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Fragen und Antworten aus dem Gemeinderat im Juni

Die Stadtverwaltung beantwortet Anfragen der Ratsfraktionen

Foto Eingang des Rathauses Karlsruhe am Marktplatz mit Schriftzug Rathaus © Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle

Die Ratsfraktionen und Einzelstadträte dürfen Anfragen an die Verwaltung richten, die schriftlich beantwortet werden.

Städtebauliche und soziale Aufwertung der Amalienstraße

Konkrete Planung, Konzepte oder Visionen zur Aufwertung der Amalienstraße liegen derzeit nicht vor, teilt die Verwaltung der Grünen-Fraktion auf eine Anfrage mit. Nur für den Teilabschnitt, der sich im Sanierungsgebiet Kaiserstraße West befindet, wurden bisher Vorplanungen erstellt.  Es gibt allerdings Pläne, im Zuge des Klimaanpassungsplans Bäume zu pflanzen und die Straße teilweise zu entsiegeln.

Einbürgerungen nach bisheriger Staatsangehörigkeit in Karlsruhe

Die AfD hat sich nach der Zahl der Einbürgerungen in Karlsruhe erkundigt. Ihr wurde mitgeteilt, dass 2025 1089 Menschen eingebürgert wurden, 2024 630 Menschen und im Jahr 2023 425. Die Menschen hatten zuvor zum größten Teil eine syrische, ukrainische, russische oder türkische Staatsbürgerschaft.

Hilfen für Wohnungslose mit schweren psychischen Erkrankungen

Es gibt keine Statistik über psychisch erkrankte wohnungslose Menschen, wird der FDP/FW-Fraktion mitgeteilt. Betreiber von Obdachlosenunterkünften sowie Sozialarbeiterinnen und -arbeiter berichten jedoch von vermehrt psychisch auffälligem Verhalten der Bewohnerschaft. Das Jugend Streetwork-Team nimmt durchschnittlich 130 bis 180 Streetwork-Gänge pro Jahr vor – für Erwachsenen gibt es kein solches Angebot.

Verbesserung der sanitären Infrastruktur bei den World Games

Die Versorgung mit Sanitäranlagen an den Veranstaltungsorten ist ein wichtiger Bestandteil der Planungen für die World Games 2029, teilt die Verwaltung der Fraktion FDP/FW mit. Hierzu zählt auch die Bereitstellung geeigneter sanitärer Infrastruktur für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen. Die Stadtverwaltung wird gemeinsam mit der The World Games 2029 Karlsruhe GmbH prüfen, in welchem Umfang mobile Angebote der Kategorie „Toilette für Alle“ möglich sind.

Zeitenwende im Bevölkerungsschutz

Die Gefahrenabwehr in Baden-Württemberg ist grundsätzlich arbeitsteilig organisiert, erfährt die Fraktion FÜR. Im Regelbetrieb bestehen klar definierte Zuständigkeiten zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie weiteren Fachbehörden. Die Koordination der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr erfolgt dabei in der Regel über die Integrierte Leitstelle, welche insbesondere Feuerwehr und Rettungsdienst lageabhängig koordiniert und die Schnittstelle zu weiteren Akteuren bildet. -gia-

Dies ist ein Beitrag der StadtZeitung, die auch in gedruckter Form erscheint. Alle Ausgaben des ePapers sind digital verfügbar.

Mehr zu städtischen Themen und den Aktivitäten der Stadtverwaltung Karlsruhe unter www.karlsruhe.de/stadtzeitung.

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