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Hildapromenade

Ausbau einer klimarelevanten Grünachse – Die Hildapromenade ist ein rund drei Kilometer langes grünes Band von der Innenstadt bis nach Mühlburg. In den nächsten Jahren soll dieser raumprägende Grünzug fit für den Klimawandel gemacht werden.

Foto der nördlichen Hildapromenade © Stadt Karlsruhe, GBA

Aufwertung eines innerstädtischen Grünzuges – Projektüberblick

In den kommenden Jahren wird die Hildapromenade zu einem klimaresilienten, regenerativen grünen Korridor weiterentwickelt. Die Stadt Karlsruhe beabsichtigt die Grünfläche durch Baumneupflanzungen, neue Sitzelemente und neue Trinkbrunnen aufzuwerten. Durch die Aufwertung der Grünflächen entsteht eine abwechslungsreiche Abfolge ruhiger und aktiver Bereiche, die die Biodiversität stärkt, das Stadtklima verbessert und die Aufenthaltsqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner erhöht.

Die in diesem Areal liegende Lina-Sommer-Anlage wird unter Berücksichtigung gartenhistorischer Aspekte saniert. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, nicht um eine Pflichtaufgabe.

Diese gesamten Maßnahmen werden durch eine Förderung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ möglich. 

Ist-Zustand der Hildapromenade

Karte der Hildapromenade mit den geplanten Bauabschnitten

Vision und Ziele

Vision

Die Hildapromenade wird zu einem hochwertigen Grünkorridor weiterentwickelt, der durch klimaangepasste Gestaltung, Förderung der Biodiversität sowie durch regenerative und inklusive Grünräume zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner beiträgt.
 

Ziele

  • Klimaresilienter Grünkorridor: Stärkung der Biodiversität und Verbesserung des Stadtklimas
  • Inklusiv: Drei Grünflächentypen: Ruhezone, Aktivpark und Begegnungszone
  • Zugänglichkeit: Vernetzung mit angrenzenden Grünflächen
  • Gesundheit und Wohlbefinden: Förderung der mentalen und körperlichen Gesundheit

Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Termin: 17. April 2026, um 17 Uhr 
Ort: Lukaskirche, Hagenstraße 7, 76185 Karlsruhe

Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe möchte Sie im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu einem Gespräch über die Neugestaltung der Hildapromenade einladen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen wir Ihnen die detaillierte Vision für die Neugestaltung der Hildapromenade vor. Sie erfahren, wie die geplanten Maßnahmen konkret zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen und das Stadtklimas stärken werden.

Das Gartenbauamt freut sich auf den Austausch.

Historie

Die Hildapromenade ist die ehemalige Trasse der „Maxaubahn“. Nachdem der Hauptbahnhof Karlsruhe 1913 eingeweiht wurde, wurde diese Bahntrasse sukzessiv ab zirka 1920 in einen Grünzug umgewandelt. Die Lina-Sommer-Anlage wurde im Jahr 1929 als „Rosengarten“ angelegt.

Im Jahre 1984 fand ein Wettbewerb zur Neugestaltung der Hildapromenade statt. Das Karlsruher Büro der Landschaftsarchitekten Klahn und Singer gingen damals als Wettbewerbssieger hervor.

Die ersten Umsetzungsmaßnahmen zur Umgestaltung des Grünzugs fanden dann in den 1990-er Jahren statt. Nach und nach wurde der Grünzug durch zusätzliche Spiel- und Sportangebote ergänzt. Der Bolzplatz vor der Draisschule ist 2016 entstanden, der Bolzplatz an der Dragonerkaserne wurde im Jahre 2019 gebaut.

 

Umgesetzte und geplante Maßnahme

Mit dem offizielle Spatenstich durch Esther Buchmüller, Sachgebietsleiterin Objektplanung Mitte, Gartenbauamtsleiterin Doris Fath, Katrin Helmchen, Abteilungsleiterin Planung und Bürgermeisterin Bettina Lisbach (v.l.) beginnt die Umgestaltung der Hildapromenade.
11. November 2025

Offizieller Spatenstich

Der erste offizielle Spatenstich zur Aufwertung des Grünzugs in der Hildapromenade erfolgte durch Bürgermeisterin Bettina Lisbach, die das Projekt den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorstellte. Pressemeldung

Foto Pflanzung 93 junger Bäume, die das grüne Band der Hildapromenade
25. November 2025

Pflanzung der neuen Bäume

Die Arbeiten zur behutsamen Aufwertung und klimaangepassten Sanierung des Grünzugs Hildarpomenade begannen mit der Pflanzung 93 junger Bäume, die das grüne Band der Hildapromenade bereichern und den Baumbestand langfristig erhöhen.

Foto: Zur Vorbereitung der Umbaumaßnahmen in der Lina-Sommer-Anlage wurde ein Teil der bestehenden Strauchpflanzungen unter Berücksichtigung des Vogelschutzes bis Ende Februar zurückgeschnitten.
Februar 2026

Rückschnitt Strauchbepflanzung

Zur Vorbereitung der Umbaumaßnahmen in der Lina-Sommer-Anlage wurde ein Teil der bestehenden Strauchpflanzungen unter Berücksichtigung des Vogelschutzes bis Ende Februar zurückgeschnitten, um ausreichend Arbeitsraum für die Umgestaltung zu schaffen.

Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität wurden zudem 10 Landschaftsliegen installiert. Diese werden von den Besucherinnen und Besuchern bereits sehr gut angenommen und tragen zu einer deutlichen Aufwertung des Aufenthaltsbereichs bei.

Ab Sommer 2026

Lina-Sommer-Anlage

Ziel der Restaurierung der Lina-Sommer-Anlage ist es, die Anlage zu sanieren und ihre historische Struktur zu bewahren. Im Einzelnen ist unter anderem geplant:

  • Erneuerung der Wege
  • Herstellung neuer Staudenflächen
  • Pflanzung von 17 neuen Bäumen
  • Herstellung neuer größerer Sitznischen
Ab Herbst 2026

Pflanzung weiterer Bäume

Nach Abschluss der baulichen Maßnahmen in der Lina-Sommer-Anlage werden im Herbst 2026 neue Sträucher und Stauden sowie insgesamt 17 neue Bäume in der Lina-Sommer-Anlage gepflanzt.

Ende 2026

Einbau einer Zisterne

Einbau einer Zisterne am Budoclub zur Dachwassernutzung für die Bewässerung der Bäume

2027

Einbau von Trinkwasserbrunnen

Einbau von zwei Trinkwasserbrunnen

Kontakt

Projektleitung: Gartenbauamt Stadt Karlsruhe, Planung

Fördermittel

Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ des Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung akquirierte das Gartenbauamt 1.560.000 Euro und machte damit die Umgestaltung realsierbar. Die Stadt beteiligt sich zudem mit einem Eigenanteil von 520.010 Euro. Das Budget hierzu kommt aus den Fördermitteln für Klimaanpassung.

Logos Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Projekt des Zukunftsthemas „Grüne Stadt“

Das Zukunftsthema „Grüne Stadt“ umfasst Maßnahmen einer nachhaltigen Entwicklung mit den Handlungsfeldern Klima, Natur und Gesundheit im urbanen Raum.

16. April 2026, Stadt Karlsruhe

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