Gut zwei Monate nach der „Premiere“ an der Ettlinger Allee hat das Tiefbauamt jetzt den nächsten Schwerpunkt von „Geisterradlern“ mit Hinweisschildern und Piktogrammen versehen. Entlang des Adenauerrings sensibilisieren Hinweise an fünf verschiedenen Stellen für die Risiken, die durch falsche Benutzung von Radwegen entstehen. Welche tragischen Konsequenzen dies haben kann, zeigte am Adenauerring vor zwei Jahren ein tödlicher Unfall, der von einem „Geisterradler“ verursacht wurde.
Radfahren auf der falschen Straßenseite stellt grundsätzlich eine große Gefahr dar: Immer wieder passieren Unfälle an Einmündungen, weil andere Verkehrsteilnehmende nicht mit Radlerinnen und Radlern aus der falschen Richtung rechnen. Zudem gibt es insbesondere auf schmalen Radwegen regelmäßig Konflikte nicht nur mit dem Radverkehr, sondern auch mit Fußgängerinnen und Fußgängern. Die Stadtverwaltung appelliert daher mit der „Geisterradler“-Kampagne an alle Verkehrsteilnehmenden, sich korrekt zu verhalten und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Auch an weiteren kritischen Stellen ist die Anbringung von Schildern und Piktogrammen geplant. Zudem unterstützt die Polizei die Aktion durch zusätzliche Kontrollen. -red-/-eck-