Ein Sommer mit vielen Höhepunkten, aber auch mit spürbaren Belastungen liegt hinter der Fächerstadt. Bei seiner Pressekonferenz blickte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf volle Veranstaltungsplätze, Begegnungen und die Kultursaison zurück.
Passend zur Sommer-Pressekonferenz zeigte sich Mitte September noch einmal die Sonne: Auf dem Dach der Hauptfeuerwache präsentierte OB Dr. Frank Mentrup seine Themen. „Der Sommer war beglückend. Karlsruhe ist ein ausgezeichneter Treffpunkt für Menschen in Zeiten kritischer Diversität.“ So sei der Ansturm auf „Das Fest“ mit 260.000 Besuchern deutlich stärker als in anderen Jahren gewesen. Mentrup erwähnte auch die Schlosslichtspiele. Dort habe man alle Bevölkerungsgruppen antreffen können.
Er zeigte sich von der friedlichen Atmosphäre begeistert. „Wir hatten ein paar auswärtige Delegationen zu Gast, die alle positiv überrascht waren“, berichtete das Stadtoberhaupt. Auch der Start von „Lounge 76“ sei ein Erfolg gewesen. „Wir haben attraktive Angebote, die die Menschen in Scharen anziehen.“
Mentrup sprach im Anschluss die Hitzewelle an, die Menschen und Pflanzenwelt stark stressten. Der Aufwand bei der Wasserversorgung für Bäume sei ein ganz anderer als vor zehn Jahren. Selbst als hitzebeständig geltende Bäume hätten in diesem Sommer unter der Dürre gelitten. „Wir bekommen nicht so viele Bäume nachgepflanzt wie absterben“, teilte der OB mit.
So wie auf die großen lebenden Schattenspender hat die Hitze Auswirkungen auf Karlsruherinnen und Karlsruher. Zwar könne die Stadt in Bezug auf gefährdete Menschen unterstützen, doch wäre es ebenso wichtig, dass etwa Nachbarn auf ältere Mitmenschen achteten. Es gelte technische Möglichkeiten zur Kühlung zu nutzen oder sogar andere Aufenthaltsorte anzubieten. Er zeigte sich daher dankbar, dass Kunstmuseum und ZKM kurzfristig bei Hitzetagen kostenlosen Eintritt gewährten.