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Orange Days Karlsruhe

Am 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen: Ein wichtiger Aktionstag, den Karlsruhe zum Anlass nimmt, sich mit den Orange Days an der UN-Kampagne „Orange the world“ zu beteiligen.

© Stadt Karlsruhe, Gleichstellungsbeauftragte

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Geschlechtsspezifische Gewalt hat viele Gesichter. Sie beginnt bei alltäglichem Sexismus und reicht über verbale Anfeindungen, Belästigung und Stalking bis hin zu sexualisierter Gewalt und Femiziden. Von geschlechtsspezifischer Gewalt sind insbesondere Frauen, Mädchen und queere Personen betroffen. Sie kann überall stattfinden – unabhängig von Alter, sozialem Status, Herkunft oder Lebenssituation. Dabei ist Gewalt gegen Frauen nicht nur ein individuelles Problem, sondern steht auch im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Macht- und Ungleichheitsverhältnissen.

Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass weltweit etwa jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erfährt – häufig durch eine Person aus ihrem eigenen Umfeld.

1999 hat die UNO (Organisation der Vereinten Nationen) den „Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ als internationalen Aktionstag anerkannt.

Die Orange Days greifen die UN-Kampagne „Orange the world“ auf, die seit 2008 auf die Gewalt gegen Frauen aufmerksam macht.

„Häusliche Gewalt ist kein Einzelfall, sondern ein gesellschaftliches Problem. Es gibt Wege der Unterstützung – für Frauen, die Hilfe suchen, ebenso wie für Männer, die bereit sind, sich zu verändern. Die Orange Days sind eine gute Gelegenheit, um darüber ins Gespräch zu kommen.“ Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup

Weitere Veranstaltungen folgen

Der Veranstaltungskalender wächst stetig – wieder vorbeischauen lohnt sich.

Veranstaltungen im Rahmen der Orange Days

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Mitmachbox

Mit dem Aufhängen der Plakate in Fenstern oder an geeigneten Plätzen werden die Orange Days in Karlsruhe sichtbar. Unterstützen Sie die Aktion und setzen Sie ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Betroffene erhalten mit den Informationen auf den Plakaten schnellen Zugang zu Hilfsangeboten.

Plakate zum Ausdrucken

Handout „Gewalt gegen Frauen geht uns alle an“ 156 KB (PDF)

Plakat A3 zum Tag gegen Gewalt an Frauen 2025 528 KB (PDF)

Plakat A4 zum Tag gegen Gewalt an Frauen 2025 1,56 MB (PDF)

Plakat A3 „Kein Täter sein“ mit Beratungsadressen 2025 119 KB (PDF)

Plakat A4 „Kein Täter sein“ mit Beratungsadressen 202 1,56 MB (PDF)

Plakat A4 Aktionsplakat zu den Orange Days 1,95 MB (PDF)

Ein sicheres Zuhause für gewaltbetroffene Frauen

Wirksamer Gewaltschutz erfordert nicht nur Schutz und Beratung, sondern auch den Zugang zu bezahlbarem und sicherem Wohnraum. Seit über 25 Jahren setzt sich die Stadt aktiv für den Schutz und die Unterstützung von Frauen ein, die von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind. 
 

Zuhause ist, wo die Liebe wohnt ... oder die ANGST?

Unter diesem eindringlichen Motto macht der diesjährige Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen auf eine erschütternde Realität aufmerksam: Für viele Frauen und Kinder ist das eigene Zuhause kein sicherer Ort, sobald Gewalt passiert. Wohnraummangel, drohende Obdachlosigkeit und sozialer Abstieg sind für viele Frauen unmittelbare Folgen der Entscheidung, sich aus einer Gewaltbeziehung zu befreien. Partnerschaftsgewalt bedeutet daher nicht selten auch den Verlust des eigenen Zuhauses – und kann Frauen direkt in die Wohnungslosigkeit führen.

2026 wurde vom Koordinationskreis „Häusliche Gewalt überwinden“ unter Federführung des Frauenhauses SkF die Initiative §25/11 gestartet. Gemeinsam mit der Volkswohnung und dem Verein für Jugendhilfe werden Menschen dort erreicht, wo häusliche Gewalt häufig stattfindet: im unmittelbaren Wohnumfeld. Hausflurplakate, Postkarten, Beiträge in Mieterzeitschriften und Schulungen machen auf das Thema aufmerksam und informieren Betroffene sowie die Nachbarschaft über Hilfs- und Beratungsangebote.

Die Initiative wird am 25. November auf der Fachveranstaltung des Koordinationskreises vorgestellt. Die Veranstaltung finden von 9 bis 12 Uhr in der Kinemathek Karlsruhe statt. Fachpersonal und Interessierte sind herzlich eingeladen. Download des Programmflyers 156 KB (PDF)

Im Koordinationskreis „Häusliche Gewalt überwinden“ arbeiten Fachstellen, Behörden und Institutionen eng zusammen. Die gut eingespielte Interventionskette, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Maßnahmen stärken den Schutz und die Unterstützung betroffener Frauen nachhaltig.

Das Foto zeigt Frau Verena Meister, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Istanbul-Konvention

Das Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der im Jahr 2011 in Istanbul erstmals unterzeichnet wurde. Die Konvention verpflichtet die Vertragsstaaten, Gewalt gegen Frauen zu verhindern, Betroffene zu schützen und Täter strafrechtlich zu verfolgen. Sie ist das wichtigste rechtsverbindliche internationale Abkommen, das umfassende Maßnahmen zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt festlegt. Deutschland gehörte zu den unterzeichnenden Staaten.

Daher ist hier in Deutschland am 28. Februar 2025 das Gewalthilfegesetz (GewHG) in Kraft getreten, welches ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Istanbul-Konvention und zugleich zur Erfüllung europarechtlicher Verpflichtungen ist.

Weitere Informationen: Gewaltfrei leben

Historische Meilensteine

Juli 2026

Gesetzesänderungen

Mit Änderung des Gewaltschutzgesetzes können Gerichte zum Schutz von Betroffenen für Täter*innen eine elektronische Fußfessel anordnen. Die Änderung des Polizeigesetzes Baden-Württemberg ermöglicht der Polizei, Täter*innen zur Gewaltpräventionsberatung zu verpflichten.

Februar 2026

Beratung Genitalverstümmelung

Das Klinikum Karlsruhe bietet medizinische Hilfe für Opfer von weiblicher Genitalverstümmelung an. Weitere Informationen gibt es bei der neu eingerichteten spezialisierten Sprechstunde der Frauenklinik.

Juli 2025

Landesaktionsplan

Aufbauend auf dem ersten Landesaktionsplan gegen Gewalt an Frauen von 2014 verabschiedete Baden-Württemberg einen neuen Landesaktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention 2.0. Damit richtet das Land den Gewaltschutz neu aus und setzt konkrete Schwerpunkte für Prävention, Schutz, Strafverfolgung und Koordination in den kommenden Jahren.

28. Februar 2025

Gewalthilfegesetz

Deutschland verabschiedet im Februar das Gewalthilfesetz. Damit haben Betroffene einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung. Umsetzung in Baden-Württemberg

2025

Umsetzungsbericht

Erster Umsetzungsbericht der Koordinationsstelle Istanbul-Konvention der Stadt Karlsruhe.

1. Juli 2024

Koordinierungsstelle

Karlsruhe ist eine der ersten Kommunen in Baden-Württemberg, die im Juli 2024 eine Koordinierungsstelle einrichtet.

November 2021

Fahnenaktion startet

Die jährliche Fahnenaktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt wird erstmals mit für eigens für Karlsruhe konzipierten Fahnen durchgeführt. Diese werden seither am 25. November in Karlsruhe gehisst.

2019

Konvention in Karlsruhe

Der Karlsruher Gemeinderat beschließt die Umsetzung der Istanbul-Konvention in Karlsruhe. Dazu wird eine Projektstelle geschaffen, die die zur Umsetzung notwendigen Bestände und Bedarfe ermittelt und Maßnahmen entwickelt.

2018

Istanbul-Konvention

Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt – die Istanbul-Konvention – tritt in Kraft. Sie ist die bedeutendste rechtliche Grundlage in Deutschland, um Gewalt gegen Frauen zu verhindern und zu beseitigen.

März 2013

Hilfetelefon startet

Das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist im März 2013 gestartet. Unter der Nummer 116 016 bietet es vertraulich, kostenfrei und rund um die Uhr Hilfe und Unterstützung für Betroffene von Gewalt.

2008

Orange the World

Weiterführung des Kampagne „16 Days of Activism Agianst Gender Violence“ als Teil der Kampagne „UNiTE to End Violence against Women“ der Vereinten Nationen unter dem Namen „Orange the World“ von UN Women.

2007

Stalking Gesetz

Das Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen tritt in Kraft. Mit § 238 im Strafgesetzbuch wird ein eigenständiger Straftatbestand eingeführt.

2005

Zwangsheirat als Nötigung

Zwangsheirat wird als besonders schwerer Fall der Nötigung in das Strafgesetzbuch aufgenommen. Damit erhöhten sich Strafen auf Freiheitsstrafen von bis zu sechs Jahren.

Juli 2003

Täterberatung eröffnet

Eröffnung der Beratungsstelle gegen Gewalt im sozialen Nahraum als Täterberatungsstelle.

2002

Täterberatungsstelle Karlsruhe

Der Karlsruher Gemeinderat beschließt die Einrichtung einer Täterberatungsstelle für männliche Gewalttäter.

November 2001

Erste Fahnenaktion

Das Frauenbüro Karlsruhe schließt sich der bundesweiten Fahnenaktion „Frei leben ohne Gewalt“ zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen an. Die Aktion wird von Terres des Femmes ins Leben gerufen, um in der Öffentlichkeit über das Thema aufzuklären und Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die Schwestern Mirabal auf einem 200 Pesos Schein der Dominikanischen Republik.
25. November 1960

Ermordung Schwestern Mirabal

Die Schwestern Patria, Minerva und María Teresa Mirabal waren Widerstandskämpferinnen, die sich gegen den Diktator Trujillo und ein Regime der Gewalt in der dominikanischen Republik auflehnten. Ihr Mut gilt als Symbol für Frauen weltweit, jegliches Unrecht zu wehren und für seine Rechte zu kämpfen.

März 2001

Finanzierung Frauenhäuser

Der Gemeinderat beschließt, dass Karlsruher Frauenhäuser einen Sockelbetrag von insgesamt 300.000 DM pro Jahr zur Finanzierung ihrer Arbeit erhalten. Die Tagessätze für den Aufenthalt im Frauenhaus werden entsprechend reduziert. Die Beratungsstelle „Haus 13“ erhält einen höheren Zuschuss.

Januar 2000

Projekt „Häusliche Gewalt“

Sicherheitsrat der Stadt Karlsruhe beschließt die Durchführung des Projekts „Häusliche Gewalt“. Unter Federführung der städtischen Gleichstellungsbeauftragten wird der Koordinationskreis „Häusliche Gewalt überwinden“ eingerichtet. Ziel ist die Vernetzung der Mitwirkenden in der Interventionskette.

Dezember 1999

UN-Gedenktag

In den Jahren nach 1981 griffen Menschenrechtsorganisationen das Datum auf, um mit Veranstaltungen auf die vorhandenen Defizite bei der Prävention von Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Die UN macht den „Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ offiziell zum Gedenktag.

1997

Vergewaltigung in der Ehe

Der neu gefasste §177 im Strafgesetzbuch tritt in Kraft. Nach langem Ringen im Bundestag wird Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe gestellt.

1991

Erste Kampagne: 16 Days

Das Women's Global Leadership Institute initiierte erstmals die Kampagne 16 Days of Activism Against Gender Violence. Vom 25. November bis 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, werden jährliche Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt um auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

25. November 1981

Erster Gedenktag für Frauen

Beim ersten lateinamerikanischen Frauenkongress, einer Zusammenkunft lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen, wurde der 25. November zum Gedenktag für von Gewalt betroffene Frauen ausgerufen.

Häusliche Gewalt im Blick

Erfasste Straftaten

531 erfasste Straftaten, davon 79 Prozent männliche Täter: Die Anzahl der Fälle ist in den vergangenen fünf Jahren stetig angestiegen. Laut der Dunkelfeldstudie des Bundeskriminialamtes werden nur fünf Prozent aller Fälle angezeigt.

Beratungskontakte

2946 Beratungskontakte in der Frauenberatungsstelle | SkF Stadt und Landkreis und der Frauenberatungsstelle | Frauenhaus: Die meisten Anfragen werden von den Betroffenen selbst iniziiert, ohne dass zuvor die Polizei eingegriffen hat. 

Frauenhäuser

78 Frauen mit 84 Kindern in Frauenhäusern: Betroffene können aus Sicherheitsgründen oft nicht am Wohnort untergebracht werden. Das Frauenhaus des SkF und das Frauenhaus des Vereins zum Schutz misshandelter Frauen und deren Kinder sind oft belegt und müssen Anfragen abweisen.

Anti-Gewalt-Beratung

204 männliche Täter in Anti-Gewalt-Beratung: Gewaltausübende können selbstständig Beratungsangebote der Beratungsstelle bei Gewalt im sozialen Nahraum in Anspruch nehmen. Zunehmend werden diese aber auch von übergeordneter Stelle angeordnet.

Entstehung des Aktionstags

Die Schwestern Patria, Minerva und María Teresa Mirabal waren Widerstandskämpferinnen, die sich gegen ein Regime der Gewalt auflehnten.

Die 50er Jahre in der dominikanischen Republik unter Diktator Trujillo waren geprägt von Angst, Terror und Unterdrückung. Zusammen mit ihren Ehemännern gehörten sie der Organisation „Bewegung des 14. Juni“ an – mit dem Ziel, Trujillo zu stürzen und sich für Frieden und Demokratie in ihrem Land einzusetzen. Im Untergrund arbeiteten sie unter dem Decknamen „Las mariposas – die Schmetterlinge“.

Die Schwester gelten als Symbol für Zusammenhalt, Mut und die Kraft, gemeinsam für etwas einzustehen. Obwohl sie inhaftiert, gefoltert und vergewaltigt wurden, verrieten sie nie ihre Verbündeten. Nach einem gescheiterten Putschversuch 1959 wurden die drei Schwestern und ihre Männer verhaftet. Auf Grund von internationalem Druck wurden die Frauen wieder freigelassen, doch Trujillo ließ sie anschließend entführen und ermorden. Infolge dessen verlor Diktator Trujillo die restlichen Sympathien seines Landes und der Nachbarländer. Im Mai 1961 fiel er selbst einem Attentat zum Opfer.

Die Schwestern Mirabal wurden zur Legende. Ihr Mut gilt als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft zu entwickeln, sich gegen jegliches Unrecht zu wehren und für seine Rechte zu kämpfen. Rund 20 Jahre später wird der 25. November ein internationaler Gedenktag: Beim ersten Lateinamerikanischen Frauenkongress in Kolumbien 1981 wurde dieser Tag zum Gedenken an diese drei Frauen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ausgerufen und 1999 offiziell durch die Vereinten Nationen aufgegriffen.

Transgender Day of Remembrance

Der „Tag der Erinnerung an die Opfer von Trans*feindlichkeit“, ist ein jährlich am 20. November stattfindender Gedenktag, an dem Betroffene transfeindlicher Gewalttaten gedacht und auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird. Initiiert wurde der Gedenktag von Gwendolyn Ann Smith. Anlass war der Mord an Rita Hester in Allston (Massachusetts) im November 1998. Hester, eine afro-amerikanische Transfrau, war in ihrer Wohnung erstochen worden. Über den Mord gab es nahezu keine Berichterstattung und der Fall wurde nie aufgeklärt. Smith gründete daraufhin das Internet-Projekt „Remembering Our Dead“, aus dem später zu Ehren von Rita Hester der internationale Transgender Day of Remembrance hervorging.

Rückblick 2025

Skulpturen am Schlossplatz in orange farbener Folie
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23. Oktober 2026, Stadt Karlsruhe

Schutz und Hilfe für Frauen in Karlsruhe

Schutz vor häuslicher Gewalt

Häusliche Gewalt zeigt sich in verschiedenen Formen: als körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt. Infor­ma­tio­nen, Beratung und Angebote zum Schutz vor Gewalt erhalten Sie bei verschie­de­nen Fachstel­len in Karlsruhe.

Schutz vor sexueller Gewalt

Sexueller Gewalt verletzt die Persönlichkeitsrechte von Menschen und hinterlässt psychisch und physisch Spuren. Menschen vor sexueller Gewalt zu schützen und Betroffene zu unterstützen sind wichtige Anliegen der Stadt Karlsruhe.

Schutz vor Stalking

Zum Stalking oder auch Nachstellen zählen meist mehrere für Betroffene unerwünschte und bedrohliche Handlungen. Das können wiederholte Telefonanrufe und Mitteilungen, aber auch Auflauern und Verfolgen oder Bedrohungen sein. Hilfe finden Betroffene bei den Fachberatungsstellen in Karlsruhe.

Schutz vor Gewalt am Arbeitsplatz

Das Spektrum von Diskriminierung und sexualisierter Belästigung am Arbeitsplatz ist breit. Dazu zählen: sexistische Bilder am PC oder über Whatsapp, anzügliche Bemerkungen, „zufällige“ körperliche Berührungen, Drohungen und massive körperliche Gewalt. Erfahren Sie, wie Sie sich schützen können.

Gewalt im Namen der „Ehre" und Zwangsheirat

Die Gewalt und der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Personen bei Gewalt im Namen der „Ehre" und Zwangsverheiratung geht meist von männlichen Verwandten aus. Oftmals spielen dabei familiäre oder religiöse Traditionen eine große Rolle.

Schutz vor Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung ( auch Female Genital Mutilation – FGM) ist eine Menschrechtsverletzung! Auch in Karlsruhe sind Mädchen und Frauen davon bedroht oder betroffen. Beratungsstellen und Ärztinnen in Karlsruhe bieten Betroffenen Unterstützung und Hilfe.

Schutz vor Menschenhandel und Zwangsprostitution

Menschenhandel und Zwangsprostitution sind auch in Deutschland ein Problem. Häufig sind sie eng miteinander verknüpft: Opfer von Menschenhändlern werden nicht selten zur Prostitution gezwungen oder sexuell ausgebeutet. Hilfe unter Unterstützung finden Betroffene bei den Karlsruher Beratungsstellen.

Schutz vor digitaler Gewalt

Digitale Gewalt kommt in den Sozialen Medien immer häufiger vor. Menschen werden mit technischen Hilfsmitteln belästigt, gemobbt oder diskriminiert, oft anonym. Betroffene finden Hilfe bei den Karlsruher Fachberatungsstellen.

Die Gleichstellungsbeauftragte

Die Aufgaben der Gleich­stel­lungs­ar­beit sind umfassend und viel­fäl­tig. Die städtische Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte und ihr Team wirken sowohl innerhalb der Stadt­ver­wal­tung als auch in der Stadt­ge­sell­schaft auf Gleich­stel­lung hin.

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