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Um die Radfahrenden für die Probleme, die durch das Geisterradeln entstehen, zu sensibilisieren, hat die Stadt Karlsruhe eine Kampagne gestartet.
Grundsätzlich gilt im Straßenverkehr das Rechtsfahrgebot. Egal ob auf der Fahrbahn im Mischverkehr, auf einem Radfahrstreifen und einem Schutzstreifen oder im Seitenraum auf einem Radweg.
Radfahrende, die entgegen der zulässigen Fahrtrichtung auf Radfahrstreifen oder Radwegen unterwegs sind, werden als Geisterradler bezeichnet.
Regelmäßig gibt es Konflikte und Unfälle im Radverkehr im Zusammenhang mit Geisterradeln.
Denn diese Radfahrenden:
Radwege, auf denen besonders häufig Geisterradler unterwegs sind und auf denen sich schon Unfälle ereignet haben, werden mit Piktogrammen und Schildern ausgestattet, die auf die falsche Benutzung hinweisen.
Unkenntnis der Situation ist damit keine Ausrede mehr.
Die Kampagne startete auf dem Radweg entlang der Ettlinger Allee und Herrenalber Straße.
Auf diesem Radweg sind – trotz eines Radfahrangebotes auf der richtigen Straßenseite – viele Radfahrende in der falschen Fahrtrichtung unterwegs.
Um für das Thema „Geisterradeln“ zu sensibilisieren, hat die Stadt Karlsruhe im Mai 2026 zwei Hinweisschilder an der Ettlinger Allee montiert, zusätzliche Piktogramme markiert und ein weiteres Verbotsschild ergänzt. Auch die Radwegweisung an der Ettlinger Allee wurde um den Zusatz der Sportanlagen ergänzt.
Durch einen Geisterradler kam es auf dem Adenauerring bereits zu einem tödlichen Verkehrsunfall eines Radfahrenden.
Im August 2026 wurden im Rahmen der Kampagne gegen Geisterradler an fünf Stellen auf den Geh- und Radwegen entlang des Adenauerrings Hinweisschilder und Radpiktogramme mit Pfeilmarkierungen aufgebracht, welche die zulässige Fahrtrichtung für den Radverkehr anzeigen.
Mit der Aktion soll stärker auf das Verbot des Fahrens in Gegenrichtung ohne entsprechende Freigabe aufmerksam gemacht werden.
Es ist vorgesehen, die Hinweisschilder hin und wieder zu versetzen und an weiteren Stellen im Stadtgebiet zu platzieren, an denen es Probleme und Unfälle mit Radfahrenden in falscher Richtung gibt.
Die Polizei unterstützt die Kampagne durch ihre Präsenz.
Als Radfahrende:
Bei Planung und Bau: