Was 1913 als Schienenstrecke der Maxaubahn begann, wurde im Laufe der Jahre zu einem grünen Korridor. Ab den 1920er-Jahren wandelte sich die rund drei Kilometer lange Trasse sukzessive in die heutige Hildapromenade. Nun soll der Grünzug mit Bundesmitteln klimaresilient und attraktiver gestaltet werden.
Auch wenn die ersten Bäume schon gepflanzt sind, löste das Gartenbauamt jüngst das im November gegebene Versprechen ein, die Anwohnerinnen und Anwohner bei der Planung zu beteiligen. Rund 70 Bürgerinnen und Bürger nutzten am vergangenen Freitag die Gelegenheit, ihre Ideen und Bedenken einzubringen. Gartenbauamtsleiterin Doris Fath und ihre Stellvertreterin Katrin Helmchen führten die Anwesenden in die Planungen ein und steckten die Rahmenbedingungen für die Umgestaltung ab, die sich aus dem Charakter des Förderprogramms ergeben. Dabei stehen vor allem Maßnahmen im Vordergrund, die das Areal an den Klimawandel anpassen. Der Ausbau von Sport- und Freizeitflächen sei von den Fördergeldern hingegen nicht möglich.Bei aller Offenheit für Ideen baten die Planerinnen auch, die Bedingungen vor Ort zu berücksichtigen. Fath wies darauf hin, dass sich die Hildapromenade aufgrund der dort verlaufenden Leitungen nicht uneingeschränkt für Baumpflanzungen eigne. Die Bürger hatten an Stellwänden die Möglichkeit, ihre Wunschstandorte für neue Bäume zu markieren, im Boden verlaufende Leitungen waren auf den Karten markiert.