Dass am Ettlinger Tor auf dem Postgiro-Areal ein komplett neuer Gebäudekomplex entstehen wird, ist längst beschlossene Sache. Wie das Ensemble allerdings im Detail aussieht und welche Nutzungen es geben soll, dazu läuft derzeit die Feinabstimmung.
Auf Wunsch des Planungsausschusses hat der Investor des nun unter dem Arbeitstitel „Stadtpalais“ laufenden Vorhabens zwischenzeitlich einige Empfehlungen der Wettbewerbsjury berücksichtigt. So wird beispielsweise der Anteil des „echten“ Wohnens auf 34 Prozent festgelegt.
Hinzu kommen Flächen für „mittelfristige Wohnformen“, wie etwa Studierende, Senioren, Auszubildende oder temporär beschäftigte Menschen. Auch bei den Grünstrukturen gibt es Anpassungen, etwa durch mehr „Erdanschluss“ im Wurzelraum der Pflanzen.
Während der Gemeinderat den Änderungen, die als Grundlage für den künftigen Bebauungsplan dienen, ansonsten zustimmte, lehnte die Fraktion Die Linke die Pläne ab. „Brauchen wir mehr Büroflächen und ein weiteres Hotel?“, fragte Stadträtin Anne Berghoff. -eck-