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In den kommenden Jahren wird die Hildapromenade zu einem klimaresilienten, regenerativen grünen Korridor weiterentwickelt. Die Stadt Karlsruhe beabsichtigt die Grünfläche durch Baumneupflanzungen, neue Sitzelemente und neue Trinkbrunnen aufzuwerten. Durch die Aufwertung der Grünflächen entsteht eine abwechslungsreiche Abfolge ruhiger und aktiver Bereiche, die die Biodiversität stärkt, das Stadtklima verbessert und die Aufenthaltsqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner erhöht.
Die in diesem Areal liegende Lina-Sommer-Anlage wird unter Berücksichtigung gartenhistorischer Aspekte saniert. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, nicht um eine Pflichtaufgabe.
Diese gesamten Maßnahmen werden durch eine Förderung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ möglich.
Die Hildapromenade wird zu einem hochwertigen Grünkorridor weiterentwickelt, der durch klimaangepasste Gestaltung, Förderung der Biodiversität sowie durch regenerative und inklusive Grünräume zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner beiträgt.
Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe hat die Anwohnerinnen und Anwohner im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu einem Gespräch über die Neugestaltung der Hildapromenade eingeladen. Informationen zum Termin finden Sie im Stadtzeitungsartikel.
Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihren Ideen und Anregungen zur Hildapromenade eingebracht haben.
Nach der Bürgerbeteiligung wurden alle eingegangenen Anregungen gesammelt und ausgewertet.
Derzeit werden die Beiträge fachlich geprüft und thematisch geordnet. Dabei wird unter anderem bewertet:
Die Auswertung erfolgt in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachämtern. Dieser Prozess nimmt etwas Zeit in Anspruch.
Sobald die fachliche Prüfung abgeschlossen ist, informieren wir Sie auf dieser Seite über die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und die nächsten Schritte im Projekt.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und Ihr Engagement für die Zukunft der Hildapromenade.
Wir vom Gartenbauamt freuen uns, dass die städtischen Grünanlagen und ihre Wege von vielen Menschen gerne genutzt werden. Die Wege dienen sowohl der Erholung und dem Spazierengehen als auch dazu, verschiedene Ziele innerhalb und um die Grün-anlagen zu erreichen. So nutzen beispielsweise Familien mit Fahrrädern und Kinderanhängern die Wege, um zu Spielplätzen zu gelangen.
Immer wieder erreichen die Stadtverwaltung Hinweise, dass es auf den Wegen der Hildapromenade durch die gemeinsame Nutzung von Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrenden zu Konflikten kommt. Wir haben verschiedene Lösungsansätze und die rechtlichen Rahmenbedingungen geprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass das Rad-fahren auf den Wegen und Plätzen öffentlicher Grünanlagen nach der Straßen- und Anlagenpolizeiverordnung grundsätzlich erlaubt ist.
Deshalb können wir derzeit keine weitergehenden Regelungen treffen und bitten alle Nutzerinnen und Nutzer um gegenseitige Rücksichtnahme, damit die Wege für alle sicher und angenehm nutzbar bleiben.
Den Durchgangsradverkehr im Bereich des Dragonerareals sehen wir kritisch, insbe-sondere in der Nähe des Kinderspielplatzes. Das Gartenbauamt wird daher Maßnahmen prüfen und umsetzen, um den Radverkehr in diesem Bereich zu reduzieren.
Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass die Spiel- und Freizeitflächen weiterhin mit dem Fahrrad erreichbar bleiben.
Das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe plant langfristig eine Erneuerung des Straßenbelags der südlichen Hildapromenade zwischen der Blücherstraße und der Händelstraße.
Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann derzeit noch kein konkreter Zeitpunkt für die Umsetzung genannt werden. Sobald nähere Informationen vorliegen, wird die Öffentlichkeit darüber informiert.
Aus der Bürgerschaft wurde angeregt, das Parken in den Querstraßen der Hilda-promenade zu reduzieren oder aufzuheben. Ziel ist es, den Grünzug sowohl optisch als auch für die Nutzerinnen und Nutzer durchgängiger und attraktiver zu gestalten.
Das Ordnungsamt hat diese Anregung aufgegriffen und prüft die Situation gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt. Die einzelnen Bereiche werden untersucht. Falls nötig. werden, werden geeignete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.
Die Hildapromenade ist die ehemalige Trasse der „Maxaubahn“. Nachdem der Hauptbahnhof Karlsruhe 1913 eingeweiht wurde, wurde diese Bahntrasse sukzessiv ab zirka 1920 in einen Grünzug umgewandelt. Die Lina-Sommer-Anlage wurde im Jahr 1929 als „Rosengarten“ angelegt.
Im Jahre 1984 fand ein Wettbewerb zur Neugestaltung der Hildapromenade statt. Das Karlsruher Büro der Landschaftsarchitekten Klahn und Singer gingen damals als Wettbewerbssieger hervor.
Die ersten Umsetzungsmaßnahmen zur Umgestaltung des Grünzugs fanden dann in den 1990-er Jahren statt. Nach und nach wurde der Grünzug durch zusätzliche Spiel- und Sportangebote ergänzt. Der Bolzplatz vor der Draisschule ist 2016 entstanden, der Bolzplatz an der Dragonerkaserne wurde im Jahre 2019 gebaut.
Die Abbildung zeigt einen Plan der Hildapromenade im aktuellen Ist-Zustand (April 2026). Der Bereich ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt, in denen die jewiligen Verbesserungsmöglichkeiten übersichtlich dargestellt sind. Dokument 9,77 MB (PDF) zum Download
Brunnenanlage ist außer Betrieb
Urbanes Gärtnern ohne Wasseranschluss
Fehlende Sitzgelegenheiten
Projektleitung: Gartenbauamt Stadt Karlsruhe, Planung
Foerderung-BBSR-Hilda(at)gba.karlsruhe.de
Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ des Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung akquirierte das Gartenbauamt 1.560.000 Euro und machte damit die Umgestaltung realsierbar. Die Stadt beteiligt sich zudem mit einem Eigenanteil von 520.010 Euro. Das Budget hierzu kommt aus den Fördermitteln für Klimaanpassung.