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Feuerwehr hilft Eisbären im Zoo Karlsruhe

Wasserstand im Tiefbecken über Nacht abgesunken / Wasser aus dem Schwanensee eingeleitet

Blick ins Eisbärgehege mit Feuerwehr Über Schläuche leiten Einsatzkäfte der Feuerwehr Wasser in das Tiefbecken des Eisbärengeheges. Die Tiere konnten nach etwa einer halben Stunde aus eigener Kraft durch den gestiegenen Wasserpegel wieder an Land gehen. © Stadt Karlsruhe, Zoologischer Stadtgarten, Timo Deible

Bei den Eisbären im Zoo Karlsruhe ist über Nacht der Wasserstand im Tiefbecken aus bislang ungeklärter Ursache abgesunken. Der Wasserstand war glücklicherweise so tief, dass Nuka und MiKa stehen konnten. Die zu Hilfe gerufene Feuerwehr konnte mit insgesamt sieben Schläuchen den Wasserstand innerhalb einer halben Stunde so anheben, dass die Tiere selbstständig den Wasserbereich verlassen konnten.

Wenige Minuten, nachdem die Tiere aus dem Becken gekommen waren, standen sie bereits wieder am Rand des Wasserbeckens und beobachteten das restliche Befüllen. Die Eisbären können die gesamte Anlage wieder nutzen. Derzeit ist noch nicht bekannt, weshalb der Wasserstand in der Nacht abgefallen ist. Die Wassertechnik wird jetzt überprüft, aktuell ist kein Wasserverlust mehr bemerkbar.

„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr, die sehr schnell vor Ort waren und uns und vor allem den Eisbären professionell und unkompliziert geholfen haben“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der als Chef vom Dienst dabei war. Die Feuerwehr Karlsruhe war mit insgesamt 31 Kräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Beteiligt waren die Berufsfeuerwehr Karlsruhe sowie die Freiwillige Feuerwehr Karlsruhe mit den Abteilungen Neureut und Knielingen.

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