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Nächster Schritt an der Stuttgarter Straße

Veröffentlichungs- und Auslegungsbeschluss für Bebauungsplan gefasst

Blick auf das Gelände und die Parzellen Stuttgarter Straße Bereits vorbereitete Kleingarten-Parzellen auf dem Areal an der Stuttgarter Straße. © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin

Die Wege sind bereits angelegt, ein Großteil des Bodenmanagements ist abgeschlossen und die künftige Flächeneinteilung schon erkennbar – nach langer Planungszeit geht es voran auf dem Areal zwischen der Stuttgarter Straße und dem Bahndamm. Nun hat der Gemeinderat einen weiteren Meilenstein für die Entwicklung des Gebiets gesetzt und einstimmig den Veröffentlichungs- und Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Südlich Stuttgarter Straße“ gefasst.

225 Bäume gepflanzt

Insgesamt sollen dort 204 neue Kleingartenparzellen an die Stelle des früheren, „etwas ungeordneten Zustands“ treten, so Gartenbauamtsleiterin Doris Fath. Weil das Gelände auch eine wichtige Rolle als Erholungs- und Grünanlage für die Südstadt spielen soll, werden 225 Bäume gepflanzt und der Hauptweg als Verbindungsachse zwischen Otto-Dullenkopf-Park und der Wasserwerksbrücke eingerichtet. Im östlichen Bereich sieht der Bebauungsplan Sportanlagen für die ESG Frankonia vor, die derzeit ihr Domizil noch an der Durlacher Allee hat. Allerdings werden hier wohl die Pläne etwas abgespeckt, wie Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Nachgang zu dem Beschluss erläuterte. Aus finanziellen Gründen stehe hinter dem eigentlich geplanten Vereinsheim ein großes Fragezeichen. „Wir müssen andere Lösungen finden, die wir uns leisten können“, sagte Mentrup. Es würden nun intensive Abstimmungsgespräche mit dem Verein geführt, so dass im Herbst ein Lösungsvorschlag vorliegen solle.

Bisher rund 20 Millionen aufgewendet

Wie die Sitzungsvorlage erläutert, wurden für die bisherigen Arbeiten in dem Gebiet an der Stuttgarter Straße rund 20 Millionen Euro aufgewendet. Für das Teilprojekt Sport- und Spielanlagen sind weitere Ausgaben in Höhe von 9,5 Millionen Euro (brutto) veranschlagt, wobei hier die Kosten für den Hochbau noch nicht enthalten sind. Umbau und Sanierung der Stuttgarter Straße würden mit zusätzlich rund acht Millionen Euro zu Buche schlagen. Hierüber müsse aber gesondert entschieden werden. Ebenfalls im Bebauungsplan enthalten ist eine Freihaltetrasse für eine Straßenbahnverbindung vom Tivoli zur Wolfartsweierer Straße. Diese ist derzeit aber nicht terminiert und budgetiert  -eck-

Baustelle Erdaushub Stuttgarter Straße

Dieser Beitrag gehört zur StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

 

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