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In den kommenden Jahren wird die Hildapromenade zu einem klimaresilienten, regenerativen grünen Korridor weiterentwickelt. Die Stadt Karlsruhe beabsichtigt die Grünfläche durch Baumneupflanzungen, neue Sitzelemente und neue Trinkbrunnen aufzuwerten. Durch die Aufwertung der Grünflächen entsteht eine abwechslungsreiche Abfolge ruhiger und aktiver Bereiche, die die Biodiversität stärkt, das Stadtklima verbessert und die Aufenthaltsqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner erhöht.
Die in diesem Areal liegende Lina-Sommer-Anlage wird unter Berücksichtigung gartenhistorischer Aspekte saniert. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, nicht um eine Pflichtaufgabe.
Diese gesamten Maßnahmen werden durch eine Förderung durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ möglich.
Die Hildapromenade wird zu einem hochwertigen Grünkorridor weiterentwickelt, der durch klimaangepasste Gestaltung, Förderung der Biodiversität sowie durch regenerative und inklusive Grünräume zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner beiträgt.
Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe hat die Anwohnerinnen und Anwohner im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu einem Gespräch über die Neugestaltung der Hildapromenade eingeladen. Informationen zum Termin finden Sie im Stadtzeitungsartikel.
Das Amt hat sich sehr über das große Interesse an der Bürgerbeteiligung am 17.04.2026 sowie über die engagierte Mitwirkung zu den einzelnen Themen gefreut.
Die eingegangenen Anregungen werden derzeit sorgfältig geprüft. Gleichzeitig wird bewertet, welche Vorschläge umgesetzt werden können. Es besteht die Zuversicht, dass viele der eingebrachten Ideen Berücksichtigung finden, auch wenn sich nicht jeder Vorschlag realisieren lassen wird.
Sobald die Prüfung aller Anregungen abgeschlossen ist, wird ausführlich über die Ergebnisse informiert.
Die Hildapromenade ist die ehemalige Trasse der „Maxaubahn“. Nachdem der Hauptbahnhof Karlsruhe 1913 eingeweiht wurde, wurde diese Bahntrasse sukzessiv ab zirka 1920 in einen Grünzug umgewandelt. Die Lina-Sommer-Anlage wurde im Jahr 1929 als „Rosengarten“ angelegt.
Im Jahre 1984 fand ein Wettbewerb zur Neugestaltung der Hildapromenade statt. Das Karlsruher Büro der Landschaftsarchitekten Klahn und Singer gingen damals als Wettbewerbssieger hervor.
Die ersten Umsetzungsmaßnahmen zur Umgestaltung des Grünzugs fanden dann in den 1990-er Jahren statt. Nach und nach wurde der Grünzug durch zusätzliche Spiel- und Sportangebote ergänzt. Der Bolzplatz vor der Draisschule ist 2016 entstanden, der Bolzplatz an der Dragonerkaserne wurde im Jahre 2019 gebaut.
Die Abbildung zeigt einen Plan der Hildapromenade im aktuellen Ist-Zustand (April 2026). Der Bereich ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt, in denen die jewiligen Verbesserungsmöglichkeiten übersichtlich dargestellt sind. Dokument 9,77 MB (PDF) zum Download
Brunnenanlage ist außer Betrieb
Urbanes Gärtnern ohne Wasseranschluss
Fehlende Sitzgelegenheiten
Projektleitung: Gartenbauamt Stadt Karlsruhe, Planung
Foerderung-BBSR-Hilda(at)gba.karlsruhe.de
Im Rahmen des Bundesförderprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ des Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung akquirierte das Gartenbauamt 1.560.000 Euro und machte damit die Umgestaltung realsierbar. Die Stadt beteiligt sich zudem mit einem Eigenanteil von 520.010 Euro. Das Budget hierzu kommt aus den Fördermitteln für Klimaanpassung.