Nach der Meldung am frühen Montagmorgen über die umgestürzte Weide am See wurde die Bergung des Baumes durch das Gartenbauamt unmittelbar vorbereitet. Bereits gestern Morgen fand ein Ortstermin mit der beauftragten Firma statt, um den geeigneten Autokran sowie die erforderliche Aufstellfläche abzustimmen. Nachdem feststand, wo der Kran sicher positioniert werden kann, wurde am Montagvormittag ein baumverträglicher Korridor zwischen zwei Platanen in der Platanenallee freigeschnitten. Am Dienstagmorgen konnte dann die Weide restlos entfernt werden. Bei der Bergung war auch die Seilklettergruppe vor Ort.
Nach Entfernung der Weide wurde im Anschluss eine Sicherheitsfahrt der Gondoletta durchgeführt. Die Anlage ist damit wieder betriebsbereit.
Äußerlich vital, innerlich von Pilz befallen
Die umgestürzte Weide war im Rahmen der jährlich stattfindenden Regelkontrolle regelmäßig überprüft worden, diese erfolgen im Wechsel im belaubten und unbelaubten Zustand. Bei der zuletzt im Mai 2025 durchgeführten Kontrolle wies der Baum äußerlich keinerlei Defektsymptome auf und zeigte sich vital. Aufgrund seiner Neigung in Richtung See war die Weide bereits vor rund drei Jahren im Kronenbereich zurückgeschnitten worden. Ein weiterer Kronenschnitt war für den kommenden Winter vorgesehen.
Am nun liegenden Baum ist im Bereich des Wurzelstocks eine Fäule erkennbar. Die Art der Holzzersetzung deutet auf einen Befall mit dem Brandkrustenpilz hin.