebäudeensemble aus drei Baukörpern mit unterschiedlicher Höhenstaffelung. Das Trio umfasst ein Hochhaus und einen niedrigen Querriegel sowie ein denkmalgeschütztes ehemaliges Wohnhaus. Letzteres soll künftig kulturell genutzt werden.  

 

Bahnhofsvorplatz

In einem weiteren Modul geht es um die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Hier soll ein attraktives Entree zum Südeingang des Hauptbahnhofs und dem neuen Quartier entstehen. Außerdem ist beabsichtigt, dort ein Fernbusterminal sowie ein Parkhaus zu errichten.

Idealerweise sind der Bedarf an Flächen sowie das Flächenangebot ausgeglichen, damit Karlsruhe weiterhin ein attraktiver Standort bleibt. Deshalb müssen vorhandene Flächenpotenziale zeitnah entwickelt und marktverfügbar gemacht werden.

 

Modellprojekt REGEKO – Gewerbegebiet Grünwinkel

Das Modellprojekt REGEKO im Gewerbegebiet Grünwinkel steht dabei beispielhaft für ein flächensparendes, innovatives und ressourcenoptimiertes Wirtschaften. Es konnten städtebauliche Entwicklungsperspektiven und zugleich Entwicklungspotenziale für die einzelnen Akteure aufgezeigt werden.

 

Quartiere „Lohfeld“ und „Zukunft Nord“

Als weitere Bausteine stehen die Quartiere „Lohfeld“ und „Zukunft Nord“ nun im Fokus des Leitprojekts.

Im „Lohfeld“ in der Oststadt geht es um die Schaffung von Wohnraum und von Baugrundstücken sowie darum, für Firmen und Dienstleistende einen zukunftsfähigen Standort zu entwickeln. Ein Beteiligungsprozess mit Mietern und Eigentümern war Teil des Verfahrens. 

In „Zukunft Nord“ wird ein ehemaliges Konversionsareal in ein innovatives Stadt- und attraktives Wohnquartier umgewandelt. Schwerpunkt der Nutzung wird künftig das Wohnen sein, daneben sind aber auch Flächen für Gewerbe, Büros und Dienstleistungen vorgesehen.

Die Wettbewerbsfähigkeit des Kongress- und Veranstaltungsstandorts Karlsruhe wird gestärkt und dessen Profil in den Kompetenzfeldern Wissenschaft und Innovation, IT, Medizin, Recht, Politik und Gesellschaft sowie Handel und Wirtschaft geschärft. Hiervon profitieren Stadt und Region sowie Handel und Gastronomie. Im Fokus des Leitprojekts steht derzeit die Modernisierung der Stadthalle, denn diese ist das Herzstück des Kongresszentrums. Die Stadthalle hat eine zentrale Funktion innerhalb des Ensembles am Festplatz und ist ein wichtiger Treffpunkt für die Bürgerinnen und Bürger.

Weitere Informatione zur neuen Stadthalle der Messe Karlsruhe.
 

Karlsruhe ist starker Digitalstandort

Die Initiative karlsruhe.digital vernetzt Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Stadtgesellschaft in Karlsruhe miteinander, um die mit dem digitalen Wandel verbundenen Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Das Erfolgsgeheimnis ist dabei das Karlsruher Prinzip der kurzen Wege: Es steht für die enge institutionsübergreifende Zusammenarbeit aller Akteure, die gemeinsam an einem Strang ziehen, um Karlsruhe weiter als Motor der Digitalisierung zu positionieren.

In elf Arbeitskreisen werden die digitalen Aspekte der einzelnen Bereiche analysiert und weiterentwickelt. Schwerpunkte bilden dabei die Gewinnung von IT-Fachkräften, die Förderung von innovativen Gründungen, so beispielsweise durch das neu entstehende Gründungs- und Wachstumszentrum Smart Production Park, und die verstärkte Kommunikation Karlsruhes als IT-Hochburg.

Besuchen Sie karlsruhe.digital für weitere Informationen.

 

Veranstaltungen von karlsruhe.digital

Mit der Bunten Nacht der Digitalisierung hat die Initiative ein Stadtfestival ins Leben gerufen, das digitale Ideen und Lösungen für alle sicht- und erlebbar macht. 

Beim  InnovationFestival @karlsruhe.digital präsentieren sich die besten Innovationen aus Karlsruhe und der TechnologieRegion Karlsruhe einem weltweiten Publikum. Die Informationsbroschüre von karlsruhe.digital gibt zudem einen hervorragenden Einblick in die Struktur und Vernetzung des Digitalstandorts Karlsruhe mit Daten und Fakten, spannenden Projekten, einzigartigen Initiativen und visionären Forschungsprojekten. 

 

Für Karlsruher Handwerksbetriebe werden optimale Rahmenbedingungen geschaffen, denn das Handwerk liefert systemrelevante und wertvolle Dienste für jede Bürgerin und jeden Bürger. Die Stadt unterstützt das Handwerk unter anderem durch die Vernetzung mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, etwa zur Nachwuchsgewinnung. 

In Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe entstand die craft.ROADSHOW, mit der in der siebten und achten Klassenstufe an den Karlsruher Schulen interaktiv für das Handwerk geworben wird. Eine Webseite und App ergänzen das Angebot.

Weitere Aktivitäten zielen darauf ab, etwa Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher als mögliche Nachwuchskräfte für das Handwerk zu gewinnen. Auch Themen wie Gründungen im Handwerk sowie Gewerbeflächen für Handwerksbetriebe werden im Rahmen des Leitprojekts näher beleuchtet.

Kontakt

Dezernat 4

Gabriele Luczak-Schwarz

Bürgermeisterin

Rathaus am Marktplatz
76124 Karlsruhe

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Damit Bäume auch zukünftig das Stadtbild Karlsruhes prägen und ihren Beitrag zu einer lebenswerten Stadt leisten können, sind sie durch die Baumschutzsatzung ab einer bestimmten Größe geschützt.

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