Menü
eService
Direkt zu
Suche

Erbschaft für blühende Parkanlagen

Stadt Karlsruhe setzt Nachlass von Elisabeth Seitz ein

Familie Seitz besuchte in den 50iger-Jahren häufig den Stadtgarten. Familie Seitz besuchte in den 50er-Jahren häufig den Stadtgarten. © Stadt Karlsruhe, Stadtkämmerei

Die Erbschaft von Elisabeth Seitz ermöglicht der Stadt Karlsruhe, den Blumenschmuck und die gärtnerische Pflege an zentralen Standorten gezielt über das reguläre Maß hinaus zu erweitern und qualitativ weiterzuentwickeln. Damit wird zugleich der ausdrückliche Wille der Erblasserin umgesetzt, der Karlsruher Bevölkerung mit einer attraktiven Gestaltung der Grünanlagen Freude zu bereiten.

Elisabeth Seitz verstarb im September 2018 im Alter von 98 Jahren. In ihrem Testament setzte sie die Stadt Karlsruhe als Alleinerbin ein. Zu Lebzeiten besuchte sie regelmäßig den Stadtgarten und erfreute sich an dessen Blumenschmuck sowie der gärtnerischen Gestaltung der Parkanlage und weiterer Grünflächen in der Stadt. Ihr Vermächtnis soll nun dauerhaft dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität und die Attraktivität dieser Orte für alle Bürgerinnen und Bürger weiter zu erhöhen.

Nachhaltige Stadtbegrünung

Ein Schwerpunkt der Verwendung der Erbschaftsmittel liegt auf der Produktion von Wechselbepflanzungen und Stauden. Hierfür werden über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 100.000 Euro bereitgestellt. Die zusätzlich produzierten Zierpflanzen und Stauden ergänzen bestehende Schmuckpflanzungen im Stadtgarten, im Citypark sowie auf dem Friedrichsplatz, Kolpingplatz und Festplatz. Dabei setzt die Stadt verstärkt auf insektenfreundliche und möglichst biozertifizierte Pflanzen und entwickelt die Pflanzkonzepte im Sinne einer nachhaltigen und klimaangepassten Stadtbegrünung weiter.

Ein weiterer Baustein ist die Sanierung und Pflege des Stadtgartens. Für die Überarbeitung sanierungsbedürftiger Flächen stehen 2026 zunächst 25.000 Euro und in den drei darauffolgenden Jahren jeweils 50.000 Euro zur Verfügung – insgesamt 175.000 Euro. Mit den Mitteln können benötigte Materialien beschafft und, wo erforderlich, Reparatur- und Sanierungsarbeiten mit Unterstützung externer Unternehmen umgesetzt werden.

Erneuerung des Rosengartens

Besondere Aufmerksamkeit gilt außerdem dem historischen Rosengarten und den Staudenbeeten im Stadtgarten. Für deren grundlegende Pflege und Erneuerung werden über vier Jahre hinweg insgesamt 200.000 Euro bereitgestellt. Der Rosengarten zählt zu den prägenden Bereichen des Stadtgartens und war zugleich ein Ort, den die Nachlassgeberin Elisabeth Seitz besonders gern besuchte. Viele Rosenbestände sind inzwischen überaltert oder haben aufgrund von Bodenmüdigkeit an Vitalität verloren, zudem sind die Beete stark verunkrautet. Durch den Einsatz zusätzlicher Fachfirmen sollen die erforderlichen Arbeiten unterstützt und die Anlage wieder in ihrer besonderen gestalterischen Qualität erlebbar gemacht werden.

Mit dem jetzt vorgesehenen Mitteleinsatz in Höhe von insgesamt 475.000 Euro wird ein wesentlicher Teil des Nachlasses von Elisabeth Seitz im Sinne ihres Testaments umgesetzt. So bleibt der Blumenschmuck, der Elisabeth Seitz zeitlebens am Herzen lag, auch künftig für viele Menschen erlebbar.

-

Kopieren Kopieren Schreiben Schreiben