"Aller guten Dinge sind drei". Mit diesem Satz beschrieb Patrice Nazaret, COO von Marché Mövenpick Deutschland, die Entwicklung im Zoologischen Stadtgarten. Nach dem Restaurant "Exo" und dem Waffelgarten hat sein Unternehmen nun das gastronomische Trio mit dem Restaurant "Bandipur" komplettiert. In dem auf der Westseite des Sees gelegenen Lokal gibt es ab sofort asiatische Köstlichkeiten vom Fleischspieß über Curry-Gerichte bis zur Bowl. Denn zum Erlebnis eines Zoo-Besuchs gehöre in jedem Fall in kulinarisches Erlebnis, sagte Nazaret und versprach mit Blick auf das Team um Betriebsleiterin Denise Wagmüller: "Alles, was wir machen, machen wir mit Leidenschaft".
Denkmalgeschützes Bauwerk
Auch Zoo-Direktor Dr. Matthias Reinschmidt zeigte sich von der guten Zusammenarbeit der Partner angetan. "Hier wird Geschichte wieder sichtbar", sagte er mit Bezug auf die Wiederherstellung des denkmalgeschützten, einst als Lesepavillon 1967 zur Bundesgartenschau errichteten Gebäudes, das "wir in einem erbarmungswürdigen Zustand übernommen haben". In nur knapp sechs Monaten Bauzeit habe das Team um Architektin Bianca Cosse die ambitionierte Aufgabe bewältigt, dem 2024 geschlossenen Restaurant neues Leben einzuhauchen und dabei die strikten denkmalpflegerischen Auflagen zu beachten. So wurde beispielsweise neben den charakteristischen Holzwänden auch der Terrazzoboden im Innern erhalten. Zugleich erhielt die Außenhülle eine energetische Ertüchtigung. Die Gesamtkosten hierfür bezifferte Reinschmidt auf rund 450.000 Euro. Ein Drittel davon sei in die Technik geflossen, der Rest in die Gebäudestruktur. -eck-