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Neues Leitbild für die Stadt

Stadtentwicklungsprogramm ISEK 2040: Gemeinderat bewilligt 800.000 Euro

Zwei Männer sitzen auf einer Steinbank und gucken auf den Rhein. Landschaftspark Rhein: Als Teil des Entwicklungskonzeptes 2020 wurden die Treppen bei Maxau umgesetzt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Stadtentwicklung heißt: Die nachhaltige Entwicklung einer Stadt zu planen – und den absehbaren Wandel, etwa bei demographischen Veränderungen, vorausschauend in mögliche politische Entscheidungen einfließen zu lassen. Die Stadt Karlsruhe schickt sich derzeit an, ihr „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) bis ins Jahr 2040 fortzuschreiben. Dazu sind jetzt im Gemeinderat weitere Schritte beschlossen worden.

In erster Linie ging es dabei um die Freigabe der bereits im Haushalt eingeplanten Gelder in Höhe von 800.000 Euro Gesamtkosten für die Dauer des Prozesses von drei Jahren. Für die Erarbeitung des „ISEK 2040“ soll zudem ein externes Büro mit eingebunden werden.

Bereits mehrfach hatte die Stadt Karlsruhe in den vergangenen Jahre Konzepte zur Stadtentwicklung erarbeitet, so etwa mit dem im September 2005 initiierten Prozess zu einem „Karlsruhe Masterplan 2015“. Mit dem „Masterplan 2015“ wurden in insgesamt zwölf Handlungsfeldern 47 Leitprojekte festgehalten, wie die Stadt Karlsruhe zum 300. Geburtstag der Stadt im Jahr 2015 aussehen sollte.

2012 startete dann ein weiterer ISEK-Prozess: mit dem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020“. Auch darin enthalten: zukunftsweisende Strategien und Projektansätze, wie etwa einen Verkehrsentwicklungsplan, einen Integrationsplan und ein (neues) Kulturkonzept.

Stadtentwicklung heißt: Die nachhaltige Entwicklung einer Stadt zu planen – und den absehbaren Wandel, etwa bei demographischen Veränderungen, vorausschauend in mögliche politische Entscheidungen einfließen zu lassen. Die Stadt Karlsruhe schickt sich derzeit an, ihr „Integriertes Stadtentwicklungskonzept“ (ISEK) bis ins Jahr 2040 fortzuschreiben. Dazu sind jetzt im Gemeinderat weitere Schritte beschlossen worden.

In erster Linie ging es dabei um die Freigabe der bereits im Haushalt eingeplanten Gelder in Höhe von 800.000 Euro Gesamtkosten für die Dauer des Prozesses von drei Jahren. Für die Erarbeitung des „ISEK 2040“ soll zudem ein externes Büro mit eingebunden werden.

Bereits mehrfach hatte die Stadt Karlsruhe in den vergangenen Jahre Konzepte zur Stadtentwicklung erarbeitet, so etwa mit dem im September 2005 initiierten Prozess zu einem „Karlsruhe Masterplan 2015“. Mit dem „Masterplan 2015“ wurden in insgesamt zwölf Handlungsfeldern 47 Leitprojekte festgehalten, wie die Stadt Karlsruhe zum 300. Geburtstag der Stadt im Jahr 2015 aussehen sollte. 2012 startete dann ein weiterer ISEK-Prozess: mit dem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020“. Auch darin enthalten: zukunftsweisende Strategien und Projektansätze, wie etwa einen Verkehrsentwicklungsplan, einen Integrationsplan und ein (neues) Kulturkonzept.

Orientierungsrahmen für die Stadtentwicklung

Die Evaluation für ISEK 2020 sagt aus, dass 62 Prozent der 2012 festgelegten Projekte bis einschließlich des Jahres 2024 abgeschlossen wurden. Ein ISEK ist der Orientierungs- und Handlungsrahmen für alle Akteurinnen und Akteure der Stadtentwicklung. Zu diesen zählen neben der Politik, und Verwaltung auch die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Kultur- und Bildungsinstitutionen. Jetzt also die Fortschreibung im ISEK 2040: Im Rat herrschte dazu Einigkeit, nur in einem Punkt gab es einen Änderungsantrag. Einzelstadtrat Friedemann Kalmbach (FÜR) beantragte, anstelle der Beauftragung eines externen Büros Teile der Mittel in befristete Stellen im eigenen Haus einzusetzen.

Aljoscha Löffler (Grüne) begrüßte die Erarbeitung eines künftigen „Leitbildes der Stadtentwicklung“. Auch für Tilman Pfannkuch (CDU) ist die regelmäßige Erarbeitung „eines Entwicklungskonzeptes“ wichtig. Stadtrat Stefan Noé (FDP/FW) pflichtet in dem Punkt bei, strategisch vorausdenkend in die Zukunft zu planen.

Am Ende stimmte eine breite Mehrheit im Gemeinderat für die Mittelfreigabe, einschließlich der Beauftragung eines externen Büros. Den Änderungsantrag von Stadtrat Kalmbach ­befürworteten dagegen nur vier weitere Ratsmitglieder. -stj-

 

Dieser Artikel erschien in der StadtZeitung Nr. 48 am 29. November 2024. Die Inhalte der StadtZeitung schon lesen, bevor sie im Briefkasten steckt: Im ePaper sind alle Ausgaben digital verfügbar.

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