Der Garten der Religionen eröffnete 2015 zum 300-jährigen Stadtjubiläum im Citypark. Sieben der in der Fächerstadt beiheimateten Religionen sind dort durch Symbole, Zitate und Bodenmosaike repräsentiert: das Christentum, der Buddhismus, der Islam, das Judentum, der Hinduismus, die Bahá´i-Religion und die Freireligiöse Gemeinde. Ein ehrenamtlicher Verein kümmert sich um die Pflege des Gartens. Er steht allen Menschen offen und soll als Austauschort dienen. Das Projekt wurde seinerzeit vor dem Stadtgeburtstag mit deutlicher Mehrheit von der Bürgerschaft aus Projektvorschlägen ausgewählt und kurzfristig fertiggestellt. Abgesehen von der Beschädigung eines jüdischen Mosaiks 2024 ging es bislang dort friedlich zu.
Mirja Kon-Thederan vom der AG Garten der Religionen moderierte den Ablauf, für das Christentum sprach der Katholik Erhard Bechtold, Hans Hogen Straub (Zen-Dojo) für den Buddhismus, Rüstü Aslandur (DMK) für den Islam und der Rabbiner Dr. David Vinitz für das Judentum. Der Gartenbau-Archtiekt Stefan Helleckes, der den Garten durch das Büro Helleckes Landschaftsarchitektur geplant hatte, erläuterte Hintergründe zum Konzept. Zusätzlich sprachen Max Wäldele für die Freireligiöse Gemeinde sowie der religionslos engagierte Christoph Rapp.