Die Räume sind hell, modern, freundlich und laden zum Verweilen ein. In einem Gemeinschaftsraum stehen Sofa und Sessel, es gibt einen Fernseher und sogar ein Klavier. Das Sybelcentrum ist nach umfangreichen Sanierungen wieder bewohnt und die Kinder und Jugendlichen füllen das historische Gebäude mit Leben.
Alles wurde runderneuert
Das Sybelcentrum der Heimstiftung Karlsruhe (hsk) bietet mit stationären Gruppen und Tagesgruppen Kindern und Jugendlichen, die in Not geraten sind, Hilfe. Sie werden in Wohngruppen, Tagesgruppen oder Wohngemeinschaften sozialpädagogisch betreut. Das Herzstück ist dabei das Haupthaus aus dem Jahr 1913, das nun drei Jahre lang umfangreich saniert und auf den technisch neuesten Stand gebracht wurde. Wände wurden eingerissen und neu eingezogen. Böden und Decken, Elektrik und Wasserleitungen wurden ebenso erneuert wie alle sanitären Einrichtungen und Bäder. Zudem wurden neue Fenster eingebaut und die Fassade gestrichen. „Danke, dass ihr es hier so schön gemacht habt“, sagte ein neunjähriger Junge aus einer Tagesgruppe nach dem Rückzug zu Teresa Musacchio, Leiterin der Einrichtung.