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Geisterradeln-Kampagne: Hinweisschilder und Piktogramme im Adenauerring

Ein Hinweisschild an einem Mast weist auf die Gefahr von Geisterradlern hin Jetzt hängen Hinweisschilder auch im Adenauerring. © Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Vor gut zwei Monaten hat die Stadt an der Ettlinger Allee auf der Höhe Schwarzwaldkreuz und an der Nürnberger Straße Hinweisschilder montiert und Piktogramme auf die Fahrbahn markiert, um für das Radfahren in der richtigen Richtung zu sensibilisieren.

Denn das Geisterradeln - das Radfahren auf der falschen Straßenseite - kann gefährlich werden: Immer wieder passieren Unfälle an Einmündungen, weil andere Verkehrsteilnehmende nicht mit Radlerinnen und Radlern aus der falschen Richtung rechnen. Auch das Radfahren in beiden Richtungen, insbesondere auf schmalen Radwegen führt regelmäßig zu Konflikten.

Reaktion auf tödlichen Radunfall

Im August hat die Stadt die Hinweisschilder an fünf Stellen am Adenauerring montieren lassen. Hier geschah vor zwei Jahren ein tödlicher Radunfall, verursacht durch einen Geisterradler.

Die Stadt appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, sich korrekt zu verhalten und gegenseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen. An Einmündungen sollte immer in beide Richtungen geschaut werden, denn hier können erlaubterweise auch Fußgängerinnen und Fußgänger auf dem Roller oder Eltern mit kleinen Kindern auf dem Rad aus beiden Richtungen angerollt kommen.

Radfahrende sind aufgefordert, sich nicht nur auf der Fahrbahn an das Rechtsfahrgebot zu halten, sondern auch auf Radwegen im Seitenraum. Manchmal ist dies mit kleinen Umwegen verbunden, aber für alle sicherer. Im Adenauerring gibt es einige Stellen mit signalisierten Kreuzungen und Querungsinseln, die Radfahrenden ein Wechseln der Straßenseite ermöglichen.

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