Der bisherige Geschäftsführer des Naturschutzzentrums Karlsruhe-Rappenwört (NaZKA), Diplom-Biologe Andreas Wolf, hat sich nach 15 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Die symbolische Schlüsselübergabe zu der Bildungseinrichtung an Wolfs Nachfolger Hartmut Weinrebe hat nun bei einem kleinen Festakt vor rund 90 Gästen stattgefunden.
„Mit Ihrem Weggang geht eine Ära zu Ende“, sagte Erste Bürgermeisterin und Stiftungsratsvorsitzende Bettina Lisbach an Wolf gerichtet. „Es ist schwer, sich das NaZKA ohne Sie vorzustellen.“ Wolf habe mit seinem Team das NaZKA ganz entscheidend geprägt und viele tolle Projekte auf den Weg gebracht. Wolf betonte, dass er „viel Energie in das bestehende Konzept“ gesteckt habe. Sein Herzenswunsch, eine neue Dauerausstellung einzurichten, sei leider nicht in Erfüllung gegangen.
„Mit dem Wechsel vom Wolf zur Weinrebe sind wir ganz im Fachbereich der Auenökologie“, nutzte der scheidende Geschäftsführer die Nachnamen für ein Wortspiel. Bei beiden handele es sich um mittlerweile seltene, schützenswerte Spezies natürlicher Flussauen – passend, da sich das NaZKA unter anderem dem Schutz der Rheinauen verschrieben hat. Abschließend wünschte Wolf Weinrebe die nötige Portion Hartnäckigkeit und ganz viel Freude bei der Aufgabe. Der neue Geschäftsführer sagte, es sei ihm eine große Ehre, die Position übernehmen zu dürfen. Weinrebe empfinde Demut, Wertschätzung und Dank. „Das NaZKA ist ein Leuchtturm für die Bewahrung der Auen.“ -gia-