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Für die Menschen des Stadtteils ist die Ortsverwaltung im Rathaus erste Anlaufstelle. Die Ortsverwaltung ist bürgernah und ermöglicht mit kurzen Wegen vieles vor Ort zu erledigen. Sie berät allgemein und bietet vielfältige Serviceangebote.
Einst eigenständige Gemeinde, seit 1974 nördlichster Stadtteil Karlsruhes. Der dörflichen Flair und die charakteristischen Eigenheiten sind immer noch zu finden. So auch eine eigene Verwaltung im Rathaus, die den Menschen lange Wege erspart.
Beim Bürgerservice sind die Menschen richtig, wenn Sie einen neuen Personalausweis oder Reisepass benötigen oder auch bei An-, Ab- oder Ummeldungen.
Die Grunbucheinsichtstelle erstellt beglaubigte und unbeglaubigte Grundbuchabschriften und ist zuständig für öffentliche Unterschriftsbeglaubigungen.
Kontakt: 7805-114 (Grundbucheinsicht), 7805-130 (Unterschriftsbeglaubigung)
Amtliche Unterschriftsbeglaubigungen erfolgen über den Bürgerservice.
Plakatanschlag, Waffenangelegenheiten, Zivilschutz - Fragen hierzu beantwortet das Ordnungsamt, Zimmer 4, 7805-130.
Im Ortsbauamt Neureut gibt es Antworten zu den Themen Bauordnung, Bebauungspläne, Bauanträge, Nachbaranhörungen, Hoch- und Tiefbau, Grünanlagen, Friedhöfe, Spielplätze, Bauhof, Kanalisation, Straßenbau und Winterdienst.
Fragen zu Steuern und Gebühren? Das Rechnungsamt ist hier erste Ansprechstelle.
Bei Fragen zu Lohnsteuerkarten ist das Finanzamt Karlsruhe zuständig.
Fragen rund um die Themen
beantwortet das Standesamt Neureut, 7805-142, Zimmer 18.
Weitere Informationen zu Trauorten und Standesamtsbezirken in Karlsruhe.
Nach den wissenschaftlich fundierten Geschichtsforschungen im Zuge der 1983 erschienenen Ortschronik „Geschichte von Neureut“, kann sicher angenommen werden, daß Neureut im Jahre 1260 durch Markgraf Rudolf I. gegründet und besiedelt wurde.
Im Jahre 1699 wurden durch Markgraf Friedrich Magnus im Süden von Neureut 58 Familien angesiedelt, die wegen ihres reformierten Glaubens aus südfranzösischen Provinzen vertrieben worden waren und nach Zwischenstationen bei den Waldensern in der Folgezeit als solche bezeichnet wurden.
Die neu entstandene Siedlung der Flüchtlinge erhielt den Namen Welschneureut, während das seitherige Dorf im Unterschied dazu fortan Teutschneureut genannt wurde. Im Jahre 1935 wurde die Gemeinde Welschneureut eingegliedert und die vereinigte Gemeinde führte ab diesem Zeitpunkt den Namen „Neureut (Baden)“.
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Neureut zum zweiten Mal in seiner Geschichte zum Zufluchtsort für Flüchtlinge. Rund 3.000 Heimatvertriebene und Flüchtlinge aus dem Osten und den südosteuropäschen Siedlungsgebieten fanden in der Kirchfeldsiedlung eine neue Heimat. Mit dem Bau der amerikanischen Kaserne wurde Neureut im Jahre 1959 erstmals Garnisonsgemeinde. 1960 folgte die Bundeswehr in die neu errichtete General-Fahnert-Kaserne. Neureut hatte in der Nachkriegszeit mit dem starken Bevölkerungszuwachs erhebliche Probleme zu bewältigen. So war die gesamte öffentliche Infrastruktur neu zu errichten, was enormer ideeller und finanzieller Anstrengungen bedurfte.
Die von der selbstständigen Gemeinde Neureut eingeleitete und verwirklichte Planung, die nach der Eingemeindung 1975 kontinuierlich weiterentwickelt wurde, machte Neureut mit seinen öffentlichen und privaten Dienstleistungseinrichtungen zu einem Schwerpunkt im Norden der Stadt Karlsruhe.