Was könnte als Symbol für die Veranstaltung besser geeignet sein als eine Pizza: Reich belegt, lecker – und vor allem eine runde Sache. So ließe sich auch der zweite Ernährungsgipfel beschreiben, zu dem die Stadtverwaltung vor kurzem eingeladen hatte. Auf der Zutatenliste standen unter anderem Quartiersküchen, Hülsenfrüchte in der Gemeinschaftsverpflegung, Direktvermarktung und Circular Economy. Dabei legte das Orga-Team Wert auf den sprichwörtlichen Blick über den Tellerrand.
So steuerte beispielsweise Patric Bies von Slow Food Saarland als Betreiber einer Ölmühle steuerte fundiertes Wissen zu Linsen bei, während Ulrich Ostarhild vom Stuttgarter Ernährungsrat die Gründung eines solchen Gremiums empfahl: „Das spart Euch zwei bis drei Stellen in der Stadtverwaltung“. Diese und weitere Themen wurden ausführlich an Thementischen bearbeitet.
Neben ersten Ergebnissen, wie etwa dem Vorschlag für eine Aktionswoche Hülsenfrüchte oder zur konsequenten Nutzung von „B-Ware“, gab es auch Gelegenheit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Dies lief so gut, dass sich einige Teilnehmende bereits zu Arbeitsgruppen zusammenfanden und in der zweiten Jahreshälfte wieder zusammentreten wollen.
Auch Erste Bürgermeisterin Bettina Lisbach freute sich über die intensive Vernetzung: „Hier sind viele tolle Aktivitäten am Laufen.“ Als Beispiel nannte sie Fortschritte in der Direktvermarktung, etwa mit dem monatlichen Bauernmarkt am Alten Schlachthof, „ein wirklich toller Erfolg“. Außerdem sollten beim Food-Sharing die Anstrengungen verstärkt werden. -eck-