Dürfen wir selbst über den eigenen Körper bestimmen? Wie weit reicht staatliche Regulierung und wo liegen die Grenzen von Selbstbestimmung, Verantwortung und Fortschritt? Am Dienstag, 15. September 2026 lädt die EFFEKTE-Reihe dazu ein, diesen Fragen auf den Grund zu gehen.
Mit einer interaktiven Körperreise bringt die Stiftung Forum Recht zentrale Rechtsfragen rund um das Thema Gesundheit und Medizin von morgen in die EFFEKTE-Reihe ein. Beginn ist um 19:30 Uhr im TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum am Kronenplatz. Der Eintritt ist kostenfrei.
Workshopstationen zu verschiedenen Fragestellungen
In Kleingruppen diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zentrale ethische Fragestellungen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Psychische Gesundheit und Digitalisierung, Organspende und Lebensende, Schwangerschaft und Fortpflanzung sowie Selbstbestimmung im Tod. Anhand von Leitfragen setzen sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen auseinander – etwa dem Schutz der Privatsphäre im digitalen Raum, der Entscheidungsfreiheit bei der Organspende, der Selbstbestimmung in Fragen von Schwangerschaft und Fortpflanzung sowie dem Recht auf ein selbstbestimmtes Lebensende.
Gemeinsame Diskussion zum Abschluss
Den Abschluss bildet eine gemeinsame Diskussionsrunde. Dort haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, offene Fragen einzubringen, die behandelten Themen zu vertiefen und mit den Expertinnen ins Gespräch zu kommen. Als Expertinnen sind an diesem Abend mit dabei: Ann-Kathrin Langewender und Britta Wolf, beide Fachanwältinnen für Medizinrecht aus Karlsruhe. Sie werden beim Workshop die Stationen zu den Themen Fortpflanzung und Psychische Gesundheit betreuen sowie Ronja Drews, Juristin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Forschungskoordination und Wissenschaftsmanagement der Stiftung Forum Recht, deren Interessen auf der Schnittstelle zwischen Recht und Ethik sowie bei der strafrechtlichen Diskussion zum Thema Sterbehilfe liegen.