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Karlsruhe 2040: Wie wollen wir in Zukunft leben?

Online-Umfrage läuft bis 15. Februar / Mit Bürgerschaft ins Gespräch gehen

Holger Hoffschröer , Dr. Andrea Hammer (AfStA) und OB Mentrup bei der Vorstellung des Stadtentwicklungskonzept für 2040 Konzept präsentiert: Holger Hoffschröer (Reicher Haase Assoziierte), Dr. Andrea Hammer (AfStA) und OB Mentrup (v.l.). © Stadt Karlsruhe, Nicolay Ketterer

Wie sollte Karlsruhe im Jahr 2040 aussehen? Wie sollen Wohn- und Lebensraum gestaltet sein? Welche Verkehrsmittel werden die Bürgerinnen und Bürger nutzen, und wie? Wie wollen wir arbeiten und forschen? Auf diese und weitere Fragen sucht die Stadt Antworten von Bürgerinnen und Bürgern, um passende Entscheidungen für das künftige Stadtbild treffen zu können.

Dazu beleuchtet das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Karlsruhe 2040, eine Vielzahl von Themenbereichen: Hierzu zählen neben Bildung und Sozialem, Kultur und Freizeit, Mobilität, Stadt und Wohnen, Wirtschaft und Wissenschaft auch die Umwelt und hier insbesondere wie etwa Grünflächen, Natur und Menschen in Balance gebracht werden sollen. Während „Smart City“ digitale Technologien zur Stadtentwicklung beleuchtet wird zudem angestrebt, die Stadt gegenüber dem Klimawandel möglichst widerstandsfähig aufzustellen.

Bis 15. Februar beteiligen

Für den Zeithorizont 2040 hat der Gemeinderat die Verwaltung mit dem Konzept beauftragt. Die Umsetzung wird von den externen Büros „Reicher Haase Assoziierte“ und „Zebralog“ begleitet – als „Blick von außen“. Angesichts knapp bemessener Mittel sei es dabei um so wichtiger, mit der Bürgerschaft ins Gespräch zu gehen, erklärte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei der Vorstellung des Konzepts. Noch bis 15. Februar können alle Bürgerinnen und Bürger bei einer Online-Umfrage ihre Vorstellungen einbringen. Fachgruppen aus der Bürgerschaft, Bürgervereine oder Ortschaftsräte sollen bei der Umsetzung zudem eine große Rolle spielen. Ihm gehe es darum, eine Kultur etablieren, die Menschen mitzunehmen, so Mentrup weiter. Gerade auch junge Familien ermutigte er zur Teilnahme. Im Moment klinge das Thema noch etwas intellektuell, solle aber sehr pragmatisch umgesetzt werden. Für einen Workshop im Frühjahr werden beispielsweise Bürgerinnen und Bürger ausgelost. Im Juni soll ein Zielbild im Gemeinderat als Zwischenergebnis vorgestellt werden.

Der ISEK-Prozess startete am 1. September 2025 und ist auf zwei Jahre angelegt. Dabei werden keine starren Vorgaben für das Karlsruhe der Zukunft festgelegt, sondern eine gemeinsame Richtung für künftige Entscheidungen definiert. -nke-

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 4 am 23. Januar 2026.

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