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Zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz - Ausstellung "Gute Aussichten"

Das Werk "Sonnenallee" von Mathilde Tijen Hansen, 2024 Immer noch relevant: Rein analoge Fotografie, hier im Rahmen der Serie "Sonnenallee" von 2024 der Künstlerin Mathilde Tijen Hansens © Mathilde Tijen Hansen

Das Kunstmuseum Karlsruhe setzt anlässlich des „1. Festivals der Fotografie, Poesie und KI“ (9.–13. September 2026) in Neustadt an der Weinstraße seine Kooperation mit „gute aussichten“, dem renommierten Nachwuchsförderpreis für junge Fotografinnen und Fotografen in Deutschland, fort.

Vom 10. September bis 25. Oktober 2026 präsentiert es im Projektraum die Gruppenausstellung „gute aussichten – analog*digital*synthetisch*“: Die Arbeiten von Maximilian Gessler, Mathilde Tijen Hansen, NiKA, Vanessa Amoah Opoku und Robin C. Wolf bewegen sich im Spannungsfeld zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz.

In „Das analoge und das digitale Grau“ (2025) demonstriert Maximilian Gessler den Verlust von Details in der digitalen Fotografie, während Vanessa Amoah Opokus KI-Videoarbeit „Nichts als Solide“ (2021) einen poetisch anmutenden Spaziergang durch eine Stadtlandschaft zeigt. Dass ein Stadtbild mittels analoger Fotografie nichts an Sogwirkung verloren hat, wird an Mathilde Tijen Hansens Schwarzweiß-Serie „Sonnenallee“ (2024) deutlich.

Robin C. Wolf dreht den Spieß schließlich um, wenn er in seiner Arbeit „Prompt: Me“ (2024) in die Rolle der KI schlüpft und aus den „Prompts“ Anderer Objekte, Collagen und ein Triptychon kreiert. In ihrer Videoinstallation „digital_dopamine“ (2024) fokussiert NiKA auf die Mechanismen der Sozialen Medien und erprobt diese in verschiedenen Rollen.

 

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