Menü
eService
Direkt zu
Suche

Sybelcentrum erstrahlt in neuem Glanz

Nach umfangreichen Sanierungen sind die Kinder und Jugendlichen zurück

Die Räume im Sybelcentrum erstrahlen nach der Sanierung in neuem Glanz. Die Räume im Sybelcentrum erstrahlen nach der Sanierung in neuem Glanz. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Räume sind hell, modern, freundlich und laden zum Verweilen ein. In einem Gemeinschaftsraum stehen Sofa und Sessel, es gibt einen Fernseher und sogar ein Klavier. Das Sybelcentrum ist nach umfangreichen Sanierungen wieder bewohnt und die Kinder und Jugendlichen füllen das historische Gebäude mit Leben.

Alles wurde runderneuert

Das Sybel­cen­trum der Heimstif­tung Karlsruhe (hsk) bietet mit sta­tio­nären Gruppen und Tages­grup­pen Kin­dern und Jugend­li­chen, die in Not geraten sind, Hilfe. Sie werden in Wohngrup­pen, Tages­grup­pen o­der Wohnge­mein­schaf­ten sozial­päd­a­gogisch betreut. Das Herzstück ist dabei das Haupthaus aus dem Jahr 1913, das nun drei Jahre lang umfangreich saniert und auf den technisch neuesten Stand gebracht wurde. Wände wurden eingerissen und neu eingezogen. Böden und Decken, Elektrik und Wasserleitungen wurden ebenso erneuert wie alle sanitären Einrichtungen und Bäder.  Zudem wurden neue Fenster eingebaut und die Fassade gestrichen. „Danke, dass ihr es hier so schön gemacht habt“, sagte ein neunjähriger Junge aus einer Tagesgruppe nach dem Rückzug zu Teresa Musacchio, Leiterin der Einrichtung.

Das Spielzimmer für die jüngeren Kinder ist in verschiedene Bereiche unterteilt.

Zeitplan wurde eingehalten

Bereits 2015 wurde mit der Planung für die Sanierung begonnen, erläuterte Musacchio bei einem Rundgang durch das Sybelcentrum. Ziel sei es gewesen, eine Umgebung zu schaffen, in der sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen und in der sie bestmöglich unterstützt werden können. Einfach war die Aufgabe nicht. „Die Substanz war teilweise sehr schlecht“, erläuterte Bauleiter Tim König von Lohr Architekten. Außerdem habe keine Ecke der anderen geglichen. „Alles sah anders aus.“ Trotzdem musste der Denkmalschutz beachtet werden. Hinzu kamen die Corona-Pandemie mit ihren strikten Vorgaben, Preiserhöhungen und Materiallieferschwierigkeiten.  „Trotzdem haben wir das Ziel erreicht 2023 zurückzuziehen“, freute sich Musacchio. Der Umzug wurde mit einer großen Weihnachtsfeier im großen Saal zelebriert. „Die gute Stube des Hauses“, wie Geschäftsführerin Eva Rühle den großen Saal nennt, wurde durch Sponsoring ausgestattet.

Das Sybelcentrum wurde umfangreich saniert.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben